„Citizen Vigilante“: Zensur im Kino

„Eine Zensur findet nicht statt“, heißt es eigentlich im Grundgesetz, aber der Film von Uwe Boll „Citizen Vigilante“ darf trotzdem nicht verkauft werden. Liegt es am Drehbuch? Denn der Film thematisiert Migration, Gewalt und Wut auf das Rechtssystem.

 

Kult-Regisseur Uwe Boll spricht mit Tichys Einblick über sein neuestes Werk „Citizen Vigilante“. Der Film sorgt bereits vor dem offiziellen Start für massives Aufsehen – allerdings nicht nur wegen seines Inhalts, sondern weil die FSK ihm in Deutschland die Kennzeichnung verweigert hat. Das bedeutet: Er kann nicht gezeigt werden, auch wenn er eigentlich nicht verboten ist. Die FSK scheint sich vor allem an einem zu stören: Dass die Zuschauer mit migrantischer Gewalt konfrontiert werden – und, dass der Protagonist des Films sich als Rächer betätigt.

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Kommentare ( 3 )

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MeHere
18 Minuten her

Cool … die rote Pest hat alle wichtigen Posten in diesem Land gekapert ….

J. Braun
31 Minuten her

Was hat eine „Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ mit staatlicher Zensur zu tun? Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen und die eigentlich Verantwortlichen benennen.

Der Stricker
32 Minuten her

Wer’s subtil möchte und sich Splatter-Orgien ersparen will: „Falling Down“ mit Michael Douglas und, ganz groß, Robert Duvall. Unvergeßlich, wie Douglas den Ermittler verständnislos ansieht und fragt: „Und ich bin jetzt der Böse?“