Die Sendung ist durch die Auseinandersetzung zwischen Merz-Mann Kiesewetter und Merkel-Mann Vad äußerst mitreißend. Zu später Stunde kommt es zu erhitzten Gemütern im Talkshow-Studio. Von Fabian Kramer
Roderich Kiesewetter fordert schnellen EU-Beitritt. Erich Vad warnt vor einer neuen Eskalationsspirale. Schon jetzt ist der Krieg in der Ukraine einer der längsten militärischen Konflikte in der jüngeren Geschichte des europäischen Kontinents. Eine zügige Beilegung des Krieges ist aktuell nicht zu erwarten. Die Front ist seit geraumer Zeit wie festzementiert.
In einem blutigen Abnutzungskrieg opfern beide Kriegsparteien jeden Tag unzählige Menschenleben für einen minimalen Geländegewinn. Während die USA wenigstens versuchen, über den diplomatischen Weg eine Lösung am Verhandlungstisch zu finden, unterlassen die Europäer den Dialog mit dem Kreml. Stattdessen fließen weiterhin viele europäische Milliarden und Waffen an die Regierung in Kiew, um den Krieg aufrechterhalten zu können. Die Ukraine nutzt ihre militärischen Fähigkeiten und greift die Russen sogar tief im Landesinneren an. Eine neue Eskalationsspirale könnte in Gang kommen.
An diesem Donnerstag spricht Markus Lanz mit seinen Talk-Gästen über die schwierige Situation in der Ukraine. Die Konstellation an diesem Abend ermöglicht eine kontroverse Debatte. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter und der Militärexperte Erich Vad fetzen sich lautstark. Temperamentvoll tragen beide ihre ziemlich unterschiedlichen Standpunkte vor und geraten aneinander. Für den geneigten Zuseher hat der hitzige Disput hohen Unterhaltungswert.
Kiesewetter will schnelle EU-Mitgliedschaft der Ukraine
So schnell wie möglich will die Ukraine Mitglied der Europäischen Union werden. Das osteuropäische Land erhofft sich, dadurch mehr Sicherheit zu erlangen und einfacher an EU-Geld zu kommen. Ginge es nach institutionellen Kriterien, könnte die Ukraine jede Hoffnung fahren lassen. Da in Brüssel aber ziemlich viel politisch beeinflusst wird, hofft die Regierung in Kiew auf Hilfe von Friedrich Merz und der Bundesregierung. “Wir versuchen eine rasche Möglichkeit der EU-Mitgliedschaft der Ukraine zu ermöglichen”, verspricht CDU-Mann Roderich Kiesewetter. “Die Bundesregierung steht an der Seite der Ukraine”, stellt er klar.
Für Militärexperte und Ex-Militär Erich Vad kommt eine EU-Mitgliedschaft nicht infrage. “Wir holen uns den Krieg ins Haus”, befürchtet er. In der Tat ist es völlig illusorisch, dass ein im Krieg befindliches Land in die EU aufgenommen werden kann. Die Verträge der EU verpflichten die anderen Mitgliedsländer nämlich zu militärischem Beistand. Die direkte Konfrontation mit Russland wäre unausweichlich.
Abgesehen davon ist das Land weder wirtschaftlich noch rechtsstaatlich gesehen in der Lage, Mitglied sein zu können. Ohne fremdes Geld wäre der ukrainische Staatshaushalt überhaupt nicht existent. Obendrein versickern die ausländischen Milliarden in dunklen Kanälen, weil die Ukraine unter massiver politischer Korruption leidet. Nicht nur bei der Frage der EU-Mitgliedschaft liegen Kiesewetter und Vad auseinander.
Erich Vad plädiert für eine andere Russlandpolitik. “Wir sind stolz darauf, dass wir nicht mit den Russen reden“, kritisiert Merkels damaliger Militärberater. “Stärke zu zeigen und Dialogbereitschaft schließen sich nicht aus”, meint Vad. Schließlich habe die NATO auch zu Zeiten des Kalten Krieges immer Dialog gesucht. CDU-Mann Kiesewetter ist ganz anderer Meinung. “Russland führt den Krieg gegen die Menschen in der Ukraine”, stellt er klar. Er glaubt an eine Kapitulation der Russen. “Wir müssen Russland eine Stunde Null ermöglichen”, erklärt Kiesewetter. Eine Stunde Null klingt nach Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals musste sich das vernichtend geschlagene NS-Regime den Siegermächten beugen. Putins Russland ist weit weg davon, vernichtend geschlagen zu sein. Außerdem ist zu bezweifeln, dass es in der russischen Gesellschaft großes Unrechtsbewusstsein gibt.
Wie weit weg ist Krieg mit Russland?
Für Merkels damaligen Militärberater Erich Vad ist klar, dass die aktuelle politische Gemengelage zu gefährlicher Eskalation führen kann. “Wenn wir so weitermachen, landen wir in einem Krieg mit Russland”, befürchtet er. “Es gibt ein hohes Eskalationspotential”, ergänzt er. Aus Sicht des ehemaligen Militärs braucht es Verhandlungen mit Russland. “Der deutsche Kanzler muss vorangehen”, findet Vad.
Die russischen Streitkräfte werden ihr erobertes Gebiet nicht wieder abgeben. Zu viel Blut mussten sie vergießen, um das Gebiet zu erobern. “Sie wären ein guter Verteidigungsminister der Ukraine”, stellt Erich Vad leicht spöttisch fest. Alles in allem ist die Sendung aufgrund der Auseinandersetzung zwischen Kiesewetter und Vad äußerst mitreißend. Zu später Stunde kommt es zu erhitzten Gemütern im Talkshow-Studio.



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Welch ein unfassbar feiger Kriegshetzer dieser Kiesewetter ist. Er kann sich jederzeit als Söldner verdingen und an der ukrainischen Ostfront seinen Heldenmut höchstpersönlich aller Welt beweisen, anstatt weiterhin zu fordern, dass völlig unschuldige junge Menschen aus der Ukraine und aus Russland für nichts und wieder nichts sinnlos dahingemetzelt werden. Kiesewetter ist nichts anderes als ein charakter – und empathieloser Soziopath.
Die EU hat doch Russland Friedensgespräche angeboten. Schröder, Merkel und Drahgi waren seitens der EU im Gespräch. Kaja Kallas, die Premierministerin Estlands wird aus guten Gründen von Russland abgelehnt. Vorschlag: Man schickt als Friedensstifter den Kiesewetter, Merz, von der Leyen und die Strack-Zimmermann zu Putin. So freundlich wie der ist wird er sogar solche Leute empfangen. Dann können sie mal ihren Mund so weit aufreißen bei bei uns.
Wenn die UA das will und wenn sie unsere Bedingungen erfüllt, warum nicht? Der Russe hat da gar nichts zu sagen, was glauben die eigentlich, wer oder was sie sind? Basta. Hat schon der Bastakanzler Schröder gesagt.
„Bei Lanz: Soll die Ukraine in die EU?“
Noch nicht. Die Ukraine ist noch nicht korrupt genug für einen EU-Beitritt. Außerdem müssen die ukrainischen Korrumpierten noch vorher lernen Spuren und Beweise zu beseitigen. Und natürlich verräterische Daten auf den Handys zu löschen um Ermittlungen zu verhindern.
“Wir müssen Russland eine Stunde Null ermöglichen”, erklärt Kiesewetter. Ein solcher Satz, vorgetragen von einem Deutschen, das ist der Gipfel der Niedertracht! Dieser bösartige Mann, der auf seinem ganz persönlichen Kriegspfad endlos seinen Hass vomiert, nicht zuhören kann, ständig ins Wort fällt, hat in einer seriösen Sendung nichts zu suchen. Er sollte nie mehr auftreten dürfen!
Vor 3 Jahren bei Maischberger – Kiesewetter behauptete, dass die NATO Raketen gegen den IRAN in der Ukraine aufstellen würde, nicht gegen Russland:
https://youtu.be/mudkGW8P2-4?t=150
Das ist die beste Selbstentlarvung, die Herr Kiesewetter überhaupt abgeben konnte. Die USA haben NATO-Basen in der Türkei. Von dort aus wären die Raketen wesentlich schneller im Iran.
Heute müssten eigentlich auch die größten Naivlinge erkennen, dass die NATO-Raketen natürlich gegen Russland gerichtet werden sollen.
Die Russen haben&hatten ihre Raketen *mitten in der NATO – und zwar schon vor der „Nato-Osterweiterung“. In Wahrheit ist fast die gesamte Slawerey plus noch einigen geflohen, bei der ersten Gelegenheit, weg von Moskau; die *Oblast Kaliningrad (früher Königsberg) aber ist geblieben. Die Russen haben nun wirklich keinen Grund zum Jammern, ihre Raketen sind schneller in Berlin etc. als in Moskau. Gucksdu Landkarte, russisch ландша́фт m, sprich „landscháft“. Verstehen Sie das? Nato-Erweiterung: Der Russenschlächter hat die Nato um Finnland und Schweden erweitert, mit seinem schlechten Benehmen. Trotz Zierens von Erdogan. Wenn der Putin einen längeren Hals hätte, dann könnte&müsste er sich… Mehr
Die CDU braucht sich nicht zu wundern, wenn sie wegen Kriegstreibern wie Kiesewetter immer weiter in den Umfragen abstürzt. Kiesewetter will die Ukraine noch schnell in die EU holen bevor sie russisch wird. Dann hat die EU das böse Russland durch die Hintertür in der EU. Was dann Herr Kiesewetter? Ist das das Ziel? Schlecht wärs nicht. Vielleicht klappt es doch noch mit einem vereinigtem Europa, das dann den USA und China als weitere Weltmacht Paroli bieten könnte.
Wie Böses Medium kürzlich berichtete, Russland stimmte gegen eine Klimagedöns-Resolution der „UNO“ – 141 Länder waren dafür (darunter China, trotz des massiven Kohlekraftwerke-Baus); 28 Enthaltungen (darunter Argentinien, Türkei und Indien). Erstaunlich die Zusammensetzung der 8 Nein-Stimmen: Iran, Israel, Jemen, Liberia, Russland, Saudi-Arabien, die USA und Weißrussland. Sonst haben die nichts gemeinsam.
“Wir holen uns den Krieg ins Haus”, befürchtet Vad.
Das ist ja das, was Kiesewetter will:
Statt „Lebensraum im Osten“ nun Rohstoffe und Energie aus dem Osten.
Die gleichen Typen, die 1941 die Sowjetunion überfallen haben.
Nur diesmal schlauer – und den Russen das Messer an die Kehle halten (Flottenstützpunkt und Atomraketen in der Ukraine an der russischen Grenze) bis die sich wehren.
Solche uneinsichtigen Leute wie Kiesewetter wollen den Krieg vorantreiben, am Leben halten und eskalieren. Die wollen keinen Frieden, die wollen Krieg. So ein gefährlicher Typ wie Kiesewetter will diesen Krieg nicht nach Russland tragen, sondern nach Europa holen. Dieser Krieg ist aber nicht unsere Krieg. Es reicht wenn das deutsche Volk diesen Krieg finanzieren muss. Und Herrn Kiesewetter mit. Das ist ebenfalls das Geld rausgeschmissen.
Der Brigadegeneneral Vad war schon bei den Verhandlungen 2008 im Gefolge von Merkl dabei, als es um die Osterweiterung ging. Ein Schwergewicht im Gegensatz zum kleinen Oberst. Dieser kann eigentlich nicht rational denken und spielte total die emotionale Ebene aus – wie ein kleines trotziges Kind wiederholte er – die Russen müssen nach hause….immer wieder. So jemand beeinflusst den Kanzler der nicht anders argumentiert. Man muss diese Typen stoppen, damit es nicht bald Einschläge von Orschenik in Schrobenhausen gibt!