Stagnation als Redaktionsprogramm

Der SPIEGEL schwingt die große Keule und stürzt sich auf die AfD. Das Titelbild stellt Frauke Petry gleich mit Hitler, und Gauland ist der Stellvertreter – vor der Kulisse des Reichsparteitags. Und dazu das alles erschlagende Wort „Hassprediger“. Das ist geschichtsvergessen. Das ist kein Journalismus. Das ist Propaganda.

VON Hans-Peter Canibol | 7. Februar 2016
Ein Kommentar zum Kommentar von Kai Gniffke

Rettet dem Deutsch! Ein Kommentar von Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke - ein beispielgebendes Stück Qualitätsjournalismus. Wehe, wenn an der Grenze so schnell geschossen wird, wie die Tagesschau kommentiert.

VON Ludger Kusenberg | 7. Februar 2016
Die Woche über in Ruhe lesen

Zwischen der Vermessung der Parallel-Welt außerhalb der Erde und einer zweiten Renaissance, nicht nur wegen Industrie 4.0, aber auch, vernimmt Stefan Aust Blockflötenmusik hinter dem großen schwarz-rot-rot-grünen Einheitsbrei. Eine Ausgabe mit guten Einzelstücken.

VON Fritz Goergen | 7. Februar 2016
Zurück zum Ur-Feminismus

Emanzipation ist kein Zuckerschlecken. Besonders, wenn das Bestreben um Gleichberechtigung und eine andere Wahrnehmung der Frau auch im Jahr 2016 noch regelmäßig aus den eigenen Reihen torpediert wird.

VON Anabel Schunke | 7. Februar 2016
Milliarden für Arbeitsplatzvernichtung

Endlich mal Stärke zeigen! Bundeswirtschaftsminister Gabriel will die Koalition auf Subventionskurs für Elektro-Autos bringen. Eine dümmere Entscheidung ist kaum vorstellbar.

VON Roland Tichy | 7. Februar 2016
Teil 1: Wer sind die Wähler der AfD?

… dann wäre die AfD mit 10,7 % erstmals drittstärkste Fraktion und – mit Sicht auf eine schwarz-rote Regierung – Oppositionsführer geworden. Das sagt weniger über die AfD aus als über die Politik im allgemeinen.

VON Tomas Spahn | 6. Februar 2016
Ein Justizminister, dem Recht und Justiz fremd sind

Wie die Jungfrau zum Kind ist Heiko Maas an seinen Job gekommen. Nun hat wohl der Größenwahn vom Justizminister Besitz ergriffen. Der merkwürdige Jurist legt sich mit den Koryphäen der Zunft an und offenbart einmal mehr, dass er wohl eine gefährliche Fehlbesetzung ist.

VON Stephan Paetow | 6. Februar 2016
Brief an den Blogwart IV

Ich gehe jetzt im Karneval im Büßerhemd über die Domplatte. In der Maske eines Moralapostels. Moralapostel tragen immer Masken. Wussten Sie das? Sie zeigen nie ihr wahres Gesicht. Daran können Sie Moralapostel erkennen, Tichy! Als was gehen eigentlich Sie? Fragt Wolfgang Herles.

VON Wolfgang Herles | 6. Februar 2016
Klaus-Jürgen Gadamer schreibt aus Thailand

Unser Autor hat die Botschaft in Pidgin schon überall in Asien gehört und ganz anders als politisch-korrekte Auslandsjournal-Journalisten es vermitteln: Thai people love the king and like military leadership. We like strong Thailand, not demo-crazy like in India, or we had before. America want to make us weak, so they want to force us to demoCrazy.

VON Klaus-Jürgen Gadamer | 5. Februar 2016
Einzige Kontinuität: chronisch kurzsichtige Politik

Falsche politische Entscheidung warf die deutsche Elektrochemie vor 20 Jahren aus dem Rennen, also ist Batterieforschung woanders zuhause. Als Frank Andres Hybride vorschlug, wollte niemand hören. Der jetzt politisch gewollte Rückstand in der Kernenergie bewirkt das Gleiche. Alles was funktioniert, tut es TROTZ Politik.

VON Holger Douglas | 5. Februar 2016
Weh dem, der keine Öffentlichkeit hat!

Lobbygruppen „bestellen“ sich Gesetze, um an das Geld der Leute zu kommen. Es ist letztlich nicht anderes als eine Umverteilung von unten nach oben. Wer da heute wegschaut, weil es ihn nicht betrifft, könnte morgen selbst zur Kasse gebeten werden. Dirk Schmidt berichtet aus der Praxis.

VON Gastautor | 5. Februar 2016
Nicht stark und ehrenhaft, sondern unemanzipiert

Das islamische Frauenbild diskriminiert nicht nur die Frauen, sondern auch aufgeklärte Männer. Es ist mit den Werten der Aufklärung nicht vereinbar. Deshalb braucht die islamische Welt eine Emanzipation – auch der Männer.

VON Gastautor | 4. Februar 2016
Fiktion trifft Wirklichkeit

Wird die Fiktion von der schleichenden Migration einer islamischen Gesellschaftsordnung inzwischen zum Teil von der Wirklichkeit eingeholt, beinahe überholt? Entpuppt sich der Roman gar als Blaupause für künftige deutsche Verhältnisse? Klemens Volkmann geht den Fragen nach.

VON Gastautor | 4. Februar 2016
Willkommenseuphorie und Kostendepression

Die Arbeitslosenquote unter den Zuwanderern wird langfristig mindestens 30 Prozent betragen. So eine Gesellschaft kann durchaus „lebendig“ (Weise) sein; ein „neues deutsches Wirtschaftswunder“ (Zetsche) wird sie aber nicht hervorbringen.

VON Hugo Müller-Vogg | 4. Februar 2016
Sich fragen, was Moral für einen bedeutet

Anabel Schunke hält es für einen grundsätzlich falschen Ansatz zur Integration von Flüchtlingen, von Anfang an mehr Anpassung von den Helfern zu fordern als von den Flüchtlingen selbst. Und meint: Es ist dringend an der Zeit uns zu fragen, ab wann Moral nicht mehr moralisch ist und welche Art von Hilfe wirklich hilft. Und vielleicht ist dieser Ansatz letztlich der Moralischste von allen.

VON Anabel Schunke | 3. Februar 2016