Die TE vorliegenden Unterlagen und der Mitschnitt aus Friesland dokumentieren einen antidemokratischen Skandal: Das Behrens-Ministerium betrieb den Ausschluss Martin Sicherts, der Wahlausschuss vollstreckte ohne eigene Prüfung. Für Daniela Behrens (SPD) wird der Fall zum Bumerang, der nur noch in Rücktritt oder Entlassung enden kann.
Die Quellen, die TE vorliegen, belegen, wie die rotgrüne Regierung, vor allem das Ministerium von Daniela Behrens das Recht gebeugt hat. Will Olaf Lies, dessen Wahlkreis übrigens Friesland ist, demokratisch korrekt handeln, muss er Daniela Behrens zwingend entlassen. Es sei denn, er kann sie deshalb nicht entlassen, weil er auf die eine oder andere Art in die Affäre verwickelt ist. Dann muss er, würde er tatsächlich Schaden vom Land und von der Demokratie abwenden wollen, zurücktreten.
Sicherts Anwalt spricht zurecht von einem „juristischen perpetuum mobile“ und begründet diese Unmöglichkeit wie folgt: „Gemäß Anschreiben des Kreiswahlleiters und der (rechtswidrigen) Gesetzeslage hätte der Kreiswahlleiter bei Bedenken gegen die Verfassungstreue des Antragstellers die Daten an die Aufsichtsbehörde übersenden müssen. Die Kommunalaufsichtsbehörde hätte sodann eine Überprüfung vornehmen müssen. Offensichtlich hatte der Kreiswahlleiter keine Bedenken, also hat das Innenministerium die eigenen „Bedenken“ (alleine die Mitgliedschaft in der AfD) gegen den Antragsteller dem Kreiswahlleiter übermittelt, der dann diese Bedenken des Innenministeriums gehorsam wieder an die Aufsichtsbehörde beim Innenministerium übermittelt hat, welches dann diese Bedenken der Abteilung VS im Innenministerium weitergegeben hat. Und natürlich sind alle beteiligten Behörden gegenüber dem Innenministerium weisungsgebunden.“ Wäre dieser Skandal in einer Demokratie nicht allein schon Grund genug für den Rücktritt der verantwortlichen Ministerin?
Laut Abschrift des Videomitschnitts der öffentlichen Sitzung des Kreiswahlausschuss am 21. Juli 2026 in Zetel sagte der Kreiswahlleiter Niebuhr: „Also es muss ja die Gewähr dafür sein, der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes auch zu entsprechen. Und deshalb hat die Landesregierung damals diese Möglichkeit eben im Vorfeld geschaffen, um das vorab prüfen zu können. Also das obliegt auch nicht uns.“
Wem obliegt die Entscheidung dann? Dem Behrens-Ministerium? Daniela Behrens oder Olaf Lies? Hat der Wahlausschuss das zu übernehmen, was von Behrens Verfassungsschutz kommt? Doch es kommt noch suspekter, wenn Niebuhr weiter sagt: „Wir haben eben eine Stellungnahme und wir werden dann eben nach jeder, nach bestem Wissen und Gewissen eben auch für sich auch entscheiden, wie wir das tatsächlich sehen.“ Wirth stell zurecht klar: „Niebur sagt eben nicht, dass der Wahlausschuss prüfen müße, ob der Antragsteller auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO) steht.“
Doch Obrigkeitsgläubigkeit und Unkenntnis der Mitglieder des Kreiswahlausschusses reichen noch tiefer, denn Niebuhr erklärt: „Der Bewerber bietet aus Sicht der Kommunalaufsicht, nicht die erforderliche Gewähr dazu, für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland einzustehen. Und deshalb ist der § 80 Absatz vier Nummer drei einschlägig. Also das war die Entscheidung oder der Vorschlag eben des Landes.” Entscheidung oder Vorschlag? Ein Freudscher Versprecher? Ist der Wahlausschuss nur ein nachgeordnetes oder Vollzugsorgan des Innenministeriums? Teil eines „juristischen perpetuum mobile“ zum kalten Entzug des passiven Wahlrechts?
Auf die Nachfrage eines Ausschussmitgliedes zur Begründung der Einschätzung, dass Martin Sichert nicht die Garantie dafür bietet, jederzeit auf dem Boden der Verfassung zu stehen, verheddert sich Niebuhr vollständig: „Da gibt es eine Begründung. Da gibt es Beispiele, die der angehängt worden sind, also etliche Beispiele. Ich kann gerne einzelne Beispiele auch benennen. Also ich möchte diese Beispiele jetzt zum Beispiel nicht werten. Das ist auch nicht meine Aufgabe.“ Niebuhr will die Beispiele des Verfassungsschutzes nicht bewerten. Sondern sie als gegeben hinnehmen? Wirth stellt fest: „Das heißt, die Antragsgegnerin hat eben nicht geprüft, ob der Antragsteller auf dem Boden der FDGO steht. Damit ist die Entscheidung der Antragsgegnerin evident rechtswidrig und somit nichtig.“
Da nutzte es dann wenig, dass Martin Sichert in der Sitzung darauf hinwies: „Also ich bin seit über 15 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt. Meine Verfassungstreue steht außer Zweifel. Ich habe gerade auch in den letzten Jahren im Deutschen Bundestag gezeigt, dass ich eindeutig für die freiheitlich demokratische Grundordnung einstehe, selbst dann, wenn die Regierung diese massiv beschneidet, wie es beispielsweise in der Coronazeit gewesen ist, wo ich mich grundsätzlich immer auf die Seite der Freiheit und der Bürgerrechte gestellt habe, obwohl dort viele massiv Freiheit und Bürgerrechte eingeschränkt haben. Ich halte es für hochgradig bedenklich, dass man insbesondere aufgrund meiner Mitgliedschaft in einer Partei bzw. meiner Tätigkeit als Funktionär in einer Partei, da seitens des Innenministeriums hingeht und sagt na ja, wir gehen davon aus, dass die Verfassungstreue nicht immer gegeben ist. Denn über die Verfassungstreue entscheidet in Deutschland gemäß Artikel 21 Absatz vier Grundgesetz nur einer. Und das ist das Bundesverfassungsgericht. Das entscheidet, weder der Kreiswahlausschuss in Friesland, noch entscheidet das das Landesinnenministerium, noch der Landesverfassungsschutz. Und ich halte es auch aus demokratischen Gesichtspunkten als guter Demokrat für hochgradig bedenklich, dass man den Grundsatz der freien und gleichen Wahl hier mit einer Wahlzulassung eventuell schon untergräbt und halte es für elementar, dass tatsächlich jeder entsprechend vorgeschlagene Bewerber auch im Rahmen einer freien und gleichen Wahl, die ja Grundgesetz oder Grundsatz unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung ist, auch entsprechend zugelassen wird. Und falls es irgendwelche Bedenken geben sollte, müsste ein rechtsstaatliches Verfahren ähnlich verlaufen, wie es beispielsweise in Sonneberg in Thüringen verlaufen ist, wo entsprechend eine Wahl stattgefunden hat zu einem Landrat und man dann im Nachgang gesagt hat: Wir prüfen den Bewerber auf Herz und Nieren. Das ist natürlich das gute Recht des Landkreises, jeden Bewerber nach der Wahl auf Herz und Nieren zu prüfen. Aber ich halte es für demokratisch hochgradig bedenklich, einen Bewerber im Vorfeld von der Wahl auszuschließen. Das ist lange kein Fall gewesen. Das wäre jetzt der erste Ausschluss eines Landratskandidaten hier in Niedersachsen, zumindest in diesem Jahrtausend. Und ich halte das für hochgradig bedenklich. Ich denke, dahin sollten wir uns in einer Demokratie nicht bewegen, dass wir anfangen, Parteien oder Bewerber vor Wahlen auszuschließen.“
Sicherts Anwalt Christian Wirth sieht in Vorgang und Entscheidung „einen schwerwiegenden Eingriff in das passive Wahlrecht und das Demokratieprinzip“. Er führt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 19.12. 2007 an: „Das Grundgesetz enthält darüber hinaus in Art. 9 Abs. 2, Art. 18 und Art. 21 Abs. 2 sowie auch in Art. 26 Abs. 1 besondere Schutzvorkehrungen, die zeigen, dass der Verfassungsstaat des Grundgesetzes sich gegen Gefährdungen seiner Grundordnung (…) im Rahmen rechtsstaatlich geregelter Verfahren wehrt. Aus den aufgeführten Normen des Grundgesetzes können aber keine weiter gehenden Rechtsfolgen als die ausdrücklich angeordneten abgeleitet werden. Die Sperrwirkung dieser Vorschriften steht daher insbesondere einer Berufung auf ungeschriebene verfassungsimmanente Schranken als Rechtfertigung für sonstige Maßnahmen zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung entgegen.“ Was aber die geänderten Gesetze und das Behrensministerium entgegen des Grundgesetzes hier ins Werk setzen, sind genau das, was das Bundesverfassungsgericht „ungeschriebene verfassungsimmanente Schranken als Rechtfertigung für sonstige Maßnahmen zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“ nennt, die Diktatur der „wehrhaften Demokratie“ als verwehrter Demokratie.
Oder das, wovor Ernst-Wolfgang Böckenförde in seinem berühmten Diktum warnte: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Anderseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat.“
Was die SPD, was Daniela Behrens und was möglicherweise Olaf Lies in Niedersachsen ins Werk setzen, ist genau das, wovor Böckenförde so eindringlich warnt, „mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots“ allerdings nicht die inneren Regulierungskräfte der Demokratie zu garantieren, sondern lediglich die eigene Macht, nicht einmal die Garantierung, sondern die Sicherung der eigenen Macht und des Platzes an den Futtertrögen.
Den ideologischen Schleier für die „Mittel des Rechtszwanges“ und des „autoritativen Gebots“ spinnen sie in Niedersachsen, aber nicht nur dort und immer ist die SPD dabei, aus der Verwechslung ihrer Macht mit der Demokratie an sich, denn die Demokratie ist das zivilisatorische Mittel zum friedlichen Machtwechsel. An diese Macht klammert sich die 13 % Partei mit allen Mitteln.






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Rücktritt? Der Vorgang ist ja noch nicht mal eine weitreichende Schlagseite wert.
Ich bin hier voll bei „Tichys Einblick“. Allerdings ist für die linksgrüne Regierungs- und Haltungspresse der undemokratische Ausschluss der AfD-Bewerber (so gut wie) kein Thema. Eine bemerkenswerte Ausnahme, die mir aufgefallen ist, war ausgerechnet der sonst kaum noch „genießbare“ SPIEGEL. Obwohl der Schreiberling in seinen Kommentar durchaus „Verständnis“ äußerte, sorgte er sich doch um die Vorgehensweise, die „Schaden für die Demokratie“ nach sich ziehen könnte. Die Hoffung auf ein Umdenken, gar einen Rücktritt der verantwortlichen Innenministerin, dürfte deshalb enttäuscht werden. Dass der Fall in den Alternativmedien und sicher nicht geringen Teilen der Wählerschaft durchaus als das wahrgenommen wird, was er… Mehr
Die mittlerweile auf Bundes-und Landesebene weitgehend etablierte Art zu „regieren“ beschränkt sich seit längerem ausschließlich darauf, die durch bürgerfeindliche Politik selbst geschaffene Opposition zu bekämpfen. Mit so gut wie allen „demokratischen“ Mitteln.
Rücktritte? Das erwarten Sie tatsächlich Herr Mai? Ist es nicht eher so, dass die linksgerichtete Politik mit diesem Verfahren das perfekte Werkzeug gefunden hat, um die AfD von vornherein aus den Wahlen auszuschließen? Im Fall Joachim Paul hatte sich das erstmals gezeigt und in Niedersachsen wurde es perfektioniert. Wenn nun noch dafür gesorgt wird, dass in den Gerichten die Linientreuen entscheiden, wird dieses Verfahren weiter abgesichert. Daher wird nichts, rein gar nichts passieren solange die SPD und die Grünen an Regierungen beteiligt sind. Damit sie das weiterhin sind, wird nun an der 5% Hürde gerüttelt. In diesem Land wundert mich… Mehr
Das Pikante am Rütteln an der 5%-Hürde seitens der SPD ist ja, dass es nicht zuletzt die SPD war, die das immer abgelehnt hatte, um (angeblich) „Weimarer Verhältnisse“ (also die Zersplitterung der parlamentarischen Landschaft) zu verhindern. Damals wäre ja auch für verrückt erklärt worden, wer die SPD je in der Gefahr gesehen hätte, an der 5%-Hürde zu scheitern. Ausgerechnet in Baden-Württemberg mit „Pasteten“-Stoch wäre dieser Albtraum ja fast wahr geworden (und wurde leider nur um 0,6%/0,55% verfehlt). Droht dann die SPD in nicht allzu ferner Zukunft an der 3%-Hürde zu scheitern, dürften aus ihren Reihen Forderungen nach der 1%-Hürde laut… Mehr
Gegen so nen Scheiß hilft nur eins: Statt 5% Hürde die 15% Hürde. Dann sind SPD, Grüne, Rote und die CSU unter Sonstige zu verbuchen. Das sollten sie mal in einem Bundesland durchführen. Da bietet sich doch bald eines Anfang September an.
Auch aufzuarbeiten: wie konnte Fr. Behrens überhaupt in das Ministeramt gelangen, nachdem sie vor 9 Jahren wegen zweier Korruptionsfälle als Staatssekretärin gefeuert worden war? Bei der Niedersachsen-SPD geht wohl alles.
Die Hannover-Connection, wie sie leibt und lebt.
Na das ist ja so ein sozialistisches Schätzchen, was den vermeintlichen Nazis den Kampf angesagt hat und ihrem Genossen Noske immer näher kommen, denn der hat über die Reichswehr zum Schluß auch auf unliebsame Mitbewerber schießen lassen, was auch noch kommen könnte, wenn sie den inneren Halt verlieren. So sind sie halt unsere Sozialisten in rot oder braun, denn erst einmal losgelassen finden sie kein Halten mehr und während auf brave Konservative erneut Hatz gemacht wird, wiederholt sich das elende Schauspiel aus der Weimarer Zeit, wo zum Schluß auch keiner mehr da war um die junge Republik zu verteidigen und… Mehr
Ich habe gelesen, das jedes Gesicht den Chrakter widerspiegelt.
Ganz übel.
Gleicht sicherlich nicht der Mona Lisa und sieht eher charakterlos aus.
Behrens, ist diejenige, die wider besseren Wissens dem AFD Politiker Martin Siecherts seine Bewerbung zur kommenden Wahl unmöglich gemacht hat.
Und dann löscht diese Person von der SPD auch noch alle Beweise.
Was für eine üble kriminelle Handlung
Und von diesen überzwerchen roten Kampfemanzen haben sie noch einige im Portfolio, wo es höchste Zeit wird, diese wegen Überqualifikation zu entlassen, wo man am besten gleich bei unserer Kommunistin angefangen hätte, nachdem sie uns mitteilte, sie kennen mich ja, und damals schon zu erkennen war, wohin das alles führt, denn die heutigen sind die Nachhut des Ganzen, was nie enden wird, wenn sie nicht von ihrer Last befreien.
Für diese Verbrechen, ist der Rechtsstaat extreme leise.
Wie schon immer, es wird der Dame gar nichts passieren. keiner wird aufbegehren, keiner tätig werden. Man fühlt sich als Bürger nur noch hilflos.
Deshalb AfD wählen, damit Recht wieder Recht wird. Diese Verbrecher gehören endlich ins Gefängnis.
1.Gesetz der AFD: Korrupte Politiker verlieren ihr passives Wahlrecht auf Lebenszeit.
2.Gesetz: Wer als Politiker gegen das GG verstößt ebenfalls.