Zwei Tote bei Asylunterkunft in Augsburg: Polizei nimmt Syrer fest

Nach einem mutmaßlichen Doppeltotschlag auf dem Gelände einer Asylunterkunft in Augsburg hat die Polizei einen 29-Jährigen mit syrischer und saudi-arabischer Staatsangehörigkeit festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

IMAGO / Bihlmayerfotografie

In der Nacht zum Dienstag verwandelte sich das Gelände einer Asylunterkunft im Augsburger Stadtteil Haunstetten-Siebenbrunn einmal mehr in einen Schauplatz unkontrollierter Gewalt. Zwei Männer, ein 39-Jähriger mit syrischer und saudi-arabischer Staatsangehörigkeit sowie ein 54-jähriger Iraker, wurden tot aufgefunden. Beide wiesen massive Spuren von Gewalteinwirkung auf.

Die Polizei nahm noch am Tatort einen 29-jährigen Tatverdächtigen fest, der ebenfalls die syrische und saudi-arabische Staatsangehörigkeit besitzt. Inzwischen sitzt er wegen Verdachts des zweifachen Totschlags in Untersuchungshaft.

Wie bei Verbrechen in diesem Milieu üblich, halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft mit Details zurück. Ob Täter und Opfer in der Einrichtung gemeldet waren, wie es zu Mord kam und welches Motiv hinter der Tat steht, wird mit dem Verweis auf „laufende Ermittlungen“ unter Verschluss gehalten.

Kein unbekanntes Muster

Der Fall fügt sich nahtlos in eine erschreckende Serie von Gewalttaten ein, die das gescheiterte Sicherheitsversprechen der Politik offenlegt. Syrer sind dabei stark überrepräsentiert. Anfang Juli etwa konnte in Wien ein 21-jähriger Syrer erneut ein Mädchen vergewaltigen, obwohl er wegen eines Sexualverbrechens bereits seit Wochen eine Gefängnisstrafe hätte absitzen müssen. Der Mann war bereits verurteilt und hätte längst hinter Gittern sitzen sollen – doch er blieb in Freiheit und schlug erneut zu.

Im Mai rammte in Berlin ein 36-jähriger Syrer seinem Opfer an einer Bushaltestelle ein Messer ins Genick und flüchtete. Nur wenige Stunden später überfiel derselbe Täter in einem Bus eine Frau und raubte sie aus, bevor die Polizei ihn stellen konnte.

Ein weiterer Fall ist der des syrischen Migranten Fahad A., der als anerkannter Kriegsflüchtling nach Deutschland kam und nun vor dem Oberlandesgericht Koblenz wegen Mord in 70 Fällen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Folter und Tötungen im Assad-Gefängnis Al-Khatib) angeklagt ist.

Was in Augsburg geschah, ist schon lange kein Einzelfall mehr. Immer wieder treten syrische Tatverdächtige in Erscheinung – oft trotz bekannter Vorstrafen oder laufender Verfahren. Die Zurückhaltung der Behörden und das politische Wegschauen ändern nichts an der Realität: Das Sicherheitsversprechen der Politik ist in diesen Fällen längst gebrochen.


Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 24 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

24 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Manfred_Hbg
8 Tage her

Zitat: „Der Fall fügt sich nahtlos in eine erschreckende Serie von Gewalttaten ein“
> ….und wenn es hoffentlidh SO am weitergehen ist, dann ist „Schland“ ja bald wieder „Goldstücke-frei“, (Iro/Zynism off)

Haba Orwell
8 Tage her
Antworten an  Manfred_Hbg

Zurück können die ja nicht, dort soll es künftig eine ganz andere Entität geben: >>>Wie Israel die europäische Flüchtlingskrise ausgelöst hat – uncut-news.ch<<< > „… Die italienische Regierung hat … versucht, die Abkommen mit Libyen wiederzubeleben, um den Zustrom von Migranten einzudämmen. Diese Versuche stießen jedoch auf rechtliche Hindernisse. Die britische Nichtregierungsorganisation Global Legal Action Network (GLAN) reichte 2017 beim Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen Italien ein, in der Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen wurden. Rechtsberater von GLAN ist Itammar Mann, ein jüdisch-israelischer Rechtsprofessor, der in Haifa, Israel, „Flüchtlingsrecht“ lehrt. …> Osmo fügt hinzu, dass das Programm zur Neuansiedlung von Flüchtlingen in westlichen… Mehr

Last edited 8 Tage her by Haba Orwell
Mausi
5 Tage her

Was würden Sie in Ihrer Wohnung tun, wenn sich zwei Gäste so benehmen würden? Ich würde sie – zur Not mit Hilfe der Polizei – vor die Tür setzen. Aber Ds Gastfreundschaft kennt keine Grenzen. Todfeinde? Her damit. Vergewaltiger der eigenen Töchter? Her damit. Mobber der verweiblichten eigenen Söhne? Keinem dieser Einzelfälle darf als Einzelfall das Gastrecht nicht entzogen werden.

Kassandra
7 Tage her

Er hier hat jedenfalls mehrfach verloren – denn er tötete eine Muslima samt unterworfenem Baby – was ihm auf ewig den Eintritt ins Paradies mit den Jungfrauen verwehrt – und jetzt auch noch lebenslang im deutschen Gefängnis. Hat sich schon jemand gefragt, ob solche auch in der Heimat auf den Gedanken kämen, mit Autos in Menschenmengen zu fahren? „A German court sentenced 25-year-old Afghan migrant-terrorist Farhad N. to life in prison for a deadly car-ramming attack in Munich. On February 13, 2025, he deliberately drove into a peaceful trade union demonstration, killing a 37-year-old mother and her two-year-old daughter, who… Mehr

Sonny
7 Tage her

Diese „Sammelbecken-Menschen“ sollen also die nächsten Bürger und Rentenzahler Deutschlands werden.
Man gut, dass ich das höchstwahrscheinlich nicht mehr bis zum bitteren Ende miterleben muss.

verblichene Rose
8 Tage her

Mir egal. Ich lebe nicht in Augsburg.

Kassandra
8 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Augsburg kommt aber zu Ihnen – oder so ähnlich…

wat nu
8 Tage her

Nein, nein und nochmal nein! Es ist kein Versprechen die Sicherheit zu gewährleisten. Es ist die oberste Verpflichtung dieses Staates!

imapact
8 Tage her

Was machen die Syrer überhaupt noch hier? Der Fluchtgrund ist längst entfallen. Und warum werden die Schergen Assads nicht umgehend an die syrische Justiz überstellt? Deutschland hat den Killer des Anschlags auf den Berliner CSD, Abdul Ballout, zurückgeholt, umgekehrt werden ausländische Straftäter, die ihre Straftaten im Ausland begangen haben, in Deutschland vor Gericht gestellt. Dieser linksgrüne Wahnsinn ist einfach zum Ko…en.

Haba Orwell
8 Tage her
Antworten an  imapact

> Was machen die Syrer überhaupt noch hier? Ich zitierte hier im Thread einen Artikel, der genau das erklärt. Syrien liegt weitgehend zwischen Nil und Euphrat, auf dem Gebiet von Great Eretz; daher müssen die Syrer langfristig raus. Völlig egal, ob dort Assad regiert oder nicht. In Augsburg als westliche Abladefläche sollte man sich auf weit mehr Leute aus Great Area einstellen. Mir war übrigens schon früher klar, dass es genau so konzipiert ist – die einen kriegen das begehrte Land, die anderen die dortigen Leute. Man sollte bewußt nachdenken, ob man das im Ablade-Land so haben will oder lieber… Mehr

Last edited 8 Tage her by Haba Orwell
Richy
8 Tage her

Mal schauen, ob ein erweitertes Jugendstrafrecht zur Anwendung kommen wird. Ist ja erst 29. Bei einem kürzer hier Lebenden kann man bestimmt Ausnahmen machen.

Kassandra
7 Tage her
Antworten an  Richy

Bei solchen, die wegen des IQs den Verstand eines 5-jährigen nie verlassen können?
Merkel hat uns nicht gut getan – und die hinter ihr stehen schon gar nicht.
Wiewohl Merkel für unser Wohl zuständig gewesen wäre – wie alle Kanzler nach ihr auch.

Chat noir
8 Tage her

„Totschlag“ steht also schon vor der Gerichtsverhandlung fest. Das erinnert an die allgemein übliche Ferndiagnose „psychische Beeinträchtigung“ bei dem in Frage stehenden Personenkreis.
Immerhin darf die bayerische Polizei die Staatsangehörigkeit und den „Hintergrund“ öffentlich kundtun und in nichtlinken Medien wird das auch berichtet.

Peter Gramm
8 Tage her

Einzelfall, schwere Kindheit und nicht zurechnungsfähig wg. psychischer Fehlsteuerung. Schuldunfähig. Unterbringung in der Psychaiatrie auf Staatsknete. Gemessen an dem wo er herkam und den Bedingungen wie er für seienen Lebensunterhalt sorgen mußte sicherlich eine positive Entwicklung für den Täter. Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Betreuung und Roomservice.

Chat noir
8 Tage her
Antworten an  Peter Gramm

Mich würde ja die Behandlung in der Psychiatrie interessieren, wenn keine sprachliche Verständigungsmöglichkeit vorliegt.

Kassandra
8 Tage her
Antworten an  Chat noir

Manche haben ja auch das Lernen nie gelernt – wie soll dann Verhaltensveränderung vonstatten gehen?
Und zudem wohin?
Denn sie müssen ja dem Allergrößten unterworfen bleiben – da wird der Spielraum ganz schnell ganz eng, wenn man den Buchdeckeln des Koran nicht entfleuchen darf.

T. Pratchett
7 Tage her
Antworten an  Chat noir

Dafür gibt es bestimmt noch mehr so fähige Psychiater wie den arabischstämmigen Täter, dessen Auto unglücklicherweise in den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast ist.

Kassandra
7 Tage her
Antworten an  T. Pratchett

Ich denke, dass inzwischen Moscheevereine Betreiber von so was sein können – oder halt ähnliche Organisationen, die es solchen „Märtyrern“, die dem finalen Schuss und damit dem Paradies entgingen, einigermaßen hier auf Erden schon kuschelig machen können.
Ganz andere Denke als bei uns seit der Aufklärung eingeführt.

roffmann
8 Tage her

Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.Das klingt so, als wüsste man inzwischen genaueres , wollte aber aus bestimmten Gründen noch nichts veröffentlichen. Noch ist es der Mutmassliche, bis er dreimal verurteilt ist und Totschlag oder Mord , ist für den Geschädigten egal . Für den Richter nicht .