Erfurt: Laut Polizei nur etwa 15.000 Demonstranten, Antifa terrorisiert Wohngebiet

Tichys Einblick berichtet an dieser Stelle über die Vorkommnisse rund um den Parteitag der AfD in Erfurt: Delegierte reisten an, bevor die Gegendemonstranten Straßensperren errichten konnten ++ Journalisten wurden angegriffen und zusammengeschlagen ++ Insgesamt kamen weniger Demonstranten als angekündigt ++ Die Antifa terrorisiert Wohnviertel in Erfurt

picture alliance / AP Photo/Ebrahim Noroozi | Ebrahim Noroozi

Die ersten linken Politiker bemerken, dass Proteste auf diese Art das beschädigen, was sie behaupten, schützen zu wollen, und dass sie außerdem das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt ist.

Aber: Auch wenn Lauterbach, großzügig wie immer, der AfD zugesteht, sie dürfe einen Parteitag abhalten, irrt er. Laut Gesetz sind Parteien dazu verpflichtet.

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15.000 statt 60.000 „Aktivisten“ in Erfurt. Das sind die Zahlen der Polizei. Wenig überraschend melden die Veranstalter höhere Zahlen, die aber auch weit von den ursprünglich erwarteten 60.000 entfernt sind.

Am Gothaer Platz hat sich eine versprengte Gruppe auf die Straßenbahnschienen geklebt. Unbeachtet und festgeklebt geben sie ein eher trauriges, genauer gesagt, lächerliches Bild ab. Warum sie sich gerade hier festgeklebt hatten, wissen sie vermutlich noch nicht einmal selbst, denn die Erfurter Verkehrsbetriebe hatten vorher angekündigt, dass hier keine Straßenbahnen fahren würden.

Sieht man von den widerwärtigen Gewaltszenen der Hardcore-Demonstranten ab, scheint die groß angekündigte Verhinderungsdemonstration zumindest für die Demonstranten ein Fehlschlag zu sein. Für die AfD könnten die angekündigte Blockade und vor allem die Bewerbung der Blockade in staatsnahen Medien eine Werbeveranstaltung sein.

Es verwundert immer wieder, mit welcher Hartnäckigkeit diejenigen, die von sich behaupten, die Demokratie retten zu wollen, sie immer weiter beschädigen. Verblüffend ist auch, dass sie, obwohl offensichtlich ist, dass das Gegenteil des von ihnen Erwünschten erreicht wird, immer verbissener an ihren Methoden festhalten.

Selbst die Antifa scheint über sich selbst unglücklich zu sein und terrorisiert jetzt aus Frustration ein Wohnviertel in Erfurt. Dort werden Mülltonnen umgeworfen, Pyrotechnik gezündet und Steine geworfen.

— Notizie al contrario (@not_contro) July 4, 2026

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Auch Journalisten von Apollo News werden von extrem linken Gewalttätern angegriffen und misshandelt. Die Linke zeigt, was ihre Vorstellung von Demokratie ist. Es ähnelt auf verblüffende Weise dem, was sie zu bekämpfen vorgeben.

In Erfurt kommt es zu Gewaltexzessen. Linke Schlägertrupps prügeln auf Personen, die schon am Boden liegen, immer weiter ein.

Ein Reporterteam von Apollo News wurde angegriffen und verletzt. Nach Angaben des Mediums stürmte während der Aufnahmen einer Antifa-Demonstration eine Gruppe auf die Journalisten zu, verfolgte sie und schlug auf sie ein. Ein Reporter wurde zu Boden gebracht und gegen Kopf, Gesicht und Zähne getreten. Erst die Polizei konnte den Angriff beenden. Mehrere Teammitglieder erlitten Platzwunden, Prellungen und Schürfwunden und mussten medizinisch versorgt werden.

Hier angegriffen wird Jonas Aston, Redakteur von Apollo News:

Angriff auf Journalisten der Jungen Freiheit:

So sieht friedlicher Protest dann aus:


Ein „breites Bündnis“ will den Parteitag der AfD in Erfurt verhindern. In diesem „Bündnis“, dass sich unter dem moralisch hochtrabenden Motto „Widersetzen“ zusammen getan hat, finden sich die üblichen linken und extrem linken Vertreter der „Zivilgesellschaft“. Diese Zivilgesellschaft, die in der Regel eben nicht zivil sondern staatlich ist, da sie vom Staat, genauer von allen Steuerzahlern, großzügig alimentiert wird. Kurz, in Erfurt versammeln sich vor allem Transferempfänger, die, wahrscheinlich zu recht befürchten, dass eine nicht linke Regierung ihre bequeme und leistungslose wirtschaftliche Existenz gefährden könnte.

Die Polizei rechnete mit 50.000 Demonstranten, die zum Teil mit ebenfalls vom Steuerzahler bezahlten Bussen nach Erfurt gebracht werden sollen. Unter den Demonstranten sollen laut Polizei bis zu 2.500 gewaltbereite Linksextremisten sein, die im Internet schon angekündigt hatten, was sie vorhaben. Manche sehen das, was dort angekündigt wurde, als einen Aufruf zu schweren Straftaten. Die Thüringer Polizei ist mit etwa 6.000 Beamten im Einsatz, unterstützt wird sie von Polizeieinheiten aus allen Bundesländern und der Bundespolizei.

In den staatlichen Medien wird über das „Bündnis“ nicht berichtet, sondern es wird dafür geworben. Auffallend bei der Berichterstattung dieser Medien ist der moralische Überschwang und die feste, selbstgerechte Überzeugung, den Guten nicht nur anzugehören, sondern selbst das Gute zu sein. Diese Überzeugung scheinen sie mit den Demonstranten zu teilen. Beide sehen sich, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, als tapfere Widerstandskämpfer gegen ein Regime, in dem ihre Eltern und Großeltern vermutlich eher bei den Tätern zu finden waren. Dieser Widerspruch, wie ihre Vorverwandten wieder auf Seiten der Macht zu sein, durchdringt ihre moralisch aufgeladene Selbstgerechtigkeit in keinem Augenblick und so bemerken sie auch nicht, dass sie so genau das sind, was sie zu bekämpfen vorgeben.

Allerdings scheint das paramilitärisch organisierte Vorgehen der Demonstranten bisher nicht den Erfolg gezeitigt haben, den sich die unerschrockenen Kämpfer für das Gute erhofft haben. Fast alle Delegierten sind offensichtlich bereits in der Messehalle.

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