Wenn die CDU die SED noch links überholt

Von den Kommunisten dürfte Daniel Günther gelernt haben: Wenn es mit der Wirtschaft nicht klappt, muss der Klassenkampf aktiviert und Kritiker verunglimpft werden. Mit seiner Aussage, die AfD könne man nicht mit der Linkspartei in einen Topf werfen, hat Günther allerdings mehr recht, als ihm vermutlich bewusst ist. Die einen haben in ihrer Geschichte Verbrechen begangen, die anderen nicht.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 22. Mai 2026
Toxischer Standort

Während Friedrich Merz unbeirrt seine Wirtschaftsagenda verbreitet, die auf Zukunftsoptimismus und unternehmerische Initiativen setzt, reißt die Erfolgswelle der Degrowth-Ideologen nicht ab. Eine aktuelle Studie bestätigt, dass internationale Investoren und Unternehmen einen Bogen um Deutschland machen. Im Land der Klimakämpfer scheint das nur wenige zu interessieren.

VON Thomas Kolbe | 22. Mai 2026
Kuscheln mit der „hohen“ Politik

Seine Nähe zur Politik versucht der ÖRR erst gar nicht mehr zu verbergen. Auch in diesem Jahr lud die ZDF-Spitze unter dem Motto „Treffpunkt Politik“ ein, darunter die Bundestagspräsidentin, Ministerpräsidenten und Bundesminister. Es wird von „herzlicher Stimmung“ und „vertraulicher Atmosphäre“ berichtet. Die Verfehlungen des Senders waren da bestimmt kein Thema.

VON Josef Kraus | 22. Mai 2026
Wende der Energiewende ahoi

Die Offshore-Windradwelle dürfte zu Ende sein. Auf hoher See sind die Bedingungen extrem: Salzwasser und Elektrizität vertragen sich nicht gut, Stürme setzen den stählernen Konstruktionen zu und lassen die Standzeiten sinken. Auch hier zeigt sich wieder das Grundproblem der „Energiewende“: politisch gewollt – aber technisch, energetisch und wirtschaftlich Unsinn.

VON Holger Douglas | 22. Mai 2026
Kiesewetter fordert schnellen EU-Beitritt

Die Sendung ist durch die Auseinandersetzung zwischen Merz-Mann Kiesewetter und Merkel-Mann Vad äußerst mitreißend. Zu später Stunde kommt es zu erhitzten Gemütern im Talkshow-Studio. Von Fabian Kramer

VON Gastautor | 22. Mai 2026
Fast 2000 „Islamisten“ im Stadtgebiet

Der rechte Rand in Hamburg ist klein: 450 Personen – dagegen 1.000 Extremisten von links, und 2.000 islamisch motivierte. Aber die größte Gefahr soll von rechts kommen, so wollen es Andy Grote (SPD) und Verfassungsschützer Torsten Voß (CDU). Der Verdacht liegt nahe: Die Zahlen werden politisch aufgeblasen.

VON Matthias Nikolaidis | 21. Mai 2026