Corona-Update zum Morgen des 23. März: Deutsche Amtsstuben und italienische Ärzte

Die Bundesländer veröffentlichen weiter unvollständige Fall-Zahlen. Hamburg ist Hotspot. "Kontaktverbote" gehen Bayern und Sachsen nicht weit genug. Angela Merkel muss in Quarantäne und in Italien verdeutlichen Bilder die Opfer, die Ärzte und Pfleger bringen.

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Deutschland bewegt sich stetig auf die 30 bestätigten Corona-Fälle pro hunderttausend Einwohner zu. Bedenkt man, dass viele Landkreise ihre Zahlen nicht aktualisieren – es ist ja Wochenende, da sind die Amtsstuben leer – dürfte die Zahl der gemeldeten Fälle in Wirklichkeit schon höher liegen; von der Dunkelziffer der nicht Getesteten ganz zu schweigen.

Hamburg ist weiterhin der Hotspot der Erkrankungen pro Hunderttausend in Deutschland. Auf ihrer Website sagt die Hamburger Senatskanzlei dazu:

„Der weiterhin deutliche Anstieg der Fallzahlen wird durch einen hohen Anteil durch Urlaubsrückkehrer verursacht, sowie durch Personen, die Kontakt zu den erkrankten Personen hatten. Bei vielen traten Erkrankungssymptome erst mit zeitlicher Verzögerung auf, so dass sie erst mit einigem Abstand zum eigentlichen Ferienende getestet wurden. In den kommenden Tagen wird bundesweit mit einem weiteren deutlichen Anstieg der positiv getesteten Fälle gerechnet. Die zuständigen Gesundheitsämter ergreifen bei allen positiv getesteten Personen die notwendigen Maßnahmen.“

Nun rächt sich also das lange unbekümmerte Skifahren in Tirol. Auch bezüglich der Erkrankten äußert sich die Senatskanzlei:

„Nach aktuellem Stand befinden sich derzeit 51 Personen mit Wohnort Hamburg aufgrund einer Erkrankung mit COVID-19 in stationärer Behandlung, davon werden zehn Personen intensivmedizinisch betreut. Damit liegt Hamburg aktuell im Durchschnitt der bundesweit gemeldeten Spannweite der positiv getesteten Fälle mit intensivmedizinischer Betreuung.“

Nun muss man bedenken: Zum 1. Januar 2019 hatte Hamburg 12.905 Vollstationäre Betten. Diese sind laut dem Krankenhausplan vom Januar dieses Jahres zu ca. 85% ausgelastet. Das bedeutet, das die Krankenhäuser in der Regel gut 1.900 Betten „Überschuss“ haben – besonders wenn man bedenkt, dass die Krankenhäuser momentan gezielt Kapazitäten frei machen. Bei den Intensivstationsbetten sollte der Überschuss relativ zu der geringeren Anzahl ähnlich ausfallen, werden doch gerade hier die Kapazitäten ausgebaut.

Laut Länderinformationen sind 24.782 Personen als erkrankt gemeldet (Stand 22.03. 20:00). Laut Johns Hopkins Universität sind es 23.974 Fälle / HT, (Stand 22.03. 22:01) laut Risklayer, einem deutschen Thinktank, gibt es 25.554 bestätigte Fälle in Deutschland (Stand 22:03. 0:00). Die große Differenz erklärt sich mit der oben erwähnten, herausragenden Arbeitsbereitschaft deutscher Beamter: selbst in der Pandemie bleibt die Amtsstube unbesetzt. In welchen Bundesländern dies der Fall ist, kann man an der nächsten Graphik erkennen:

Bundesländer, in denen die Kurven in einem der letzten Tage einen starken Knick aufweisen, sind Länder, in denen an mindestens einem Tag nicht vollständig die Neuerkrankungszahlen weiter geleitet wurden. Es wird auffallen: Hamburg ist nicht darunter. Baden-Württemberg, Hessen, Berlin und Bremen allerdings schon. In Thüringen könnte dies auch der Fall sein, oder aber es gab einen einmaligen statistischen Ausreißer am 19.03, der zu dem schnellen Anstieg der Fälle führte.

In einer Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundesregierung wurden fürs erste keine Ausgangssperren erlassen, jedoch ein sogenanntes „Kontaktverbot“:

Zu Personen, mit denen man nicht zusammenwohnt, muss 1,5 Meter Abstand gehalten werden.

Im öffentlichen Raum darf man nur zu zweit unterwegs sein, es sei denn man lebt mit den weiteren Personen in einem Haushalt zusammen.

Die Polizei sanktioniert Verstöße gegen dieses faktische Versammlungsverbot.

Sämtliche Gastronomie ist geschlossen, ausgenommen ist nur die Lieferung und die Abholung von Speisen.

Bayern übernimmt dieses Kontaktverbot nicht: dort darf man im öffentlichen Raum keinen Umgang mit Personen haben, mit denen man nicht zusammenlebt.

Sachsen verhängt eine Ausgangsbeschränkung nach Bayerns Vorbild.

Sämtliche Körperpflege-Einrichtungen (Friseure, Tattoo-Studios, Massagepraxen etc.) werden geschlossen – gerade Friseure waren in vielen Bundesländern bisher von den Schließungen ausgenommen. Dieses Kontaktverbot ist fürs erste zwei Wochen gültig. Nach wie vor ungeklärt ist die Situation von Zahnärzten, die angehalten werden, weiterhin ihre Praxen zu öffnen. Sie arbeiten nahe am Rachenraum, dem Infektionsherd. Die schnellen Bohrer und Geräte schleudern das Virus so richtig in den Raum. Statt zahnärztliche Behandlung auf das medizinisch Notwendige einzuschränken, wird weiter infiziert. Dabei könnten die medizinisch ausgebildeten Zahnärzte gut überlastetes Klinikpersonal entlasten. Aber Planung ist keine Stärke des deutschen Gesundheitssystems.

Nun passierte etwas, dass nicht passieren sollte: Die Bundesregierung musste verkünden, dass Kanzlerin Merkel sich in häusliche Quarantäne begeben muss. Am Freitag hatte sie sich gegen Pneumokokken (ein bakterieller Lungenentzündungs-Erreger) impfen lassen, doch der Arzt, der die Impfung vornahm, wurde mittlerweile Corona-positiv getestet. Leichtsinn rächt sich auch bei der Kanzlerin.

Die Opfer, die das Corona-Virus in Italien besonders vom medizinischen Personal abverlangt, illustrieren diese Bilder ganz besonders eindrucksvoll: Sie zeigen von den Masken wundgescheuerte Gesichter des überarbeiteten Pflegepersonals.

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Kommentare ( 60 )

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RUEDI
7 Monate her

Ein Armutszeugnis für ein Land, das zu den „besten , reichsten und mit VORAUS- REITERN bestückt und „mit dem besten Gesundheitssystem der Welt“ diese Meldung heute : Sechs Millionen Atemmasken in KENIA- Für Deutschland bestimmt- verschwunden. KENIA liegt in Afrika ! Was haben SPAHN, MERKEL, LASCHET seit Ende Januar getan, als das CORONA/ KIND weit sichtbar an der Landesgrenze /Brunnenrand stand. Fasching feiern, Grenzüberschreitender Verkehr. Bis zum letzten Atemzug GRENZEN offen halten-um jeden Preis. WHO ? EU ? Zu spät. Nichts tun. Keine drastische Vorsorge – Es waren gute 2 Monate Zeit für “ Beschaffunngsmaßnahmen, Produktionsumstellungen für hochwichtige Güter. Der… Mehr

Peter Pascht
7 Monate her

Nachdem die: „ich wüsste nicht was ich heute anders machen würde“ Kanzlerin, Menschen die unfähig sind aus Fehlern zu lernen nennt man … sind jedenfalls nicht nur als Führungspersonen ungeeignet, sondern in hohem Maße, für die Allgemeinheit nur Schaden verursachend. vor einem Monat durch ihren Gesundheitsprediger Spahn veröffentlichen ließ, dass man auf „Herdenimmunität“ setze (das ich ein Herdentier bin, wusste ich bis dahin nicht, ich hielt mich bis dahin für einen Menschen): „wir werden mit dem neuen Virus leben müssen, denn 60 bis 70% der Deutschen müssen sich damit infizieren bis die Herdenimmunität erreicht ist“, hat man dann hinterher, hektisch… Mehr

RUEDI
7 Monate her
Antworten an  Peter Pascht

Die Flüchtlingskrisebietet das gleichge Szenario ab wie heute – nur damals in Zeitlupe. Jährliche Verdopplung der Zahlen von 2012 bis 2016, bis man einen Türsteher, der mit Mrd bezahlt, gefunden hat. Jetzt wird es Billionen kosten und das wir ebenso wenig helfen wie in der Finanzkrise. Denn die Krisen bleiben, wie ein Virus der uns immer in Wellen erreicht, bis zum Kollaps.

Peter Pascht
7 Monate her

Offenbar geht es jetzt „jeder“ gegen „jeden“, war aber nicht anders zu erwarten. „Homus hominem lupus est“, sagten schon die Römer. Was mich interessiert, wie geht es in Deutschland voran mit der Produktion von Medikamenten, Masken und Atemgeräten (10.000 Stück) die der Finanzminister in Auftrag geben hat wie er im TV sagte? Nichts keine Meldungen in den Medien. Das würde doch zumindest die Menschen beruhigen. So sagt der Bürgermeister von Heinsberg dass er in China um Atemmasken angefragt hat. Wer muss such dafür vor dem Strafgesetzbuch Verantworten für die Lieferung von 5,3 Tonnen Schutzausrüstung nach China mit der Bundeswehrmaschine und… Mehr

Fred Katz
7 Monate her
Antworten an  Peter Pascht

Im Vergleich zu Menschen sind Wölfe süß und niedlich!

Fred Katz
7 Monate her

Wir halten fest: Damit in Hamburg 10 Patienten intensivmedizinisch behandelt werden können, wurden tausende Operationen abgesagt, schwerstkranke Patienten nach Hause geschickt, hunderte zusätzliche Intensivbetten bereitgestellt.
Wenn die Krankenhäuser keinen mehr behandeln, der nicht infiziert ist, bekommen sie trotzdem pro Tag und pro nichtbehandeltem Patienten 578€.
Ganz großes Kino!
Wenn das bundesweit so läuft, brauchen die Ärzte psychische Betreuung, weil sie solchen Leerlauf nicht gewohnt sind!

Alexander Meier
7 Monate her

Was ich nicht verstehen kann ist, dass das eigentlich offensichtliche in den Medien nicht zur Sprache kommt. warum haben die Italiener 5000 Tote und wir 86, das ist doch die Frage aller Fragen. Die Region in der diese Tragödie stattfindet, ist direkt hinter China eines der verseuchtesten Gebieten weltweit, was Luftverschmutzung, Smog und Feinstaub angeht. Schon in „normalen“ Jahren, sterben tausende Italiener genau aus diesem Grund! Wer in der Lombardei lebt und seit Jahren diesen Dreck eingeatmet hat, dessen Lungen kommen dann im Notfall ihrer natürlichen Funktion nicht mehr nach. Die wenigen Beatmungsplätze tun dann den Rest, sind aber eigentlich… Mehr

Fred Katz
7 Monate her
Antworten an  Alexander Meier

Die italienische Regierung sagt: Jeder Tote, bei dem Corona nachgewiesen werden kann, wird mitgezählt!
Da das Gesundheitssystem angeblich schlecht ist, die Menschen verarmt und ausgemergelt…….
Wenn jemand, egal wo, mit 95 Jahren und Coronainfektion auf die Intensivstation muß, kann man eh kaum etwas machen!

elly
7 Monate her

In vielen Amtsstuben herrscht Ruhe, in den Redaktionen vieler Medien reger „Zensur“betrieb. Anderes kann ich mir nicht erklären, dass folgende Meldung nur im Ausland zu lesen ist:
„Aktuelles
Tschechien und Polen beschlagnahmen Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte für Italien“ https://www.zuercher-presse.com/irrsinn-tschechien-und-polen-beschlagnahmen-atemschutzmasken-und-beatmungsgeraete-fuer-italien/?cn-reloaded=1&cn-reloaded=1
am Götzen EU darf jetzt auf keinen Fall gekratzt werden, also wird verschwiegen. Falschinformation durch Nichtinformation.

N. Niklas
7 Monate her

Was sollen denn diese Maskenfotos? Offensichtlich passen die möglicherweise selbstgebastelten Verkleidungen nicht. Wieso das in Italien so ist … Aber sollen uns die Gesichter– wenn es schon die Zahlen nicht können – sagen, dass wir es mit einer besonders schweren und gefährlichen Krankheit zu tun haben? im „Hotspot“ Hamburg werden jedenfalls im Artikel zufolge jetzt gerade 4 Dutzend Patienten stationär mit Sars 2-Nachweis behandelt, sind fast noch 2000 Betten (für „Corona“) frei. Wann genau wird die tödliche Welle kommen? Nach den Zahlen von euromomo.eu hat sie – trotz dramatischer Bilder und Videos (Trucks mit Leichen und Holzsärge in Reihe) nicht… Mehr

teanopos
7 Monate her
Antworten an  N. Niklas

ich teile Ihre Meinung.
Das ganze Thema wirkt vollkommen aufgebläht, selektiv und medial gleichgeschaltet.

Hinzu kommt der folgender psychologische Effekt: der zwang nachzuziehen, die Medien und unsere links-grünen „Bessermenschen“ haben ein System der Denunziation aufgebaut das alles wegrasiert was nicht deren „wir linken und grünen sind deine Zwangsnanny“(und bezahl uns gefälligst) Agenda entspricht.

In zwei Monaten ist der Spuk in Europa vorbei, jede Wette. Die Fallzahlen sinken schon vorher.
Die Fallzahlen sinken bereits jetzt, nein, nicht wegen der ärztlichen und politischen Eingriffe in unser aller Leben.

Eberhard
7 Monate her

Man kann auch bestimmte Tendenzen aus der Verbreitung und Zunahme von Corona erkennen. Warum ausgerechnet wieder stark von den Südländern in die EU übertragen? Warum dazu in der BRD vorwiegend in unmittelbarer Nachbarschaft betroffen und davon ausstrahlend? Warum immer weiter nach Osten betrachtet stark abnehmend? Jeder Realitätsbewusste und der Logik fähige wird daraus ebenfalls seine Schlüsse ziehen können. In den Medien jedenfalls werden diese Tendenzen bestimmt nicht diskutiert, obwohl man viel für die Zukunft davon ableiten kann.

Riffelblech
7 Monate her

Es erscheint mir irgendwie bedenklich ,wenn nicht gar absurd ,das wir in D. auf die Zahlen der Hopkins Universität angewiesen sind . Können wir in D. nicht zählen ,rechnen ? Und noch etwas ist erstaunlich . Wir bekommen Zahlen von Infizierten und Zahlen von Verstorbenen . Sind diese alle infiziert und genau an dieser Erkrankung verstorben ? Oder sind sie „ mitlaufende“ Todesfälle ,die jetzt subsumiert werde; . Und noch etwas : wir bekommen immer Zahlen wie viele sich infiziert haben . Und wieviele Millionen sich nicht infiziert haben ,die gesund sind ,sind nicht relevant ? Setzt man die 25.000… Mehr

N. Niklas
7 Monate her
Antworten an  Riffelblech

2018 serologisch bestätigt 1700 Todesfälle durch Grippe (laut RKI), nach konservativer RKI-Schätzung aber sogar 20.000 bis 25.000 Tote (durch „Grippe“, also einschl. Influenza, Corona/Sars 1 etc.) In D bisher 2020 ganze 115 Sars 2-Tote: Hier ist insbesondere im Vergleich (trotz fahrlässigem Vorgehen unserer Regierung) aktuell überhaupt nichts an medizinischem Notstand zu erkennen. Maßnahmen absolut überflüssig. Die italiensichen Zahlen taugen offensichtlich hinten und vorne nicht. Da gibt es ja schon mehr Sars-Tote als in China und Iran zusammen. Vielleicht sollte man dort aufhören bei den Toten auf Sars 2 zu testen, weil sowieso zu 50% falsch und auch kein kausaler Nachweis… Mehr

chaosgegner
7 Monate her

Unsere oberste Krisenmanagerin, die Kanzlerin, hat noch nie eine Krise gemanaged!
Ihr Habitus ist es, erst abzuwarten (wie immer), bis andere die Arbeit gemacht haben und sich dann ans Rednerpult zu stellen, und als „Krisenmanagerin“ zu präsentieren.
Aber sie ist ja schlau und hat wohl schon bemerkt, dass die Entwicklung der Situation äusserst schlecht ist.
Da bietet es sich doch an, sich als selbst betroffenes Opfer zu präsentieren und sich damit aus der Schusslinie der Verantwortlichen zu nehmen. Was für eine Show!
Viele deutsche Wähler werden sie jetzt bestimmt bemitleiden.

teanopos
7 Monate her
Antworten an  chaosgegner

Und gleichzeitig verpulvert sie und ihr Dilettatenstadl unser aller Geld.

Man stelle sich vor was fähige Personen mit diesem Kapital alles sinnvolles für dieses Land tun könnten! Zum verzweifeln zum heulen!

Cosa nostra
7 Monate her
Antworten an  chaosgegner

Die Kanzlerin schiebt nichts auf die lange Bank, wenn es um den eigenen für Deutschland so unersetzbaren Wohlstandskörper geht.
Versuchen Sie doch mal, den gleichen Impfstoff wie Frau Merkel gegen Pneumokokken zu bekommen, damit sich ihre Chancen bei einer eventuellen Coronainfektion verbessern. Viel Glück !

Ich mag mir den Berliner Hühnerhaufen auch nur schwer vorstellen, wie sie alle kopflos nach „Mutti“ rufen und Angst um ihre politische Zukunft haben, sollte Mutti ein direktes Opfer ihrer Personalauswahl in Ministerämtern werden, da hängen ganze Stadtteile dran.