Ein Kopfgeld von 30.000 und 60.000 US-Dollar für jeden getöteten oder gefangen genommenen US-Soldaten hat Teheran ausgesetzt. Am Ende dieses 60-tägigen Waffenstillstands am Golf, der wieder nur ein teilweiser war, ist die Lage am Golf, wie sie war: Wer hält den Poker länger durch?
IMAGO / Anadolu Agency
Amir Hatami, Chef der regulären iranischen Armee, nicht der Revolutionsgarden, hat ein Kopfgeld von 30.000 US-Dollar für jeden getöteten oder gefangen genommenen US-Soldaten ausgesetzt. Wird der Soldat nicht von einem Mann, sondern einer Frau getötet oder gefangen, erhält diese 60.000 US-Dollar.
Gunther Eagleman sagt: »Das ist nicht die Sprache eines Regimes, das Frieden will. Die 60-tägige Waffenruhe läuft heute aus. Der Iran nutzte die Pause, um weitere Raketen und Drohnen zu produzieren, während seine Wirtschaft unter Trumps Hafenblockade leidet.«
Gleichzeitig setzt Trumps Unterhändler Jared Kushner sein politisches Kapital ein, das er beim Zudstandekommen der Abraham-Abkommen in Israel und der gesamten arabischen Welt erworben hat, um eine tatsächliche Entwaffnung der Hamas vor dem Abzug der israelischen Streitkräfte aus Gaza zu verwirklichen – ein Plan, bei dem Premier Netanyahu dabei wäre, und der laut Kushner binnen 30 Tagen beginnen könnte, verwirklicht zu werden.
Am Ende dieses 60-tägigen Waffenstillstands, der wieder nur ein teilweiser war, ist die Lage am Golf, wie sie war: Wer hält den Poker länger durch?


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein