Ceuta-Krise: 65.000 fallen in die Stadt ein – wie Spanien ein neues 2015 verhindert

Tichys Einblick vor Ort: 65.000 Menschen stürmen die spanische Stadt Ceuta. Nur 48 Stunden später sind die meisten wieder verschwunden. Spanien kann ein neues 2015 vorerst verhindern – doch Ministerpräsident Sánchez setzt Anreize, die eine Wiederholung wahrscheinlicher machen. Mindestens 7.000 Migranten sollen nach Europa gebracht werden.

 

Ceuta im Chaos: Innerhalb kürzester Zeit stürmten Zehntausende Migranten die spanische Exklave auf dem afrikanischen Festland. Als einziger Reporter aus Deutschland war Marco Pino für Tichys Einblick direkt vor Ort, um die dramatischen Ereignisse und die angespannte Lage in der Stadt zu dokumentieren.

Ein neues 2015 konnte vorerst verhindert werden – die meisten der illegalen Migranten kehren freiwillig nach Marokko zurück. Denn in Ceuta locken weder Arbeit noch Asyl oder Unterkunft. Stattdessen erwarten sie eine feindselige Stadtgesellschaft, geschlossene Geschäfte und das Militär, das die Ordnung wiederherstellt.

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