Der gefährlichste Mann für „UnsereDemokratie“ ist der deutsche Michel

Der „Spiegel“ druckte bekanntlich ein Titelbild mit dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, mit der wahnwitzigen Unterzeile „Der gefährlichste Mann Deutschlands". Der allerdings ist der deutsche Michel.

Leitillustration: Normann Günther | KI-unterstützt

Rudolf Augstein, der legendäre Herausgeber des „Spiegel“, prägte einst den Begriff von „Sturmgeschütz der Demokratie“ als Selbstbild für sein Nachrichtenmagazin. Augstein war als Jugendlicher im Kriegsdienst – u.a. in Russland, wo er sogar mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet wurde. Er zählte folglich zu jener allmählich aussterbenden Gruppe von Linken, die wussten, dass es zwischen „weiß“ und „schwarz“ auch Grautöne gibt.

Cover, die man nicht beim Spiegel sieht
„Wenn ein Politiker böse Absichten hat" – über die Prioritäten beim Spiegel
Wie weit ist doch der „Spiegel“ davon entfernt! Seit langem ist er zum „Sturmgeschütz“ für „unsere Demokratie“ verkommen – also für ein von einem privilegierten, linken Bürgertum getragenes Konstrukt aus Parteien, NGOs und anderen Organisationen, die es geschafft haben, auch ohne demokratische Legitimation den gesellschaftlichen Diskurs zu dominieren.

Dieser Organismus spürt jedoch mittlerweile deutlich, dass seine vermeintlich ewig währende Macht bald zu einem Ende kommt. Umso verzweifelter und fanatischer schießen nun ihre Sturmgeschütze auf alles, was sich „unserer Demokratie“ in den Weg stellt. Mal werden Parlamentssatzungen geändert, ein anderes Mal Kandidaten einer unliebsamen Partei kaltblütig von Wahlen ausgeschlossen. Jüngst lieferte der „Spiegel“ einen besonders kuriosen Schuss aus ihrem Sturmgeschütz, der in seiner Absurdität ein wenig an die blinde Verzweiflung der Nazis erinnerte, als Hitler den völlig sinnlosen Beschuss der Ludendorff-Brücke in Remagen mit V2-Raketen anordnete.

Der „Spiegel“ druckte ein Titelbild mit dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt mit der wahnwitzigen Schlagzeile „Der gefährlichste Mann Deutschlands“. Die im Artikel gelieferte Begründung ist derartig hanebüchen, dass sie hier nicht näher besprochen werden muss. Natürlich ist sie das, denn wenn der „Spiegel“ von Demokratie spricht, dann meint er „unsere Demokratie“. Es ist nicht primär Siegmund, von dem eine Gefahr für diese Form der Ochlokratie ausgeht, es sind vielmehr die Normalbürger, die es satt haben mit den realitätsfernen Dogmen und Leerformeln einer verfehlten Immigrationspolitik sowie einer in den wirtschaftlichen Abgrund führenden Ausgaben- und Energiepolitik abgerichtet zu werden; Bürger, die problemlos mit zwei anstatt mit 72 Geschlechtern auskommen.

Leitillustration: ©️ Normann Günther · KI-unterstützt

Wir haben uns daher erlaubt, das Titelbild des „Spiegel“ zu korrigieren: Der gefährlichste Mann, nicht für Deutschland, aber für „unsere Demokratie“, ist der Normalbürger – der deutsche Michel.

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Kommentare ( 4 )

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kb
23 Minuten her

Ach hätte ich doch auch soviel Vertrauen in den deutschen Michel.

Parsifal
25 Minuten her

Naja, der deutsche Michel hat das ganze Desaster allerdings auch zu verantworten. Die Regierungen der letzten Jahre fielen nicht vom Himmel, der Wähler hat sie mit Mehrheiten ausgestattet. Dazu gehört übrigens auch die zertörerische UvdL!

Haba Orwell
28 Minuten her

> es sind vielmehr die Normalbürger, die es satt haben mit den realitätsfernen Dogmen und Leerformeln einer verfehlten Immigrationspolitik sowie einer in den wirtschaftlichen Abgrund führenden Ausgaben- und Energiepolitik abgerichtet zu werden Westlich der Elbe haben die es nicht satt, sondern 80% wählt immer wieder und wieder noch mehr davon. TE schrieb gestern zum Beispiel, 81% würden an den Wasser-Hoax glauben? >>>Wie Konzerne Wasser rauben<<< > „… Während UN und Politik den „Wasserbankrott“ als neue Krise inszenieren, wird Wasser parallel fleißig privatisiert …“ Siehe dazu auch: >>>Kürzlich beim WEF besprochen, jetzt zur Realität: Wasser wird zum digitalen Handelsgut – uncut-news.ch<<<… Mehr

Kraichgau
46 Minuten her

Herrlich zutreffender Kommentar für eine komplett durchgedrehte pseudodemokratische Gruppe linksgedrehter Demokratiefeinde.
Sie hassen das Eigene,sie hassen die „einheitsbraune“ Urbevölkerung dieses Staates,die sie zu gern durch eine „bunte“,dabei aber ebenfalls „einheitsbraune“ Masse an Wohlstandsmigranten ersetzen/verdünnen würden,wie einmal ein Steinewerfer öffentlich verkündet hat
Danke für den tiefschwarzen Scherz!