Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Zwei Tage Peking, roter Teppich, Staatsbankett, große Gesten: Donald Trump wurde von Xi Jinping empfangen wie ein Staatsmann, der nicht nur zu Besuch kommt, sondern mit dem über die nächste Ordnung der Welt gesprochen wird. Nach außen: Lächeln, Händedruck, warme Worte. Unter der Oberfläche: knallharte Machtpolitik.
Denn dieser Besuch war kein gewöhnlicher diplomatischer Termin. Er war ein Blick auf die neue Weltlage. Nicht mehr Brüssel und schon gleich gar nicht mehr Berlin sitzen im Zentrum der Entscheidungen. In Peking saßen sich die beiden Mächte gegenüber, die über Krieg und Frieden, Handel und Sanktionen, Taiwan und Iran, Ölwege und Chipproduktion tatsächlich etwas zu sagen haben. Im Gespräch mit TE-Korrespondentin Suse Heger klären wir, wie dieser Besuch in Amerika aufgenommen wurde, was die US-Medien schreiben und was diese Gespräche für eine neue Weltordnung bedeuten.


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> In Peking saßen sich die beiden Mächte gegenüber, die über Krieg und Frieden, Handel und Sanktionen, Taiwan und Iran, Ölwege und Chipproduktion tatsächlich etwas zu sagen haben.
Eine davon setzt nicht auf Produktion, sondern eher auf Piraterie: https://uncutnews.ch/bewaffneter-raubueberfall-auf-die-weltweite-energieversorgung/
> „… im Hintergrund hat Washington still und leise einen bewaffneten Raubzug auf die weltweiten Öl- und Gasvorräte unternommen. Auf alle. …“
So ganz leise aber nicht – selbst in gewissen transatlantischen Blogs kriegt man es halbwegs mit.
Hier die Trumpsche TaiwanLösung: „Trump on Taiwan: “The Chinese just don’t want to see this place — we’ll call it a place, because nobody knows how to define it — but they don’t want to see it go independent. I’d like to see everybody making chips in Taiwan come over to us in America. I’m not looking to have somebody go independent. And, you know, are we supposed to travel 9,500 miles to fight a war? I’m not looking for that. When you look at the odds, China is a very, very powerful and big country. That’s a very small… Mehr
In einem Punkt möchte ich Frau Heger revidieren wollen. Putin hat nie behauptet, dass die Ukraine zu Russland gehört. Er hat die Ukraine als selbständiger Staat anerkannt. Seine Forderung ist Neutralität der Ukraine wie es auch in deren Verfassung steht und ein Ende der Diskriminierung der russischsprachigen Bevölkerung. All das hat die Ukraine ignoriert und das Gegenteil forciert. Man sollte aufhören, die Realität zu verbiegen, auf jeder Seite.
Die DonbassOblasten gehören jedenfalls wie die Krim inzwischen nach Referenden zu Russland – und da wird auch gewählt – nicht wie in der RestUkraine, wo Wahlen wegen Kriegsrecht gar nicht abgehalten werden. Thomas Röper am 1.10.2022: Gegen die westlichen Eliten Putins Rede zur Vereinigung Russlands mit den ehemals ukrainischen Gebieten Nach den Referenden im Donbass und in Cherson und Saporoschje hat Russland dem Wunsch der Menschen entsprochen und die Gebiete mit Russland vereinigt. Zum dem Anlass hat Putin eine deutliche Rede gehalten. . Russen haben lange die Infrastruktur übernommen, zahlen auch die Renten, die aus Kiew schon vordem eingespart wurden.… Mehr
Danisch schreibt:
https://www.danisch.de/blog/2026/05/16/china-economy-a-closed-loop-of-sleep-work-consume-a-communists-wet-dream/#more-74971
Ähnlichen Eindruck gewann ich beim GalaDinner, als ich das Agieren der Subalternen in Augenschein nahm: https://www.youtube.com/watch?v=ouyAQzM1D4w
Hätten sie etwa da schon erreicht, was sie mit uns gerade vorzunehmen gedenken?
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Es wird ohne Knopf im Ohr offen direkt ins Englische bzw. Chinesische übersetzt – wodurch der jeweilige Vortrag an Länge gewinnt und wenig zu einer freundlichen Stimmung beitragen will.
Warum soll Peking sein beschissenes System nicht auch Taiwan überstülpen? Wir kriegen dann die cracks aus Taiwan, die anderen können weiter machen nach Schema F. Win-win für den Westen, auch die SU hat sich von selbst erledigt, das übrig gebliebene Russland ist gerade dabei. Nur zu. Der Westen ist aus vielerlei Gründen derart attraktiv, dass den andern nur so die Augen tropfen. Die lernen es schon noch, so wie es die *Japaner schließlich auch gelernt haben. Ein Leben in Frieden und Freiheit gibt es nur im Westen oder nach westlichem Vorbild – ein Erbe der Aufklärung. Garant dafür sind die… Mehr
Die Claims dürften jetzt schon abgesteckt sein, ohne darüber weitere Worte zu verlieren und das heißt Beherrschung des eurasischen Raums, einschließlich Naher Osten und Teilen Afrikas durch Rußland und China und für die Amis die amerikanischen Kontinente, zusammen mit Grönland, was man den Europäern einfach ungefragt abnimmt. Was sich dann in punkto Handel und Wandel ergibt wird sich zeigen und eines ist sicher, Europa wird in der Klemme sitzen und wird zum Spielball unterschiedlicher Interessen und das wird man nicht verhindern können, sofern man nicht ausgeschlossen werden will, was den eigenen Niedergang bedeuten könnte. So werden sich die US-Amerikaner zunächst… Mehr
Wiewohl Xi nach Mao lange kein „Sohn des Himmels“ mehr ist – und sich wohl auch nicht als solcher fühlen wird.
Danke, dass Sie aufmerksam machen, was sich da auch historisch hinter den Protagonisten ballt – und hoffentlich einen gemeinsamen Weg in Frieden finden wird.
„…von Xi Jinping empfangen wie ein Staatsmann, der nicht nur zu Besuch kommt, sondern mit dem über die nächste Ordnung der Welt gesprochen wird.“ Deshalb wurde der orange Clown auch nicht von ihm persoenlich bei der Ankunft begruesst, so wie etwa Kim Jong Un oder Putin, ja? Wenn Xi Jinping jemanden persoenlich am Flughafen empfaengt — oder eben nicht — ist das in China fast immer bewusste politische Symbolsprache. Bei Kim Jong Un und Vladimir Putin wollte Xi oeffentlich Naehe, Loyalitaet und strategische Gemeinsamkeit demonstrieren. Dass Xi bei manchen Besuchen selbst am Rollfeld erscheint, ist daher eine Aufwertung ueber das… Mehr