"Sie trägt nicht zum Frieden in der Ukraine bei" – Wolodymyr Selenskyjs ehemalige Pressesprecherin Julija Mendel sollte am Mittwoch im EU-Parlament sprechen, doch aufgrund ihrer Kritik an der ukrainischen Regierung wurde ihr der Zutritt verwehrt.
picture alliance / NurPhoto | STR
Julija Mendel wollte in Straßburg über den Frieden sprechen, doch der Sicherheitsdienst am Eingang des EU-Parlaments ließ sie nicht zum Veranstaltungsort. Die ehemalige Pressesprecherin Wolodymyr Selenskyjs war die Hauptrednerin einer von der AfD organisierten Nebenveranstaltung unter dem Titel „Ukraine: Dare to Choose Peace – Diplomacy, Not Escalation“.
Mendel schreibt den Ausschluss den Sanktionen zu, die Selenskyj drei Tage zuvor gegen sie verhängt hatte. „Am Tag meiner Rede wurde mir der Zutritt verweigert“, schreibt sie auf Social-Media-Plattformen. Die Rede wolle sie trotzdem halten, weil sie für jenen Teil der Gesellschaft stehe, der Frieden wolle.
Julija Mendel war von Juni 2019 bis 2021 Sprecherin des damals frisch gewählten ukrainischen Präsidenten und schrieb später Bücher über diese Zeit. Seither hat sie sich von Selenskyj distanziert: Sie fordert etwa Verhandlungen statt einer Eskalation des Krieges.
In einem Interview mit Tucker Carlson im Mai dieses Jahres warf sie ihrem früheren Chef Wolodymyr Selenskyj unter anderem vor, ein Hindernis für den Frieden zu sein. Ukrainische Medien und die Präsidialverwaltung werteten ihre Aussagen „als Übernahme russischer Narrative“, Selenskyj dementierte die Vorwürfe.
Am 13. September unterzeichnete Selenskyj dann ein Dekret des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats gegen Julija Mendel: zehn Jahre Sanktionen, ihr Vermögen wird eingefroren, alle staatlichen Auszeichnungen werden entzogen. Mendel war damit die einzige Ukrainerin auf einer Liste mit russischen Staatsangehörigen. Kiew begründete den Schritt mit „Desinformation und Unterstützung der russischen Aggression“. Mendel nennt die Sanktionen gegen eine ukrainische Bürgerin verfassungswidrig und politisch motiviert.
AfD-Chef Tino Chrupalla warf Parlamentspräsidentin Roberta Metsola vor, den Dialog zu verweigern. Der „doppelte Standard“ sei undiplomatisch und trage nicht zum Frieden bei. Prof. Dr. Hans Neuhoff, der Mendel als Rednerin eingeladen hatte, kritisiert den Vorgang deutlich: „Das Europäische Parlament ist kein privater Veranstaltungsraum der Parlamentspräsidentin und auch kein Instrument fremder Regierungen.“


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Nun ja, ich kenne diese Ukrainerin nicht und weiß auch nichts über sie. Und auch wenn ich es bezüglich ihrer Vorwürfe mit den Zeilen im Artikel am halten bin, „Ukrainische Medien und die Präsidialverwaltung werteten ihre Aussagen „als Übernahme russischer Narrative“, so ist die Zutrittsverweigerung ins EU-Parlament auch wieder ein dicker Beweis für den immer mehr ausufernden undemokratischen, feudalherrschaftlichen und totalitären Größenwahn der Leyen’schen Pseudodemokraten und z.Bsp. auch mit Blick auf Martin Sellner kein Einzelfall. Kritische und der Regierungslinie abweichenden Stimmen und unbeliebte drittstaatliche Medien werden einfach ausgesperrt und verboten. Und anschließend stellt sich die Leyen’sche Bagage von Undemokraten hin… Mehr
Röper berichtet über manche Dinge, die westliche Medien verschweigen: >>>Warum verschweigen deutsche Medien, dass Kiew von der EU weitere 27 Milliarden fordert? – Anti-Spiegel<<<
ja,der Anti-Spiegel ist eine gute Quelle
Selenskyj ist aktuell nicht mehr der gewählte President der Ukraine, auch im Krieg dürfen Wahlen nicht „vergessen“ werden oder bewusst unterlassen werden, denn dann stirbt die Freiheit.
Ach … laut der Union wird unsere Freiheit ja in der Ukraine verteidigt, wenn das so aussieht, dann können unsere Unionisten ihre Freiheit behalten und sollten in die Ukraine auswandern, natürlich ohne unser Steuergeld und ohne unsere Waffen. Aufrüstung zur Selbstverteidigung ja aber keine Waffenlieferungen in Krisengebiete!!!
Tja,
„gewisse Leute“ B R A U C H E N notwendig den Krieg.
Ansonsten bricht ihre gesamte Agenda wie ein Kartenhaus zusammen!
Hatte mir gestern „Links-Rechts-Mitte“ bei Servus-TV angeschaut, wo auch der Henryk M. Broder anwesend war. Thema v.a. die CDU-Malaise und der AfD-Erfolg.
Als die Haltung der AfD zum Ukraine-Konflikt thematisiert wurde, rastete der Broder regelrecht aus, diffamierte etwa den russischen Präsidenten als Hitler 2.0. Da wurde mir klar: den Mann kann man nicht mehr ernst nehmen, der lebt in einer fanatischen Gedankenwelt, die ihm den sachlichen Blick auf die Wirklichkeiten versperrt. Traurig!
Ja, der Ukraine-Komplex ist der Prüfstein für sonst abgeklärte Kommentatoren des Zeitgeschehen. Man erinnere sich an die verbalen Ausfälle eines Tomas Spahn (rip) hier auf TE anno 2022, der bis dato einen so kühlen und sachlichen Blick auf das Geschehen hatte.
Der aktuelle Weltkrieg hat zwei Fronten – zur anderen wird in manchen Blogs noch mehr für das Imperium gejubelt. Sogar US-Soldaten vor Ort sehen etwas andere Realität: >>>Niederlage der USA im Angriffskrieg gegen den Iran: „Augen zu und ins Gesicht geschlagen“<<< > „… Iranische Drohnen- und Raketenangriffe haben US-Basen in der gesamten Region weitgehend unbrauchbar gemacht – darunter Al Udeid in Katar, den größten Stützpunkt der amerikanischen Kolonialmacht außerhalb der USA. Die USA müssen ihre Operationen nun massiv in Israel, der Türkei und Osteuropa konzentrieren, wo die Luftverteidigung dichter ist und Iran aus politischen Gründen noch zurückhält. Der Logistik-Hub der… Mehr
Aus seiner Familiengeschichte heraus ist das wohl verständlich – wenn auch der Realität nicht angemessen. Leider.
nicht vergessen,Broders Familie kommt aus Lemberg in der heutigen Ukraine….er fühlt sich da persönlich betroffen,denn Selinski gehört mit zum Clan
Tja, je älter er wird, desto mehr Tuttifrutti! Schade eigentlich!
> Wolodymyr Selenskyjs ehemalige Pressesprecherin Julija Mendel sollte am Mittwoch im EU-Parlament sprechen, doch aufgrund ihrer Kritik an der ukrainischen Regierung wurde ihr der Zutritt verwehrt. In beiden längst konvergierten Systemen ist jegliche Kritik verboten. Woanders sieht man das Banderastan im totalen Chaos: >>>Die Ukraine versinkt im totalen Chaos<<< > „… Telizhenko kommt zu dem Schluss: „Niemand denkt an Landesverteidigung oder nationale Sicherheit. Es ist ein Propagandatrick, damit die Menschen den Mund halten und zustimmen, dass der Feind draußen ist. … Das Land wird zerstört.“ Und es wird von den Machthabern zerstört, die sich in die Flagge hüllen und Patriotismus… Mehr
„UnsereDemokratie“ auch in der Ukraine eingeführt. Beweis? Nun, die Kritikerin wird sanktioniert, darf vor Kriegstreibern keine Rede halten. Statt dessen labt man sich an dem unsäglichen Geschwafel einer vdL.
Woran erkennt man eine Diktatur? Daran, dass öffentlich geäusserte Zustandsbeschreibungen verboten werden und insbesondere daran, dass völlig harmlose Äusserungen nicht mehr zur Meinungsbildung beitragen dürfen!
PS: Wer von der Gestapo, der SS oder der Polizei damals beim heimlichen „Trümmerknipsen“ erwischt wurde, musste mit sehr harten Strafen rechnen…!
Noch ist es nicht wieder so weit. Noch wird nur „mundtot“ gemacht.
Morgen dann „ohne Mund“…?
Die Kriegstreiber in der EU bestimmen immer noch die politische Agenda in Brüssel. Ganz vorn sind die Pseudoliberalen um MASZ und die postpazifistischen Grünen. Es sollte jedem klar sein, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnen kann und der Donbas verloren ist. Allerdings hat auch Russland seine Kriegsziele, die Einnahme der gesamten Ukraine, nicht erreichen können. Das sind gute Voraussetzungen für einen diplomatischen Frieden. Offensichtlich will die herrschende Politikerkaste in der EU das nicht, weil sie den äußeren Feind braucht, um vom eigenen fundamentalen Versagen im Inneren abzulenken.
Dass Russland die GesamtUkraine je einnehmen wollte – wo finden Sie das bestätigt?
Frieden will diese EU nicht! Der Krieg lenkt so herrlich von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen in der EU ab. Das sollte eigentlich langsam jeder erkennen!
Zumal von den Kollateralschäden des Krieges im eigenen Land.
Aber von da wie dort wird nicht berichtet. Und „Personalien“ jeglicher Art in den Vordergrund geschoben.
Hier wie da sterben die Einheimischen. Seit Jahren!