Für spätere Sabotageaktionen soll ein Tatverdächtiger in Bayern einen Rüstungskonzern fotografiert haben – nun wurde er in Thüringen verhaftet. Die Polizei ordnet den Ukrainer einer bekannten Tätergruppe zu.
picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn
Der 33-jährige ukrainische Staatsangehörige sitzt seit Anfang der Woche in Untersuchungshaft: Ihm wird vorgeworfen, im Auftrag eines ausländischen Nachrichtendienstes ein Rüstungsunternehmen in Bayern ausgekundschaftet zu haben – mutmaßlich zur Vorbereitung von Sabotageakten.
Die Festnahme erfolgte am vergangenen Sonntag in Thüringen durch Kräfte des Bayerischen Landeskriminalamts und der Thüringer Polizei. Am Montag erließ ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht München auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München den Haftbefehl, der Beschuldigte wurde anschließend in eine bayerische Justizvollzugsanstalt gebracht.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll der Mann im Juni 2026 Aufnahmen vom Betriebsgelände des bayerischen Rüstungsunternehmens angefertigt und diese an seinen Auftraggeber übermittelt haben. Die Bilder sollen für die Vorbereitung möglicher Sabotagehandlungen nötig gewesen sein, teilen die Generalstaatsanwaltschaft München und das Bayerische Landeskriminalamt mit.
Dem Beschuldigten wird deshalb eine Agententätigkeit zu Sabotagezwecken für den Nachrichtendienst einer ausländischen Macht zur Last gelegt. Die Behörden sprechen von einem sogenannten „Low-Level-Agenten“ beziehungsweise „Wegwerfagenten“.
Diese Kategorie von Spionen wird von Sicherheitsbehörden schon seit Jahren beobachtet: „Low-Level-Agenten“ werden häufig über soziale Medien angeworben und mit vergleichsweise einfachen, niedrigschwelligen Aufträgen betraut – etwa dem Fotografieren von Objekten, dem Auskundschaften von Zufahrten oder dem Sammeln öffentlich zugänglicher Informationen. Oft kennen die Angeworbenen weder den genauen Zweck ihrer Tätigkeit noch die wahre Identität des Auftraggebers. Sie werden teilweise von Mittelsleuten gesteuert und erhalten nur geringfügige Entlohnungen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz und andere Behörden haben wiederholt darauf hingewiesen, dass solche „Wegwerfagenten“ seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 verstärkt zum Einsatz kommen. Russland wird in diesem Zusammenhang besonders häufig als Akteur genannt, auch wenn die Behörden im konkreten Fall zunächst keine nähere Angabe zum mutmaßlichen Auftraggeber machen.
Bereits in den vergangenen Monaten wurden mehrere Personen wegen mutmaßlicher Spionage- und Sabotagevorbereitungen festgenommen, darunter sind Fälle mit einem klaren Bezug zu Drohnenherstellern und Militärstützpunkten in Bayern. Sicherheitskreise warnen, dass die Schwelle für Anschläge und Sabotageakte gesunken sei und auch Attentate nicht mehr ausgeschlossen werden könnten.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Für wessen ausländischen Nachrichtendienst?
Gute Frage. Denn solch ukrainischen „Low-Level-Agenten“ sind seit dem Krieg selbst auch immer wieder in der Ukraine aufgefallen und verhaftet worden. – Hinzu kommt auch, dass heute ein „Ukrainer“ ja auch ein Ukrainer sein könnte der auf dem von Russland besetzten ukrain. Gebiet leben und sogar auch prorussisch denkend sein könnte.
Ein Ukrainer spioniert mit dem Ziel späterer Sabotageanschläge? Bin verwirrt, seit 2022 erzählt uns das ÖR doch nur eine Geschichte, dass die Ukraine die Guten sind, weshalb deutsche Regierungen wohl bereits 100 Mrd an deutschen Steuergeldern dorthin veruntreut haben. Und nun wieder sowas!
119 Milliarden. Plus 150 durch Sozialleistungen im Inland. Und on top noch einmal 50 durch Nordstream und die Druschba.
Oder 4.500€ für jede deutsche Nase im Land.
Alles nur Show wie bei Nordstream! Warum wird Selensky nicht endlich verhaftet und der Prozess gemacht wegen der Sprengung von Nordstream??? Stattdessen sitzt da ein Bauernopfer vor „Gericht“, der nur an der Ausführung (die im befohlen worden ist) beteiligt war, um uns weiter alle zu vearschen.
War dieser Ukrainer im Bürgergeld?
Hat der deutsche Steuerzahler den gezahlt?
Ist das Beihilfe?
Ob der jetzt Ukrainer, Nordkoreaner oder vom Mars ist, spielt keine Rolle … ab vor den Kadi und dann bitte zur gemeinnützigen Tätigkeit bis er es kapiert hat … zB 30 Jahre Hamsterrad zur ökologischen Stromerzeugung … oder so
Sie jubeln „Migranten“ zu.
Sie jubeln „Corona“ zu.
Sie jubeln „Klima“ zu.
Sie werden auch dem Krieg zujubeln.
All die Woken.
Da Ukrainer durchweg alle Patrioten sind von denen wir so vieles lernen können, kann dies gar nicht stimmen
Diese „Wegwerfagenten“ sind kein Zufall, sondern eiskalte Strategie. Wer einen Blick in die russische Militärdoktrin (Stichwort: Gerasimow-Doktrin) wirft, sieht: Verdeckte Sabotage, Spionage und das Anwerben billiger Helfer fürs Grobe sind genau dort fest eingeplant.
Das Ziel ist es, den Gegner schon weit unterhalb der offiziellen Kriegsschwelle im Hinterland zu schwächen und Chaos zu stiften – und zwar so, dass Moskau im Zweifel jede Beteiligung abstreiten kann. Der Fall in Bayern zeigt einfach nur, dass dieser hybride Krieg längst bei uns läuft.
Wahrscheinlich hat er während der Vorbereitung unserer Schädigung noch als „Schutzsuchender“ Bürgergeld bei uns bezogen.
Deutschland ist wie ein leicht verblödetes Schaf, das in den Wald gezogen ist um die Welt durch „seine Moral“ zu missionieren. Die Wölfe wissen das echt zu schätzen.
Warum werden nicht gleich ALLE Ukros umgehend wieder in ihr Heimatland zurückgeschickt, anstatt sie hier weiter mit deutschem Steuergeld wohlwollend zu allimentieren? Man sieht doch, was dabei herumkommt. Es gibt mittlerweile keinen ernsthaften Grund mehr, warum sich Ukrainer in Deutschland oder anderswo in Europa dauerhaft aufhalten müssten.