Heute geht es nicht darum, wieviel Prozente die AfD bekommt. Heute geht es darum, ob Friedrich Merz zum zweiten Mal von einer Frau aus MeckPomm gedemütigt und aus dem Amt gejagt wird.
Nach der Wahlniederlage ist vor der Wahlniederlage, heißt es inzwischen bei der CDU, da muss man erst recht zusammenstehen. Und schon berichtet Bild von einer Solidaritätsadresse an dem Kanzler: „Alle CDU-Ministerpräsidenten stellen sich hinter Merz .“ Leider steht in der Verlautbarung nirgendwo, dass man hinter Merz stehe. Nicht mal der Name Friedrich Merz wird erwähnt. Stattdessen ist viel die Rede davon, was die CDU mal war („Erfolgsmodell der deutschen Koalitionsdemokratie“; was immer das wieder ist) und wie wichtig „ein stabiles und starkes Deutschland in Europa“ doch sei. Und es endet mit dem Bekenntnis: „Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten.“ Natürlich auch ohne den Bundeskanzler.
♦ Nun wird gerätselt, wer für den Text verantwortlich ist, und welcher Brutus womöglich eine direkte Solidaritätserklärung für Merz gestrichen hat. Und, übrigens, Bild: Brutus stand, den Dolch im Gewande, nicht alleine hinter Caesar.
♦ Don Alphonso, der Seher vom Tegernsee, orakelt treffsicher: „Wir Bayern kennen den Söder nur zu gut: So, wie er sich jetzt warmläuft, die Brandmauer abräumt und Forderungen stellt, will er keinen 2. Rang. Er will als Kanzler ganz nach vorne.“ Er will vielleicht schon, und ja, unter seiner Bayern-Herrschaft ist das Land längst genauso kunterbunt wie die Villa Berlin geworden. Grooming Gangs in Nürnberg und auch die berühmteste Bayern-Transe (hat es sogar in die dailymail geschafft), die ein kleines Mädchen vergewaltigt hat, ist inzwischen ein Symbol für dieses Bundesland. Aber, leider, leider, der Markus ist zu grob zu Lars, Daniel, Hendrik und den anderen Sensibelchen.
♦ Übrigens. Das Opfer der Bayern-Transe sagte soeben vor Gericht, sie „möchte nicht aussagen, wenn er anwesend ist“. Mit „er“ ist das gemeint, was in der Presse unter „Polizistin“ läuft. Diese „Er“-Etikettierung ist auch in Bayern strafbar.
♦ Womöglich ist Friedrich Merz viel beliebter als alle denken, das hat sein Regierungssprecher Kornelius (früher SZ) klar gemacht. Denn den Demoskopen fehle das Geld für so viele Umfragen und Wissenschaft sei das auch nicht, eher so Kaffeesatzlesen oder neudeutsch Fake News.
♦ MeckPomm wählt jedenfalls blond. Wenn man nicht nach Argumenten entscheiden kann, weil es keine gibt, dann eben nach Aussehen. Deswegen schicken die Grünen und die Knallroten TikTok-Mädels in die Wahlkampfbütt. Die Union hätte Sydney Sweeney engagieren sollen.
♦ In Berlin geht es rauer zu (no offence, Elif Eralp). Es gab 37 Angriffe auf Parteirepräsentanten – 18 auf AfDler, je 8 auch Grüne und SEDler und 3 auf Spezialdemokraten. Aber jetzt kommts: Die Zahlen beziehen sich sowohl auf physische als auch verbale Angriffe. Wollen wir wetten, dass die tätlichen Angriffe zu 100% die AfDler betrafen?
♦ Wahl hin oder her, Lebbe geht weiter. Und so macht auch Bärbel Bas das, was ihre Partei „Arbeit“ nennt: Sie legt einen „Plan“ vor. Eigentümer von an Migranten vermietete Immobilien sollen zu Sanierungsmaßnahmen verpflichtet und notfalls enteignet werden. Gesuchte Straftäter sollen keine Stütze mehr enthalten. Einen Punkt hat Bärbel womöglich nicht zu Ende gedacht: Künstliche Intelligenz soll Sozialbetrug aufdecken. Klingt gut, und könnte den Sozialetat drastisch entlasten, aber ist es auch im Sinne der Partei? Es wäre jetzt schon das Einfachste auf der Welt, Sozialbetrüger zu entlarven. Dazu bräuchte es nur einen Datenaustausch zwischen Jobcentern, Sozialämtern, Finanzämtern, Baubehörden, Polizei, Meldeämtern sowie Kranken- und Pflegekassen. Verarschungsstopp quasi auf Knopfdruck. Diese simple Computerabfrage „soll jetzt“ verpflichtend werden. Da fragen wir Bärbel erneut: Weiß das die Partei?
♦ Gleich zehn Punkte umfasst der Plan, der Sicherheit und Ordnung wiederherstellen soll. „Wer zukünftig mit Messern auf Personen losgeht“, so CDU-Innenminister Dobrindt, „der wird damit rechnen müssen, dass er mit einem Jahr Mindestfreiheitsstrafe belangt wird.“ Hm. Auch hier müssen wir wieder beckmessern. Im letzten Jahr erfasste die Statistik 30.000 solcher Taten. So viel Platz habt ihr doch gar nicht im Knast – von den rund 70.000 Haftplätzen sind 60.000 bereits belegt. Da könnt ihr euch so Mätzchen wie mit „Reichsbürgern“ kaum noch leisten.
♦ Die jüngste Erfolgsmeldung aus dem Innenministerium: Wieder wurden 13 afghanische Schwerverbrecher nach Kabul ausgeflogen. Donnerwetter! Das wäre dann schon „der achte große Abschiebeflug in 14 Monaten“. Einen haben sie für den Flug womöglich vergessen. Auch der Feuerleger an der Synagoge in Wuppertal war ein alter Polizeibekannter aus Afghanistan.
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/brandanschlag-auf-synagoge-wuppertal/
♦ Polens Außenminister Sikorski: „Wenn Russland uns angreifen würde, und wir alle Register zögen, würden wir Russland meiner Meinung nach ziemlich schnell besiegen.“ Hoffentlich setzt Polen diesmal nicht auf Deutschland als kriegsentscheidenden Verbündeten, denn unser Kriegsminister Pistorius, SPD, hat schon Schwierigkeiten knapp 5.000 Mann für seine Litauen-Brigade aufzustellen. Generäle sind schon alle da und die Propagandakompanie ist auch schon fleißig, aber es fehlen „IT-Spezialisten, Logistiker, Köche und Mannschaften“. Zwar will der SPD-Minister die fehlenden Soldaten nun einfach abkommandieren, aber die Betroffenen können erst mal Rechtsmittel einlegen wie Asylbewerber, und das kann dauern…
♦ Ursels kleine NATO. EUrsel fordert „einen Mechanismus analog zum Artikel 4 des NATO-Vertrags“, soll heißen, wenn eine unbekannte Drohne in Leipzig gefunden wird, sollen die EU-Länder mit „Partnern wie Kanada, der Ukraine, dem Vereinigten Königreich, Norwegen und anderen“ den Russen mal ordentlich auf die Nase hauen. Außerdem könnte sie sich vorstellen, dass Kanada ein assoziiertes Mitglied in der Europäischen Union wird. Schließlich darf Australien ja auch beim ESC mitsingen.
♦ Wenn ein Land keine Probleme hat, die ein Politiker lösen kann – wie im Homeland NRW –, dann erfindet die SPD ebensolche Probleme. Neuester Gag: Ein Führerschein für Hundehalter.
♦ Und sonst so? Linksterroristen legen Feuer in Sachsen-Anhalt. Selbst in Klingbeils niedersächsischer Heimatstadt Munster siegte die AfD. Seit gestern gilt: Wolfsburg kaputt. Bei den Schwedenwahlen retteten die Migranten das Linksbündnis (demnächst auch bei uns). Donalds Laser-Weltraumwaffen sind schussbereit, und wenn bei den Zwischenwahlen die Republikaner gewinnen, kriegt jeder wahlberechtigte Amerikaner 5.000 $. Fritz, was zahlst du?
Schönen Sonntag!
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> und wenn bei den Zwischenwahlen die Republikaner gewinnen, kriegt jeder wahlberechtigte Amerikaner 5.000 $. Fritz, was zahlst du?
Damit wäre belegt, dass beide Herren sonst keine Argumente haben.
Ein Schnellschuss aus der Hüfte?
Er sagt: jeder!!! wahlberechtigte Amerikaner. Wenn beide Häuser von den Reps gewonnen werden.
Fritz verteilt Steuergelder anders – und niemals an den den erarbeitenden Absender zurück.
Wenn das kein Argument ist!
Außerdem schließt das welche, die ungesetzlich auf Wahllisten erscheinen und Tote wie bei der Wahl Bidens aus.
Falls die CDU in Mekk-Pomm von nur 94% nicht gewählt wird, ist das der nächste große Sieg für den Kanzler und Seine 8 Unterstützer*innen. Mit diesem Rückhalt kann man kraftvoll die Reformen umsetzen, welche Beamt*innen und Grundsicherungsempfänger*innen weitgehend außen vor lässt, da Sie ja das Grundgerüst unserer Leistungsgesellschaft darstellen. Glück auf.
Schwesig wird heute über 30% mit der MeckPomm Wahl holen und als Siegerin „gegen rechts“ gefeiert werden, egal ob die SPD oder die AfD als Erste durch die Ziellinie geht. Egal wie, die CDU ist als politische Kraft überflüssig geworden. Sie darf sich nun als Juniorpartner bei Links-Grün anstellen. Bärbel Bas hat schon die intellektuelle Leitung der Koalition übernommen. Die CDU steht zugleich vor der Selbstauflösung. Wer darf das Licht ausschalten? Niemand drängt sich danach – das bleibt dem Friedrich überlassen.
Fritz, was zahlst du?
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Das kommt heute für Fritz zu spät. Wenn die CDU in MeckPom raus ist, ist er es auch. Die CDU schaut wie das Kaninchen auf die Schlange und hofft, dass es noch mal gut geht. Aber das Schicksal ist wie die Schlange nicht barmherzig, sondern frisst die Schwachen!
> Heute geht es nicht darum, wieviel Prozente die AfD bekommt.
Doch – ich wäre froh, wenn man nicht so mogeln kann, dass die SPD darüber liegt.