1991 wurde der Karneval abgesagt, wegen Irakkrieg und Moral und so. 2020 aber, bei drohender Coronavirus-Epidemie, wurde fröhlich Karneval gefeiert! – Hat eine Pandemie nichts mit Moral zu tun?
Begegnen wir der Aufgewühltheit mit ein paar mäßigenden Gedanken. Ein Beitrag von Roger Köppel.
Kann Illner auch Aufklärung ohne Propaganda? Antwort: Irgendwie ja, aber es ist halt nicht ihr Markenkern.
Roger Scruton, der im Januar verstarb, wurde am 27. Februar vor 76 Jahren geboren. Allseits interessiert, passte der Konservative in kein Schema.
Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft machen sich schon jetzt in deutlich sinkenden Erwartungen bemerkbar. Das China-Geschäft leidet weniger am Virus selbst als an den Maßnahmen der Regierung.
Hongkong will Bürgern Geld geben, um die durch das Coronavirus geschwächte Wirtschaft anzukurbeln. ARD, "Spiegel" und "Zeit" sprechen von "Helikoptergeld". Eine gefährliche Verwechslung der Tatsachen.
Ein Gutachten sieht zahlreiche Mängel im geplanten Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung. Die Betreiber von Steinkohlekraftwerken wollen mehr Entschädigung und Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht offenbar ein, dass sie gute Argumente haben.
Differenzierte Erklärungen für die Morde von Hanau bleiben aus. Die Eliten wollen offenbar einfache Strickmuster, um die eigene Ohnmacht angesichts solchen Schreckens zu überspielen. Also präsentiert man Schuldige.
Die griechische Regierung will neue Abschiebezentren auf den Ägäis-Inseln. Aber vor allem die Inselbürger sind dagegen. Dies und die offene Grenze zur Türkei ergibt einen Teufelskreis der misslingenden Migration. Horst Seehofer will derweil die Ära Merkel mit einem neuen EU-Asylsystem krönen.
Weil sie mit ihrer Politik die AfD groß gemacht hat, steckt die Union heute in der Falle: Was sie rechts wieder gewinnen will, verliert sie an die Grünen.
Mario Giordano setzt in Fuori dal Coro die ahnungslose Regierung des Landes witzig und bissig in Szene.
Der Satz des späten Abends gehört Jens Spahn, so mit nach rechts schiefgelegtem Kopf gesagt – wohl um der Bedeutung mehr Ausdruck zu verleihen: „Die CDU ist echt in ihrer tiefsten Krise wahrscheinlich.“
Der Komiker Andrew Doyle hat mit "Titania McGrath" die ultimative Social-Justice-Kämpferin erfunden. In ihrem Namen twittert er abwegige Weisheiten auf dem Weg ins „intersektionalistische sozialistische Utopia“. Das ist sehr lustig, weil es nicht weit weg ist von der Wirklichkeit der Wokeness.
Am Beispiel China sieht man, wie schnell ein Gesundheitssystem durch eine Epidemie überfordert werden kann und Krankenhäuser an die Grenzen ihrer Aufnahmekapazität stoßen.
Die traditionelle Sympathie der Bürger mit Migrationshintergrund für die SPD hat deutlich abgenommen. Der im Verhältnis zu anderen Bundesländern besonders hohe Anteil an Migranten in Hamburg war also wohl nicht der Grund für deren relativ hohes Ergebnis.
Nein, mit Kopf und Verstand wird man nicht CDU-Vorsitzender. Friedrich Merz fehlt das warme Gefühl für den medialen Mainstream. Rationalität ist die Kultur einer untergegangenen Epoche.
Funkenschlagen im Pariser Kommunalwahlkampf. Die konservative Kandidatin für das Bürgermeisteramt, ehemals Justizministerin unter Nicolas Sarkozy, wurde im Fernsehen zum Attentat von Hanau befragt – und ließ nicht den geringsten Zweifel daran, wer aus der Außensicht die Verantwortung für eine solche Eskalation trägt: eine Politik ohne Voraussicht, Plan und Kommunikation.
Die internationale Presse blickt auf ein Land, in dem nicht nur die Partei der Bundeskanzlerin von "heillosem Durcheinander" ergriffen ist.
Die lange Diskussion über die Zulässigkeit der Sterbehilfe ist nun zumindest rechtlich entschieden. Das Bundesverfassungsgericht gibt dem Recht auf den selbstbestimmten Tod den Vorrang.
Der Liberalismus trug den Keim des Sozialismus bereits von Anfang an in sich selbst. Von den Prinzipien Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit war das bestimmende Element eben nicht die Freiheit, sondern die Gleichheit.


















































