Verbindungslinien ins Migranten-, NGO- und möglicherweise Clan-Milieu, sowie der fahrlässige Behörden-Umgang angesichts der Gewaltvorgeschichte des Mörders werfen viele Fragen auf.
picture alliance/dpa | Marcus Golejewski
Im Fall der Bluttat in Stade gibt es eine neue politische Verbindung: Die 65-jährige Frau Sylvia S., die sich als „Patentante“ des betroffenen Babys bezeichnet haben und den Fluchtwagen gefahren haben soll, ist die Schwiegermutter des niedersächsischen SPD-Landtagsabgeordneten Deniz Kurku. Kurku ist zugleich Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe.
Er legte die familiäre Verbindung am Donnerstagabend über seinen Anwalt offen, sprach den Opfern und Angehörigen sein Mitgefühl aus und erklärte, er habe vor der Tat selbstverständlich keine Kenntnis von einer möglichen Tat gehabt. Landesregierung und SPD-Fraktion stellten sich hinter Kurku; die familiäre Verbindung habe laut Regierung keine unmittelbaren Auswirkungen auf sein Ehrenamt.
Damit rückt die Rolle der Sylvia S. noch stärker in den Mittelpunkt. Gegen sie wird weiter ermittelt, ein Haftbefehl wurde aber nicht beantragt. Sie hatte bei der Bluttat in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade den mutmaßlichen Täter zur Einrichtung gefahren, war nach der Tat mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei geflohen, blieb aber mit defektem Reifen liegen, nachdem die Polizei auf den Wagen geschossen hatte.
Die Staatsanwaltschaft sieht keinen dringenden Tatverdacht. Sie betont, erst nach Abschluss der Ermittlungen könne gesagt werden, ob und welcher Tatvorwurf strafrechtlich relevant sei. Sylvia S. ist laut Medienberichten sogenannte Migrationsberaterin bei der NGO „Verband binationaler Familien und Partnerschaften“.
Die Tat selbst geschah am Montag, 29. Juni 2026. Der 45-jährige Vater aus Garbsen soll bei einem „Hilfeplangespräch“ in einer Jugendhilfeeinrichtung in der Dankersstraße 29 in Stade sechs Menschen erschossen haben – Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung sowie des Jugendamts der Region Hannover.
Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um Fatih G., er ist nach Polizeiangaben in Deutschland geboren, besitzt die türkische Staatsangehörigkeit und wohnte im Raum Hannover. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat derzeit als sechsfachen Mord; als Mordmerkmale nennt sie insbesondere Heimtücke und niedrige Beweggründe. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.
Hintergrund war offenbar ein eskalierter Konflikt um die drei Monate alte Tochter des Mannes. Mutter und Kind befanden sich in der Einrichtung in Stade; nach Polizeiangaben waren beide während der Tat im Haus, blieben aber unverletzt.
Die Vorgeschichte führt in die Medizinische Hochschule Hannover. Dort war das damals wenige Wochen alte Baby nach Medienrecherchen als Notfall behandelt worden; Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma, eine potenziell lebensgefährliche Hirnverletzung. Die Eltern bestritten diesen Verdacht. Laut ZEIT bestätigte die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen gegen beide Eltern wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen.
Gegen den Vater lief zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung: Am 22. April soll er im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter gegenüber Ärzten der MHH aggressiv aufgetreten sein und verbal gedroht haben.
Das Amtsgericht Neustadt am Rübenberge hatte den Eltern die Gesundheitssorge entzogen, nachdem sie eine medizinische Behandlung des Kindes verweigert haben sollen. Mutter und Kind wurden daraufhin in der Einrichtung in Stade untergebracht. Gegen diese Entscheidung hatten die Eltern Beschwerde beim Oberlandesgericht Celle eingelegt.
Geklärt werden muss, warum trotz dieser Vorgeschichte kein stärkeres Sicherheitskonzept in der Einrichtung griff. Der Mann galt als aufbrausend, gegen ihn wurde bereits ermittelt, dennoch fand das Gespräch in der Einrichtung statt.
Nach Darstellung des Sozialministeriums sei das bei sogenannten „Hilfeplangesprächen“ üblich; Polizei werde nur hinzugezogen, wenn die Gefahrenlage entsprechend eingeschätzt werde. In Stade wurde offenbar lediglich eine größere Gesprächsrunde gewählt.
Nach Medienrecherchen soll der Verdächtige insgesamt 15-mal geschossen und zwischendurch nachgeladen haben. NDR-Recherchen zufolge soll er die Tatwaffe, eine Beretta, etwa eine Woche vor der Tat in Berlin gekauft haben; für Pistole und Munition soll er rund 4.000 Euro bezahlt haben. Eine waffenrechtliche Erlaubnis soll der Mann nach Behördenangaben nicht gehabt haben.
Kurz nach der Tat berichteten Medien gestützt auf Informationen des WDR und NDR, dass der Täter womöglich aus dem Miri-Clan stamme. Dies wurde auf der ersten Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft ausdrücklich ausgeschlossen.
Offen ist auch die Rolle der Mutter des Kindes. Sie wurde zunächst in Polizeiobhut genommen und später wieder entlassen. Auch gegen sie wurde kein Haftbefehl beantragt. Unklar ist, ob und in welchem Umfang sie, die 65-jährige Fahrerin oder andere Personen aus dem Umfeld von der Bewaffnung oder den Absichten des Mannes wussten.
Die nun publik gewordene familiäre Verbindung der Fluchtwagenfahrerin zu einem SPD-Politiker begründet keine politische Verantwortung, macht aber den Fall noch sensibler. Die Öffentlichkeit muss jetzt erfahren: Wer spielt welche Rolle, und warum konnte ein hocheskalierter Konflikt ohne wirksame Sicherheitsvorkehrungen in eine solche Katastrophe münden? Wie eng ist das Unterstützernetz der Familie? Welche Rolle spielt die oben genannte NGO?
Nach der Bluttat kamen weitere erschütternde Details ans Licht: Unter den Todesopfern von Stade ist eine junge Mutter aus Hannover. Nach Angaben der Hannoverschen Allgemeinen hinterlässt sie zwei kleine Kinder im Alter von drei und vier Jahren; deren Vater soll erst wenige Wochen zuvor gestorben sein. Der Täter von Stade hinterlässt damit auch zwei Vollwaisen.


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Gerade in Bild online gelesen, dass es sich bei dem sechsfachen Mörder um einen pädokriminellen Knastausbrecher handelt, der 2021 in der Türkei wegen eines solchen Deliktes an seiner Tochter (aus einer seiner 3 Ehen) inU-Haft saß und dann wohl ausbrach und hier hatte natürlich keiner eine Ahnung selbst in seinen SPD Patenkreisen! Absoluter Kontrollverlust in diesem Land!
Zitat 1: „Eine waffenrechtliche Erlaubnis soll der Mann nach Behördenangaben nicht gehabt haben.“ > Na, hätte das polizeibekannte Goldstück eine Erlaubnis gehabt – was mich dann mit Blick auf das gewordenen „Irrenhaus Deutschland“ auch nicht überrascht hätte, dann wäre das ja wohl als noch schöner gewesen. – – – – – – Zitat 2: „Die nun publik gewordene familiäre Verbindung der Fluchtwagenfahrerin zu einem SPD-Politiker begründet keine politische Verantwortung, macht aber den Fall noch sensibler“ > Nun ja, wenn ich hier z.Bsp an die SPD-Tröte Aydan Özoğuz(„Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden“) und deren beiden den ISlamisten nahestehenden Brüder… Mehr
Warum wird hier der Begriff Hilfeplangespräch (HPG) permanent in Anführungszeichen gesetzt? Das ist ein Begriff aus dem Sozialgesetzbuch und integraler Bestandteil einer Jugendhilfemaßnahme.
Faktencheck: Das Wort Hilfeplangespräch existiert im SGB nicht! Vielleicht hat daher einfach die Beretta für die Anführungszeichen gesorgt.
Sie haben insofern recht, als der Bergriff HPG im SGB VIII nicht explizit vorkommt, das Procedere der „Hilfeplanung“ und der „Mitwirkung“ im Verfahren aber sehr wohl. Wie soll denn die Mitwirkung der Beteiligten sichergestellt werden, außer durch entsprechende Gespräche? (s. § 36 SGB VIII) Wenn Sie schon Fakten checken, dann bitte richtig.
Vielleicht, weil in solchen Kreisen vielfach eigene Gesetze gelten?
Jetzt einmal ganz abgesehen von dem Massaker: der ganze Fall stinkt zum Himmel. Bei dem drei Monate alten Säugling wurde ein Schütteltrauma festgestellt. Verursacht mutmaßlich vom Vater. Doch die Mutter bestritt nicht nur den Vorwurf, sie verweigerte ebenso den medizinischen Eingriff. Dennoch überließ man das Kleinkind ihrer „Obhut“. Man ließ sich auf das Gespräch mit dem ebenso gewalttätigen wie aggressiven Vater ein. Ausgerechnet in den Räumen der Schutzeinrichtung, dessen Adresse wohl eher vor ihm hätte geheimgehalten werden sollen. Die „Patin“ unterstützte das „Narrativ“ der Eltern. Dann lenkte sie das Fluchtfahrzeug. Würde man jemand, der nach einem Bankraub das Fluchtfahrzeug steuert,… Mehr
Der Verband binationaler Familien hat laut Gewinn und Verlustrechnung für 2024 4Mio Zuwendungen erhalten. Davon gingen 3209136,-€ für Gehälter drauf. Für 1926 werden 74 Mitarbeiter auf der Homepage angegeben. Jetzt müsste man mal recherchieren wieviel Geld vom Familienministerium kommt.
Wenn Austausch nicht stattfinden kann weil nur der Eine immer Recht hat – aber dann nützt auch der „Verband“ nicht – denn da kann man reden so lange man will.
Und Sylvia Scholz stellte sich offensichtlich ja auch auf eine Seite…
Das ist alles sehr mysteriös! Warum ist die „Patentante“ nicht in Gewahrsam, sie wußte doch anscheinend, dass der Täter um sich geschossen hat, sonst wäre sie doch nicht mit der Nobelkarosse mit hoher Geschwindigkeit abgehauen. Den Berichten nach war doch wohl die Polizei hinter ihnen her, da hält man doch an, wenn man ein reines Gewissen hat! Da sind wieder Politik typische Verflechtungen und Vertuschungen im Gange! Es wird wieder, unter willfähriger Hilfe von Justiz und Polizei, unterm Teppich landen! Die Schwiegermutter des Genossen, ist die Schwiegermutter des Guten! Diese ständige Klüngelei unter den „aufrechten Demokraten“ ist skandalös!
Nun wie würden sie sich verhalten, wenn ein Mörder mit Pistole befiehlt schneller zu fahren – ein Mörder der gerade ein halbes Duzend Menschen heimtückisch ermordet hat.
Finden sich anscheinend immer Dumme, welche den Lügen von Verbrechern nur allzu gerne Glauben schenken. Der Mörder hatte die Waffe im Wagen deponiert. Davon hat sie nichts mitbekommen? Sie hat auch nicht mitbekommen, daß er die Waffe dann aus dem Wagen geholt hat? Von dem Umstand, daß sie die Lügengeschichte des Täters, wie es zu den Verletzungen des Kindes gekommen ist, ebenfalls verbreitet hat?
hmm….wenn man mal an die angebliche „digitale Vergewaltigung“ von Frau Erfandes denkt….den ganzen Medien-Hype….die Demos…..die Sondersendungen…..die entsetzten Polit-Funktionäre…..und jetzt gibt es 6 ermordete Menschen….und? Nichts. In den ÖRR sowieso nichts….bei den anderen aber auch nicht viel. Immerhin gab es einen Gottesdienst….
Sylvie S. hat den Täter nach Stade gefahren. Und die Beretta von dem Täter hat sie auf der Fahrt nicht bemerkt? Nach der Tat fuhr sie das Fluchtauto mitsamt Täter in höchster Geschwindigkeit, wurde erst durch Schüsse auf die Reifen gestoppt. Sie ist eine eindeutige Komplizin – und wurde nicht verhaftet?
Das Ganze sieht mehr nach einer gezielten mafiösen Hinrichtung aus als nach einem Schütteltrauma!
Ist es am Ende eine SPD Variante des Celler Loch?
Die „ach so hilfsbereite Chaufferin“, kennt immer noch nicht, das „Mannsgetue“ der Orientalen und was kommt, bzw. kam dabei heraus? Ein widerlicher Mörder, läßt sich/ließ sich, zum Tatort kutschieren
> weil ihnen das Wohl des Landes am Herzen liegt, es geht vorwiegend darum das die Glaubens Brüder und Schwestern ins Land geholt werden, an die Macht kommen, auf jede erdenkliche Art bevorzugt werden.
Das klingt irgendwie wie AIPAC in den USA? Ich erinnere mich nicht an häufige Kritik hier.
Vielleicht, weil das eine nichts mit dem anderen zu tun hat?