Nach München herrscht Erleichterung, dass es sich wohl um einen Einzeltäter handelte, der mordete ohne politische Absicht. Aber die Spaltung der Gesellschaft in zwei gegnerische Lager mit gänzlich gegensätzlichen Anschauungen und Erwartungen ist damit nicht überwunden. Der Graben wird tiefer.
Gebraucht werden Führungspersönlichkeiten mit Mut und Augenmaß, Weitsicht und professionellem Können, mit einer klaren Werteorientierung und Verantwortung für die Folgen ihres jeweiligen Handelns oder Unterlassens.
Die Weltlage ist endlich unter Kontrolle von drei bis vier lupenreinen Demokraten. Trump, Putin, Erdogan, Merkel wuppen es im Vertrauen auf ihre eigene Vernunft - und die Vernunft ihrer Wähler.
Wir werden uns, wie in Israel, an sichtbar Bewaffnete in Einkaufszonen und vor Restaurants gewöhnen müssen. Wir werden Mitmenschen, die ins Cafe kommen, aus dem Augenwinkel nach Waffen scannen. Immer mehr von uns werden mal dabei sein müssen, wenn ein Bekannter beerdigt wird, vom Terror zu früh aus dem Leben gerissen.
Das Unaussprechliche droht Wirklichkeit zu werden: Ein Terroranschlag in München. Diesen Bericht schreiben wir fort.
Unternehmer sind genervt von der Dauerwerbesendung Industrie 4.0, in der es um Wähler geht und nicht um die Industrie von morgen.
In München bis zu 3 Tote nach einem "Amok-Lauf", sagt die Polizei. Ist es das? Wer ist der Täter? Nach den jüngsten Terrorangriffen wird gefordert, dass noch mehr für die „Integration“ getan werden müsse. Das beweist nur, dass die Migrationspolitik gar keine freie Wahl mehr ist, sondern im Schatten immer größerer Drohungen stattfindet.
Damit wenigstens hatte der AKP-Abgeordnete Mustafa Yeneroğlu durchaus recht. Das Thema „Türkei“ wurde auf übliche öffentlich-rechtliche Art durchgekaut. Viel Aufregung, wenig Erkenntnisgewinn. Und möglichst haarscharf am Thema vorbei. Denn längst sind die Probleme im eigenen Land angekommen.
Die Meinungsvielfalt spiegelt sich nicht hinreichend - weder in der Politik noch in den Massenmedien. Diese Entwicklung führt zu Frustrationen bei den Bürgern. Sie wenden sich ab. Es macht sich ein Gefühl der Gleichgültigkeit breit. Schlecht für die wehrhafte Demokratie.
Lügen mit der Wahrheit? Lügen gegen die Wahrheit? Oder Lügen, um der Wahrheit nicht ins Antlitz sehen zu müssen? Medien und Politik üben sich nach dem Terroranschlag von Würzburg einmal mehr in Volksverdummung.
Warum wollen Politiker nicht wahrnehmen, dass es unbedeutend ist, in welcher Beziehung Täter zum IS genau stehen oder nicht, wenn doch eindeutig sichtbar ist, dass sie einem IS-Aufruf gefolgt sind, dass sie den religiösen Linien des Islams folgen?
Bisher hat die neue britische Regierung alles richtig gemacht. Die Tories hab eine moderate Konservative zur Premierministerin gemacht, die als Brexit-Gegnerin in ihrer neuen Rolle keinen Rückzieher machen kann. Die Briten machen jetzt in „business as usual“.
Die Mischung ist kunterbunt, Kriterien für die Auswahl sind nicht zu erkennen: Die EZB ließ über nationale Notenbanken Anleihen nach Gusto kaufen. Der deutsche Mittelstand bleibt außen vor.
Wir leben in einem Zeitalter des Terrors, erklärt Claus Strunz. Wir brauchen mehr Polizei, sagt Herr Mansour. Frau Künast würde die Beamten sicher gerne persönlich bewaffnen. Mit dem Grundgesetz und einer Handvoll Wattebäusche als wirkmächtige Wurfgeschosse.
Insgesamt werden die Pariser Versprechen das globale BIP jährlich um mehr als eine Billion Dollar verringern. Ihr Klima-Effekt ist praktisch vernachlässigbar. Aber die UNO geht gar nicht davon aus, dass die Versprechen eingehalten werden. Sagt Experte Bjørn Lomborg.
Mit Milli Görüs, einer konservativ-islamischen Organisation, der DITIB, dem verlängerten Arm der AKP und mit dem Zentralrat der Muslime, wo sich Wölfe und Brüder gute Nacht sagen, diskutieren Anne Will , Maischberger und Co. über gesellschaftliche Probleme. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht.
Merkels Regierungsbilanz ist eine Desaster. Verunglückte Energiewende, verhunzte Bundeswehrreform und nun verlässt England die EU. Nicht nur der französische Ökonom Thomas Piketti meint: „Deutschland trägt die Hauptschuld am Brexit" - „Deutschland führt sich als Besserwisser auf, was für den Rest der Europäer schlicht unerträglich ist.“
Wenn Parteien, vor allem die ehemals großen, in ihrer konkreten Politik immer weniger zu unterscheiden sind, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sich immer weniger Menschen für solche konturloser gewordenen Gebilde engagieren.
Nicht klagen, jammern, verschleiern und auslassen ist die Aufgabe von Politikern, Publizisten, Lesern und Zuschauern, sondern Hintergründe recherchieren, Lücken füllen und verdeutlichen, wozu wir heute mehr denn je zuvor die Möglichkeit haben. Puzzleteile in aller Nüchternheit zu einem Gesamtbild zusammensetzen und dabei die Moralkeule wegstecken.
Gut reden und hoffen, dass diese Demokratiefeinde irgendwann zur Vernunft kommen, ist der falsche Weg. Wenn wir nichts sagen, nichts hören, nichts sehen und Angst haben, Klartext zu reden und Fässer aufzumachen, werden wir den islamistischen Terror immer im Nacken haben.


































