Mit der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem, das danach passiert, steht der Berliner Republik mehr bevor als sonst bei einer Ministerpräsidenten-Wahl. Der politmediale Komplex schwankt zwischen Panik und Trott.
Es ist mit Händen nicht zu fassen, mit harten Fakten nicht zu belegen, aber mit allen Sinnen zu spüren. Mit der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem, das danach passiert, steht der Berliner Republik mehr bevor als bei jeder neuen Ministerpräsidenten-Wahl.
Es kann mit dem hier oft beschriebenen Instrumentenkasten von der Briefwahl, die systemisch zur Manipulation einlädt, über die anderen Vorgänge beim Auszählen und Ergebnisse an den Landeswahlleiter melden, simpel zu einer Mehrheit aller anderen Parteien gegen die AfD kommen, die demoskopisch mit CDU+Linke+SPD fast gleichauf gegen 43 Prozent liegen. Es genügte also, den Grünen aus der Fünf-Prozent-Todeszone zu „helfen“. Über die anderen Möglichkeiten in Magdeburg hat TE mehrfach berichtet wie zum Beispiel hier.
Für Sachsen-Anhalt gibt es keine aktualisierten Zahlen, die für Rheinland-Pfalz, das erst Jahrzehnte CDU-Hochburg war und dann SPD-Land, zeigen, es geht auch am Rhein Richtung Ost-Ergebnisse.

Wie auch immer das in Magdeburg ausgeht oder lange dauert, nach dem 6. September ist der Parteienstaat nicht mehr wie vorher. Dafür sorgt nicht zuletzt die Serie von AfD-Kandidaten in Niedersaschsen, denen auf dem Verwaltungswege das Recht auf passive Wahl gestohlen wird.
Hinter der Parteiendämmerung steckt jedoch weit mehr, nämlich die Identitätskrise der Bundesrepublik. Darüber gibt es viele Bücher aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Beitrag von Firuze B. geht es dem Anlass nach um die ebenso beschworene wie unehrliche Staatsräson der Verantwortung für Israel. Für den Beobachter ist ihr letzter Satz der traurige deutsche Befund schlechthin: „Manchmal habe ich den Eindruck, dass Deutschland weniger an seinen Widersprüchen leidet als an der Angst, sie überhaupt auszusprechen.“ – Der Parteienstaat ist intellektuell, politisch, kulturell und moralisch unfähig, sich mit der Identitätskrise auch nur zu beschäftigen.
CDU-Kanzler Friedrich Merz Merz tue, als könne er der „Klimakrise“ ausweichen, hat Grünen-Fraktionsvorfrau Katharina Dröge gesagt und: „Friedrich Merz müsste handeln. Aber indem er die Klimakrise bekämpft und nicht, dass er die Klimakrise anfeuert. Momentan sind all seine Entscheidungen so gewesen, dass er die Klimakrise mit seinem Handeln verschlimmert hat.“ – Erstens ist der beständige Klimawandel Teil der Natur und keine Krise. Zweitens müssen Private, Unternehmen und für die öffentliche Infrastruktur der Staat allen möglichen und wahrscheinlichen Veränderungen vorbauen. Aber „die Klimakrise anfeuern“ konnte Merz ebenso nicht, wie er, Dröge und all die anderen die Natur nicht ändern können – Gottseidank.
„Klimakrise“ zieht nicht mehr. Klingbeil und Lauterbach und die anderen üblichen Verdächtigen versuchen mit „Hitzetoten“, Waldbränden, Dürre und wer weiß was noch, das Herrschaftsinstrument Angstmachen wiederzubeleben. Aber die breite Masse leidet unter den Politiker-gemachten Folgen der Irrwenden für ihr ganz tägiches Leben und die Sorge um die Zukunft. Daher laufen die Klimarufe ins Leere.
Junge setzen auf eigenen Altersvorsorge. Immer weniger junge Erwachsene setzen auf die gesetzliche Rente, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag von ING Deutschland und Visa, berichtete T-Online. Nur 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen rechnen überhaupt noch mit einer gesetzlichen Rente im Alter. Im vergangenen Jahr meinten das noch 56 Prozent. Viele Junge sorgen jedoch bereits privat vor. Mehr als die Hälfte der Befragten spart laut Umfrage fürs Alter. Anonymisierte Kundendaten der ING zeigen: 47 Prozent der jungen ING-Depotkunden sparen regelmäßig per Wertpapiersparplan, im Durchschnitt 365 Euro pro Monat. Im Vorjahr waren es 351 Euro. Eine zentrale Rolle spielen dabei ETFs: 90 Prozent der Einzahlungen fließen nach Angaben der Bank in börsengehandelte Indexfonds. Die ING-Daten beruhen auf der Auswertung von rund 1,1 Millionen jungen Kunden im Zeitraum von Januar bis Juni 2026. – Es ist also höchste Zeit, in den Schulen seriöse Informationen über private Vorsorge zu liefern, statt mit dem Märchen vom bösen Kapitalismus die jungen Leute von Aktien abzuschrecken. Regelmäßige Nachhilfe liefert jeden Tag der TE-Börsenwecker.
Junge und Asyleinwanderung. Aber nicht nur bei der Altersvorsorge denken junge Leute anders als früher. 65 Prozent der 16- bis 29-jährigen befragten Einheimischen sagten in der neuen Jugendstudie des Meinungsforschungsinstituts t.factory, es sollten keine „Flüchtlinge“ mehr aufgenommen werden. – Berichtet gleich Richard Schmitt.
80 ukrainische Soldaten desertierten während eines Ausbildungsmanövers in Sachsen-Anhalt, berichtet Alexander Heiden im TE-Wecker. Bundesweit sollen lait Die Zeit mehrere hundert ukrainische Soldaten desertiert sein. Eine offizielle amtliche Gesamtstatistik gibt es nicht. Gegenüber Journalisten gaben Betroffene als Gründe Zwangsmobilisierung, Misshandlungen und Angst vor dem Fronteinsatz an. Mehrere ukrainische Deserteure wollen in Deutschland Asyl beantragen. Ein automatisches Bleiberecht haben sie nicht. In der Ukraine droht Fahnenflüchtigen eine lange Haftstrafe. Seit Kriegsbeginn hat die Bundeswehr mehr als 29.000 ukrainische Soldaten an knapp 60 Standorten in Deutschland ausgebildet.
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Nach neuerlichen Sanktionen gegen Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs will Berlin den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) unterstützen. Die neuen US-Sanktionen richten sich gegen die Präsidentin des Gerichts, Tomoko Akane, und den derzeit leitenden Prozessanwalt Abdoulaye Seye. Außenminister Marco Rubio hatte als Grund der Sanktionen Ermittlungen des IStGH gegen Regierungsvertreter von Staaten genannt, die dessen Zuständigkeit nicht anerkennen. – Vertrags-„Recht“ kann halt nur für Vertragsteilnehmer gelten.
Marco Rubio: „Wir in Amerika haben KEIN Interesse daran, höflich und diszipliniert den Niedergang des Westens zu begleiten!“ Lest das noch einmal. Amerika hat es satt, den langsamen Selbstmord hinzunehmen. Es hat es satt, zu lächeln, während der Westen demontiert wird. Es hat es satt, der höfliche Totengräber unserer eigenen Zivilisation zu sein. Marco hat es nicht geflüstert. Er hat dem Niedergang den Krieg erklärt. Das ist die Grenze. Das ist der Moment. Verteidigt den Westen. Um jeden Preis. Die Zeiten der Bequemlichkeit sind vorbei. Die Verwalter sind gefeuert.
Hormus-Straße durchlässiger. CNN berichtete am 18. bis 19. August: »„Die Vereinigten Staaten, die die Meerenge mit ihrer Marine patrouillieren, gewinnen an Boden – und der Iran verliert viel von seiner Kontrolle über die kritische Wasserstraße.“ Mehr als 80% der jüngsten Flüssigkeitstransite haben die omanische (südliche) Route oder „dunkle“ Transite verwendet, die wahrscheinlich diesen Weg nehmen, so der Schiffstracker Kpler – im Gegensatz zu einem solchen Verkehr in der Nähe von null einen Monat zuvor. Analyst Homayoun Falakshahi von Kpler sagte, es sehe „zunehmend so aus, als hätte der Iran zumindest teilweise die Kontrolle verloren“. Der Iran hat Schiffe angegriffen, die andere Routen ausprobiert haben, und zuvor versucht, seinen bevorzugten nördlichen Weg durchzusetzen und Mautgebühren zu sammeln, aber der größte Teil des Verkehrs ignoriert das jetzt unter dem Schutz der USA.« – Dazu die Fox-Version.
Axios berichtete am 19. August: »Das US-Militär hat still und leise einen Schifffahrtskorridor in und aus der Straße von Hormus eingerichtet, um jeden Tag Millionen von Barrel Öl zu transportieren – sagten zwei US-Beamte Axios.
• Im Rahmen der Operation, die in den letzten Wochen im Gange war, sind 15-20 Tanker jede Nacht durch einen südlichen Kanal entlang der Küste von Oman ein- und ausgetreten.
• Etwa 10 Millionen Barrel Öl pro Tag – etwa die Hälfte des Vorkriegsvolumens – werden aus der Meerenge transportiert und in den globalen Energiemarkt injiziert, sagten die Beamten.«
China und Ägypten: »Während sich die globale Aufmerksamkeit auf traditionelle Brennpunkte konzentriert, nimmt eine bedeutende militärische Partnerschaft leise Form zwischen zwei Großmächten an, die das Kräfteverhältnis im Nahen Osten und in Nordafrika umgestalten könnten. China und Ägypten starten die zweite Runde der Übungen der gemeinsamen Luftwaffe …«
Rod Martin und Erick Stakelbeck diskutieren das russische Debakel, wie Trump die amerikanische Seemacht wiederaufbaut, die US-Energiedominanz wächst und sich Chinas rasantem militärischen Aufbau stellt.
Nur noch 16 Tage bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Machen Sie mit bei der Wahlwette?

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