Corona-Impfung: Fauci diskutierte intern das Fehlgeburtsrisiko

Die nun freigegebenen Textnachrichten aus dem dienstlichen Mobiltelefon von Dr. Anthony Fauci belegen die Diskrepanz zwischen internen Bedenken und öffentlichen Aussagen führender US-Gesundheitsbeamter während der Corona-Pandemie. Die Skepsis vieler Menschen dürfte damit als berechtigt zu bewerten sein.

picture alliance / ZUMAPRESS.com | Allison Bailey

Der frühere Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) äußerte im Januar 2021 privat die Sorge, dass die COVID-19-Impfung „theoretisch“ mit Fehlgeburten bei Schwangeren in Verbindung stehen könnte, während er später öffentlich betonte, es gebe „keinerlei Warnsignale“ für schwangere Frauen.

Die New York Post zitiert dazu aus einer Konversation von Fauci vom 25. Januar 2021 mit der damaligen Direktorin der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Dr. Rochelle Walensky und dem designierten Surgeon General Vivek Murthy: „Ich habe mich noch etwas umgehört und ein weiteres Thema ist aufgekommen, über das Sie Bescheid wissen sollten. Da viele Menschen nach der zweiten Dosis einen signifikanten Zytokinsturm und Fieber bekommen, könnte dies theoretisch mit einer Fehlgeburt im ersten Trimester in Verbindung stehen.“ Walensky antwortete, dies sei „definitiv ein wichtiger Punkt, [insbesondere] nach der zweiten Impfdosis“. Die drei Beamten besprachen also, ob die Impfung in unterschiedlichen Schwangerschaftsphasen unterschiedlich riskant sein könnte.

Fauci öffentlich: „No red flags“

Nur wenige Tage später, am 3. Februar 2021, erklärte Fauci in einem Livestream mit dem Journal of the American Medical Association (JAMA), die FDA habe „bisher keine Warnsignale [red flags, Anm.] in Hinsicht auf schwangere Frauen“ gefunden.

Im August 2021 sagte der damalige Chefberater des Weißen Hauses dann öffentlich: „Zehntausende und Aberzehntausende von Frauen, die von den CDC beobachtet wurden und die während ihrer Schwangerschaft geimpft wurden – es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass bei geimpften Schwangeren im Vergleich zu nicht geimpften Schwangeren vermehrt Nebenwirkungen auftreten. (…) Es ist ziemlich klar, dass Schwangere sich impfen lassen sollten.“

Die jetzt veröffentlichten Nachrichten stammen aus mehr als 34.000 Textnachrichten und 522 Voicemails, die das Senate Homeland Security Committee vergangene Woche von Faucis dienstlichem Handy erhalten hat. Die republikanischen Senatoren Rand Paul (Kentucky) und Ron Johnson (Wisconsin) legten den Austausch am 10. August 2026 vor. In denselben Gesprächen wogen die Beamten die möglichen Impfrisiken gegen die Gefahren einer SARS-CoV-2-Infektion ab. Murthy zeigte sich zudem überrascht über eine klare WHO-Empfehlung gegen die Moderna-Impfung für Schwangere und nannte sie „potentially quite damaging to public confidence among pregnant women“ – „das könnte das öffentliche Vertrauen unter schwangeren Frauen erheblich schädigen“.

Die US-Senatoren Paul und Johnson sehen die Veröffentlichung als Beleg für widersprüchliche Kommunikation. Die Untersuchung der Senatoren zu Faucis Kommunikation und möglichen gelöschten Aufzeichnungen läuft weiter.



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Kommentare ( 3 )

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Cubus
38 Minuten her

Limited Hangout? Da passiert nichts! Wie war das noch mit Hell‘s Laptop? Oder den RKI-Papieren, beispielsweise dieser Leak:

In den Medien wird von einer Pandemie der Ungeimpften gesprochen. 

Aus fachlicher Sicht nicht korrekt!

Gesamtbevölkerung trägt bei. 

Soll das in Kommunikation aufgegriffen werden?

Sagt Minister bei jeder Pressekonferenz, vermutlich bewusst.

Kann eher nicht korrigiert werden.

(RKI Leak vom 5.11.2021)

Und?

Kraichgau
48 Minuten her

tja,dagegen ist der Contergan-Fall Kleinkram,denn da ging es nur um eine Privatfirma,hier hat der Staat selbst jegliche Gesundheitsrisiken für den Profit und die Unterdrückung der eigenen Bevölkerung hingenommen…..
wie sagte doch unser Villenbesitzer „wir werden uns vieles verzeihen müssen?“

twsan
57 Minuten her

Allein 1 Mio tote Amerikaner.

Also eines muss man dem Duo Gates/Fauci plus deren Adlaten lassen

Die wissen, wie klinisch reiner Massenmord geht.