Mit neuen Gesetzen will die Bundesregierung Internet und soziale Medien bändigen. Lästige Kritik im Netz an der Migrationspolitik soll verstummen. Aber sind China oder Türkei angemessene Vorbilder? Wie das Netz funktioniert, haben die Möchtegern-Zensoren sowieso nicht kapiert.
»Emanzipation« wird heute im Amerikanischen als »Empowerment« verstanden. Ich verstehe es als Auftrag, jeden einzelnen Menschen stark zu machen. Da zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Emanzipation muss neu zum gesellschaftlichen Ziel werden.
Die Angst vor dem Bevölkerungswachstum war und ist unbegründet. Sie beruht nicht auf Fakten, sondern auf einer antihumanistischen Weltanschauung.
Man kann tatsächlich beide ablehnen, Trump wie Merkel, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Obwohl der eine im Wahlkampf von der anderen profitiert hat, und die andere nun im Wahlkampf vom einen profitieren wird.
Der BSZ, Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein Dieburg gründete im vergangenen Jahr eine Interessengemeinschaft LKW-Kartell und bündelt die Interessen der Geschädigten. Mit den Bußgeldern sind die Kartellanten noch nicht raus.
Bei der neu entdeckten Liebe deutscher Meinungsführer-Medien zu Xi Jinping drängt sich der Eindruck auf, dass es dabei gar nicht so sehr um China geht, sondern um eine heiß herbeigesehnte Allianz gegen Trump. Doch China ist der falsche Partner.
Sigmar Gabriel wirft hin - die zentrale Botschaft des Stern-Interviews: Eine gnadenlose Abrechnung mit Angela Merkel - aber es wird weiterregiert. Totales Versagen hin oder her - den Staat als Beute will keiner hergeben. Lustig geht der Ministertausch weiter.
Wieso gegen Merkel? „Mit Merkel“ muss es wohl heißen, aber Thema-Verfehlungen sind wir bei Maybrit Illner gewohnt. Jetzt soll also Schulz den lahmen Gaul SPD irgendwie ins Ziel bringen, aber so richtig zuversichtlich war keiner, außer Oppermann.
Die SPD tritt den geordneten Marsch in die Niederlage an, in der die Verluste so gering gehalten werden wie möglich. Um dazu ihre treuen Mitglieder und Anhänger in eine gute Stimmung zu versetzen, dafür ist Schulz in der Tat die bessere Wahl.
Einfallslos neigen Politiker dazu, ihre Politik zum x-ten Mal mit längst verblassten Bildern zu beschreiben: besonders beliebt jenes vom alten Wein in neuen Schläuchen. Ein Anlass, den degustativen Blick auf die Angebote der Kellermeister zu werfen.
„Schulz gleichauf mit Merkel!“, lauten die Schlagzeilen heute früh. Aber wer, bitte schön, soll daran irgendetwas beruhigend finden? Oder das auch nur glauben?
Sie sind Familienvater oder Mutter? Ihre Ehe ist leider gescheitert? Es gab einen unschönen Rosenkrieg und Sie haben nur noch das Umgangsrecht für Ihre eigenen Kinder? Dann streichen Sie um Gotteswillen das Thema Politik aus Ihrem Leben.
Jean-Claude Ohneland sollte jetzt eingedämmt werden mit klaren Rechtsregeln und einem institutionellen Rahmen, der der Freiheit der Bürger dient und nicht dem ungezügelten Machtanspruch der Bürokraten und Politiker.
Adesso, Aurelius, KPS oder MBB, haben in den vergangenen Monaten Kursgewinne in zwei- bis dreistelliger Prozenthöhe erzielt. Ihre Aktionärsstruktur müsste die Herzen der Anleger höher schlagen lassen, ein erheblicher Teil vieler Aktien gehört dem Management.
Der Köder (Wahlmotive), den die Angler (Politiker und Journalisten) permanent und jetzt wieder auswerfen, trifft den Geschmack der Angler, aber nicht den der Fische (Wahlberechtigten).
Wenn man diese medialen Aufgeregtheiten jeden Tag beobachtet, ist es geradezu erfrischend, sich mit dem Markt zu beschäftigen. Der ist nämlich derzeit ganz ruhig und hat ja immer Recht, wie erfahrene Börsianer wissen.
Am großen Weltwoche-Podium zu Donald Trump diskutierten Polit-Analystin Amy Holmes, Trumps Umfragechef John McLaughlin und Auto-Manager Bob Lutz über den neuen amerikanischen Präsidenten mit Roger Köppel.
Dieter Schneider zeigt mit Simulationsrechnungen die ganze Absurdität des vom Bundesverfassungsgericht erzwungenen Ausgleichsverfahrens im Fall von Überhangmandaten.
Jan-Hendrik Meier nimmt an zwei Online-Umfragen teil und weiht uns in seine Erkenntnisse ein. Eine qualifizierte Einführung in die Geheimnisse der Demoskopie und ihrer Anwender.
Dem SPD-Vorsitzenden ist sein Bild in den Medien wichtiger als die Einbeziehung seiner Mitstreiter und seine Partei, der neue Kanzlerkandidat vermittelt das Zerrbild eines Politikers: Hauptsache ein Amt, egal welches.
































