„Migration“ ist nicht nur in Ceuta irreführend

So wie die USA der Piraterie von Berberfürsten ein Ende setzten, kann nur eine militärische Festung Europa die islamische Landnahme im Westen aufhalten und rückgängig machen. Hineinpädagogisieren, so die Botschaft an die Gutgläubigen im Westwok(ommun)ismus, ist keine Alternative.

picture alliance / SIPA | Eric TSCHAEN/POOL

In Ceuta sind mehrere Interessen im Spiel und bieten deshalb viel Spielraum für Spekulationen. Ein Mittel setzen alle ein und haben ein neues Kapitel in der mehrere Jahrtausende alten Geschichte der Piraterie und des Menschenhandels im Mittelmeer aufgeschlagen.

„Der Golfkrieg erinnert an fast drei Jahrhunderte Piraten aus den türkischen Emiraten Algier, Tunis und Tripolis im Mittelmeer“, sagt Gastautor Wolfgang Sachsenröder. Es waren die jungen USA, die dem zwischen 1801 und 1815 eine Ende bereiteten. Ein neues Wort ward geboren: Kanonenboot-Diplomatie – und das US Marine Corps (Warum auch im Golf von Hormuz Piraterie herscht, ein anderes Mal.).

Um Migration handelte es sich jetzt und 2021 in Ceuta nicht. Sondern um die alte Piraterie im umgekehrten Verfahren. Nicht Geiseln wurden genommen und gegen viel Lösegeld freigegeben. Scharen von Marokkanern wurden Spanien ins Haus gestellt und gegen Lösegeld wieder abgezogen. Ob das auch diesmal der Grund war, ist umstritten, weil am 23. September in Marokko Wahlen stattfinden.

Zineb Riboua, die bekannte US-marokkanisch stämmige Analystin sieht islamistische Akteure hinter dem organisierten Grenzchaos als Kampagne gegen den König vor den Parlamentswahlen Ende September. Jedenfalls hatten Facebook-Gruppen gleichzeitig zu Märschen auf die Grenzstädte aufgerufen. Die Schleusermafia war so oder so dabei. Ceuta ist Trennlinie geworden zwischen europäischen Regierungen, die irgendetwas gegen die grenzenlose Massen-Einwanderung tun wollen, und den Woken wie der SPD, die den UN-Migrationspakt weiter exekutieren wollen über die Köpfe der Bürger hinweg. Ulrich Vosgerau erklärt, wie es nach deren Willen in Ceuta weiter gegangen wäre: mit der Weiterreise aller Invasoren nach Deutschland.

Wem „gehört“ Ceuta?

Ceuta, von den Phoeniziern gegründet, bis zu seiner Zerstörung durch Rom 146 v. Chr. von Karthago beherrscht, bis 647 von Rom und Byzanz, im Berber-Aufstand 740 bis 743 vom Kalifat in Damaskus getrennt zusammen mit Al Andalus, 1415 von Portugal annektiert und ab 1580 von Spanien – das sind einige der Stationen in der bewegten Geschichte der spanischen Exklave. Als erster marokkanischer Staat gilt die Idrisiden-Dynastie ab 788 n. Chr. Die Dynastien der Almoraviden, Almohaden, Meriniden, Saadier folgten, die heutige der Alawiten (Alaouiten – nicht zu verwechseln mit der Glaubensgemeinschaft der Alawiten in Syrien) regiert seit dem 17. Jahrhundert. Suchen Sie sich bitte aus, wem Ceuta „gehört“.

Der UN-Migrationspakt, den die erste und letzte grüne Kanzlerin Merkel mit der Lüge „nicht verpflchtend“ tarnte, ist das Werk des US-stämmigen Westwok(ommun)ismus, dem halb Europa auf den Leim ging und nicht merkte, wie es zugleich den Boden für den Herrschaftsanspruch des Islam bereitete, die Fußtruppen der Dschihadisten des Islam, die Kulturfeinde jeder westlicher Zivilisation. Je dünner im Geiste, desto weniger realisieren die Mitglieder der woken Kaste, wie sehr sie der sunnitischen Muslimbruderschaft und der schiitischen Mahdi-Mullahs trojanische Esel sind.

Anfangs war von illegaler Einwanderung, Zuwanderung, Asyleinwanderung die Rede, von Armutsmigration, Flüchtlingen, Schutzsuchenden und so weiter, lautlos ging es zu Migration über, da kann man sprachlich „politisch korrekt“ nichts falsch – allerdings auch nichts erkennbar machen.

Die allermeisten jungen Männer aus Afrika sind überzählige Söhne von Familien aus dem kleinen und mittleren Mittelstand (Sie haben auf ihrer „Flucht“ Satellitentelefone und GPS-Geräte). Die Kinder der Armen schaffen es nicht nach Europa, weil sie das Schleusergeld nicht aufbringen können.

Die Millionen, die aus Europa von Irland bis Italien nach Amerika auswanderten, suchten und fanden dort Arbeit. Die allermeisten, die Merkel mit der unbegrenzten Einwanderung nach Deutschland lockte, suchen die versprochene Versorgung. In Verruf brachte Merkel auch die vielen echten Einwanderer, die sich wie einst die Auswanderer nach Amerika eine eigene Existenz aufbauen. Und daher oft noch mehr als Einheimische gegen die unbegrenzte Massenzuwanderung sind. Das Wort Migranten vernebelt, was gemeint ist, und hilft so dem politmedialen Komplex beim Beschweigen des heißen Themas Kulturkrieg.

Ceuta, klein, aber Dschihadisten-Hochburg?

Ceuta hat grell beleuchtet, wovor Douglas Murray, Thilo Sarrazin, Renaud Camus, Michel Onfray und andere lange warnten. Ceuta hat darüber hinaus eine moderne Dimension des Menschenhandels gezeigt. Konrad Adam brachte sie auf den Punkt: Die Waffe Mensch. PLO und Hamas setzen die arabischen Bewohner ihres Teiles von Israel von Anfang als Waffe ein.

Statt mit den Abermilliarden aus dem Westen Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, haben sie Berufsflüchtlinge erzogen und „Märtyrer“ als Terroristen gegen Israel, weil sie nur ein einziges Lebensziel haben dürfen: Die Juden aus dem Land zu treiben oder umzubringen. Wer die Aufmärsche der illegal eingelassenen Araber und Iraner auf Deutschlands bis Amerikas  Straßen sieht, weiß, da marschieren die Fußtruppen unter den Flaggen „Free Palestine“ und des Mahdi-Regimes in Teheran. Ceuta-Hinweis: „Das kleine spanische Territorium an der marokkanischen Küste ist eine Dschihadisten-Hochburg – in Príncipe, dem extrem armen Stadtteil herrschen islamistische Netzwerke mit Omertà.“

So wie damals eine US-Regierung der Piraterie von Berberfürsten ein Ende setzte mit Kanonenboot-Diplomatie, wird nur eine militärische Festung Europa den Feldzug von zunächst Unbewaffneten zur islamischen Eroberung des Westen aufhalten und seine Erfolge rückgängig machen können. Hineinpädagogisieren, so die vergebliche Botschaft an die Gutgläubigen im Westwok(ommun)ismus, ist keine Alternative.

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Kommentare ( 102 )

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Raul Gutmann
11 Tage her

Festung Europa heißt die Antwort

Der Terminus „Festung Europa“ scheint damit zumindest in den „alternativen“ Medien angekommen zu sein, während er noch vor wenigen Jahren tabuisiert wurde.
»Was Reaktionäre sagen, interessiert niemand. Wenn sie es das erste Mal äußern, hält man sie für verrückt. Beim zweiten Mal ist es trivial.« – Nicolás Gómez Dávila

Mausi
12 Tage her

„Die große Völkerwanderung im Europa des 4. und 5. Jahrhunderts wurde ausgelöst von den Hunnen, aus der heutigen Mongolei stammenden Nomadenstämmen, die 35/36 v. Chr. nach langen Kämpfen von den Chinesen vertrieben worden waren.“, vgl. https://diercke.de/content/vlkerwanderung-und-reiche-bis-zum-tode-theoderichs-um-526-978-3-14-100770-1-87-3-0 Die EU unter Führung von D spielt stattdessen aktiven Staubsauger. Und weil Spanien sozialistisch ist, beteiligt es sich noch schnell für alle sichtbar und damit ganz offensichtlich an den offenen Grenzen, bevor die Bevölkerung dem durch Wahlen einen Riegel vorschieben kann. Es ist als ob der Verräter im Innern die Tore der Burg öffnet. Tatsachen schaffen, die sich kaum oder nur mit viel Geld und Zeit… Mehr

Edwin
13 Tage her

Was mich ankotzt ist die Doppelmoral insbesondere in Westeuropa.

Als Russland die Ukraine überfiel, waren alle aufgebracht.

Wenn jetzt Afrikaner einen europäischen Staat überfallen und einnehmen, hörst du nichts, Schweigen im Walde.

Beides sind kriegerische Handlungen und ein Verstoß gegen Völkerrecht. Da gibt es Nullkommanull Unterschied.

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  Edwin

@Edwin Wir wurden doch schon 2015 überfallen und sowohl die Außengrenzen der EU wie die Grenzen Deutschlands gar nicht beachtet. Und seitdem erobert uns der Islam – und da die abendländischen Politiker das forcieren und gar nicht den Willen zeigen, dagegen vorzugehen – müsste man das nicht Hochverrat nennen, betrachtete man das genauer? Vorgelogen haben sie uns zudem, das seien „Fachkräfte“, Ärzte und Ingenieure, die später der Deutschen Rente willig zahlen wollten – und jetzt sind wir es, denen Dschizya auf alle Zeit zur Alimentierung derer aufzubringen oktroyiert ist. . Wir zahlen!!! für die Verteidigung der ukrainischen Grenze – und… Mehr

Jens Frisch
13 Tage her

Erst „Festung Europa“ – dann Remigration oder vereinfacht: Raus, raus, raus!

GermanMichel
14 Tage her

Leider liegt der ganzen Erregung ein Missverständnis bezüglich biologischer bzw mathematischer Prozesse zugrunde. Natürlich ist diese Massenimmigration extrem schädlich und verändert die Bevölkerungszusammensetzung. Andererseits war die BRD 1990 schon verloren, jetzt geht es eben nur schneller durch noch mehr Zuwanderung. Das liegt daran dass die Reproduktionsrate entscheidend ist, denn da bewegen wir uns in exponentiellen Sphären, dh Verdoppelungen und Halbierungen, nicht nur linearen Anstieg. Einfaches (vereinfachtes) Experiment zum Auszählen: wenn ein extrem isoliertes Bergdorf 1000 deutsche Bewohner hat (500 Paare), mit durchschnittlich 1 Kind pro Paar, und es kommt einmalig zu einem Zuzug von 10 Arabern (5 Paaren), mit durchschnittlich… Mehr

Schwabenwilli
14 Tage her

Passend dazu in der Berliner Zeitung

„https://www.berliner-zeitung.de/article/ein-echter-mann-in-der-arabischen-welt-wird-der-islamistische-terror-gegen-den-berliner-csd-bejubelt-10262735“

Die moslemische Welt bejubelt den CSD Anschlag.

Sie haben uns den Krieg erklärt und unsere rotgüngelbschwarzen kämpfen gegen „rechts“.

GermanMichel
14 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Was heißt „uns“ den Krieg erklärt? Man sollte zwar Gewalt gegen den CSD verurteilen, aber was hat der CSD mit uns zu tun? Diejenigen, die für den CSD etc sorgen, haben uns schon seit langem den Krieg erklärt, CSD ist ganz klar Instrument in der „Demoralisierungsphase“ des zerstörerischen Zersetzungsprozesses. Diejenigen, die die Massenmigration von Moslems mit der Brechstange erzwungen haben und weiter erzwingen, haben uns seit langem den Krieg erklärt. Und es sind dieselben Leute. Das jetzt das eine Werkzeug dieser Leute das andere Werkzeug angreift, war zu erwarten, denn die Mischung ist wie Hund/Katze, Löwe/Hyäne, Krähe/Bussard etc., also natürliche… Mehr

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Ja. Die wenigsten erkennen den Religionskrieg – und auch nicht, dass wir damit dann bald als der Umma untergeordnete Dhimmis gezählt werden.

Schwabenwilli
14 Tage her

Die Spanier haben es nach 1492 vorgemacht, nach 700 Jahren Krieg, Gewalt, Unterdrückung, Ärger mit Moslems war dieses Jahr der Wendepunkt, das gerade da Kolumbus Amerika entdeckte muss ein Zeichen des Schicksals gewesen sein.

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Samt dem Vatikan zogen sie damals am gleichen Strick.
Das ist heute leider gar nicht so.
Hier haben die Massen noch gar nicht erkannt, dass sie als Dhimmis für das Wohl und Wehe der Neuen zu haften haben.

Der-Michel
14 Tage her

Ich kenne für solche Aktionen nur einen wirklich korrekten Begriff, Invasion!

Ede Kowalski
14 Tage her

Der Begriff Migration passt hier überhaupt nicht, denn es geht nicht um Migranten, sondern um illegale Eindringlinge.

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Ede Kowalski

Also Eroberungskrieg.

Juergen P. Schneider
14 Tage her

Die Mehrheit der Untertanen will keine Islamisierung, wählt sie aber immer wieder, indem sie das links-grüne Altparteienkartell mit Mandaten versorgt. Dieses Kartell wird auch weiterhin der Eroberung unseres Landes durch Horden von ungebildetem und religiös fanatisiertem Pöbel tatenlos zusehen.