Die aktuelle Corona-Krise bietet ein exzeptionelles Experimentierfeld für Systemumbauer.
Die Welt erlebt einen dramatischen Stellungswechsel: Nicht die moderne Zivilisation ist gefährlich, sondern eine Natur, die ganz ohne menschliches Zutun zu einer aggressiven Macht werden kann. Was gerade noch als Rettung galt, wird nun zur Falle.
Die deutsche Wirtschaft könnte um mehr als 20 Prozent schrumpfen, rechnet das ifo-Institut in einer Studie vor. Selbst im optimistischsten Szenario erwarten die Konjunkturforscher einen Rückgang um mehr als 7 Prozent.
Während in Deutschland nicht ganz so extrem wie in Italien eine Kontaktsperre verhängt und eindringlich darum gebeten wurde, auch sonst weniger auf den Straßen und Plätzen zu sein, füllen sich gerade diese in Japan fast rasant wieder.
Merkel formulierte mit allen Ministerpräsidenten gemeinsame Regeln, damit es nicht mehr heißt: Söder befiehl, wir folgen dir, sondern: die Kanzlerin schreitet uns voran. Denkste, denn Söder lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern bleibt in Bayern bei seinen Verordnungen. Basta.
Die Bundesländer veröffentlichen weiter unvollständige Fall-Zahlen. Hamburg ist Hotspot. "Kontaktverbote" gehen Bayern und Sachsen nicht weit genug. Angela Merkel muss in Quarantäne und in Italien verdeutlichen Bilder die Opfer, die Ärzte und Pfleger bringen.
Die Wochenverluste betragen bis zu 15 Prozent und das obwohl Notenbanken und Regierungen in aller Welt gewaltige Stimulierungsprogramme beschlossen haben oder darüber reden.
Die Menschen sollen in den nächsten Wochen zu Hause bleiben. Aber in der Not wächst das Rettende auch: Die virtuelle Realität bringt uns die Welt von gestern, heute und morgen nach Hause.
Was Sie in einer Extremsituation brauchen und wie Sie sich richtig verhalten. Von Steffen Meltzer.
Die Bundesregierung missbraucht die Corona-Krise, weil die Bauern jetzt nicht demonstrieren können. Doch die Zeit nach der Krise kommt.
Lediglich 18 Millionen Menschen zahlen in Deutschland netto in die Staatskasse ein und alimentieren damit das gesamte Transfersystem. Politiker kaufen sich durch permanente Erhöhungen der Zuwendungen die Stimmen der Wähler.
Besinnen wir uns zurück, gehen wir einmal „back to the roots“ und überlegen wir, wie unsere Gesellschaft aussehen soll.
Thomas Mayer spricht über das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Nachfrage bricht weg, das Angebot auch. Unterstützt die EZB in der Krise nicht die maroden Schulden-Staaten, brechen diese unter der Belastung zusammen, untererstützt sie diese Staaten, untergräbt sie den Euro.
Einerseits ist schnelles, entschlossenes Handeln notwendig. Andererseits bringen Panikstimmung und Reaktion darauf auch die Gefahr, dass Maßnahmen beschlossen werden, die von den Herrschenden dauerhaft zur Beseitigung von grundlegenden Freiheitsrechten genutzt werden.
Nach der Krise sollten eine ganze Reihe Versager so schnell wie möglich ihre Sachen packen.
Ein Spitzengespräch mit den beiden Ökonomen, die vor dem Weltsystemcrash (Otte) gewarnt haben: Max Otte und Markus Krall.
Erst muss sich fast ganz Europa zum Besseren wenden, bevor das auch nach Deutschland durchdringt. Ob das dann noch ein Land bleibt oder sich das heutige Deutschland in mehrere Staaten trennt - nein nicht Ost-West - halte ich für umso wahrscheinlicher, je länger es dauert.
Nun bröckeln die Fassaden. Die EU ist nur noch ein Märchen auf Papier, an Merkels Corona-Management glauben nur noch hartgesottene Journos. Wir fordern: Spargelsemester für Gedönswissenschaften.
Nordrhein-Westfalen überholt Baden-Württemberg und ist nun wieder auf Platz Zwei der Erkrankten pro Hunderttausend. Die Zahl der Neuerkrankten bricht ein: doch warum? In der Slowakei reagiert die neue Regierung auf die Pandemie und in Bayern eilen Schnapsbrenner den Krankenhäusern zur Hilfe.
Über Donald Trump wird viel gespottet, doch er hatte für den 15. März zu einem „Nationalen Gebetstag“ der USA aufgerufen. Genau das müssten die Kirchen in Deutschland jetzt auch tun: täglich die Glocken läuten und zusammen mit Politikern, die Christen sind, zum Gebet für unser Land aufrufen.
























































