Erst verweigert Anthony Fauci mehr als hundertmal die Aussage, jetzt gesteht sein langjähriger Berater David Morens die gezielte Verschleierung von Corona-Unterlagen. Was jahrelang als Verdacht abgetan wurde, ist nun Gegenstand eines Schuldbekenntnisses vor Gericht.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Allison Bailey
Anthony Fauci war jahrelang das Gesicht einer Wissenschaft, die keinerlei Zweifel duldete und Kritikern erklärte und drohte, sie legten sich mit „der Wissenschaft“ selbst an. Ende Juli saß der ehemalige Chef des National Institute of Allergy and Infectious Diseases nun vor dem US-Senat und wollte plötzlich über fast nichts mehr reden. Mehr als hundertmal berief sich Fauci auf den fünften Verfassungszusatz, um keine Antworten geben zu müssen, die ihn selbst belasten könnten.
Der Senat untersucht die Vorgänge um den Ursprung des Virus, die amerikanische Finanzierung von Coronavirus-Forschung und den Umgang mit staatlichen Unterlagen. Fauci selbst ist in dem nun folgenden Strafverfahren nicht angeklagt. Sein Schweigen unter Eid besitzt dennoch eine politische Wucht: Ausgerechnet der Mann, dessen öffentliche Gewissheiten Millionen Menschen als Grundlage tiefster staatlicher Eingriffe präsentiert wurden, verweigert bei der juristischen Aufarbeitung Auskunft über sein eigenes Handeln.
In dieses Bild fügt sich seit Dienstag David M. Morens ein. Morens war von 2006 bis 2022 Senior Advisor im Büro des NIAID-Direktors. Während dieses gesamten Zeitraums hieß der Direktor Anthony Fauci. Morens war für politische Empfehlungen zuständig, beriet Spitzenpersonal des Instituts und sammelte Informationen über Coronavirus-Forschung, die schließlich bis zum Präsidenten, zum Kongress und an die Öffentlichkeit gelangten. Morens saß dabei genau im Maschinenraum der Behörde, die während Corona maßgeblich bestimmte, welche wissenschaftlichen Informationen Washington erreichten.
Nun hat Morens vor einem Bundesgericht in Maryland gestanden. Er bekannte sich der Verschwörung zur Begehung von Straftaten und zur Täuschung der Vereinigten Staaten schuldig.
Es geht ausgerechnet um: Wuhan. Das NIAID hatte das Projekt „Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence“ finanziert. Der Empfänger leitete einen Teil der Fördermittel als Unterauftrag an das Wuhan Institute of Virology weiter. Nachdem das NIH die Förderung vor dem Hintergrund der Debatte um einen möglichen Laborursprung von Covid-19 beendet hatte, arbeiteten Morens und weitere Beteiligte daran, die Finanzierung wiederherzustellen und der Laborursprungsthese entgegenzutreten. Morens hat den Verschwörungstatbestand eingeräumt.
Für die Tarnung genügte erstaunlich wenig technischer Aufwand. Morens verlagerte dienstliche Kommunikation auf sein privates Gmail-Konto. Genau dort tauschte der Kreis nichtöffentliche NIH-Informationen aus, besprach Bemühungen um eine erneute Finanzierung des Förderempfängers und bearbeitete Schreiben an die NIH-Leitung. Informationen wurden außerdem über einen „back-channel“ an einen hochrangigen NIAID-Verantwortlichen weitergereicht. Die Gerichtsunterlagen stellen fest, dass es sich dabei um dienstliche Vorgänge handelte, die als Bundesakten auf staatlichen Systemen hätten geführt werden müssen.
Während Kritiker auf Herausgabe staatlicher Unterlagen drängten und regelmäßig den Vorwurf der „Verschwörungstheorie“ und schlimmeres über sich ergehen lassen mussten, bestand im Umfeld einer der mächtigsten Gesundheitsbehörden der Welt tatsächlich eine schriftlich vereinbarte Praxis, relevante Kommunikation dem gesetzlichen Informationszugriff zu entziehen.
Auch das Motivgeflecht wird mit dem Geständnis noch deutlich hässlicher: Morens räumte eine Verschwörung im Zusammenhang mit illegalen Zuwendungen ein. Ein Mitverschwörer schenkte ihm Wein für seine „behind-the-scenes shenanigans“, seine Machenschaften hinter den Kulissen. Morens benannte anschließend eine amtliche Leistung, mit der er sich das Geschenk „verdienen“ könne: einen wissenschaftlichen Kommentar in einer angesehenen medizinischen Fachzeitschrift, der für einen natürlichen Ursprung von Covid-19 argumentieren sollte.
Bei der Anklage im April hatte das US-Justizministerium Morens noch die gezielte Verschleierung und Manipulation von Unterlagen vorgeworfen, seit dem 18. August ist dieser entscheidende Punkt geklärt: Morens hat sich der Verschwörung schuldig bekannt. Die ursprüngliche Anklage hatte ausdrücklich beschrieben, dass er und seine Mitverschwörer Informationen verborgen hätten, während sie daran arbeiteten, die Laborursprungsthese zu verdrängen. Auch hier gerät das Scheinwerferlicht der Aufmerksamkeit wieder auf die hochumstrittene Figur Christian Drosten.
Denn das wirft zwangsläufig Fragen nach dem institutionellen Umfeld auf. Morens arbeitete sechzehn Jahre lang im Büro des NIAID-Direktors und leitete über private Kanäle Informationen an einen in den Gerichtsakten anonymisierten hochrangigen NIAID-Verantwortlichen weiter. Das Justizministerium benennt diesen Verantwortlichen in seiner Mitteilung nicht als Fauci. Für die parlamentarische Aufarbeitung bleibt zu klären, wer von Morens‘ System wusste, wer seine Informationen erhielt und wie weit die Praxis reichte.
Schon 2025 hatte der Senatsausschuss Unterlagen veröffentlicht, die nach Auffassung seines Vorsitzenden Rand Paul Faucis früheren Aussagen über den Umgang mit amtlichen E-Mails widersprechen. Mit Morens’ Geständnis bekommt diese Frage neues Gewicht: Es geht nicht mehr nur darum, was aus Faucis Umfeld verschwunden oder gelöscht worden sein könnte, sondern um ein eingeräumtes System, dienstliche Corona-Kommunikation gezielt der öffentlichen Kontrolle zu entziehen.
Morens drohen jetzt bis zu fünf Jahre Haft; das Strafmaß soll im November verkündet werden. Für die weitere Aufarbeitung entscheidend sind nun die bislang anonymisierten Beteiligten „Co-Conspirator 1“, „Co-Conspirator 2“ und „Senior NIAID Official 1“. Wer sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt und wie weit die verdeckten Kommunikationswege in die NIAID-Spitze reichten, wird nachgegangen.





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Für Wein und Essen in guten Restaurants kann man sich also in Transozeanien einen Kriminellen kaufen. Der ist aber billig zu haben ! Vielleicht noch ein paar gute Flaschen nachliefern, damit auch die wahren Strippenzieher vor Gericht kommen ? Kommt nur drauf an, welchen Preis die einzelne Flasche hatte.
Wie gut, dass die Welt die WHO hat. Da ist so ein lokaler Fauci nicht mehr möglich. Wie gut, dass D eine Behörde namens RKI hat. Auf die sich, auf deren Fachwissen sich die Bundesregierung trotz Weisungsgebundenheit der Behörde ganz legitim – gerichtlich bestätigt – verlassen darf. Wie gut, dass D so aktive Menschen hat wie Herrn Drosten, die auf so sympatische Weise zur Pandemiebekämpfung beigetragen haben. Ein Fauci wäre in D niemals möglich gewesen.
Vieles von dem, was jetzt offen zugegeben werden muss, konnte man – klar, seinerzeit VT – bereits 2021 bei Thomas Röper in „Inside Corona“ nachlesen. Der Untertitel lautet nicht umsonst „Die Pandemie, das Netzwerk & die Hintermänner“! Die Namen der beteiligten NGOs, der sog. Philantropen und Oligarchen, die dahinter stecken, sind keinesfalls neu. Es war von Beginn an ein geplantes Verbrechen, an dem sich einige Wenige bereicherten. Menschenleben egal. Wenn nicht so viele, auch so viele Journalisten, weggeschaut hätten, wären wir jetzt nicht da, wo wir sind. Der Scherbenhaufen ist riesig. Ihn wegzuräumen, dürfte eine Herkules-Aufgabe werden.
Und bis heute hat der mRNA Impfstoff nicht das gesamte normale Prüfungsverfahren durchlaufen.
Immer wenn jemand als „Verschwörungstheoretiker“ „gerahmt“ wurde, wusste ich: Der spoilert nur!
Fauci ist DAS Gesicht eines Dr. Evils! Es gibt wohl keinen besseren Darsteller der das personifizierte Böse besser darstellen könnte, als dieser Verbrecher!
Man sieht es den Menschen eben doch manchmal an, insbesondere wenn man Jahrzehnte lang Verbrechen and der Bevölkerung zu verantworten hat … man muss sich ja nur seine Zeit während des AIDS Aufkommens in den 80er anschauen wieviele Menschen er da auf dem Gewissen hatte….
Zwei Hörnchen drauf und der Mephisto ist fertig.
Leider fallen mir nicht nur im Zusammenhang mit Corona viele Deutsche ein, angefangen bei der Raute, für die gleiches gilt. Nur haben sie bei uns weiterhin Narrenfreiheit und dürfen ihr Werk der Zersetzung und Vernichtung der freien Welt fortführen.
Man kann von den Amerikanern resp. den USA im allgemeinen und ihrem derzeitigen Präsidenten halten was man will, doch im Gegensatz zum Moralweltmeister Deutschland gibt es dort Kräfte, welche „Corona“ als größte Krise des Westens seit der Kant’schen Aufklärung nicht im Vergessen versinken lassen wollen, sondern den Mut haben, trotz umfassender Begnadigung der Täter ihrem politisch-gesellschaftlichen Handeln ins Gesicht zu sehen.
Dabei sollte gerade Deutschland aus seinen berüchtigten zwölf Jahren und anschließenden Nürnberger Prozessen, die überaus kritikwürdig gewesen sein mögen, gelernt haben.
Doch mitnichten. Ein breite Front des Establishments hält eisern zusammen.
„Auch wenn jetzt herauskommt, dass das meiste hinterhältigst erlogen war: Wir hatten in Wirklichkeit(!) dennoch die größte Pandemie seit dem Urknall und die „Impfung“ hat zig-Milliarden Menschen im gesamten Universum wiederholt das Leben gerettet. Ohne sie wären wir jetzt alle mehrfach tot! Daran ist jedenfalls nicht zu rütteln!“
Hört sich irre an? Ist es auch, ABER: Das habe ich gerade wieder in ähnlicher Weise am letzten Wochenende gehört!
Der weltweite Spritzen-Marathon hat meiner Meinung nach jedoch nur eines statistisch erwiesen:
Die Spritzen sind vielen Leuten mächtig aufs Gehirn geschlagen.
Doch: Ob das nicht der eigentliche Zweck der ganzen Übung war?
Schauen sie sich die Sterbefallzahlen und die Geburtenraten seit 2010 an: Die „Georgia Guidestones“ hatten eine einfache Forderung eingraviert.
Das sind doch mal Fälle, wo Guantanamo gerechtfertigt wäre…
Die „Verschwörungstheorie“, dass das Wuhan-Coronavirus aus dem Labor in Wuhan stammt in dem an eben solchen Viren geforscht wurde war von Anfang an banal. Als dann irgendwann die Verstrickung Fauci – EcoHealthAlliance (wer denkt sich solche Namen aus) – Wuhan über Fördergelder bekannt wurde war auch das Motiv überdeutlich. Geändert hat sich aktuell nur die Beweislage, aber auch ohne Beweise wusste jeder Bescheid. Im Juni 2021 witzelte John Stewart in der Colbert-Show bereits über die Offensichtlichkeit dieser Verbindung, und die ungeschickte Vertuschung. Es ist irgendwie absurd, dass die öffentliche Debatte in den „Mainstreammedien“ bis heute nicht bei den Fakten angekommen… Mehr
Wer der amerikanischen Administration vertraut hat schon verloren.