Der deutsche Kanzler im orangen Häftlings-Overall und als Attentatsziel am Cover einer iranischen Zeitung - Friedrich Merz (CDU) ist für die iranischen Mullahs offenbar ein Feindbild, trotz der eher unbedeutenden Rolle im Krieg mit dem Iran.
IMAGO / Chris Emil Janßen
Mit einer Fotomontage ruft die regierungsnahe iranische Zeitung Hamshahri zu Terror und Mordanschlägen auf: Die Publikation, die von der Stadtverwaltung Teheran herausgegeben wird und als Sprachrohr der Hardliner gilt, zeigt auf einer Grafik westliche Staats- und Regierungschefs in orangefarbenen Häftlingsanzügen – so, wie sie in US-Gefängnissen getragen werden, oder wie der Islamische Staat seine Opfer vor den gefilmten Exekutionen zeigt. Über der Collage prangt auf Persisch der Schriftzug „Rache ist unvermeidlich“. Darunter heißt es sinngemäß, die „kriminellen Verantwortlichen“ müssten mit ihrem Tod rechnen.
Auf der Fotomontage sind neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch US-Präsident Donald Trump, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni, der britische Premierminister Keir Starmer, US-Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie weitere israelische und amerikanische Spitzenpolitiker wie Außenminister Gideon Sa’ar, Botschafter Mike Huckabee und Militärs zu sehen. Besonders hervorgehoben sind Trump und Netanjahu: Auf ihren Stirnpartien prangen noch dazu Fadenkreuze. Diese Grafik wurde über das Online-Portal der iranischen Zeitung verbreitet.
Dass auch der Bundeskanzler auf dieser Todesliste aufscheint, hat wohl weniger mit den aktuellen Entwicklungen im Krieg der Vereinigten Staaten und Israels mit dem Iran zu tun, sondern mehr mit seinen generellen Äußerungen zum Regime in Teheran: Bereits während der landesweiten Proteste im Januar 2026 hatte er das Mullah-Regime als „faktisch am Ende“ bezeichnet und mit dessen baldigem Sturz gerechnet. Deutschland hatte zudem die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU mitgetragen – Merz begrüßte die Listung der Revolutionswächter (IRGC) als „klares Signal gegen die brutale Gewalt“ und betonte: „Die friedlich demonstrierenden Iraner dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden. Wir stehen an ihrer Seite.“ Der Kanzler forderte zudem einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch legitimierten Regierung.
Die Bundesregierung hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu der konkreten Fotomontage abgegeben. Die iranische Zeitung Hamshahri mit einer Auflage von 400.000 Exemplaren wird seit Jahren als Propagandainstrument der Hardliner genutzt. Früher stand sie unter der Kontrolle von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der heute eine wichtige Rolle bei internationalen Kontakten des Regimes spielt.

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„Der deutsche Kanzler im orangen Häftlings-Overall und als Attentatsziel am Cover einer iranischen Zeitung“
Oh, oh! Na, hoffentlich kommt keiner der noch nicht so lange hier lebenden Mullahfans auf dumme Gedanken… 😳
> Auf der Fotomontage sind neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch US-Präsident Donald Trump, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni, der britische Premierminister Keir Starmer, US-Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie weitere israelische und amerikanische Spitzenpolitiker wie Außenminister Gideon Sa’ar, Botschafter Mike Huckabee und Militärs zu sehen. Macron hat früher mal gemeinsam mit der „Klimakanzlerin“ auf jeder Konferenz auf Klimagedöns gedrängt. Glauben diese Mullahs vielleicht auch noch nicht an die Menschengemachte Klimakatastrophe? Erschreckend, wie die wichtigste Grundlage Westlicher Zivilisation hinterfragt wird. Könnte es sein, dass sich in Teheran niemand „für Klima“ an irgend… Mehr
Offenbar sind noch nicht genug Bomben gefallen ? Die Hasspropaganda der Mullahs mit Steuergeld / Gebühren langweilt seit 40 Jahren … arme Würstchen, die ihre eigene Religion nicht verstanden haben und auch nicht besonders gläubig sind …
Kann man es den Iranern und den Russen verdenken, wenn sich da was angestaut hat, wo man die Protagonisten mit im Boot sieht und wer wirklich an den Fronten schießt ist auch noch nicht entgültig geklärt und so nehmen sie alle zusammen die Verantwortung auf sich, die in einschlägigen US-Kreisen angedacht wurden und bei uns zu Ausfällen führen könnte und immer noch besser wäre als mit Hurra in den Krieg zu ziehen, womit dann alle schwerst beschädigt würden, über die Naivität und Unterwürfigkeit der Probanten.
> Dass auch der Bundeskanzler auf dieser Todesliste aufscheint
Wenn im Häftlinge-Overall, dann ist es wohl eher eine Verhaftungen-Liste. Ein erschreckender Gedanke, dass ferne Diktatur unseren geliebten noblen edlen Politkern Knast wünscht. Diese Mullahs, die klingen fast schon wie die AfD oder Putin.
Und auf der ukrainischen Mitrowits-Kill-liste erscheinen alle Politiker/Journalisten etc,die kritisch über die Ukraine berichten,wie zuletzt polnische Politiker….regt sich da jemand auf? Von DER Liste sind schon einige Betroffene getötet worden….
Na dann wird es ja allerhöchste Zeit, dass merz und seine „Spießgesellen“ dem Iran wieder in den Darm kriechen…
> Der deutsche Kanzler im orangen Häftlings-Overall und als Attentatsziel am Cover einer iranischen Zeitung – Friedrich Merz (CDU) ist für die iranischen Mullahs offenbar ein Feindbild, trotz der eher unbedeutenden Rolle im Krieg mit dem Iran.
Sonst wird der Herr hier ständig kritisiert. Wenn er will, kann er wegen seiner Darstellung weitere Anzeigen stellen, davon gab es bisher so viele.