Sicherheits-Krise in Ceuta: Zwei Kinder am Strand niedergestochen

In der spanischen Exklave Ceuta eskaliert die Gewalt: In La Marina wurden zwei minderjährige Migranten bei einer Schlägerei mit einem Messer verletzt. Die Policía Nacional rettete die Messeropfer, Notärzte versorgten die Verletzten. Und in den Notunterkünften an den Stränden steigt die Seuchengefahr.

Ceuta: Die spanische Polizei in einem der Strandlager. Imago ZUMA Press Wire
Ceuta: Die spanische Polizei in einem der Strandlager.

Zwei Monate nach dem Grenzsturm vom 30. Juli schlafen am Strand Trampolín noch immer mehr 3.000 Migranten in Hütten und Zelten, weitere 6.000 Zuwanderer sind in der Stadt Ceuta (80.000 Einwohner) verteilt. Die Stadtverwaltung hat den benachbarten Strand Benítez geräumt und eingezäunt, damit dort kein weiteres Lager entsteht.

Am Strand Trampolín bereitet die Polizei eine schrittweise Räumung vor – am 13. Oktober hat die königliche Familie nämlich einen Besuch Ceutas angekündigt. Aber Platz in den Unterkünften fehlt. Und die Migranten schlafen in Garagen, in Lieferwagen oder sogar auf Hausdächern, die Schlafplätze werden in manchen Vierteln für etwa zwölf Euro die Nacht vermietet. In einer Wohnung fanden Policía Nacional und Guardia Civil bis zu 30 Menschen, die meisten waren minderjährig.

Migrationskrise
3.000 Migranten leben immer noch an den Stränden Ceutas
In dieser seit Wochen von der spanischen Regierung zugelassenen Dauerkrise kommt es nun zu Gewalttaten: In La Marina wurden zwei minderjährige Migranten bei einer Schlägerei mit dem Messer verletzt, die Schnittwunden wurden sofort vom Rettungsdienst versorgt. In der Nacht davor nahm die Polizei am Strand Trampolín einen 30-jährigen Marokkaner fest, der Beamte mit Steinen angegriffen hat. Antena 3 spricht von einer weiteren Nacht mit Schlägereien in einem Lager, das Madrid längst geleert haben wollte.

Die Räumung der Strände im September scheiterte: Vom Hügel kamen weitere Tausende zum Meer – die Zeitung El Mundo sprach von 2.000 Migranten – die den Räumungsversuch scheitern ließen.

Zwischen dem 30. Juli und dem 14. September eröffneten die Gerichte in Ceuta 37 Verfahren wegen sexueller Gewalt, es gibt mittlerweile 39 Opfer, davon sind 14 minderjährig. Von 37 Beschuldigten, alle männlich, konnten bisher nur 19 identifiziert werden. Polizeiquellen der Frauen- und Familienhilfe sprachen gegenüber El Mundo von mehr als 40 Übergriffen seither, etwa die Hälfte gegen Minderjährige.

Zusätzlich warnte das Gesundheitsamt am Freitag: Wasserproben vom 23., 25. und 28. September zeigten sehr hohe Werte von Enterokokken und Escherichia coli, weit über den Grenzwerten für Küstenwasser. Trotzdem waschen dort hunderte Migranten dort weiter ihre Wäsche und baden. Ob die Strömung die Belastung in die Bucht von Algeciras trägt, ist noch nicht nachgewiesen.

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Kommentare ( 30 )

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Engel
1 Tag her

Mal abgesehen davon, dass die Meldung von den Kindern wahrscheinlich sowieso Fake ist: Was machen eigentlich Migrantenkinder da? Wer setzt Kinder einer solchen Gefahr und solchen Lebensbedingungen aus? Die Eltern müssen ihre Kinder ja ganz schön hassen, wenn sie ihnen so etwas antun.

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  Engel

Wir bezeichnen welche als „Kinder“, die im Islam schon lange auf eigenen Füßen zu stehen haben:
„Im Islam wird ein Junge ab Eintritt der Geschlechtsreife (Bulūgh) als Mann bzw. islamisch volljährig (Mukallaf) betrachtet. Ab diesem Zeitpunkt ist er für sein Handeln, seine religiösen Pflichten (wie Gebet und Fasten) und seine Sünden voll verantwortlich.“ Da die Pubertät bei Jungen zwischen 10 und 14 stattfindet, ist die Frage wohl hiermit eindeutig beantwortet.    
https://x.com/DrLuetke/status/2084290029438791901

K.Behrens
1 Tag her

Zitat: „Zunächst muss geklärt werden, ob und wo ihre Familien leben und ob eine Rückkehr überhaupt möglich ist.“:

https://www.nzz.ch/international/weshalb-in-ceuta-noch-immer-tausende-migranten-auf-der-strasse-schlafen-ld.10025456

Nach zivilisiertem Verständnis einer kultivierten Gesellschaft sollten nicht wenige besorgte Eltern am Grenzübergang Ceuta stehen und ihre netten Kinder nach Hause bringen. Einfach nur ekelhaft, das ganze Spektakel mit den kleinen bildungshungrigen Invasoren. Als hätten wir in Deutschland noch nicht genug in sogenannten Problemschulen oder im öffentlichen Raum.

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  K.Behrens

Die Begrifflichkeit ist ungeklärt.
In der EU nennen sie „Kinder“ was dort lange als Erwachsen angesehen wird.

K.Behrens
1 Tag her
Antworten an  Kassandra

Alles eine Frage der Zeit, in vier Jahren sind die 18 mit sozialistischer muslemischer Nacherziehung, ergo das beste zukünftige Material an jugendlichen Gotteskriegern im Namen des Koran. Nun, man schützt sich privat doch wohl hoffentlich nicht erst seit 2015?

Mumbai
1 Tag her

Kein Geld ,keine Hilfeleistungen.Strand abriegeln sollen auf gleichen Weg zurück schwimmen.Die Bewohner dort müssen Selbstschutz aufbauen ,da Regierung unfähig. Glauben Sie das irgend jemand in Marokko oder Nordafrika Spanier aufnehmen würde.???Spanien darf kein offenes Tor für Muslime werden.
Wir beten für Euch.Haltet durch.

bfwied
1 Tag her

All die Asylgesetze sind Schönwetter-Gesetze, formuliert in Zeiten, in denen nur 1/3 so viele Menschen auf der Erde lebten und eine Massenmigrationsbewegung überhaupt nicht denkbar war. Das muss angepasst werden an die heutigen Umstände. Politiker sind dazu da, das Wohl des Volkes, das sie gewählt hat, zu erhalten und zu vermehren. Diese Zustände in Ceuta zeigen einen völlig hilflosen, aus der Welt gefallenen Staat, der sich sinnlos an Gesetze klammert, die nicht auf die tatsächlichen Geschehnisse antworten. Der Staat bindet sich an Illusionen der sozialistischen Prägung, die einen neuen künstlichen Menschen von Anfang an erschaffen wollte. Der Sozialismus mit all… Mehr

Harry Hirsch
1 Tag her

Wenn sich das alte Europa noch irgendwie retten will, gibt es nur eine Lösung: Remigration in ganz großem Umfang.

bfwied
1 Tag her
Antworten an  Harry Hirsch

Das geht nur im Zuge einer gewaltigen Auseinandersetzung mit viel Zerstörung. Niemand will das wirklich, denn es würde fürchterlich. Aber im Zuge einer solchen Gewalt muss das Volk zusammenfinden, und ich denke, dass die wirklich Integrierten, diejenigen, die hier ihren positiven Platz einnehmen woll(t)en, dabei mitmachen, aber die anderen, die nur die unverdienten Wohltaten abgreifen wollen, gewiss nicht, sie werden fliehen oder rausgeworfen.

Harry Hirsch
1 Tag her
Antworten an  bfwied

Die gewaltige Auseinandersetzung wird so oder so kommen. Die Frage ist nur, wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen. Noch ist die Mehrheit bei uns, diesen Vorteil sollte man nutzen, bevor er kippt.

K.Behrens
1 Tag her
Antworten an  Harry Hirsch

Wie lustig bei geschätzten 300.000 Ausreisepflichtigen nur in Deutschland? Man bedenke aber auch die Masse an unterbelichteten nativen Deutschen mit ihren Paketen auf dem Weg in den nächsten Kiosk. Da fahren Mutti und Vatti nicht nur ihre Kinder auf dem Asphalt spazieren, sondern sind stolz auf die PS ihres sogenannten sportlichen Rads mit „Zalando“ im Gepäck. Kann man doch eigentlich nur bejubeln, wie einfach man eine Masse unter Kontrolle bringt.

Deutscher
1 Tag her

In Wangen im Allgäu, eine halbe Autostunde entfernt, hat ein afrikanischer „Flüchtling“ am hellichten Tag in einem Supermarkt einem vierjährigen deutschen Mädchen ein 20cm langes Messer viermal in den Bauch gestochen. Die Kleine überlebte nach Not-OP knapp, weil ihre Mutter sie sofort ins Auto packte und mit ihr in die Klinik raste. DAS ist ein Fall, der mich beschäftigt. Kümmert sich irgendein ein elender Politiker um diese Familie? Fragt irgendeine Oma-gegen-Irgendwas nach dem Befinden des Kindes?

Mir ist wurscht, was die in Ceuta oder in irgendwelchen „Flüchtlings“heimen untereinander anrichten. Sie sollen es nur nicht in Europa tun.

Last edited 1 Tag her by Deutscher
Deutscher
1 Tag her

Man lässt offenkundiges Gesockse zu Tausenden einfach eindringen und sich am Strand seßhaft machen. Warum jagt man sie nicht zurück über die Grenze, wie jeder normale Staat es tun müsste? Europa war nach Ende der Weltkriege trotz eisernem Vorhang ein solider, prosperierender und kluger Kontinent, ist inzwischen aber an Dämlichkeit und Schwäche nicht mehr zu überbieten. Man sabotiert sich selber nach Kräften und hält sich dabei auch noch für vorbildlich und fortschrittlich.

Privat
1 Tag her

Das geht uns Deutsche absolut nichts an.
Ist Sache von dem Sozialisten Sanchez, der das ganze Elend durch sein -Nicht Handeln- zu verantworten hat. Soll Spanien dafür bezahlen. Es ist deren Gebiet, deren Problem.

A rose is a rose...
1 Tag her

Wenn jemand es nicht einmal schafft, 50 m Strand vor unbewaffneten, barfüßigen Eindringlingen aus einem nicht verfeindeten Nachbarland zu schützen, von der eigenen Bevölkerung ganz zu schweigen, wie wird er dann mit den massiven nationalen Unruhen, die ihm ins Haus stehen, umgehen?

Boris G
1 Tag her

Die Europäer sollten aus der Geschichte und von Australien lernen: 1976–1981: Ausgelöst durch den Vietnamkrieg erreichten insgesamt rund 2.059 Menschen auf über 50 Booten direkt die australische Küste. Die damalige Regierung nahm die Flüchtlinge weitgehend auf und siedelte sie im Land an. Man hatte wegen der eigenen Beteiligung mit Kampftruppen an der Seite der Amerikaner in Vietnam vielleicht auch ein schlechtes Gewissen. 1992: Als eine zweite Welle von Vietnamesen anlandeten, wurden diese stante pedes in Lagern auf einsamen Inseln kaserniert. 2013: Lebenslanges Ansiedlungsverbot: Die Regierung legte fest, dass niemand, der unbefugt per Boot das Land erreicht, jemals ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht… Mehr