Deutschland wird demographisch umgedreht – und der Staat finanziert es

Deutschland im Jahr 2026: Der Ausländeranteil wächst dramatisch, der islamische Druck auch, die Bildung ist im Sinkflug. Derweil verlottern ganze Stadtteile wegen Armutsmigration. Der Staat zahlt Milliarden für genau diese Transformation. Langsam merkt es auch die Leitpresse – aber vermeidet wie immer klare Schlussfolgerungen.

Screenprint ZDF/Nachbarschaft im Niedergang

Deutschland wird gerade von innen umgedreht. Das passiert, ohne dass die meisten es bemerken oder davon Notiz nehmen. Eine neue Demographie setzt sich durch. Zuwanderer mit vielen Kindern ersetzen allmählich Deutsche mit wenigen Kindern. Eine Verschwörungstheorie ist unbestreitbar geworden. Derweil unterstützt der deutsche Staat die Migrantenfamilien mit vielen Milliarden Euro pro Jahr, setzt so weitere Ansätze für „Flucht-“ und Armutsmigration in ein ehemals reiches Land. Für ein echtes „Einwanderungsland“, das von Zuwanderung profitiert, wie es Union, SPD und Grüne angeblich installieren wollen, stimmt nichts am hiesigen Anreizsystem. Es kommen Menschen, die dem Land nicht nützen, sondern es belasten.

In den sozialen Medien werden derzeit Graphiken herumgereicht, die zeigen, wohin die demographische Reise in Deutschland geht. Auf farbig gestalteten Karten wird deutlich, dass in vielen deutschen Großstädten der Migrantenanteil bei den Unter-16-Jährigen bei über 60, manchmal bei 70 Prozent liegt. Übrigens sieht es auf dem Land auch nicht viel besser aus – höchstens in Ostdeutschland.

Die Runde machte auch die Nachricht von der gering ausgeprägten Lese- und Rechenkompetenz bei den 15-Jährigen in Deutschland. Laut Unicef sind beide nur bei 60 Prozent sichergestellt. Das bedeutet: 40 Prozent der „deutschen“ 15-Jährigen können nicht ordentlich lesen und rechnen. Übrigens machte die Sache in der PISA-Studie des Jahres 2022 noch einen etwas besseren Eindruck: Damals soll die Negativzahl noch bei 32 Prozent nicht alphabetisierten 15-Jährige gestanden haben. An die anscheinend rasante Entwicklung knüpft sich natürlich die Frage, woran so etwas liegen mag. Gerne genommen wird hier die Armut unter Familien mit Kindern, aber die liegt „nur“ bei 15 Prozent. Das kann also nicht die einzige Erklärung für 40 Prozent Bildungsnotstand sein.

Schüler bewerten Lehrer

Und in der Tat: Deutsche Schulen haben heute ganz andere Sorgen, die ebenfalls langsam, aber sicher in den Mainstream eindringen. Es sind Sorgen kultureller Art, so könnte man es allgemeingültig sagen. Denn Zuwanderer kommen nicht als leere Gefäße zu uns, und ihre teils hier geborenen Kinder auch nicht. Sie bringen etwas mit, mit dem sich nun vor allem Lehrer auseinandersetzen müssen – also Angehörige eines Standes, der oft dazu neigt, an die absolute Formbarkeit der Schüler zu glauben. Das ist in gewisser Weise ihre Arbeit. Aber die Sache hat Grenzen.

„Einige muslimische Schüler bewerten bei uns mit großer Vehemenz, was gut ist und was schlecht, was halal ist und haram“, erklärt eine anonym bleibende Lehrerin im Spiegel unter der Überschrift „Gebete, Gebote, Gruppenzwang“. Ab der fünften Klasse würden demnach Mädchen zu ‚korrekter‘ Kleidung im Sinne des Islams aufgefordert und „unter Druck gesetzt“. Weihnachten ist ebenfalls haram, und muslimische Schüler meutern, wenn sie den Klassenraum im Advent schmücken sollen. Girlanden mit Aufschriften wie „Eid Mubarak“ gehen aber natürlich in Ordnung. So bestimmen die jeweils Intolerantesten die neuen Regeln des Zusammenlebens. Salamibrote sind unmöglich, sie werden sofort von einigen Schülern zum „Thema“ gemacht. Und das geht angeblich nur von einer kleinen Gruppe von Schülern aus, die „unglaubliche Macht über eine große Gruppe gewonnen“ habe.

Die namenlose Lehrerin arbeitet an einer „Gesamtschule in einer Stadt in Norddeutschland“. Genauer geht es leider nicht, sonst droht ein Inferno aus Reaktionen. Der „Ruf der Schule“ stehe auf dem Spiel, sagt die Lehrerin, „Vorurteile würden befeuert“, lässt sie pflichtschuldig nachklappen. Man kennt das Argument von den sexuellen Übergriffen jugendlicher Migranten in deutschen Jugendclubs her. Auch die wollten die Verantwortlichen in Berlin und anderswo nicht klar benennen – weil es angeblich Vorurteile gefördert hätte.

Aber hier könnte noch etwas anderes gemeint sein, wenn von neu „befeuerten Vorurteilen“ die Rede ist. Vielleicht meint die Lehrerin auch den Druck, der von den Muslimen kommt, wenn man sie auf die alten Regeln des Zusammenlebens hinweist. Denn bei Widerspruch gegen den Halal-Wahn kommt von den jungen Muslimen oft die Antwort, man sei Rassist oder Nazi. So haben sie es von ihren Eltern und die vielleicht von migrantenliebenden „NGOs“ oder ihren Schleppern gelernt.

Westlicher Blick verkennt die Welt des Islams

Und nun steht all das im Spiegel. Wo sind wir nur hingekommen, dass man diesem Blatt einmal Recht geben muss. Aber es folgt sogleich der Nachklapp, wieder aus dem Mund der Lehrerin zitiert: „Wer Missstände öffentlich anspreche, laufe Gefahr, dass Neonazis und Rechtspopulisten sie instrumentalisierten.“

Man kann sich also merken, was man eh schon weiß: Die Missstände existieren, aber man darf nicht darüber reden, und wenn, dann nur halblaut in gut eingepackten Feature-Texten, mit Leerformeln zum tief innerlich abgelehnten Rechtstrend in der deutschen Politik.

Derweil scheint sich an deutschen Schulen eine eigene Realität, eine Parallelrealität zu etablieren. In Essen wollten Abiturienten „aus Rücksicht auf muslimische Schülerinnen“ den Abiball geschlechtsgetrennt feiern – also gemäß der Scharia. In Hamburg werden Schüler zum Ramadanfasten gezwungen, weil das halal ist. Oder Muslime boykottieren den Musikunterricht – weil der haram ist.

Es gibt vielerorts eine Art ‚Scharia-Polizei‘ von Schülern für (oder gegen) Schüler. Die religiöseren Muslime üben Dominanz aus und peitschen weniger religiöse Muslime und Nichtmuslime im eigenen Sinn ein. Für den Spiegel wichtig: „Muslime“ sind damit auch Opfer, nicht nur Täter. Aber das ist nur ein westlicher Blick auf das Problem. Aus islamischer Sicht weisen echte Muslime ihre verwestlichten Brüder und Schwestern zuück auf den richtigen Weg.

Die Lösung: Einfach alles zulassen

Inzwischen gibt es Gebetsräume an deutschen Schulen. Die dürfen aber natürlich nicht so heißen. „Raum der Stille“ heißt so etwas im Jargon der Jetztzeit, dazu der Hinweis: „Alle Schüler*innen dürfen den Raum gleichzeitig nutzen, unabhängig von Geschlecht, Kultur, Religion, Art der Nutzung.“ Also maximale Toleranz in einem Raum, der eigens für Muslime eingerichtet wurde, weil die angeblich bis zu fünf Mal am Tag beten müssen, wenn sie es denn schaffen. Die vorgegebene Toleranz ist so scheinhaft wie der Parolen-Wandschmuck à la „All colours … all types, all forms of love, all cultures, all faiths, all genders“. An fast allen deutschen Schulen dürften inzwischen ähnliche Toleranzaufrufe zu lesen sein. Aber diese Beliebigkeit zeigt immer mehr ihre innere Brüchigkeit.

Die Schüler zeigen immer häufiger „islamistische Tendenzen“, so die Lehrerin weiter – aber das ist nur eine Chiffre für „Frauen- und Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und Ablehnung von Demokratie und Menschenrechten“, wie sie in islamischen Kreisen schlichtweg üblich ist. Eine „kleine Gruppe“ von Muslimen beschädige angeblich den Ruf alle Muslime. Das dürfte Augenwischerei sein. Denn ihr Einfluss auf andere Muslime deutet auf anderes hin.

Aber der Spiegel-Artikel bezweckt am Ende ganz anderes: Religiöse Konflikte sollen entdramatisiert werden. „Damit umzugehen, ist unser Alltagsgeschäft“, sagt ein Klassenlehrer an einer Bonner Brennpunktschule. Die beste Lösungsmöglichkeit laut Gritt Klinkhammer, Professorin für Empirische Religionsforschung in Bremen: Einfach alles zulassen, Ganzkörper-Burkinis im Schwimmunterricht, Rücksichtnahme auf Ramadan-Muslime, Schweinefleisch in der Mensa deutlich auszeichnen. Und die Behörden sollen auch nicht immer solche ‚Probleme‘ machen mit Gebetsräumen oder Kopftüchern. Einfach machen lassen, und vor allem nicht im dunklen Keller, ein bisschen schön soll der Gebetsraum schon sein. Fazit: Deutsche Schulen sind schon längst in der Identitätenwirtschaft angekommen. Hier Muslime, dort teils stärker religiöse Christen. Dazwischen müssen „Streitschlichterinnen“ agieren. Ohne eigene Lobby bleiben die Atheisten .

Deutschland als „Sparkasse“

Aber das ist noch nicht das ganze Bild. Weitere Facetten zur Lage gibt es in der neuen ZDF-Reportage „Nachbarschaft im Niedergang“. Eher publikumsfern an einem Samstagmittag ausgestrahlt, zeigt die Reportage die ansteigende Verelendung in einigen deutschen Stadtvierteln, die aber heute immer stärker von Zuwanderern verschiedenster Couleur besiedelt werden und dominiert sind. Ein Viertel Ausländeranteil sagt da nur die halbe Wahrheit, durch Einbürgerungen und hier Geborene liegt der Migrantenanteil in Orten wie Hagen in Nordrhein-Westfalen oder Bremerhaven sicher noch einmal höher.

Und man lernt vor allem eines: Der Wechsel größerer Teile der Bevölkerung ist für alle Bewohner von Nachteil. Eigentümer müssen dabei zusehen, wie ihre Immobilien zunehmend verrotten und eine ganze Nachbarschaft hinter sich her in einen bodenlosen Schlund ziehen. Es gibt Probleme mit Ratten. Baumängel werden nicht behoben, Brandlasten nicht entfernt. Schuld sind offenbar die neuen Zuwanderer aus Südosteuropa, an die sich Bärbel Bas zuletzt im Bundestag so schlecht erinnern konnte, obwohl sie das Geschäftsmodell aus ihrer Heimat Duisburg kennt.

In Hagen leben mittlerweile mehrere tausend „Bulgaren“ und „Rumänen“, tatsächlich von alters her fahrendes Volk, Roma oder Sinti. In der Reportage gibt eine gut integrierte Romni zu, dass ihre Leute nicht immer „ganz korrekt“ seien und oft „Mist bauen“, was sicher auch für Kriminalität stehen soll. Und das führe dazu, dass die Roma insgesamt nicht mehr „ganz so herzlich willkommen“ seien. Viele betrachten Deutschland nur als „Sparkasse“, so wieder die Romni. Aber das ist nicht die Sparkasse, wie man sie in Deutschland kennt, mit brav jeden Monat einzahlen und am Ende ein Fahrrad kaufen. Von dieser „Sparkasse“ bekommt man Geld, ohne je etwas eingezahlt zu haben. So zeigt sich noch einmal in aller Pracht das falsche Anreizsystem der BRD in der Migration. Hallo, Frau Bas!

In Rumänien geht es Kindern besser

Besonders erstaunlich: In einer weiteren Unicef-Studie belegt Deutschland nur den 25. Platz unter 37 Ländern, was das „Kinderwohl“ betrifft, wie auch immer diese weit ausgreifende Kategorie definiert wird. Rumänien liegt in derselben Studie auf Platz 9, wie die Welt schreibt. Also zum Auf-der-Zunge-Zergehenlassen: Den Kindern rumänischer Roma in Rumänien ginge es demnach in Rumänien besser als in Deutschland, was natürlich auch daran liegen kann, dass Rumänien insgesamt kein so reiches Land ist und daher die deutsche Armut nicht als rumänische Armut zählt.

Und ja: Manche finden es auch schön und normal in Hagen-Wehringhausen, aber die kommen dann aus Albanien und haben vielleicht deshalb eine andere Optik. Auch in Bremerhaven-Lehe (der Ort mit dem Rattenproblem) finden sich Passanten, die versuchen, mit einem positiven Dreh von dem Ort zu sprechen. Aber andere können Argumente dafür liefern, dass es eben nicht wahnsinnig toll ist, dort zu leben. So unterscheiden sich Lebensgefühle, weil jeder Mensch sich auch selbst einbringt und vielleicht manchmal aus Trotz und Überlebenswillen etwas schönredet, das nicht mehr schön ist.

Dicker, böser Brief an Bas

Derweil stellen Läden den Verkaufsbetrieb ein, so etwa ein Schlachter in Hagen, weil ohnehin keine Kunden mehr zu ihm kommen. Vielleicht kommen so die Jahre wieder, in denen Metzger zu den unreinen Berufen gehörten und am Stadtrand zu leben hatten. Auf dem Markt kann er noch verkaufen.

Eine zentrale Lehre aus dem Beitrag ist: Bürger mit Kindern wollen in diesen umgedrehten, eigentlich vor aller Augen umkippenden Stadtteilen nicht mehr leben, weil die Gewalt dort so stark zugenommen hat, zumal unter Jugendlichen. Eine neue AfD-Anfrage hat ergeben, dass bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung an Schulen fast jede zweite Tat von Ausländern begangen wird.

Natürlich stellt die ZDF-Reportage die soziale Frage am Thema heraus, klammert Kultur, auch Kriminalität weitestgehend aus. Das handgreifliche Elend wirkt auch drängender und plakativer. Aber abgebildet wird so dennoch eine Abwärtsspirale, die leider viel mit Migration und speziell Armutszuwanderung zu tu hat; denn die verschlechtert die Zustände in ohnehin problematischen Stadtteilen immer weiter. Araber und Türken kommen beim ZDF allerdings nur als unfreiwillige Opfer der Misere vor. Insofern lässt sich sagen: Alles gut, die Islamisierung des Lerchenbergs läuft, und die Probleme erzeugen andere. Aber ein dicker böser Brief an Bärbel Bas wären die Bilder und Worte eben schon, wenn die Ministerin so etwas noch mitbekommt.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 0 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen