Tribunal statt Interview: Dunja Hayali gegen Alice Weidel

Anstatt der wiedergewählten AfD-Co-Vorsitzenden relevante Fragen zu stellen, verwechselt Dunja Hayali wieder einmal Journalismus und Aktivismus. Doch Weidel wehrt sich, Hayali entgleitet die Interviewführung. Der Zuschauer bleibt peinlich berührt zurück – und fragt sich, warum er für solche Schmierenkomödien Gebühren zahlen muss.

Screenprint: ZDF / heute journal

„Mit dem Zweiten sieht man besser!“ Damit gehen die Mainzer vom ZDF-Lerchenberg seit 1999 hausieren. Mit der Realität hat dieser Werbespruch kaum noch etwas zu tun. Denn was sieht man besser mit dem jährlich 2,2 Milliarden Euro Zwangsgebühren verschlingenden ZDF-Monster? Nahezu täglich bekommt man Einblicke in das Manipulations- und Indoktrinationsarsenal des größten Senders des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit einem zwölfköpfigen Verwaltungs- und einem sechzigköpfigen Fernsehrat, die als Kontrollorgane dienen sollen, sich jedoch augenscheinlich im Wachkoma befinden. Vom ZDF-Intendanten Norbert Himmler und den Programm- bzw. Ressortchefs ganz zu schweigen.

Manipulation und Irreführung sind beinahe an der Tagesordnung. Siehe die x-fach preisgekrönte Krawall- und Denunziationsschachtel Jan Böhmermann, siehe den USA- und Anti-Trump-Experten Elmar Theveßen.

Getoppt werden beide freilich von Dunja Hayali. Sie gibt von allen ZDF-Promis in Personalunion am (selbst-)überzeugtesten und am unverstelltesten zugleich Aktivistin, Staatsanwältin und Richterin.

Hayali will Weidel „framen“

Nun meinte Hayali, übermotiviert wie stets, ihr Antifa-Mütchen am 4. Juli im heute journal in einem knapp zehnminütigen Interview an der wiedergewählten AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel abkühlen oder auch weiter anheizen zu müssen. Es sollte ein hanebüchen inszeniertes Tribunal werden und einem Antrag auf Verbot der AfD neues Leben einhauchen.

Klar, es ging Hayali um Aussagen von Verfassungsschützern, um deutsche Geschichte, um Neonazis, Rechtsextremisten, Höcke, die Identitäre Bewegung usw.

Die üblichen Versatzstücke, die – nach jetzigem Stand – rund 15 Millionen AfD-Wählern zum Hals heraushängen. Weidel wahrte halbwegs die Fassung trotz der ständigen Belehrungen und Unterbrechungen durch die „Interviewerin“ und kritisierte das „Framing“ der „Moderatorin“ scharf. Die ZDF-Faktenchecker hechelten hinterher, vermochten die unterirdische Leistung der Moderatorin aber auch nicht mehr zu retten. Auch nicht Hayalis herablassend gönnerhafte Bemerkung, über die Opferrolle der AfD könne man ein andermal sprechen.

Alice Weidel konnte sich vorab denken, was kommt: Bereits in der heute-Sendung vom 3. Juli hatte Hayali geraunt, die AfD habe ihren Erfurter Parteitag 2026 exakt auf den Termin gelegt, an dem vor hundert Jahren der 2. Reichsparteitag der NSDAP in Weimar stattgefunden habe. „Zufall?“ fragt Hayali scheinheilig. Sogar der MDR widerspricht. Nein, diese Parallele sei nicht angestrebt worden. Der Vermieter der Kongresshalle habe diesen Termin vorgegeben.

Weitere Heldentaten der Dunja Hayali

Hayalis Framing und ihr Hang zu Desinformation können mittlerweile als berühmt-berüchtigt gelten. Am 20. Juli 2025 sprach die Moderatorin im heute journal von einer „Wucht von Verleumdung und Desinformation“ gegen die SPD-Richterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf. Die ZDF-Redakteure unterlegten diese Aussage mit Screenshots von Beiträgen unter anderem der Plattformen Tichys Einblick, Apollo News, Nius und der Jungen Freiheit.

Im zugehörigen Beitrag zur abgesagten Richterwahl hieß es: „Unzählige Falschmeldungen kursieren schon mehrere Tage zuvor im Internet. All dies ohne konkrete Belege für tatsächliche Fehler oder Falschbehauptungen. Geraune und Anschuldigungen – aber keine Belege.“ Die höchst umstrittenen Aussagen der SPD-Kandidatin Brosius-Gersdorf wurden nicht eingeblendet, auch nicht, dass Brosius-Gersdorf bei einer Anhörung im Bundestag die Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes relativiert hatte.

Im ZDF-Morgenmagazin bezeichnete Hayali im Oktober 2025 in Israel inhaftierte palästinensische Terroristen und Straftäter als „palästinensische Geiseln“.

Doch selbst derart manipulative Meinungslenkung kann noch übertroffen werden: Am 15. Februar 2026 zeigte das ZDF heute journal, moderiert von Dunja Hayali, herzzerreißende Szenen von Kindern, deren Eltern festgenommen oder die von Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE abgeführt wurden. Doch ein Video war KI-generiert, ein zweites bereits vier Jahre alt und in einem völlig anderen Zusammenhang aufgenommen worden. Konsequenz? Eine dürftige Entschuldigung, eine noch dürftigere Notiz auf der ZDF-Website.

Hier reiht sich der Stil des Weidel-Interviews, das als Tribunal angelegt war, aber durch scharfe Gegenwehr Weidels letztlich gesprengt wurde, nahtlos ein: Hayalis Vorgehen ist weder Versagen noch Versehen, sondern dient ganz bewusst der Manipulation und Indoktrination.

Außer den zwanzig oder fünfundzwanzig links-rot-rot-grün-woken Prozent der Zwangsgebührenzahler will das keiner sehen. Dieses ZDF kann weg.

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Kommentare ( 131 )

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RA.Dobke
5 Tage her

ZDF weg, zuviel des Guten! Aber ein fröhliches Halali nach dem Abgang der Hayali aus dem ÖR-medium, das wäre doch schon ein Fortschritt!

Kontra
6 Tage her

Hallali ist inzwischen so tief verirrt im linken Nirwana, da hilft ihr nicht mal mehr der Köter raus!

Klaus Kabel
6 Tage her

Das ZDF kann weg und Halali sollte Nachrichtensprechrin der Mullahs im Iran werden.

na sowas
6 Tage her
Antworten an  Klaus Kabel

Da wird sie wahrscheinlich, nur Schuhe putzen dürfen

Klaus Uhltzscht
7 Tage her

Selbst wenn der Parteitag auf den Jahrestag eines anderen Parteitags von irgendwelchen Sozialisten fiel – das ist egal!
Nur dem Volkssturm aus Altkommunisten und fehlgeleiteten Misch-Geschlechtern der Letzten Generation können Sie diesen Budenzauber noch vorsetzen, Frau Halali.
A propos Tribunal – haben Sie schon über den Erwerb einer kleinen Wohnimmobilie in Paraguay oder Chile nachgedacht? Im Margot-Honecker- Büro finden Sie hierzu Beratungsangebote.
Paraguay hat kein Auslieferungsabkommen mit der BRD für verurteilte Straftäter.

Tesla
7 Tage her

Und dann besaß Hayali auch noch die Frechheit zu behaupten, die Beiträge im ZDF werden durch deren „Faktenchecker“ angeblich alle „auf Wort und Komma geprüft“. Wenn das so ist, dann sollten diese sog. „Faktenchecker“ noch mal zur Schule gehen. Und Hayali selbst ist keine Journalistin, sondern eine Diagnose. Mit solchen Zauberern wie Relotius vom Spiegel ist sie in bester Gesellschaft. Die beiden könnten heiraten.

November Man
7 Tage her

Nachrichten in Deutschlands ÖRR sind doch mittlerweile nur noch linksextreme Lügen, Desinformation und reine Provokation.  

November Man
7 Tage her

Die unverschämte Unterstellung der Hayali gegenüber Frau Dr. Weidel, Herr Höcke wollte über eine Änderung der Unvereinbarkeitsliste der AfD ermöglichen, dass in der AfD auch Neo-Nazis aufgenommen werden können, ist eine glatte Lüge. Es ist ja nicht das erste Mal, dass die Hayali öffentlich im ÖRR glatte Lügen verbreitet. Die Hayali muss jetzt aufgrund wiederholten und der neuerlichen Lügen entlassen werden, um nicht sagen zu müssen, hochkant ohne Altersbezüge hinaus geschmissen werden.    

Dr. Rehmstack
7 Tage her

Ich glaube, sie irren, Herr Meyer, ZDF, heute journal und Hayali kennen die Hintergründe ganz genau und berichten wissentlich die Unwahrheiten. Und genau das macht ihr Vorgehen so verwerflich. Es ist nur noch reine Propagandai

Der Person
7 Tage her

„Zur Hayali blasen“: ein Signal aus der Blockflöte, der den Beginn einer Hetzjagd ankündigt. Die Hatz findet allerdings ausschließlich verbal statt und die Jagdmeute besteht i.d.R. nur aus einer einzigen Kläfferin, die sich neben dem stolzen Wild recht jämmerlich ausnimmt.

Es ist eine für alle Beteiligten recht peinliche und unwürdige Angelegenheit, die sich nur das Beste Deutschland aller Zeiten leisten kann.

Anaklasis
7 Tage her

„Nomen est Omen“ oder auf deutsch:
„Der Name ist Programm“!
Der Name „Hayali“ kommt ja aus dem Türkischen und bedeutet „imaginär“, „eingebildet“, „wesenlos“ oder „illusionär“!
Wenn das mal kein Wink des Himmels ist…….auf jeden Fall eine Vorwarnung!

Riffelblech
7 Tage her
Antworten an  Anaklasis

„eingebildet „ finde ich am Besten ,
natürlich auch rotgründümmlich mit einer frechen Schn….die sich alleine beim Anblick darstellt .
Solche Weiber bezeichnete meine Oma als „ rotzfreche ,dummdreiste Gören „ ohne Respekt und Anstand füge ich noch hinzu

P-Jaeger
7 Tage her

Vielleicht haben Sie gestern Abend, 5.7.26, den Tagesthemenbeitrag zum Thema 250 Jahre Unabhängigkeit der USA und Donald Trump von Frau Hayali gesehen.
Da wurde von Hayali die gleiche Meinungsmanipulation gegen Donald Trump mit Unterstützung durch eine Professorin für Geschichte und einer weiteren „Historik-Expertin“ versucht.
Dieser Beitrag wäre einen eigenen Artikel wert.