Wer Plagiate aufdeckt und am DEI-Dogma rüttelt, riskiert inzwischen selbst die akademische Existenz. US-Forscher Nathan Cofnas entlarvte Jason Ardays Betrug – nun hat die Universität Gent ihn suspendiert. An ihrer Spitze steht eine grüne Rektorin und Transperson Petra De Sutter, die selbst erst vor kurzem mit erfundenen Zitaten in einer Rede Kritik auf sich gezogen hatte.
IMAGO
Der Skandal um Jason Arday, das wurde schon früh klar, ging nicht um einen einzelnen Hochstapler, Plagiator und Lügenbaron. Er handelte vom System Universität allgemein, denn Arday hatte sich keineswegs am eigenen Schopf auf einen Lehrstuhl an einer der traditionsreichsten Hochschulen Großbritanniens gesetzt. Es war ein ganzes Professorenkollegium gewesen, das ihm willfährig huldigte und aus einem akademisch unbegabten „kritischen“ Rassentheoretiker einen Soziologen zu machen suchte. So äußerte sich Hillary Cremin, Leiterin der Fakultät für Erziehungswissenschaften in Cambridge, an der Arday für kurze Zeit war, begeistert über ihr Fakultätsmitglied. Arday sei einfach „der Beste“.
Eine Harvard-Studie vertrieb Cofnas aus Cambridge
Am Ursprung des öffentlichen Skandals um Arday stand eine Wortmeldung von Nathan Cofnas. Und der scheint nun ebenfalls seinen Job an der Universität Gent zu verlieren. Im Juli hatte Cofnas öffentlich darauf hingewiesen, dass Jason Arday, das schwarze Wunderkind der Soziologie, ein heftiger Plagiator war – einer, dessen pseudo-akademische Plagiate über das normale Maß hinausgingen und der sich deshalb für eine „Story“ eignete, wie Cofnas in einem Interview sagte. Viele Passagen von Ardays Doktorarbeit waren „mit minimalen Änderungen“ aus anderen Werken übernommen, manchmal samt Rechtschreib- oder Interpunktionsfehlern.
Auch Cofnas war früher wissenschaftlicher Mitarbeiter am Emmanuel College in Cambridge gewesen, und so hatte er wohl auch von den Plagiatsvorwürfen gehört, die an der britischen Uni umgingen. 2024 wurde er von der Universität entlassen, weil sein Blog die heilige Lehre von „Diversity, Equity and Inclusion“ (DEI) verletze. Er hatte unter anderem geschrieben, dass die Top-Universitäten der USA in einem meritokratischen System natürlich nur die besten Studenten nehmen würden und dass in diesem Fall die Zahl der schwarzen Studenten bei 0,7 Prozent liegen würde. Diesen Prozentwert hatte er natürlich nicht erfunden. Er stammt aus einer internen Studie der Harvard University.
Nun kam Cofnas’ Rache an Cambridge. Doch der DEI-Krake ist noch nicht tot, er hat seine Tentakel schon bis nach Gent ausgestreckt. Und so wurde Cofnas von seiner belgischen Universität suspendiert. Er selbst geht von seiner baldigen Entlassung aus. Damit würde Cofnas’ Karriere erneut auf dem Altar der „Vielfalt“ geopfert. Cofnas gilt als „rechts“ und ist schon daher das ideale Opfer einer links-woken Vertreibungsstrategie, sobald sich ein passender Anlass bietet. Auf der DEI-Gedenkveranstaltung für Arday in London wurde Nathan Cofnas von zahlreichen Rednern, darunter Labour-MP Diane Abbott, angegriffen und deutlich ins Visier genommen.
Ja zur akademischen Freiheit, aber …
Doch wer hat Cofnas suspendiert und wird ihn eventuell entlassen? Die Universität Gent wird geleitet von Petra De Sutter, einem biologischen Mann, der seit 2004 als Transfrau firmiert. In der Folge startete De Sutter auch eine politische Karriere, war Mitglied im belgischen Senat, dann „EU-Abgeordnete“ und bis 2025 „Ministerin“ für öffentlichen Dienst in der Regierung De Croo. Angeblich kam De Sutter zur Gynäkologie, weil ihn die Beeinträchtigung der Fertilität von Frauen durch Umweltgifte erzürnte. Das ist ironisch. Denn wenn De Sutter eine Hormonbehandlung durchlaufen hat, wie sie für Transpersonen üblich ist, dann dürfte auch er/sie heute unfruchtbar sein.
In einer „Mitteilung über die Achtung der Menschenwürde und Widerspruch gegen Diskriminierung“ schreiben De Sutter und Vizerektor Herwig Reynaert doppelzüngig: „Wir legen größten Wert auf die akademische Freiheit und eine offene akademische Debatte, auch bei umstrittenen Ansichten. Diese Freiheit gilt jedoch nicht unbeschränkt. Sie geht mit Verantwortung einher und kann zum Schutz der Rechte anderer eingeschränkt werden.“
Über der akademischen Freiheit stehen damit Werte wie die anfangs genannte „Achtung vor der Menschenwürde“ und die Gegnerschaft zu „Diskriminierung, Hass und Rassismus“. Es ist unklar, wie Cofnas gegen eines der beiden Kriterien verstoßen hätte, indem er schlicht auf Tatsachen hingewiesen hat wie die Plagiate von Jason Arday oder die Harvard-Studie zur „affirmative action“. Im übrigen stellt sich auch die Frage, warum die Universität Gent den US-Amerikaner zuallererst eingestellt hat, denn seine wissenschaftlichen Ansichten waren lange bekannt. Cofnas’ sogenannter „race realism“ verbindet ihn unter anderem mit Thilo Sarrazin, der sich auch nie scheute, den Zusammenhang von Herkunft und IQ zu benennen.
— Benjamin Ryan (@benryanwriter) August 20, 2026
Die Personalie De Sutter besitzt dabei noch eine besondere Pointe. Michael Shellenberger erinnert daran, dass ausgerechnet jene Rektorin gegen den Mann vorgeht, der Ardays Plagiate öffentlich machte, die selbst erst vor wenigen Monaten mit einem bemerkenswerten Fall akademischer Schlamperei aufgefallen war. Für ihre Antrittsrede hatte De Sutter generative KI benutzt und dabei frei erfundene Zitate unter anderem Albert Einstein und dem Psychologen Paul Verhaeghe zugeschrieben. Die Fehler bemerkte sie nicht; zunächst wurde der veröffentlichte Text stillschweigend korrigiert, wobei wiederum erneut Fehler entstanden. Erst nach Nachfragen eines Mediums ergänzte die Universität einen Hinweis. Besonders hübsch: In derselben Rede hatte De Sutter davor gewarnt, KI „blind zu vertrauen“, und erklärt, der Nutzer bleibe für falsche oder irreführende Ergebnisse selbst verantwortlich. Riesenpointe: Für Studenten kann unerlaubter KI-Einsatz in Gent bis zum Ausschluss von Prüfungen und in schweren Fällen sogar von der Universität führen.
De Sutters Verständnis davon, welche Stimmen eine Universität auszeichnen und welche sie loswerden sollte, zeigte sich ebenfalls erst wenige Monate zuvor. Gemeinsam mit den Rektoren der Universitäten Antwerpen und Brüssel verlieh sie der judenhassenden und hochumstrittenen UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese am 2. April 2026 die Ehrendoktorwürde. De Sutter pries Albaneses Arbeit ausdrücklich als „gut dokumentiert“ und „juristisch fundiert“ und verteidigte die Ehrung auch gegen öffentliche Kritik. Während Gent also Albanese mit akademischen Ehren überschüttete, wird nun ausgerechnet Cofnas suspendiert. Beweisführung abgeschlossen.
Warten auf die Revolution
So wie Arday wurde übrigens auch Petra De Sutter dabei erwischt, künstliche Intelligenz (KI) für die eigene Antrittsrede genutzt zu haben, wie die Brussels Times erst im Januar diesen Jahres berichtete. In der Rede kamen Zitate von Albert Einstein und anderen vor, die schlicht nicht existieren. Man nennt das „KI-Halluzinationen“. Der von Umweltgiften bewegten „Gynäkologin“ war das nicht aufgefallen. De Sutter ließ ihr Redemanuskript nachträglich korrigieren, allerdings waren auch diese Korrekturen wiederum fehlerbehaftet.
Cofnas begegnet der gegen ihn entfachten Hexenjagd nicht ohne Ironie. Er werde im Fall seiner erneuten Entlassung vermutlich wieder irgendwo forschen und warte im übrigen auf „die Revolution“. Danach werde er dann „Leiter der Abteilung für Eugenik und Rassenforschung an der Harvard-Universität“.



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Wer hält diese Freaks und Plagiatoren an der Macht? Warum nimmt sich die Intelligenz nicht die Macht und jagt die Scharlatane vom Hof?
Welche Intelligenz? Die grüne? Die der per Mainstreamdefinition nicht vorhandenen bevorzugt intelligenten Rasse? Die kollektivistische? Die der KI, oder?
Weil die derzeitigen Machthabenden selber keine Intelligenz haben und deshalb zu den Unintelligenten solidarisch sind. Wo kommen wir denn hin wenn Machthaner intelligent sein müssen.
Warum sollte sie? Was will echte Intelligenz in einem MINT Fach mit „Macht“? Diese Leute haben andere Interessen als Macht, Machtkampf und Unfrieden. Sie streiten sich in ihrem Fachgebiet, um Erkenntnisse zu gewinnen. Und das läuft bei echter Intelligenz nicht ab über Propaganda und die größte Klappe.
Wer heute noch als intelligenter Mensch im Westen eine Laufbahn als Professor anstrebt, ist entweder Masochist, weltfremd oder glaubt an die woke Religion. Nur ist er im letzteren Fall nicht intelligent.
Ja. Deshalb wäre es gut, eigene Kinder von solchen „BildungsEinrichtungen“ fern sie anzuhalten, einen anständigen Beruf zu ergreifen.
Nicht nur in GB, sondern auch in den USA wie in D und anderswo scheint an Hochschulen lange „übernommen“.
Dieser Wokeness-Irrsinn, der sich über den Westen ausgebreitet hat, erinnert sehr an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Nur reagiert man hier nicht auf das Kind, das auf die Realität hinweist, sondern klammert sich an den Schwachsinn.
Warum wurde eigentlich staendig darauf herumgeritten, dass Ardey der erste „schwarze“ Professor in Cambridge gewesen sei? Wen hatte das denn bei seiner Berufung zu interessieren? Ob schwarz, gelb, Mann, Frau oder sonst was, warum spielte das ueberhaupt eine Rolle? Entscheidend sollten allein Leistung, Befaehigung und Eignung sein. Aber das reichte den Wokisten nicht. Jetzt lamentieren sie lauthals und verklaeren den phantasiebegabten Herrn zum akademischen George Floydd, den uebelste Rassisten zu Tode gehetzt haetten. Einfach abscheulich!
Der nächste Professor*in muss mindestens ein Einhorn sein…
An deutschen Hochschulen gab (gibt?) ein ein „Professorinnenprogramm“, v.a. im MINT-Bereich – demnach sind „bei gleicher Eignung“ (was immer das dann bedeutet) Frauen gegenüber Männern bevorzugt zu berufen. Ganz offiziell.
Nennt sich Gleichberechtigung („2.0“).
Man kann dankbar sein, dass wir nicht in der Sowjetunion leben, wo eine vergleichbare Figur – Trofim Lyssenko, als Bauernkind dem kommunistischen Klassenideal entsprechend – mit hanebüchenen Behauptungen die Agrarwissenschaft seines Landes and die Wand fuhr.
Wir hier haben inzwischen 1000e Lyssenkos – und die nicht alleine beim Klima. Schauen Sie sich die als „Experten“ Geladenen im örr nur mal kritisch an? Wann kam der letzte vor, der wirklich Grundlagenforschung betreibt und faktisch etwas mitzuteilen hat? Energie wird uns ausgehen, weil solche wie ein gewisser Schellnhuber sich einbilden, das Klima beeinflussen zu können. All das wird noch tiefgehender zu untersuchen sein, wie es dazu kam, dass solche TransdormationsAgenden in die Welt bringen konnten, die die Politik nun auf Teufel komm raus verfolgt. Migration ganz ähnlich – auch das ein Thema, das zur Vernichtung führt – unterstützt… Mehr
Es ist schon erstaunlich, welche Personen über Karrieren entscheiden, die nur mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen müssen, wenn man nach vorne kommen will. Wenn man z.B. sagt, alle Studenten und Mitarbeiter müssen, um an der Uni tätig zu sein, eine rot-weiß-karierte Hose tragen, eine orange Perücke aufhaben und eine rote Pappnase auf der Nase haben. Nur dann gibt es einen Zugang und Fortkommen auf der Uni. Obwohl, vielleicht doch ein schlechtes Beispiel. Sitzen doch die Clowns schon in den Senaten und Präsidien der Unis. Nur, daß sie keine entsprechende Maskerade tragen…
Es gibt kein Geld für die Forschung, wenn nicht schon vorher klar ist, was dabei rauskommt. Vortrag von Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer aus 2017 u.a. über die Finanzierung von Grundlagenforschung: https://www.youtube.com/watch?v=mADcH1_zkao Elementar wichtig, was der Mann schon damals zu bedenken gab: „Auf den ersten Blick erscheint die Grundlagenforschung als eine Disziplin, die im geschützten Raum der von der Verfassung garantierten Forschungsfreiheit nur wenig Konfliktpotential birgt. Tatsächlich muss sich aber auch die Grundlagenforschung, wie alle anderen Aktivitäten des Menschen, die zu Veränderungen in der Welt führen, einer Abwägung zwischen Schaden und Nutzen stellen. Ob ein bestimmter Forschungsansatz… Mehr
Nun ja, diese Clownsfigur im Uni-Rektorat zu Gent liefert doch schon ein eindrucksvolles Beispiel! Ich habe es im Zuge akademischer Festbankette noch vor der Jahrtausendwende erlebt, dass früh genderbewegte Schreckschrauben plötzlich lauthals krähend die Wiedereinführung universitärer ‚Amtstrachten‘ forderten, während sie sich haltlos betranken. Mein alter Doktorvater daraufhin leise in mein Ohr: „So’n Pech aber auch! Meinen ewig ausrangierten Talar hat mein Jüngster irgendwann im Fasching ‚zu Fetzen gefeiert‘ – die vollgespiebenen Reste haben wir dann entsorgt“. Aber die Idee mit den roten Pappnasen finde ich gar nicht mal schlecht – obwohl: In manchen geisteswissenschaftlichen ‚Exzellenz-Clustern‘ werden solche Requisiten gleich bei… Mehr
„Gaudeamus igitur – quia stulti su-hu-mus“ – oder auch: beati pauperes spiritu – auf den (nicht geistlichen) Alltag übertragen. Und wer keine Pappnase ausgehändigt bekommt, sorgt durch übermäßigen Alkoholkonsum – anders lässt sich dieser Akademikeralltag nicht ertragen – für die rote Nase im Gesicht.
Fisch stink vom Kopf her, oder?
Ja. Wobei man „GeldgeberKöpfe“ im Auge behalten muss.
Aber auch von unten setzen sie „wokeness“ durch: https://sciencefiles.org/2026/08/22/sick-minds-arday-ist-ueberall/
Spätestens seit dem nicht zufälligen Beginn des psychokulturellen Transformationsprozesses in den US- amerikanischen Universitäten nehmen diese Universitäten im Wertewesten resp ihr auffälliges Personal eine interessante und vor allem tragende Rolle ein. Man sollte doch annehmen, dass gerade in den Stätten der höchsten Bildung, der Aufklärung schlechthin, vor allem in den geistig orientierten Fächern, derartige Phänomene zuverlässig bereits verhindert würden. Weit gefehlt und im Gegenteil. Erstaunlich, dass und wie hier Wissenschaft in Szientismus, Okkultismus und andere vorantike Übungen bzw alle möglichen „ismen“ verwandelt wurde. Offensichtlich nicht nur aus den bekannten Gründen der Gier und Macht, sondern aus “ echter“ Überzeugung. Das… Mehr
Dieser Tage kam die Meldung, dass Katar Massen an Geldern ins us-amerikanische Bildungssystem steckt. Heute die Frage Gary Kasparows: „Does anyone believe they don’t think they are getting something for their money? Direct interference and propaganda investment are one thing, but this is the longer influence game.“ https://x.com/Kasparov63/status/2087323855832469872 Was verwundert: Deutschland zahlt auch. Und folgt nach Katar und China mit 4.1 Milliarden Euro Steuergeldern auf dem 3. Platz. . Womit wieder Bezmenow ins Spiel kommen kann – ein Mitkommentator erkennt Folgendes: Juri Bezmenov: „Zersetzung“, 1984 Inzwischen (wahrscheinlich schon immer) ist das eine universelle Methode, nicht nur auf den alten… Mehr
Diesen Unis einfach die Mittel ersatzlos streichen … unnützen Mist dichtmachen … und auch keinen Pensionen !
Mittel kommen auch aus „Spenden“ – und zudem sind insbesonders viele amerikanische Universitäten unermesslich reich – so dass sie, auf Staatsgelder gar nicht angewiesen, ihr Unwesen treiben können: https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/club-der-milliardaere-die-reichsten-universitaeten-der-usa-a-362103.html Wie das in GB und in D gehandhabt ist – wer kann das beschreiben? . In den USA besteuert Trump inzwischen und finanziert zudem weniger aus Steuermitteln: https://www.private-banking-magazin.de/top-11-groesste-universitaetsstiftungen-usa-endowments/ „US-Präsident Trump hat Milliarden an Fördergeldern von Universitäten eingefroren – und 2025 mit seinem Steuerpaket nachgelegt: Die gestufte Endowment Tax ist bereits in Kraft. Statt bisher pauschal 1,4 Prozent zahlen Hochschulen mit einem Pro-Kopf-Stiftungsvermögen von bis zu zwei Millionen Dollar künftig vier Prozent… Mehr