In den Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind nicht alle woke, wenn auch viel zu viele. Doch die Schlichtheit von Frau Kohl, auf dem linken Auge nichts zu sehen, ist selbst unter den vielen herausragend.
Screenprint: ARD/BR
Anja Kohl, Börseninterpretin der ARD, vermisste beim Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks eine Distanzierung der AfD von den brutalen Angriffen auf Journalisten am Rande des Parteitags in Erfurt. Für Kohl stand offensichtlich fest, bei Gewalt gegen Journalisten kann es sich nur um Rechtsextreme handeln. Sie bezog sich auf die Bildzeitung, die sie so wiedergab: „Tritte, Schläge, dann kam Weidel.“
In der Bild hieß es tatsächlich: „Tritte, Schläge, Steine! Und jetzt ist Alice Weidel da“ und »Kurz bevor AfD-Chefin Alice Weidel (47) eintraf, gab es vor der Halle Tumulte. Es kommt zu Prügel- und regelrechten Jagdszenen! Drei Männer, die zum AfD-Parteitag anreisen, werden bepöbelt – und plötzlich eskaliert die Situation. Immer wieder schubsen die Demonstranten die Männer. Als einer zu Boden geht, treten die Demonstranten immer wieder auf ihn ein. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelt es sich um Reporter der Plattform „Apollo News“.«
Frau Kohl weiter: „Es sind mehrere Journalisten am Rande der Demos dort attackiert worden mit Kopftritten von Gegendemonstranten und die AfD hat es nicht geschafft, öffentlich sich davon zu distanzieren, überhaupt öffentlich Stellung zu nehmen, das heißt, es waren wirklich gewalttätige Angriffe auf Journalisten in Deutschland, die am Rande des AfD-Parteitags versucht haben, sehr sauber zu berichten …“
Was Frau Kohl dabei unterstellt oder schlicht glaubt, ist offensichtlich. Bei Gewalt gegen Journalisten kann es sich nur um „Gegendemonstranten“ gegen die guten Demonstranten gegen den AfD-Parteitag handeln. Die Bildzeitung hatte sie wohl nicht auf die Spur gebracht, denn Journalisten von Apollo News wurden wie einst von Tichys Einblick in Gießen nicht von Rechtsextremen, sondern von Linksextremen angegriffen.
Die Distanzierung, die Frau Kohl von der AfD vermisste, lieferte Grünen-Vorfrau Franziska Brantner heute nach. Sie verurteilte den Angriff linker Demonstranten auf Journalisten im Umfeld des AfD-Parteitags in Erfurt: „Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab“ (Bild).
Max Mannhart und die Kollegen von Apollo News wurden von Frau Kohl mit ihrer bekannt treuwoken Einstellung nur deshalb als Journalisten gewürdigt, „die am Rande des AfD-Parteitags versucht haben, sehr sauber zu berichten“, weil Frau Kohl nicht registriert hatte, was das »Bündnis Widersetzen« am Sonntag verlauten ließ: »Wir sind nach Erfurt gekommen um Faschist*innen zu blockieren. Faschist*innen mit einem Presseausweis sind immer noch Faschist*innen.«
In den Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind nicht alle Woke, wenn auch viel zu viele. Doch die Schlichtheit von Frau Kohl, auf dem linken Auge nichts zu sehen, ist selbst unter den vielen herausragend.



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Direkt von der Parteitagsleitung wurde der Angriff auf Reporter verurteilt.
Bei Carsten Jahn als Video zu sehen.
UND SOLCHE REDEN ÜBER „WIRTSCHAFT“ Solche Sendungen seh ich mir ja nicht mehr an, aber ich kann mir denken, was sie so von sich gegeben hat. Habe ich die nicht in Erinnerung (aus der Zeit von vor über 10 Jahren, als ich noch ÖRR geschaut habe) als jemand, der immer im Wirtschaftsnachrichtenbereich aktiv war? Oh je. Manche westlichen Wohlstandsprodukte waren offenischtlich nie kurz nach der Wende mal in der ehemailgen „DDR“. Da hätten sie live erleben können, was der Sozialismus aus einem Land macht. Ich bin (obschon Wessi) nicht verwöhnt, war erst im Jahr 2000 zum ersten Mal „drüben“, aber… Mehr
Nicht nur links und schrecklich woke, sondern auch noch vollends verblödet die Dame. Der ÖRF ist ein wahres Sammelbecken von Versagern, Nichtskönnern und Moralaposteln. Alles von uns finanziert. Ekelhaft.
> Max Mannhart und die Kollegen von Apollo News wurden von Frau Kohl mit ihrer bekannt treuwoken Einstellung nur deshalb als Journalisten gewürdigt, „die am Rande des AfD-Parteitags versucht haben, sehr sauber zu berichten“, weil Frau Kohl nicht registriert hatte, was das »Bündnis Widersetzen« am Sonntag verlauten ließ Den unabhängigen Medien müsste komplett egal sein, ob Propaganda-Anstalten sie würdigen oder nicht. Solange Mainstream nicht härter vorgeht: >>>Sie haben Angst: Wie Regierungen und Techkonzerne unabhängige Medien immer mehr aus dem Netz drängen wollen – uncut-news.ch<<< > „… Über Jahre konnten Regierungen und etablierte Medien bestimmen, welche Themen groß wurden, welche Stimmen… Mehr
Die Frau Kohl hat lediglich das offen gesagt, was von ihren Parteiführungen vorgegeben worden ist
Ich kann es nicht begreifen!
„Anja Kohl, Börseninterpretin der ARD, vermisste beim Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks eine Distanzierung der AfD von den brutalen Angriffen auf Journalisten am Rande des Parteitags in Erfurt.“ Seit wann muss sich die AfD davon distanzieren? Das ist ja wohl klar die Aufgabe der Veranstalter, also von Verdi (was immer die da auch mitzumischen haben?) und den faschistischen „Antifanten“. Aber das geht ja nicht, weil die ja schliesslich den Mob in die entsprechende Richtung gelenkt haben und sich mal wieder von ihrer schlimmsten Seite gezeigt haben. Es gab „friedliche“ Proteste? Wo und vom wem? Habe ich jetzt nicht gesehen, wenn man… Mehr
Frau Kohl, wollte wahrscheinlich, mit ihrem Spitzenkleidchen, ihre Unwissen, kaschieren
So schlicht ist die Frau Kohl doch gar nicht: Die AfD muß sich von linker Gewalt distanzieren, weil es diese linke Gewalt ohne die AfD überhaupt nicht gäbe.
Zitat: „Was Frau Kohl dabei unterstellt oder schlicht glaubt, ist offensichtlich. Bei Gewalt gegen Journalisten kann es sich nur um „Gegendemonstranten“ gegen die guten Demonstranten gegen den AfD-Parteitag handeln.“
> Solch Aussagen und Verwechslungen, wie hier diese von jene Frau Kohl, kommen wohl vor allem deshalb zustande, weil sie zum einen zu manchen Themen eine vorgefertigte Meinung haben und weil sie sich zum anderen auch nur sehr oberflächig am informieren und nur die Überschriften am lesen/“überfliegen“ sind. Das Ergebnis ist dann hier zu sehen.