Ist jetzt bunt genug oder die Kapitulation von Lehrpersonal

Jahrzehntelang predigt ein rotgrün dominierter Bildungsbetrieb „Vielfalt“ und „Willkommenskultur“. Jede Gefahr: ausschließlich von rechts. An einer Ludwigshafener Realschule lässt sich besichtigen, wie die Theorie immer wieder endet: in täglicher Gewalt, Polizeieinsätzen und bei Lehrern, die sich nicht mehr in die Schule trauen.

picture alliance / Uwe Anspach/dpa

Kaum ein gesellschaftliches Milieu hat die rotgrüne Migrations- und Vielfaltsdoktrin so zuverlässig in den Alltag trompetet wie der organisierte Bildungsbetrieb. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert ganz offiziell wie besinnungslos eine „generelle Willkommenskultur“ sowie die „migrationsgesellschaftliche Öffnung in allen Bildungseinrichtungen“. Migrationsbedingte Vielfalt sei als „Normalität und Potenzial“ anzuerkennen. Mit einem Vakuum zwischen den Ohren kommt der Parteisoldatensound nochmal doppelt so gut.

Kaum ein Berufsstand hat sich nach dem des Journalisten und des Politikern so sehr um die Verachtung der Menschen verdient gemacht wie der des Lehrers. Das trifft leider auch jene hervorragenden Lehrer, die gegen den ideologischen Mainstream ihres eigenen Milieus bestehen, bisweilen wie Leonidas und seine Männer bei den Thermopylen gegenüber einer schieren Übermacht. Gerade sie erinnern daran, welchen Rang dieser Beruf einmal besaß.

Tichys Lieblingsbuch der Woche
„Wir verlieren dieses Land“ - oder der Medienkrieg
Das politische Milieu des Bildungsbetriebs liegt seit Jahrzehnten auffällig weit links der Gesamtgesellschaft. In einer FES-Untersuchung kamen die Grünen unter jener soziokulturellen Berufsgruppe, zu der ausdrücklich Lehrer und Erzieher zählen, auf 29 Prozent, fast das Doppelte ihres Durchschnittswerts. Die GEW Berlin beschreibt die eigene Geschichte noch unverblümter: Die Gewerkschaft sei für etliche ihrer jüngeren Mitglieder einst eine „Art Ersatzpartei“ gewesen; die Grünen blieben später in vielen Fragen ein „Bündnispartner mit einem parlamentarischen Arm“. Heute fordert die Bundes-GEW ein Prüfverfahren für ein AfD-Verbot. Ist doch alles tutti! Oder?

Aktuell kann man wieder mal in Ludwigshafen studieren, was passiert, wenn aus ideologischer Theorie gesellschaftliche Wirklichkeit wird. Rund 90 Prozent der Schüler der Karolina-Burger-Realschule plus haben einen Migrationshintergrund. Eine Lehrkraft beschreibt den bunten Alltag damit, dass Schüler täglich Straftaten begehen. Der Weg zur eigenen Klasse führt Lehrer durch ein Spalier an Beleidigungen und Prügeleien auf den Fluren, Schüler schlagen und treten sich. Sanktionen sind nach Darstellung der Lehrkräfte kaum noch zu bewältigen. Wie denn auch. Da lacht man höchstens höhnisch drüber. Alles zahnlos, und diese Jugendlichen wissen das. Bis zu sieben Klassenkonferenzen pro Woche seien nötig, um einzelne Schüler wenigstens für einige Tage vom Unterricht auszuschließen. Selbst diese Strafe verliert ihren Sinn: Gewalttätige Schüler freuten sich teilweise über die freien Tage, die Eltern interessiere der Ausschluss häufig wenig bis nichts.

Die Schule benötigt regelmäßig den Einsatz von Polizei und Rettungskräften. Anfang 2026 wurde innerhalb von drei Tagen immer wieder Reizgas versprüht. An einem Tag erlitten 25 Schüler Atemwegsreizungen, fünf mussten ins Krankenhaus. Am Vortag waren zwölf Schüler und zwei Lehrer betroffen. Im Mai 2025 bedrohte eine Schülerin eine Lehrerin mit einem Messer. Zeitweise stand die Polizei täglich auf dem Schulgelände. Von 2022 bis 2024 registrierte die Polizei 121 Vorgänge an der Schule, 118 führten zu Strafanzeigen. Das Lehrerkollegium schickte einen zehnseitigen Hilferuf an die Schulaufsicht. Darin finden sich Todesdrohungen gegen Pädagogen. Lehrerinnen berichten von sexualisierten Beleidigungen. Wände und Möbel wurden zerstört, laut dem Schreiben wurde das Schulgebäude unterhalb von Treppen entweder vollgepisst oder vollgekackt. Was immer man unter ‚Notdurft verrichten‘ verstehen will. Dass jemand darunter zu dumm ist, um das Klo zu finden kann zwar angenommen werden, ist aber falsch. Es geht klar darum, den Disrespekt in jeder Form zum Ausdruck zu bringen. Die GEW-Vorsitzende in Rheinland-Pfalz erklärte damals, Kolleginnen hätten Angst um ihr Leben. Ditt is gelebte Vielfalt, Freunde!

"Ab nach Hause"
Gerald Grosz landet erneut Bestseller-Erfolg in Deutschland
Ein Jahr später: Zu Beginn des neuen Schuljahres fehlten zunächst bis zu 15 Lehrkräfte an einem Tag. Am Montag der zweiten Schulwoche waren 17 der insgesamt 54 Lehrer krankgeschrieben. Rund ein Drittel des Kollegiums blieb zu Hause. Mehrere Pädagogen erklärten dem SWR ausdrücklich, sie wollten nicht zurückkehren, solange der bisherige Schulleiter im Amt bleibe und Schulaufsicht sowie Ministerium keine wirkliche Unterstützung gewährten. Haha, was soll denn da passieren? Die Repression, die nötig wäre, um diesen Laden noch in den Griff zu bekommen, scheitert wieder an rotgrün ideologisierten verstrahlten Lehrkörpern.

Jetzt wird also die komplette Schulleitung ausgetauscht. Ist auch einfacher, als 90% Migrationshintergrundeltern mitsamt ihrer Brut den Hosenboden stramm zu ziehen. Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion übernehmen die Schule enger in eigene Verantwortung. Die neue Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig ist erst seit Mai im Amt; die CDU-geführte Landesregierung hat das Problem von ihren Vorgängern geerbt. Die offizielle Sprache bleibt bemerkenswert steril: Die bisherige intensive Begleitung habe nicht zu der notwendigen „nachhaltigen inneren personellen Stabilisierung“ geführt.

„Personelle Stabilisierung“ heißt im Verwaltungsdeutsch also: Lehrer haben Angst, ein Drittel erscheint zeitweise nicht mehr zur Arbeit und der Staat muss Polizisten in eine Schule schicken, damit dort Unterricht überhaupt stattfinden kann. Der Behördenwortschatz ist fast so aufschlussreich wie die Zustände selbst. Er verwandelt den völligen Kontrollverlust in ein Organisationsproblem.

bildungspolitischen Verbände verlangen seit Jahren mehr Personal, mehr Sozialarbeit und natürlich immer noch mehr Geld. Es beantwortet allerdings nicht die vorgelagerte Frage nach der Aufnahmefähigkeit eines Landes und seiner Bildungseinrichtungen. Ein Schulsystem  kann keine unbegrenzte Zuwanderung organisatorisch wegpädagogisieren.

Die GEW schreibt derweil weiterhin, migrationsbedingte Vielfalt berge „wichtige gesellschaftliche Entwicklungspotenziale und Ressourcen“. Noch 2025 erklärte die nordrhein-westfälische GEW angesichts extrem hoher Migrantenanteile an vielen Hauptschulen, diese Diversität müsse als Stärke anerkannt werden.

Eine unvollständige Chronik des schulischen Kontrollverlusts

Seit Jahren schicken Lehrer Brandbriefe, Schulen engagieren Wachschützer, Polizeiwagen stehen auf Schulhöfen und Pädagogen berichten, dass sie einen beträchtlichen Teil ihrer Arbeitszeit nicht mehr mit Unterricht, sondern mit der Eindämmung von Gewalt verbringen. 2024 registrierten die Polizeibehörden bundesweit 28.760 Gewalttaten an Schulen, 37,1 Prozent mehr als 2022; einen Rückgang gab es in keinem einzigen Bundesland.

Frankfurt, 2017: 69 Grundschullehrer wandten sich in einem Brandbrief an den hessischen Kultusminister. Sie schilderten, wie die Aufgaben von Integration, Flüchtlingsbeschulung, Inklusion und Erziehungsproblemen den normalen Schulalltag zunehmend lähmten.

Essen-Altendorf, 2017: Schulleiterin Julia Gajewski schlug für die Gesamtschule Bockmühle Alarm: mehr als 1.400 Schüler, rund 70 Prozent mit Migrationshintergrund, viele aus sozial schwierigen Familien und kaum noch regulär zu bewältigende Probleme. Die Schule wurde damals zum Sinnbild dafür, was geschieht, wenn sich soziale und integrationspolitische Probleme an einzelnen Standorten konzentrieren.

Saarbrücken, 2017: Das Kollegium der Gemeinschaftsschule Bruchwiese schickte einen vierseitigen Brandbrief an das Ministerium. Lehrer berichteten über Drogen, Alkohol, Gewalt, Mobbing und massive Beleidigungen und erklärten, sie seien nicht in der Lage, „objektiv Unmögliches“ zu leisten.

Berlin-Schöneberg, 2018: Die Spreewald-Grundschule engagierte einen privaten Wachschutz, damit überhaupt wieder Ordnung am Eingang herrschte. 99 Prozent der Schüler hatten einen Migrationshintergrund, die Schule hatte mehr als 30 gewalttätige Vorfälle innerhalb eines Jahres gemeldet; Sicherheitskräfte mit Deutsch-, Türkisch- und Arabischkenntnissen kontrollierten fortan das Gelände.

Potsdam, 2018: An der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Gesamtschule berichtete ein Brandbrief von alltäglichen Bedrohungen, Beleidigungen von Lehrern, Spucken, fliegendem Mobiliar, Schlägereien und Drogenkonsum. Die Verfasser beschrieben eine große Gruppe gewaltbereiter und „erziehungsresistenter“ Jugendlicher, die mit dem normalen Regelsystem der Schule kaum noch zu erreichen sei.

Dortmund-Dorstfeld, 2019: Drei Jugendliche sollen einen Lehrer der Martin-Luther-King-Gesamtschule in einen Hinterhalt gelockt haben, um ihn mit Hammerschlägen zu töten. Der Pädagoge wurde misstrauisch und verhinderte den Angriff; laut Anklage soll anschließend sogar ein zweiter Versuch geplant worden sein.

Bremen-Blumenthal, 2022: 43 Pädagogen der Tami-Oelfken-Grundschule wandten sich in einem Hilferuf an Bildungssenatorin Sascha Aulepp. Sie schilderten tägliche Angriffe auf Mitarbeiter – Treten, Schlagen und Beißen –, verwüstete Räume und massive Beleidigungen; zugleich kämpfte die Schule mit Kindern, die bei der Einschulung kaum oder kein Deutsch sprachen.

Duisburg-Marxloh, 2022: Die Herbert-Grillo-Gesamtschule rief eine „schulische Krise“ aus, nachdem immer wieder schulfremde Jugendliche auf das Gelände kamen, dort Cannabis konsumierten, randalierten, Schüler und Beschäftigte bedrohten und angriffen. Die Polizei wurde zeitweise mehrfach pro Woche gerufen; wichtig für die Einordnung ist, dass die Landesregierung die besonders problematischen Vorfälle ausdrücklich überwiegend schulfremden Personen zurechnete.

Berlin-Neukölln, 2023: Am Campus Efeuweg eskalierte eine Auseinandersetzung zu einer Massenschlägerei mit mehreren Dutzend verletzten Schülern, Lehrern und Polizisten. Nach WELT-Informationen hatten sämtliche beteiligten Schüler einen Migrationshintergrund; der Anteil der Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache an der Schule lag bei 81,3 Prozent, während Polizeiberichte bereits zuvor zunehmende Gewaltbereitschaft und fehlende Mitwirkung von Eltern dokumentiert hatten.

Hannover-Vahrenwald, 2023: Auch das Kollegium der IGS Büssingweg schrieb einen Brandbrief über eskalierende Gewalt und forderte unter anderem Sicherheitskräfte. Dass es sich nicht um das Problem einer einzigen Hannoveraner Schule handelte, zeigte sich wenige Wochen später am nächsten Standort.

Hannover-Stöcken, 2024: Die IGS Stöcken folgte mit ihrem eigenen Hilferuf: Handgreiflichkeiten, Bedrohungen, sexualisierte Gewalt, Vandalismus und Respektlosigkeit gehörten laut Brandbrief zum Alltag, Schüler mussten fast täglich vom Unterricht ausgeschlossen werden. Die Polizei rückte wiederholt an, Schüler brachten Pfefferspray, Rasierklingen und Messer mit; Gespräche mit Eltern scheiterten teilweise daran, dass diese schlecht oder gar kein Deutsch sprachen.

Herford, 2024: Lehrerin Birgit Ebel berichtete aus ihrer Gesamtschule von gefilmten Prügeleien, Gewaltvideos, Drohungen und Mobbing über soziale Medien. Rund 80 Prozent der etwa 720 Schüler hatten einen Migrationshintergrund; Ebel engagierte sich selbst gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher und forderte später eine Obergrenze für den Migrantenanteil an Schulen.

Neuss und Bonn, 2023/24: An Schulen wurden Fälle bekannt, in denen muslimische Schüler als eine Art „Scharia-Polizei“ auftreten und Mitschüler zu islamischen Verhaltensregeln drängen sollten. In Neuss beschäftigte der Vorgang schließlich die Polizei; Lehrerin Birgit Ebel berichtete parallel von offen islamistischen Parolen und zunehmenden Konflikten um Frauenbilder und religiöse Normen an Schulen.

Berlin-Friedenau, 2024: Das Kollegium der Friedrich-Bergius-Schule verfasste einen sieben Seiten langen Alarmbrief über aggressive, gewaltbereite und bildungsferne Schüler, von denen manche kaum Deutsch sprachen und zuvor noch nie eine Schule besucht hatten. Lehrer berichteten über Bedrohungen, Mobbing und immer häufigere Polizeieinsätze; die Schule hat einen hohen Migrationsanteil.

Sande, 2024/25: An der Oberschule Sande sorgte eine polizeibekannte Mädchengruppe über längere Zeit für Gewalttaten; im Zusammenhang mit der Gruppe wurden innerhalb eines Jahres 24 Körperverletzungen angezeigt. Im Januar 2025 wurde eine 14-Jährige so schwer zusammengeschlagen und getreten, dass sie eine Hirnblutung erlitt; nach Medienberichten haben Mitglieder der Gruppe Migrationshintergrund, ihre Eltern stammen aus Syrien und dem Libanon, zudem gab es eine Bedrohung gegen eine Lehrkraft.

Berlin-Moabit, 2025: Der homosexuelle Lehrer Oziel Inácio-Stech berichtete, Schüler der Carl-Bolle-Grundschule hätten ihn nach seinem Coming-out monatelang beschimpft und gemobbt. Muslimische Schüler hätten ihm erklärt, Homosexualität sei widerlich und er werde dafür in der Hölle landen; anschließend meldeten sich weitere Lehrkräfte mit Berichten über massive Probleme an der Schule.

Berlin-Neukölln, 2025: Selbst am nach Milliardeninvestitionen lange als Erfolgsmodell präsentierten Campus Rütli tauchte das Problem erneut auf. Wegen monatelanger Beleidigungen und Nachstellungen gegen den Ehemann eines homosexuellen Lehrers nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf; ein Verfahren gegen einen Schüler hatte es zuvor bereits gegeben.

Essen-Altendorf, 2025: Acht Jahre nach dem ersten Hilferuf war die Gesamtschule Bockmühle wieder in den Schlagzeilen; inzwischen haben mehr als 90 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund, darunter viele Geflüchtete mit schwachen Deutschkenntnissen. Nach einer Messerattacke wurde in Essen über Sicherheitskonzepte und darüber diskutiert, Schüler mit besonders hohem Förderbedarf nicht länger an einzelnen Schulen zu konzentrieren.

Cottbus-Sachsendorf, 2025: Eltern der Regine-Hildebrandt-Grundschule berichteten in einem Brandbrief von Schlägen, Tritten, Verletzungen mit anschließender ärztlicher Behandlung und Kindern, die aus Angst nicht mehr zur Schule gehen wollten. Mehr als 40 Prozent der Schüler haben laut schulischer Auswertung einen Migrationshintergrund, mehr als 38 Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit; Eltern und Behörden nannten ausdrücklich Sprachbarrieren als Teil des Problems.

Cottbus, 2026: Die Vorgänge führten schließlich über die Schule hinaus zu einer migrationspolitischen Konsequenz. Brandenburgs Innenminister René Wilke kündigte eine gezieltere Verteilung von Migranten und eine Wohnsitzauflage an und sprach ausdrücklich von Konzentrationseffekten mit negativer Wirkung auf Integration und funktionierende Sozialräume.

Ulm, 2025/26: An der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule berichtete die Schulleitung über „Massenkeilereien“, Bisswunden, schulfremde Personen auf dem Gelände und Lehrerinnen, die Angst hätten. Im Mittelpunkt standen VABO-Klassen für Jugendliche ohne Deutschkenntnisse, häufig Flüchtlinge; inzwischen kontrolliert ein Sicherheitsdienst den Zugang zu dem betroffenen Gebäudeteil.

Rheinland-Pfalz, 2025/26: Nach den beiden Ludwigshafener Schulen meldeten sich weitere Schulen im Land mit Brandbriefen und Überlastungsanzeigen. Der SWR berichtete von Lehrern, die Schüler als teilweise nicht mehr „beschulbar“ beschrieben und von einem Klima, in dem geregelter Unterricht nicht mehr möglich sei.

Das alles spielte sich ab, während die größte Lehrergewerkschaft des Landes ihre migrationspolitischen Glaubenssätze bis heute schwarz auf weiß festhält. Die GEW verlangt eine „generelle Willkommenskultur“, will migrationsbedingte Vielfalt als „Normalität und Potenzial“ verstanden wissen und beklagt eine angeblich zu dominante „Defizitperspektive“ in der Debatte über Migration und Bildung.

Inzwischen meldeten bei einer repräsentativen Befragung 65 Prozent der Schulleitungen, dass Lehrer in den vergangenen fünf Jahren an ihrer Schule beschimpft, bedroht, gemobbt oder belästigt wurden; 35 Prozent berichteten von körperlichen Angriffen. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Stefan Düll benennt inzwischen selbst einen kulturellen Faktor: Manche Schüler hätten entsprechendes Gewalt- und Autoritätsverhalten „nach Deutschland mitgebracht“, bei bestimmten Schülern werde besonders die Autorität weiblicher Lehrer nicht akzeptiert.

Das Mitleid der Bevölkerung für den rotgrün Bunt-und-Vielfalt-trompetenden Lehrkomplex*, der an vorderster Front jetzt die ideologische Suppe auslöffeln muss, die es sich selbst und dem Land mitgebraut hat, hält sich in äußerst engen Grenzen.


* die wenigen Ausnahmen darunter explizit ausgenommen

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 12 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

12 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
maps
4 Minuten her

Die Mehrheit der dummen und irren Deutschen will es doch genau so! Sie haben zwei Jahrzehnte genau das gewählt und tun es immer noch (siehe BW). Sollen sie ihre Buntheit doch bekommen, ich bin raus aus diesem ekelhaften System.

Pieter Ries
10 Minuten her

Verbeamtet das Lied der bunten Vielfalt zu singen war halt karrierefördernd. Zwischen Sabbatical und Reizüberflutung von geschenkten Menschen zu schwabern, diente dem guten Gruppengefühl.
Ein angenehmer Nebeneffekt, daß sich Beamte NIE an den politisch gewollten Kosten für Einwanderung, Flüchtlinge oder der Entschädigung von Zwangsarbeitern beteiligten, dafür aber im Voraus bezahlt und bestens versorgt werden.
Jeder Lehrer, der seiner Remonstrationspflicht nicht nachgekommen ist, ist Täter.

Berlindiesel
11 Minuten her

Ach, Frau Taxidis, was soll dieser Beitrag? Empörungs-Content, auch Click Bait genannt? Schauen Sie: Was WOLLEN Sie denn? Ihrem Namen nach zu Urteilen sind Sie Griechin oder griechischer Herkunft. Wie groß also ist ihre intermigrantische Solidariträt? Mein Erfahrung als Biodeutscher: Wenn es gegen den ALMAN geht, sind sich in der Regel ALLE, die keine germanischen Vorfahren haben, in diesem Land einig. Der Scheiß-Deutsche ist an allem schuld, soll die Schnauze halten und zahlen. Meist ist er eh alt, kinderlos und ängstlich, und oft stimmt das sogar. Aber manche der Fachkräfte und Goldstücke wollen eben nicht geduldig warten, bis die Boomer… Mehr

Andreas Stueve
13 Minuten her

Nun, bunt und vielfältig sei er, der latente, bald schon offene Bürgerkrieg. Ich kann allerdings kein Mitleid verspüren, selbst gewähltes Elend. Wer jahrzehntelang Roten und Grünen hinterherläuft, muss sich nicht beklagen. Dieses Staatswesen ist am Ende, es gilt, die omnipräsenten Machthaber zu stürzen und aus den rauchenden Trümmern neues zu bauen. Sela, Amen, Ende.

alter weisser Mann
13 Minuten her

Was wird denn wohl eine neue Schulleitung gegen die Zustände ausrichten können? Allenfalls wird dann besser abgewiegelt. 90% Migrationshintergrund und damit „Schüler“ jeglicher Art bis hin zu unbeschulbar und im Schulbetrieb überhaupt nicht sozialisierbar, da ist die Schule längst unrettbar aufs Riff gebrettert und wenn man da jetzt Ressourcen reinpumpt, werden die doch nur in den Nachbarschulen, die auch schon im Untergang sind, fehlen. „Eltern und Behörden nannten ausdrücklich Sprachbarrieren als Teil des Problems.“ Ja, das kann man gern glauben, dass Sprachbarrieren dazu führen, dass die Herzchen auf die Treppe koten oder ihre Mitschüler mit dem Messer angehen und eine… Mehr

Last edited 4 Minuten her by alter weisser Mann
WernerF23
14 Minuten her

Die Lehrer/… (Was auch immer) können nicht anders. Sie werden halt entsprechend ausgebildet. Scheinbar schließt sich lehren und lernen gegenseitig aus. Die Lehr…. werden nix dazu lernen. Die Ausbildung der Lehr…. ist das Grundproblem. Jeder Lehrer der nicht zum Dienst antritt, sollte dies auch begründen müssen, schlechter Grund = kein Lohn und keine Pension!

Manfred Bachmann
23 Minuten her

Für jene Lehrer, welche es nicht lernen durften, hier ein paar Schnipsel aus dem Zauberlehrling: Wandre wandre manche Strecke, dass, zum Zwecke, bunt es werde auf der schönen Heimaterde… (Nein. ich kann es nicht, ich lass lieber den Meister Goethe ran) Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los. Jene, die in MINT Fächern gut waren, haben den Sinn sicher verstanden, können aber nicht so schön Gedichte rezitieren. Die sagen einfach: „Geliefert wie bestellt.“

OJ
23 Minuten her

In Deutschlands Klassenzimmern und Jobcentern herrscht das nackte Grauen:
Die panische Angst vor dem Muslim hat den Staatsdienst fest im Griff. Wo früher rigoros sanktioniert und zensiert wurde, erstarrt die deutsche Bürokratie heute in präventiver Ehrfurcht vor jedem Vollbart und Kopftuch.
Lehrer und Fallmanager zittern um ihr Leben, während der Deeskalationsratgeber zur neuen Hausordnung wird.
Der Rechtsstaat macht kollektiv in die Hose und tauscht das Grundgesetz im Zweifel lieber direkt gegen den vorauseilenden Gehorsam❗

Last edited 19 Minuten her by OJ
Caracalla
31 Minuten her

Die wichtigste Ressource Deutschlands ist sein Humankapital und diese wurde mutwillig und konsequent zerstört. Es vergeht keine Woche mehr das nicht irgendwo Alarm geschlagen wird, von den dramatischen und immer größer werdenden Leistungsdefiziten von Schülern gar nicht zu sprechen.

Haba Orwell
38 Minuten her

> Ist jetzt bunt genug

Es geht noch bunter – wie in Ceuta zum Beispiel: >>>Schockierende Zustände in Ceuta<<<

> „… Obwohl Ceuta zwar aus dem medialen Rampenlicht verschwunden ist, ist dort in keiner Weise eine Normalität eingekehrt. Polizeistimmen schlagen Alarm und sprechen von entführten Mädchen und Gruppenvergewaltigungen. …“

Dazu wird die Quelle verlinkt: >>>La Guardia Civil confirma 15 violaciones en Ceuta desde la entrada masiva y un detenido con delitos por terrorismo | España<<<

Ungefähr das wollte doch die Sanchez-Regierung mit Pull-Faktoren schaffen? Ähnlich wie die ergrünten Lehrenden:innen in Schland?