Menschen können sich eigene Meinung bilden

dm-Chef Christoph Werner hält wenig von politischen Bekenntnissen, nichts von Nötigung. Im Fall von Tichys Einblick widerspricht der dm-Chef im Gespräch mit Paul Ronzheimer der von Campact betriebenen Kampagne und verteidigt ein breites Meinungsspektrum als Voraussetzung einer offenen Gesellschaft.

picture alliance/dpa | Soeren Stache

Im August nahm die rotgrüne Aktivisten-Vereinigung Campact rund 60 Youtube-Kanäle ins Visier, darunter auch solche von Medien wie Tichys Einblick, Nius, Apollo News und die Weltwoche, und versah sie pauschal mit dem Etikett „Hetzkanäle“. Nach eigener Angabe sollen dabei rund 15.000 Aktivisten einer sogenannten Schwarmrecherche knapp 40.000 Werbeanzeigen auf diesen Angeboten erfasst haben. Anschließend wandte sich Campact an die betreffenden Unternehmen, informierte über die Platzierungen und rief sie dazu auf, die ausgewählten Kanäle bei ihrer Werbeschaltung auszuschließen.

Später meldete die Organisation knapp 30 Firmen, die reagiert oder eine Überprüfung angekündigt hätten. Auch dm wurde in dieser Erfolgsmeldung aufgeführt, die in linken Medien bereitwillig weiterverbreitet wurde.

Werner widerspricht Campacts politischer Kampagne

Nun hat sich Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, im Gespräch mit Paul Ronzheimer ausführlich zu dem Vorgang geäußert. Nach seiner Darstellung ließ dm die von Campact gelieferten Beispiele selbst prüfen und entschied anschließend nach eigenen Kriterien, welche Kanäle für die Werbung des Unternehmens gesperrt werden sollten. Bei einigen Angeboten, die namentlich nicht genannt werden, habe man Inhalte gefunden, die Werner als „abgründig“ bezeichnet. Die von Ronzheimer angesprochenen Medien Tichys Einblick, Nius, Apollo News und Weltwoche fielen für ihn nach dieser Prüfung nicht hier rein.

Besonders deutlich wird das bei Tichys Einblick. Campact hatte als Beleg für seine Einstufung ein Interview mit Ulrich Siegmund angeführt, dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt. Werner stellt im Gespräch die naheliegende Frage, ob die Befragung des Spitzenkandidaten einer Partei, der erhebliche Stimmenanteile vorausgesagt werden, bereits ausreiche, ein Medium zum „Hetzkanal“ zu erklären. Werner beantwortet dies selbst mit: „Ich glaube eher nicht.“

Damit wird der Kern der Kampagne, mit denen Campact wirtschaftlichen Druck auf Unternehmen ausüben wollte, zertrümmert. Werner ordnet TE ebenso wie Nius, Apollo News und die Weltwoche einem Meinungsspektrum zu, das eine liberale Gesellschaft aushalte. Menschen könnten sich dort „eine eigene Meinung bilden“, so der dm-Chef. Für ihn ist damit auch die entscheidende Grenze markiert: Politische Missbilligung eines Mediums reicht nicht aus, um ihm die Legitimität als Teil der öffentlichen Debatte abzusprechen.

Werner zieht seine eigene Grenze

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Das Unternehmen dm hat die Darstellung von Werner inzwischen auch selbst öffentlich festgehalten. dm habe an keiner Campact-Kampagne teilgenommen und keine fremden Sperrlisten ungeprüft übernommen. Die Anfrage habe eine interne Überprüfung ausgelöst. Mehr nicht.

Campact beansprucht für sich das Recht, Medien politisch einzuordnen und Unternehmen über deren Werbeplatzierungen unter Druck zu setzen. Bei Kritik an diesen Methoden, die man durchaus als mafiös bezeichnen kann, will man den betroffenen Medien anschließend mit einem gewissen „Mimimi“ und „Taschentuch“ kommen. Ein sehr wichtiger Unterschied, den ideologisch gestrickte Gemüter nicht nachvollziehen können, ist dieser: Unternehmen können wirklich gerne zu dem Schluss kommen, dass sie ihre Kunden anders erreichen möchten. Darum geht es nicht. Diese Entscheidung sollen sie aber selbst treffen und nicht durch Druck von außen.

Werner über Campact: „Nötigung“

Werner kennt diese Form der Auseinandersetzung bereits. Im Herbst 2025 war dm im Zusammenhang mit dem Verband „Die Familienunternehmer“ ins Visier von Campact geraten. Damals ging es um den Umgang des Verbandes mit AfD-Vertretern. Werner hatte sich gegen pauschale Gesprächsverbote ausgesprochen. Im Gespräch mit Ronzheimer schildert er, wie Campact damals mit ihm persönlich umging. Er sei unter Druck gesetzt worden, sich zu erklären. Ein Gespräch mit Vertretern der Organisation sei angeboten worden, verbunden mit einer Live-Übertragung. Werner empfand das nach eigener Aussage als „Nötigung“. Einen Anspruch auf ein politisches Bekenntnis des dm-Chefs gebe es nicht.

Für Werner folgt daraus auch eine klare Vorstellung von der Rolle eines Unternehmens. „Unternehmen wählen keine Parteien“, sagt er. dm gebe seinen Beschäftigten keine Wahlempfehlungen. Politiker würden auch nicht zu parteipolitischen Auftritten auf Belegschaftsversammlungen eingeladen. Bei betrieblichen Fragen müsse ein Unternehmen mit den zuständigen politischen Entscheidungsträgern sprechen können. Deren Parteibuch ändere nichts an ihrer öffentlichen Funktion.

Die „affektive Polarisierung“ der Gesellschaft

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Das führt ihn zu einem Begriff, der für seine Sicht auf die politische Öffentlichkeit zentral ist: „affektive Polarisierung“. Werner meint damit eine Form des politischen Streits, bei der die Person des Gegenübers bereits genügt, um sich mit dessen Argumenten gar nicht mehr zu befassen. Wer aus dem falschen Lager kommt, wird nicht mehr gehört; die inhaltliche Auseinandersetzung verliert an Bedeutung. Diese Entwicklung habe sich nach seiner Wahrnehmung seit der Corona-Pandemie verschärft. Soziale Medien verstärkten sie zusätzlich. Algorithmen führen Menschen immer häufiger zu Inhalten, die ihre bestehenden Ansichten bestätigen. Aus einer Überzeugung werde irgendwann eine vermeintliche Gewissheit über die Wirklichkeit. Eine abweichende Auffassung löse dann schnell Abwehr aus.

Werner versucht nach eigener Darstellung, diesem Effekt bewusst entgegenzuarbeiten. Er liest Medien mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen und hört Podcasts, deren Sichtweise er nicht immer teilt. Nach der jüngsten Auseinandersetzung rief er sogar eine Kritikerin an, die dm geschrieben und ihre Telefonnummer hinterlassen hatte. Das Gespräch habe ihm geholfen, ihre Beweggründe besser zu verstehen.

Darin liegt für ihn der praktische Sinn von Meinungspluralismus. Eine Gesellschaft gewinnt wenig, wenn jeder nur noch mit Menschen spricht, die ohnehin dieselben Ansichten vertreten. Der Streit um Campacts Medienliste liefert dafür ein anschauliches Beispiel. Werner prüfte die gegen Tichys Einblick vorgelegte Begründung und das Resultat entsprach nicht dem Etikett, das Campact zuvor vergeben hatte.

„Deutschland verliert den Anschluss“

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Von der politischen Debattenkultur führt das Gespräch zur Lage Deutschlands. Werner sieht hier ein ähnlich grundlegendes Problem: Das Land reagiert aus seiner Sicht zu langsam auf Veränderungen, die sich außerhalb seiner Grenzen längst vollzogen haben. Das deutsche Geschäftsmodell habe über Jahrzehnte funktioniert. Seine alten Voraussetzungen trügen heute nicht mehr. Werner verweist auf veränderte internationale Bedingungen und auf eine Wirtschaft, deren Anpassungsfähigkeit durch langsame politische Entscheidungsprozesse zusätzlich geschwächt werde. Seine Formel dafür: „Wenn die Veränderungsgeschwindigkeit außerhalb eines Landes größer ist als innerhalb eines Landes, verliert das Land den Anschluss.“

Genau diesen Zustand sieht er in Deutschland gegeben. Entscheidungswege dauerten viel zu lange. Der Staat habe über Jahre immer weitere Zuständigkeiten an sich gezogen und darauf mit immer neuen Vorschriften reagiert. Für ein exportorientiertes Land werde diese Trägheit zunehmend teuer. Werner verweist auf die Nettoinvestitionen. Es werde weniger investiert, als durch Abschreibungen verloren gehe, Deutschland lebe damit zunehmend von seiner Substanz. Neue Produktion entstehe zunehmend außerhalb des Landes und Arbeitsplätze folgten dieser Entwicklung.

Einen Teil davon hält Werner für politisch selbst verursacht. Das über Jahre gepflegte Degrowth-Denken habe wirtschaftliches Schrumpfen zu einem politischen Ziel erhoben. Beim Umgang mit der Automobilindustrie sieht er dieselbe Entwicklung: die Konsequenzen seien inzwischen deutlich sichtbar. Deutschland bekomme dafür nun „die Quittung“. Für die deutsche Regulierungsdichte greift Werner auf Gulliver im Land der Liliputaner zurück. Der Riese könne sich nicht bewegen, weil zahllose kleine Fäden ihn am Boden festhalten. Ähnlich ergehe es Deutschland mit seinem Bestand aus strangulierenden Regulierungen und Vorschriften. Die einzelne Regel könne geringfügig erscheinen, in ihrer Gesamtheit nehmen sie Unternehmen und Staat Bewegungsfreiheit.

Sechsjährige Legislaturperioden und ein Ende politischer Dauerkarrieren

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Werner hält deshalb Veränderungen an den politischen Strukturen für dringend nötig. Er schlägt sechsjährige Legislaturperioden vor. Große Reformen brauchen aus seiner Sicht länger, bis ihre positiven Wirkungen sichtbar werden. In vierjährigen Wahlperioden beginne häufig bereits der nächste Wahlkampf, sobald die ersten Belastungen einer Reform eintreten. Politische Entscheidungsträger hätten dadurch einen starken Anreiz, schmerzhafte Veränderungen aufzuschieben. An längere Wahlperioden will Werner eine Begrenzung der Amtszeiten knüpfen. Nach zwei Legislaturperioden soll definitiv Schluss sein. Bei sechs Jahren ergäben sich damit maximal zwölf Jahre. Damit würde Politik für mehr Menschen wieder zu einer Tätigkeit auf Zeit. Abgeordnete und andere Mandatsträger müssten eine berufliche Perspektive außerhalb der Politik behalten. Parteien müssten regelmäßig neues Personal finden. Davon verspricht sich Werner auch größere Entscheidungsfreiheit. Wer nach einer zweiten Amtsperiode ohnehin ausscheidet, muss seine Entscheidungen nicht mehr auf die nächste Wiederwahl ausrichten. Der Berufspolitik würde damit ein Teil jener Mechanik genommen, die politische Entscheidungen heute immer stärker an Wahlterminen orientiert.

Sein nächster Vorschlag zielt auf den Gesetzesbestand. Werner fordert Auslaufklauseln: Gesetze sollen ein festgelegtes Wiedervorlagedatum erhalten, dann müsste geprüft werden, ob eine Vorschrift ihren ursprünglichen Zweck weiterhin erfüllt. Überholte Regelungen könnten auslaufen. Parlamente wären gezwungen, sich stärker mit bereits geschaffenem Recht zu befassen.

Hinter diesen Vorschlägen steht Werners härteste Diagnose des Gesprächs: Deutschland habe „viel Analyse ohne Vision“ und „viel Erkenntnis ohne Tat“. An Problembeschreibungen fehle es kaum. Die politische Schwierigkeit beginne dort, wo aus der Diagnose eine Entscheidung werden müsste. Werner verlangt dafür ein Zielbild. Menschen seien eher bereit, Belastungen durch Reformen zu tragen, wenn sie erkennen können, wohin der Weg führt. Fehlt dieses Ziel, erscheint jede Veränderung lediglich als weitere Zumutung.

Zum Schluss des interessanten Gesprächs fragt Ronzheimer Werner, ob er der aktuellen Bundesregierung die notwendigen Reformen noch zutraut. Werner hält sich mit einer Prognose zurück. Regierungen seien vergänglich, politische Konstellationen änderten sich. Entscheidend sei für ihn ein anderer Maßstab: „Bürgerinnen und Bürger halten sich an die Wirkung, an das, was wirklich geschieht – nicht an das, was versprochen wird.“ Dann folgt noch ein Satz seines Großvaters, den Werner auf die gegenwärtige Lage überträgt: „Die Karawane zieht weiter.“

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Kommentare ( 38 )

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38 Comments
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Juergen P. Schneider
17 Tage her

Der von interessierten Kreisen geförderte politische Bekenntniszwang ist die Vorstufe einer Entwicklung, die zu einer Diktatur führen wird. In unserem Land soll jeder genötigt werden, sich zur links-grünen Wahnsinnsagenda zu bekennen. Jedem der abweicht, soll wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schaden bis zur Existenzvernichtung zugefügt werden. Welch eine antidemokratische Gesinnung hinter solchen Machenschaften steckt, wird von immer mehr Bürgern erkannt. Die links-grüne Blase verliert zunehmend ihre Deutungshoheit und schlägt immer panischer um sich.

OJ
18 Tage her

Ein Meilenstein in meiner Konsumgeschichte.
Der Ort, an dem ich den unbestrittenen Höhepunkt meiner Shopping-Karriere feierte:
Der ultimative Nasenhaartrimmentferner❗

Last edited 18 Tage her by OJ
Laurenz
18 Tage her

Dieser Werner meint, Fräulein Taxidis, uns Leser/Konsumenten verar….. zu können. Das Problem, das er hat, ist doch, daß er & seinesgleichen, wenn es nach den Campact-Hanswursten geht, 30% der Konsumenten, vor allem jene, die malochen gehen, nicht mehr bewerben kann. D.h. in letzter Konsequenz, DM fällt aus dem medialen Bewußtsein, der 18-/24 bis 63-jährigen, während die ältere Kundschaft immer weniger wird, weil tot. Übrigens gibt DM nicht viel Geld für Werbung aus, spendet im Jahr auch nur 2 Mio. € für wohltätige Zwecke. & 6jährige Legislaturen, der Typ spinnt. Hätte er 3jährige Legislaturen gesagt mit halbjährlichen Volksabstimmungen, könnte man den… Mehr

Verzeihtnix
18 Tage her

Nach 4 Jahren muss knallhart Bilanz gezogen werden. Wenn die Wirtschaft nicht gewachsen ist, wenn die Kriminalität nicht verringert wurde, wenn die Schulden mehr geworden sind, dann bekomnen die Politdarsteller Berufsverbot. Per Gesetz. Sollen die sich ein anderes Land suchen, das die ruinieren können.

X1
18 Tage her

Wie passt Werners Statement zusammen mit dem, was Julian Reichelt kurz nach der campact-Listenaktion bei Nius sagte: dass DM erklärt, die von campact genannten Firmen für ihre Werbung zu sperren und dass DM eine diesbezügliche Anfrage von Nius folgendermaßen beantwortet hat: „Wir nehmen an keiner Kampagne teil, sondern haben auf einen Hinweis zur Ausspielung unserer Werbung reagiert. … Campact diente hier lediglich als Hinweisgeber … dm-drogeriemarkt versteht sich nicht als parteipolitischer Akteur. … Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, in Youtube-Kanälen, die Hassrede und Diskriminierung, Gewalt, Extremismus, Falschinformationen oder gar Verschwörungstheorien sowie polarisierende und banalisierende Inhalte verbreiten, nicht zu… Mehr

Manfred_Hbg
18 Tage her

dm-Chef Christoph Werner, ganz offenbar einer von den leider nur noch wenigen Unternehmern im Land die über Verstand, Realitätssinn, ein eigenes Meinungsbild und Rückgrat verfügen. Ach, hätten wir doch bloß mehr wie ihn im Land -….nicht wahr, Frau Unternehmerin M.-C. Ostermann?? – – – – – – – Zitat: „Werner stellt im Gespräch die naheliegende Frage, ob die Befragung des Spitzenkandidaten einer Partei, der erhebliche Stimmenanteile vorausgesagt werden, bereits ausreiche, ein Medium zum „Hetzkanal“ zu erklären. Werner beantwortet dies selbst mit: „Ich glaube eher nicht.“ “ > Na, hier hätte der Staatsfunk man mal Ronzheimer seine Lippen in Nah- und… Mehr

WGreuer
18 Tage her

„Nach zwei Legislaturperioden soll definitiv Schluss sein. Bei sechs Jahren ergäben sich damit maximal zwölf Jahre. „ Was Werner hier schreibt, finde ich gut, aber es geht mMn bei Weitem nicht weit genug. Wie ich schon öfters auf TE geschrieben habe, müssen dem Amtsmißbrauch, der systemischen(!) Korruption sowie dem Parteienstaat dringend Riegel vorgeschoben werden. Z.b. sind zwölf Jahre Amtszeit mMn bereits zu lange, die Möglichkeit der Verkorrumpierung und der Verfilzung zu groß. 8 Jahre sind mehr als genug, also 2×4 Jahre. Desweiteren muss mMn eine Trenung von Amt und Mandat erfolgen: Abgeordnete haben kein Amt und umgekehrt. Und da bitte auch… Mehr

Benedictuszweifel
18 Tage her

Menschen können sich eine eigene Meinung bilden. Früher ging das, da wurde sogar offen diskutiert im wirklich (!!!) demokratischen. Okay: Den absolut vollkommenen Schwachsinn, jeden einzelnenTag, wie „UnsereDemokratie“ oder „Antimuslimischen Rassismus“ als „Böse Haltung“ derjenigen, die der Antisemitismus der Islamisten einfach nur anwidert und denen davon übel wird, gab’s damals noch nicht.. Und dass Diktaturen das Grauen sind, wussten zum Glück die Allermeisten. Heute bildet sich die überwältigende Mehrheit der Souveräne dieser Republik seit Jahren immer und immer wieder die eigene (!) Meinung, dass die vollkommene Vernichtung von sich selbst incl. der eigenen direkten und indirekten Nachkommen, das Klügste ist,… Mehr

Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Benedictuszweifel

Werner nutzt das seit der Aufklärung übliche sich wie Sachverhalte infrage stellten wie die Betrachtung in sowohl als auch in Mündigkeit.
Nicht das bläffende haram – halal, das Denken in schwarz – weiß, das uns seit der Merkelzeit und insbesonders seit 2015 zugesetzt ist.

Jens Frisch
18 Tage her

Christoph Werner – der Harald Schmidt unter den deutschen Unternehmern!

Guzzi_Cali_2
18 Tage her

Ja ja, der Herr Werner… jetzt, wo der Shitstorm von konservativer Seite über ihn hereingebrochen ist, wird schön relativiert. Soso, eine „Prüfung“ hat er angestoßen… Den Campactlern muß man SOFORT die Türe weisen, sobald die nur mucken. Als NGO geht sie das alles nichts an.
Aber vielleicht hat es auch sein Gutes: So merkt jeder, daß diese Widerlinge ihre Finger überall drin haben und nichts mehr hassen, als die Meinungsfreiheit.
Wie heißt es noch immer: „Rechts wird man nicht, wenn man Rechten zuhört. Rechts wird man, wenn man Linken zuhört.“

Benedictuszweifel
18 Tage her
Antworten an  Guzzi_Cali_2

Klasse!