Die Amerikaner haben für den Schulzschen Politik-Stil einen treffenden Ausdruck: Style over substance. Frei übersetzt: Mehr Show als Inhalt. Altmodisch: Mehr scheinen als sein.
Angela Merkel müsste am Donnerstag in der Türkei Tacheles reden mit Recep Tayyip Erdogan angesichts dessen rücksichtsloser Verfolgung jeder Opposition. Doch damit rechnet niemand.
Die Einwanderungspolitik unserer Regierung erzeugt für Deutschland Kosten in Höhe von voraussichtlich mehr als 62 Mrd. Euro für zwei Jahre: die Zahlen für 2016 und 2017 im Check.
Mimoun Azizi wendet sich nicht zum ersten Mal an die Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft, jetzt mit einem neuen Offenen Brief.
Wer die Zeitgeist-Strömung in Staat und Gesellschaft, insbesondere in großen Teilen der Justiz bis in die obersten Gerichte verstehen will, muss tief in die Zeit der APO-Bewegung Ende der 60er Jahre zurückgehen.
Angesichts eines fast revolutionären Einbruchs in den internationalen Beziehungen, in dem Europa, durch den Brexit geschwächt, seine neue Stellung finden muss, braucht die EU eine unangefochtene Führung mehr denn je.
Von „Hart, aber fair“ ist mir der Frontalunterricht von Lehrer Plasberg in Erinnerung, bei dem Kandidaten Prüfungsfragen beantworten. Und Brigitte vorliest, ob Zuschauer bei Twitter und Facebook zufrieden mit dem Gesagten sind.
Wer für das eigene Land auf die internationale Arbeitsteilung verzichtet, schädigt sich selbst. Wir sollten auf einen drohenden Handelskrieg deshalb mit Handelspazifismus antworten, Freihandel schafft nicht nur Wohlstand, sondern ist friedensstiftend.
Tomas Spahn über Hintergründe und Zusammenhänge im Wechsel von Gabriel zu Schulz.
Wenn die Freiheitsstatue Kopf steht, wie die „Huffington Post“ meint, dann hat sie mit dieser Turnübung mitten in der Amtszeit Obamas begonnen. Der Stopp der Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien ist die Rückkehr zur von Obama bis 2016 betriebenen Politik.
Eine Sonder-Dauerwerbesendung mit Leersätzen des neuen Verkaufsleiters der SPD. Das Unterbewusstsein spielte der Gastgeberin einen sympathischen Streich und ließ sie „SPD-Propaganda“ sagen. Wer das nicht selber merkte, dürfte kaum wahlberechtigt sein.
FAZ und FAS begleiten die neue Partei 2013 mit einer gewissen Sympathie, melden das „rasante Wachstum“ der Partei ebenso wie die Ergebnisse von Meinungsumfragen, wonach 24 Prozent der Deutschen sich vorstellen könnten, AfD zu wählen.
Themen wie die Berechnung der Schwarzkörpertemperatur unserer Erde nach dem Stefan-Boltzmann Gesetz und Vergleichbares sind für die meisten Leser von Tichys Einblick zu sehr fachlich. Weshalb wir diese Debatte nicht fortsetzen.
In Deutschland jubelt ein Teil der Medien Martin Schulz hoch, als wäre er vom Himmel gefallen und nicht wegen Amtsverlust aus Brüssel geflüchtet. In Österreich ist Bewegung in der Politik. Roland Tichy und Fritz Goergen lasen für Sie Sonntagszeitungen.
Es gibt wohl keine volkswirtschaftliche Entwicklung, aus der das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nicht stets ein Horrorszenario der Verarmung und Verelendung malen könnte.
Mr. Trump: Warum lassen Sie ausgerechnet Saudi-Arabien außen vor, das Königreich der Wahhabiten, aus dem wie aus keinem anderen Land der Welt der Terror ideell und materiell angetrieben und finanziert wird?
Das SPIEGEL-Autoren-Ensemble ist von der Lichtgestalt Schulz offensichtlich geblendet und trägt in „Sehnsucht nach Größe“ fleißig alles an Positivem über den neuen Kanzlerkandidaten zusammen, was nur irgendwie zu finden war: Gesinnungsjounalismus pur.
Neuer Star bei „Berlin bei Tag und Nacht“: der EU-blindbegeisterte Martin Schulz. Ralf Stegner entdeckt seine poetische Seite, und Uschi hat schon wieder einen Sexskandal am Hals. Aber die wichtigste Erkenntnis: Schamlosigkeit, dein Name ist Siggi.
Die leise, zurückhaltendere Stimme der Dichter und Denker verschwindet heute im Getöse des Zeitgeistes hinter Narzissmus, Gier und Machtstreben. Hinter dem Lärm der grenzenlosen, betäubenden Unterhaltungsindustrie.
Mit neuen Gesetzen will die Bundesregierung Internet und soziale Medien bändigen. Lästige Kritik im Netz an der Migrationspolitik soll verstummen. Aber sind China oder Türkei angemessene Vorbilder? Wie das Netz funktioniert, haben die Möchtegern-Zensoren sowieso nicht kapiert.

































