China und die USA verhandeln über Chips, Öl und Taiwan, während Europa außen vor bleibt. An den Börsen locken Chancen in Amerika und China, doch Anleger sollten sich nicht von Börsenmoden blenden lassen.
China und die USA setzen sich an einen Tisch und teilen die Welt auf. Ausgewählte chinesische Unternehmen dürfen wieder NVIDIA-Chips kaufen. Außerdem wird die Volksrepublik Öl aus Alaska, also aus den USA, beziehen. Das amerikanische Handelsdefizit gegenüber China soll sinken. Auch der Taiwan-Konflikt wird weiter vertagt. Europa bleibt bei diesen Diskussionen außen vor und muss sich mit den neuen Realitäten arrangieren.
Auch wirtschaftlich wird Europa zurückgelassen. Zwar gibt es einzelne Unternehmen, die weiterhin gute Geschäfte machen können, etwa ASML, Siemens Energy und einige andere. Doch im Großen und Ganzen wird Europas Wirtschaft durch die Brüsseler Bürokratie abgewürgt.
Thomas Kolbe will Risiken kleinhalten und setzt weiter auf amerikanische Technologiekonzerne. Alphabet, NVIDIA und Co. sind zwar hoch bewertet, bieten aber weiterhin große Chancen. Wer in Amerika investiert, kommt in der Regel gut davon. Kolbe warnt jedoch eindringlich: Zuschauer sollten sich auf keinen Fall durch Börsen-Hypes in Fallen locken lassen.
Philipp Mattheis hingegen schaut auf die zweite Reihe amerikanischer Technologiewerte und sieht große Chancen bei chinesischen Unternehmen.



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