Erling Haaland schoss Norwegen gegen Brasilien ins Viertelfinale und gibt dieser WM ihren freundlichsten Helden, der in kürzester Zeit die Herzen von Fußball-Fans im Sturm eingenommen hat. Das Phänomen Haaland und das des norwegischen Teams wirkt dabei weit über den Fußball hinaus.
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Erling Haaland stand nach dem Spiel gegen Brasilien auf dem Rasen, lächelte breit und sah für einen Moment aus wie ein Junge, der sein eigenes Glück kaum fassen kann. Norwegen hatte den fünfmaligen Weltmeister aus dem Turnier geworfen. Haaland hatte beide Tore geschossen. Erst per Kopf in der Schlussphase, dann noch einmal in der Nachspielzeit. Brasilien verkürzte, Norwegen brachte das Spiel über die Zeit. Der Schlusspfiff machte aus einem Achtelfinale einen Abend, der in Norwegen lange weitererzählt wird.
Dieser 5. Juli war ein Fußballabend mit der Kraft einer nationalen Erinnerung. Ein Land, das fast drei Jahrzehnte auf eine WM-Rückkehr warten musste, steht im Viertelfinale. Die Bilder gehen um die Welt: Haaland mit erhobenen Armen im roten Trikot, Haaland als Mittelpunkt einer Mannschaft, die mit ihm gewachsen ist. Sieben Turniertore stehen nun in seiner Bilanz. Gegen England wartet die nächste große Bühne.
Zu diesem norwegischen Sommer gehört auch die „Viking Row“, die das Phänomen Haaland einbettet. Die „Viking Row“, das neue Fanritual, das rund um die WM schnell zum sichtbaren Zeichen dieser Mannschaft geworden ist. Erst ertönt ein Horn, dann setzt die Trommel ein, dann setzen sich die Fans in Bewegung und rudern im gemeinsamen Rhythmus. Viele einzelne Körper folgen demselben Schlag. Aus Zuschauern wird für einige Augenblicke eine Gemeinschaft, die ihre Mannschaft trägt, noch bevor der Ball rollt. In seiner Wucht erinnert dieses Bild an den neuseeländischen Haka der All Blacks: Körper, Stimme und Rhythmus geben einer Mannschaft Herkunft und Kraft. Nach dem Sieg gegen Brasilien bekam die „Viking Row“ ihr stärkstes Bild, als Haaland selbst an der Trommel stand und Spieler und Fans zusammenführte. Der Torjäger wieder ganz nah bei den Menschen, für die er spielt.
Die Schlagzeilen über ihn lesen sich seit Jahren wie eine Statistik aus einer anderen Fußballwelt. Rekorde in der Premier League, Tore in der Champions League, Titel mit Manchester City, nun eine Weltmeisterschaft, die sein Verhältnis zur Nationalmannschaft neu erzählt. Aber bei dieser WM ist aus dem berühmtesten norwegischen Fußballer eine Leitfigur mit Strahlkraft über den Fußball hinaus geworden, die einem ganzen Land ein neues Selbstgefühl gibt. Er dürfte zu einer der größten Personenmarken avancieren.
Geboren wurde Erling Braut Haaland am 21. Juli 2000 in Leeds. Sein Vater Alf-Inge spielte damals in England. Seine Mutter Gry Marita Braut (deren Mädchenname Haalands Trikot als Reminiszenz ziert) brachte eigene Sporterfahrung mit. Früh zog die Familie zurück nach Norwegen. Bryne wurde der Ort, an dem dieser große Junge seinen ersten Fußballboden bekam. Dort begann eine Geschichte, die bis heute Authentisches bewahrt hat.
Bryne gehört zu Haaland wie der erste Platz, auf dem ein Kind den Ball stundenlang gegen eine Wand schießt. Man spürt bei ihm bis heute etwas von diesem Anfang. In Interviews wirkt er oft knapp und freundlich. Auf Fotos mit Kindern und Menschen schaut er nicht wie ein unnahbarer Star. Zu allen ist er von ausgewählter Freundlichkeit und Geduld. Wenn andere Spieler ihre verschwitzen Trikots beim Einsammler abwerfen, übergibt er es respektvoll persönlich. Das Netz ist voll von Videos, die den Riesen Haaland bei diesen zahllosen kleinen, feinen und so immens wichtigen Gesten begleiten. Fußballer anderer Teams kommen sich eine Erling-Umarmung abholen. Freundschaftliche Gesten bei denen, die man im Eifer des Gefechts gerade noch umgerempelt hat. Aufstehen, aufhelfen, abklopfen, zunicken, weiterspielen.
Bei Jubeln bricht sich unbändige Freude Bahn, die ansteckend ist. Auch, wenn man mit Fußball nichts am Hut hat: die Mischung aus eben dieser tiefen Freude am Spiel, immer wieder durchbrechender Bescheidenheit und über sich selbst lachen zu können, laut und herzlich, kommt auch in der Welt außerhalb des Fußballs an.
Sein Weg führte über Bryne und Molde nach Salzburg. Dort wurde Europa aufmerksam. In Dortmund wurde aus dem großen Talent eine feste Größe des Weltfußballs. Manchester City gab ihm später die Bühne, auf der seine Torquote endgültig historisches Gewicht bekam. Haaland nahm jeden Schritt mit einer Mischung aus Selbstvertrauen und Arbeitsdisziplin.
Haaland kommt mit einer Wucht in den Abschluss, die Torhüter oft nur noch begleiten können. Viele Stürmer brauchen mehrere Anläufe, um sich in eine Partie hineinzuspielen. Der Hühne Haaland benötigt einen brauchbaren Ball, um wie ein Panzer loszurollen. Aus einer halben Chance macht er einen Moment, aus einem Moment ein Ergebnis. Bei Norwegen bekommt diese Kunst eine besondere Wärme. Im Klubfußball spielt er in einer Mannschaft, die mit höchster Präzision arbeitet. Im Nationaltrikot trägt er die Hoffnung eines Landes, das im Weltfußball selten zu den Favoriten zählt. Seine Mitspieler suchen ihn, weil seine Nähe zum Tor Sicherheit gibt. Jeder hohe Ball hat plötzlich Aussicht und jeder Angriff bekommt Gewicht.
Die Menschen bewundern Haaland nicht nur wegen seiner Tore. Sie können an ihm noch etwas Wichtigeres sehen, was ihn zu einem der seltenen Spezies Vorbilder stilisiert: Begabung verlangt tägliche Arbeit. Ein großer Name braucht Disziplin, wenn er Bestand haben soll. Er zeigt jungen Fußballern eine Sportlichkeit, die wohltut. Er freut sich offen, arbeitet hart, ist geduldig und fair im Spiel, lässt sich aber auch nicht alles gefallen. Haaland macht keine große Lehre aus sich selbst. Seine Karriere erzählt trotzdem eine klare Botschaft: Wer Talent hat, trägt Verantwortung dafür. Und wer groß werden will, muss die einfachen Dinge ernst nehmen.
Das erklärt auch, warum er so schnell einen Platz in den Herzen vieler Menschen eingenommen hat. Haaland wirkt trotz seiner Wucht nahbar. Sein Lachen ist breit, und seine Freude ansteckend. Und dennoch wirkt er immer so wie der nette Riese von nebenan. Auch mit seiner gigantischen Hérmes-Taschenkollektion, die seiner Größe angemessen sind. Haaland hat etwas von einem Kind behalten, das den Ball und das Spiel wirklich liebt. Gerade diese Unmittelbarkeit macht ihn in einer durchinszenierten Fußballwelt so angenehm. Und wie einer von uns kann auch Haaland kaum erwarten, dass das nächste GTA endlich rauskommt 🙂
Norwegen erlebt durch ihn und das Nationalteam einen Sommer, der weit über ein paar Siege hinausgeht. Haaland und das norwegische Team gibt den Menschen Helden, Vorbilder und zeigt einen Zusammenhalt, zu dem man gerne aufschaut. Sie geben dem Turnier Figuren, die Kraft und Freundlichkeit miteinander verbinden. Für ein kleines Fußballland ist das ein Geschenk an die Welt.
Nun wartet in der nächsten Runde England. Für Haaland führt dieses Spiel an einen biographischen Ort zurück. Er wurde in Leeds geboren, spielt Woche für Woche in der Premier League und kennt den englischen Fußball aus nächster Nähe. Im Viertelfinale kommt er als Norweger. Er kommt mit einer Mannschaft, die durch ihn mutiger geworden ist.
Das Phänomen Erling Haaland und Norwegen lässt sich nicht allein über Tore erklären, obwohl Tore die Grundlage von fast allem sind. Es geht um die ganze Art und Weise, wie dieses Team über den Fußball hinaus Begeisterung und Bewunderung schafft. Da spielen die großen und kleinen Brüder, die Freunde, die man gerne zu seinen eigenen zählen würde. Fast ist man ein wenig neidisch. Aber nur fast. Denn man freut sich einfach mit den Norwegern, die uns alle einladen, an dieser ihrer großen Feier teilzunehmen.

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Das sind diese Helden, die uns in gewissen Sagen begegnen.
Eine weitere Perspektive auf das norwegische Team: es sind diesmal 3 Söhne derer, die schon 1994 in der norwegischen NationalMannschaft spielten, dabei – u.a. Erling Haaland:
„Their sons are all playing in the world cup for Norway in 2026. France can’t even find 3 real French guys to be on their team.“ https://x.com/WallStreetMav/status/2074159338428543145
Norwegen ist die positive Überraschung der WM. Dazu die Fans- absolut grandios. Wenn man diese Positivität und Identifikation der Norweger sieht, wird einem nur um zu deutlicher bewusst, in welchem erbärmlichen (mentalen!) Zustand sich Deutschland befindet!
Schade nur, dass es in der nächsten Runde gegen England geht, die sich im Spiel gegen Mexiko gefunden zu haben scheinen und gegen Norwegen wohl gewinnen werden.
Interessant wie in Bezug auf die WM in den USA/Kanada und Mexico, über einen herausragenden Haaland berichtet wird, aber der roserne Elefant im Raum einfach ignoriert wird.Spätestens seit gestern ist eine faire WM im Fußball unter der Schirmherrschaft der FIFA Geschichte.Wenn Politiker Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter über ein Telefongespräch zurück genommen werden ,dann ist die Fußball WM tot.Es kann nur noch einen Weg geben ,raus aus der FIFA. Denn diese hat einmal mehr bewiesen wie wenig Interesse sie an diesem Sport hat. Hier geht es wirklich nur noch um Geld und Korruption. Wahrscheinlich wird bald Katar oder Saudi-Arabien Weltmeister ,weil die… Mehr
Haaland spielt guten Fussball, keine Frage.
Jetzt hat er noch eine Bewunderin, aber er ist wahrscheinlich schon vergeben.
Guckst wohl zu viel ZDF-MOMA? Geile Rapperin, mit ihrem Fussballsong, gelle?
Es sind die Länder erfolgreich, in denen die Menschen ein positives Verhältnis zu sich und ihrer Nation haben. Den woken Söldnertruppen fehlt das, was man braucht, um gemeinsam erfolgreich zu sein.
Zumal man nicht wissen kann, ob sie mit der Mannschaft, für die sie aufgestellt sind, spielen, oder dagegen:
Fmr Barcelona winger Ibrahim Afellay caused outrage after saying he’s cheering for Morocco against the Netherlands at the World Cup Born & raised in the Netherlands,
Afellay played for Netherlands in the 2010 World Cup but has Moroccan parents:
“In this match, my heart is with Morocco. Simply because my roots are in Morocco, my parents come from there and my family lives there. What more explanation do I need to give?” https://x.com/visegrad24/status/2071903510417887282
Wie lange werden wir solche noch „aushalten“?
Erling Haaland ist ein wundervolles Beispiel für einen jungen Mann, von hervorragender Erziehung geprägt, wie auf einen Schlag aus Konkurrenten auch Freunde werden können. Er besticht nicht nur durch glänzendes Fußballspiel, er ist ein Symbol für das, was gut und richtig ist. Freundlichkeit, Fleiß, eine gehörige Portion Humor und Nahbarkeit. Alle paar Jahrzehnte wird mal solch ein Talent geboren. Die Norweger haben ihre Perle sehr schnell erkannt und daraus ein Symbol für ihr eigenes Land gemacht. Nicht zuletzt durch humoristisches, gemeinsames „virtuelles Rudern“. Der größte Gewinn bei dieser Weltmeisterschaft. Bisher hielt ich Frankreich und Argentinien für die Favoriten. Klammheimlich aber… Mehr
Echte Sympathieträger. Aber gegen Kane und & Co. ist 80:20 Schluss.
Ganz Norwegen ist Stolz auf die Fußballnationalmannschaft.
Bei uns ist der Hass grenzenlos auf alles deutsche.Ich muß gerade mal kotzen gehen..
Nein, sondern so:
Ganz Norwegen ist stolz auf die Fußballnationalmannschaft.
Bei uns ist der Hass grenzenlos auf alles Deutsche
Bei der Sprache fängt es an!
„Totalitarismus beginnt nicht mit Lagern,
sondern mit der Zerstörung der menschlichen Beziehungsfähigkeit
und der Sprache.“
Quelle: „Ursprünge und Elemente totalitärer Herrschaft“ – Hannah Arendt
In die KI eingeben und weiterlesen, das lohnt. Wir befinden uns genau auf diesem Weg. Und dann kommen die Truppen des neues Pol Pot. An den Häusern in Erfurt haben sie schon geklingelt.
Manchmal reicht auch ein One Man Team, um Erfolg zu haben. Offensichtlich allemal besser, als 11 uninspirierte Spieler einer „deutschen“ Mannschaft.
Fussball ist eigentlich so gar nicht mein Ding. Bei den letzten WM´s habe ich mich heimlich gefreut über den Abstieg von Schland, ging es doch Hand in Hand einher mit dem sonstigen Abstieg, den viele noch nicht sehen wollten.
In diesem Jahr sehe ich die Spiele. Also nicht alle, aber die der norwegischen Mannschaft. Norwegen ist meine Wahlheimat geworden. Hier fühle ich mich wohl und sicher. Hier geht es mir gut. Ich mag den Zusammenhalt der Norweger. Es bereitet Freude, ein Land zu erleben, in dem Patriotismus normal ist.
Wie wird es dort gehandhabt mit der Einreise des Islam? Mögen Sie erzählen, was Sie erleben?
Ich persönlich erlebe diesbezüglich gar nichts, denn ich habe entschieden, die Regelung dieser Dinge bei den Norwegern zu belassen. Ich bin Gast, Norwegen ist mein Gastland und entsprechend verhalte ich mich auch. Das Land ist groß, die Bevölkerung überschaubar und dort, wo ich bin, fühlt es sich sicher und gut an. Ich gehe normal durch die Gegend und mache mir keine Gedanken. Das ist seit vielen Jahren in Deutschland anders gewesen, da die Beliebigkeit von Zeit und Ort schwerer Straftaten nicht mehr hergab, Einschätzungen treffen zu können. Es gibt auch hier Gegenbewegungen. Man lässt dem andern allerdings seine Meinung –… Mehr
Hier werden bald wieder Lager eingerichtet. Wenn alles geplündert ist, kommt die Mittelschicht dort rein und wird umerzogen, oder erschossen. Die LINKE hatte es ja schon angekündigt.