Wer während der Corona-Jahre Zweifel äußerte, wurde ausgegrenzt und diffamiert. Nicht nur in den USA, auch in Deutschland ließen sich Mediziner instrumentalisieren, Politiker verschanzten sich hinter angeblicher Wissenschaftlichkeit – und verweigern nach wie vor echte Aufarbeitung.
picture alliance / Captital Pictures | Andrew Thomas / CNP /MediaPunch
Vergessen Sie das Bild von den aufopferungsvollen Rettern der Nation. Die vertraulichen Aufzeichnungen, die Anthony Fauci auf seinem Bürorechner hinterließ, legen offen, was in den Corona-Jahren wirklich passierte: Aus kritischer Medizin und dem Anspruch, Menschen zu helfen, wurde ein Instrument politischer Macht, getrieben von Medienprominenz und persönlicher Profilierung.
Wer nun glaubt, das sei nur ein amerikanisches Problem, täuscht sich gewaltig. Was Fauci in den USA war, hatte in Deutschland sein direktes Pendant in Gestalt von Christian Drosten, Lothar Wieler und Karl Lauterbach.
Die Labortheorie
Schon Anfang 2020 diskutierten Fauci und sein engstes Umfeld intern intensiv über einen möglichen Laborursprung des Virus in Wuhan. In vertraulichen Konferenzen hielten Spitzenforscher den Ausbruch aus dem Labor für absolut plausibel, und Drosten war live dabei. Er wusste exakt, wie massiv Faucis eigene Experten zweifelten. Doch statt Transparenz folgte der Riegel. Nur Wochen später veröffentlichte genau diese Gruppe Aufsätze, um die Labortheorie öffentlich als Verschwörungstheorie abzuservieren – was auch verfing.
Drosten zog auf deutscher Bühne nahtlos mit. Im Podcast verkaufte er den natürlichen Ursprung als alternativlos und rückte jeden Fragesteller in die Ecke der Aluhutträger. Sie kannten die Lücken in der Beweiskette, schalteten aber auf PR-Modus, um das politisch gewünschte Narrativ zu zementieren.
Die angeblich erhöhte Sterblichkeit
Noch gravierender war die gezielte Überdramatisierung der Gefahr. Fauci wusste um die tatsächlichen Gegebenheiten, blähte die Sterblichkeitsrate jedoch um das Vielfache auf, weil eine solche Zahl besser zu drastischen Maßnahmen passte. Er nutzte die Angst als Hebel, um die Bevölkerung gefügig zu machen.
In Deutschland funktionierte diese Mechanik genauso. Wieler, Drosten und Lauterbach hantierten öffentlich mit Werten, die das reale Risiko drastisch überzeichneten. Das RKI beharrte stur auf einer reinen Melde-Statistik, während Drosten und Lauterbach gezielt Maximalwerte herausgriffen. Diese vorsätzliche Vermischung von Rohdaten und tatsächlichem Risiko diente als Druckmittel für beispiellose Freiheitseinschränkungen.
Dekadenz und Eitelkeit
Während Millionen Menschen unter Schulschließungen und Isolation litten, hielt Fauci in seinen Notizen akribisch Einladungen zu Promi-Galas und das Anwachsen des Hype um seine eigene Person fest. Diese Selbstdarstellung der Elite stand in einem schmerzhaften Kontrast zu den Beschränkungen für das Volk.
Die deutsche Prominenz zeigte dieselbe Abgehobenheit. Politiker setzten Masken für die Kameras auf und feierten hinter den Kulissen, während die erzeugte Panik in den Krankenhäusern und Altenheimen dazu führte, dass Kranke isoliert und ohne Beistand der Familien einsam starben. Was für ein Frevel.
Drosten, Lauterbach und Wieler agierten als das deutsche Äquivalent zu Fauci – nur mit der doppelten Dosis deutscher Regelwut. Medien und Politik bauten sie zu unfehlbaren Halbgöttern auf, um dann darüber berichten zu können.
Drosten spielte den abgeklärten Wissenschafts-Papst, der abweichende Meinungen mit Arroganz wegwischte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Wieler verlas als RKI-Chef stoisch Infektionszahlen wie das Urteil des Jüngsten Gerichts, während seine Modellierungen laufend danebenlagen.
Lauterbach schließlich polterte als professioneller Panikmacher durch die Talkshows, bis man ihm endlich das Ministeramt gab – und er noch mehr Schaden anrichten konnte.
Die Leugner und das Schweigen der Lauten
Anders als in den USA versteckte sich die deutsche Politik feige hinter diesen Figuren. Wer die Regeln hinterfragte, griff angeblich die Wissenschaft selbst an. Und das war quasi der Game Changer im Corona-Spiel. Fortan an war jedwede Kritik an den Maßnahmen so, als würde man behaupten, dass die Erde eine Scheibe sei.
Als Fauci vor dem US-Senat aussagen sollte, verweigerte er die Antwort und verschanzte sich hinter Verfassungsrechten. Wer über Jahre Grundrechtseinschränkungen legitimierte, drückt sich nun in ganz erbärmlicher und wissenschaftsfremder Manier vor der Verantwortung.
In Deutschland verhindert man echte Aufarbeitung gleich ganz, indem man sich in einer weichgespülten Enquete-Kommissionen verliert, deren Leiterin anschließend noch befördert wird, vermutlich auch deshalb, weil diese Kommission ganz im Sinne der Verantwortlichen der Corona-Politik geführt wird.
Vor einem echten Untersuchungsausschuss im Bundestag, wenn nötig unter Eid, würden die deutschen Faucis mächtig ins Schwitzen geraten.
Was bleibt, ist kein Heldenepos, sondern das Trümmerfeld einer Politik, die Vertrauen durch Zwang und Selbstdarstellung ersetzte. Es bleibt eine Spaltung der Gesellschaft mit einem massiven Vertrauensverlust in die öffentliche Gesundheit. Das gilt für die USA ebenso wie für Deutschland, mit dem Unterschied, dass die Amerikaner die Sache nun beherzt angehen. Ob das alles nur zum Schein passiert – das werden wir erst später sehen.



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Eine Aufarbeitung der Corona Jahre wird es erst geben wenn die Tätergeneration nicht mehr aktiv ist und eine neue unbelastete Generation herangewachsen ist.
Erst mit den Auschwitz Prozessen Mitte der 1960er Jahre begann die (zag- und mangelhafte) gerichtliche Aufarbeitung der NS Zeit in Deutschland.
Es ist schön, daß durch die Causa Fauci die Namen der damaligen Verbrecher wieder auf die Tagesordnung kommen. Wenn man die schiere Masse der Leute sieht, die sich von diesen Verbrechern haben ins Boxhorn jagen lassen, dann ist der Vergleich zur systematischen Vernichtung von Juden in WK2 nicht so weit hergeholt. Entsprechend würde ich auch Nürnberger Prozesse für diesen Abschaum favorisieren. Von Drosten und Wiehler hört man ja so gut wie nichts mehr, aber Lauterbach versucht immer noch, die Panikflöte zu spielen – jetzt ist es halt „Klima“, aber Angst ist immer dabei. Eine Strafe, wie sie die Herrschaften in… Mehr
— Fortan an war jedwede Kritik an den Maßnahmen so, als würde man behaupten, dass die Erde eine Scheibe sei.–
Da irren Sie. Wenn man flat eartler ist oder glaubt das die Aliens unter uns sind oder irgendeinen anderen Unsinn wurde und wird man nicht zensiert auf Youtube, Twitter und Co.
Man kann den grössten Unsinn folgenlos behaupten solange man den Mächtigen nicht in die Quere kommt.
Gebannt, zensiert und verfolgt wurden nur die die für das System gefährlich waren und sind.
Ich kann das Wort Versagen nicht mehr hören, es war und ist Hochverrat!
Was damals als Verschwörungstheorie galt: Labortheorie, Unwirksamkeit der Impfstoffe, wurde inzwischen bestätigt.
Diskutiert man mit einem Tagesschauhörigen, dann wird der leider all das was nicht ins Tagesschaunarrativ passt als „Verschwörungstheorie“ abtun, und das Thema als abgehakt abhandeln wenn sich dann später herausstellt, dass die „Verschwörungstheorie“ der Wahrheit entsprach.
Es ist dann auch nicht möglich solchen Leuten anhand der Beispiele klarzumachen, dass die „Verschwörungstheorien“ oft genug der Wahrheit entsprechen, denn alles was mehr als drei Monate in der Vergangenheit liegt wird entweder ignoriert oder nachträglich die Berichterstattung umgedichtet.
Jegliche Diskussion mit solchen Leuten ist sinnlos.
Ich weiß gar nicht, welchen entscheidenden Unterschied es machen sollte, woher das Virus letztlich kam.
„Faucis Notizen verraten das Versagen der Pandemie-Elite“ – was denn bitte für ein VERSAGEN!? Wie kann man sich im Jahr 2026 immer noch dieses Euphemismus bedienen, bei all dem, was mittlerweile über diese Plandemie bekannt ist!?
Man glaubt man ist bei TE auf einem Mainstream-Medium gelandet!
Natürlich verweigern sie die Aufarbeitung, die nicht wenige von ihnen hinter Gittern bringen würde.
Ohne Machtwechsel keine Aufarbeitung, so enfach ist das.
Auch deshalb bekämpfen ie die AfD mit solcher Verbissenheit:
Sie haben Angst
Wir sind so weit gekommen dass ohne Tribunale und sehr harten Strafen für die Anführer gar nicht mehr geht.