Dortmunder WM-Fan-Fest muss vor Zerstörern kapitulieren

Das Dortmunder WM-Fan-Fest am Hafen endet vor dem Viertelfinale. Nach brutalem Vandalismus und Konflikten mit Sicherheitskräften offenbar durch marokkanische „Fans" zieht der Veranstalter die Reißleine und die Stadt erlebt den nächsten Ausnahmezustand im öffentlichen Raum.

picture alliance / Snowfield Photography | D. Kerlekin

Dortmund wollte am Hafen den Fußballsommer feiern. Die Stadt präsentierte das Fan-Fest im Hafengarten. Auf einer 50 Quadratmeter großen LED-Wand sollten bis zu 3.000 Menschen die WM verfolgen. Der Eintritt war frei, die Spiele durften bis 23 Uhr laufen. Geplant war das Ganze bis zum Finale am 19. Juli. Daraus wird nun nichts mehr werden.

Der Veranstalter beendet das Public Viewing vorzeitig. Als Grund nennt er verklausuliert gezielte Störungen durch einzelne Gruppen und Konflikte mit Sicherheitskräften. Für einen weiteren Betrieb wäre deutlich mehr Sicherheitspersonal nötig gewesen. Die zusätzlichen Kosten seien wirtschaftlich nicht mehr tragbar.

Der WDR berichtet konkreter: Während und nach dem Achtelfinalsieg Marokkos gegen Kanada kam es zu Vandalismus. Ein Teil der Besucher zerstörte Einrichtungen und technisches Equipment. Die Stadt Dortmund war nach WDR-Angaben in die Entscheidung zur Beendigung des Fanfests nicht einbezogen.

Damit bekommt Dortmund ein weiteres Lehrstück in deutscher Gegenwart. Eine Veranstaltung für Bürger, Familien und friedliche Fußballfans aller Nationalitäten wird beendet, weil eine aggressive Minderheit den Rahmen sprengt. Die friedliche Mehrheit verliert wieder einmal einen einstmals friedlichen Ort und ein Stück Gemeinsamkeit stiftendes. Der Veranstalter verliert sein Geschäftsmodell. Der öffentliche Raum verliert wieder ein großes Stück Normalität.

Offiziell heißt es „einzelne Gruppen“. Diese Formulierung ist inzwischen der Gummiwand-Satz deutscher Behörden- und Medienkommunikation. Er federt alles ab, was politisch unangenehm wird. Er benennt keine Herkunft, keine Milieus, keine wiederkehrenden Muster. Er produziert sprachliche Watte, während private Veranstalter Zäune ersetzen, Sicherheitsdienste aufstocken und irgendwann den Stecker ziehen müssen. Und alle Menschen deutlich sehen, wer für die Vandalismus und Gewalt, für die sich ausweitende Dominanz im öffentlichen Raum verantwortlich ist. Da immer weiter zu versuchen wie mit Scheuklappen im Sinne von “alles gut, hier gibt es nichts zu sehen, gehen Sie weiter“ zu derailen, funktioniert nicht mehr. Die Menschen haben genug davon.

Viele marokkanische Fans feiern absolut friedlich (so auch die marokkanische Familie der Autorin). Verantwortlich sind jene männlichen Besucher aus Strukturen, die aus einem friedlichen Fußballabend für alle eine Machtdemonstration machen. Vorrangig sind das Menschen aus dem Maghreb, die in den letzten 12 Jahren nach Deutschland eingeströmt sind, sich hier breitmachen und außer Kriminalität und Unfrieden keinen Beitrag zum gemeinsamen Zusammenleben leisten. Das wissen auch marokkanische integrierte Menschen, die nicht weniger darunter leiden als Deutsche, wenn sie erleben müssen, wie diese Personengruppen hier wie die wilde Sau verfahren, ohne überhaupt ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Wer nach einem Sieg Einrichtungen zerstört, Sicherheitskräfte herausfordert und eine Stadtveranstaltung faktisch unmöglich macht, wer Menschen angreift, zeigt Verachtung für den Ort, an dem er steht. Er hat hier schlicht nichts zu suchen.

Die Reaktionen vieler Nutzer im Netz fallen deshalb so wütend aus. Sie sehen im Aus des Dortmunder Fanfests kein isoliertes Ereignis, sondern ein weiteres Zeichen für den Rückzug des normalen Lebens. Weihnachtsmärkte brauchen Beton und Wachpersonal wie Hochsicherheitszonen. Stadtfeste ächzen unter Sicherheitsauflagen oder finden wegen Unfinanzierbarkeit nicht mehr statt. Veranstalter kalkulieren längst mit Risiken, die früher nicht zur Grundausstattung eines launig-leichten Sommerabends gehörten. Auch bundesweit stehen öffentliche Feste durch steigende Sicherheitskosten unter Druck.

Dortmund trifft diese Entwicklung besonders hart. Die Stadt lebt vom Fußball, vom BVB, von großen Bildern des gemeinsamen Jubels. Ausgerechnet dort endet ein WM-Fanfest, bevor die entscheidende Turnierphase beginnt. Das Signal ist wieder einmal verheerend: Wer laut genug stört und teuer genug wird, verändert den Alltag aller anderen. Und wieder einmal wird dem kein entschiedener Einhalt geboten, die Störer und Gewalttäter, Unruhestifter und Agressoren nicht zurückgeführt, sondern dürfen weiter und weiter Kleinholz aus den Städten machen.

Die Stadt kann sich nun bei „allen Fans“ bedanken, wie es in der offiziellen Kommunikation heißt. Das klingt freundlich und hilflos zugleich. Das alles ersetzt keine Durchsetzung der öffentlichen Ordnung. Freundliche Worte ersetzen keine politische Klarheit. Bürger brauchen öffentliche Räume, in denen sie zusammenkommen können, ohne jedes Mal die Frage nach Eskalation, Absperrung und Sicherheitskosten mitzudenken.

Der Veranstalter kann ein kostenloses Fanfest nicht in eine Sicherheitsoperation verwandeln.  Am Ende gewinnt in Dortmund die Gewaltbereitschaft über das Gemeinsame. Wieder einmal. Und die Leute haben die Schnauze einfach voll. Deutsche wie auch Türken oder Marokkaner, die sich anstrengen und sich anständig und ordentlich verhalten, aber zunehmend mit kriminellen Marokkanern in einen Topf geworfen werden, weil Politik die Situation mit jedem Tag weiter verschärft und grüne Medien weiter mit einem stumpfgewordenen Rassismus-Schwert wedeln, wenn man einfach nur sagt, wie es ist.

Deutschland erlebt solche Szenen inzwischen mit ermüdender Regelmäßigkeit, ohne dass sich auch nur irgendetwas verbessert. Zum Schluss wundert sich die Politik über Bürger, die den Verlust ihres Alltags nicht mehr als bedauerlichen Einzelfall hinnehmen wollen und die AfD anfangs aus Notwehr, nun mit Überzeugung wählen. Übrigens Deutsche wie auch Marokkaner. Wie gesagt: Schnauze voll und Ende Gelände.

Das Dortmunder WM-Fanfest ist vorbei. Übrig bleibt eine Stadt, die ihren Fußballabend verloren hat. Und ein Land, das sich immer öfter von denen vor sich hertreiben lässt, die mit Freiheit, Gastfreundschaft und öffentlichem Frieden rein gar nichts anfangen können. Außer alles zu zerstören. Politiker der CDU/CSU, SPD und Grünen sind hier unbedingt mit eingeschlossen,

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Kommentare ( 36 )

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ThomasP1965
8 Tage her

Typisches xenophobes Geschwätz.

Axel Fachtan
8 Tage her

Wenn „wir“ keine Macht demonstrieren,
dann eben die außereuropäischen Zuwanderer.
Wer aufhört zu herrschen
der wird beherrscht.
Wer das nicht versteht
hat zehntausend Jahre der Menschheitsgeschichte
verpennt.

Sonny
8 Tage her

Neben uns selbst tun mir die anständig lebenden Marokkaner in diesem Land hier leid – da gibt man zuhause alles auf, versucht, sich in einem vermeintlich friedlichen Land ein neues Leben aufzubauen und dann wird der Abschaum, dem man entfliehen wollte, einfach massenweise nachimportiert und man lebt wieder unter Willkür und Gewalt und Zerstörung. Tja, da muss man wohl konstatieren: Deutschland war die falsche Wahl. Ich empfehle, ein kleines Stückchen weiter nach Norden abzuhauen oder Europa am besten ganz zu verlassen. Hier ist es nirgendwo mehr wirklich sicher. Der afrikanische Kontinent paßt nicht ins einundzwanzigste Jahrhundert. Und die Handhabung der… Mehr

Emanreztuneb
7 Tage her
Antworten an  Sonny

Die anständig lebenden Marokkaner… Ich lach mich tot. Kann nur jemand schreiben, der noch nie mit denen zu tun hatte. Die haben überall, wo sie sich hier in Europa angesiedelt haben einen MISERABLEN Ruf. Frankfurt und Darmstadt schon vor 20 Jahren. Frankreich und Holland genau so.

Engel
9 Tage her

Tja, dann sollten die Dortmunder noch mehr und ausdauernder die Altparteien wählen, dann wird das sicher wieder besser!

Haba Orwell
8 Tage her
Antworten an  Engel

Fußballfans-Krawalle gibt es seit Jahrzehnten – erst jetzt wird daraus große Sache gemacht, als eventuell ein paar Marokkaner beteiligt waren?

Deutscher
8 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

„Machen Deutsche auch“, „War schon immer so“….
🫩🥱😴

Herr Orwell hat zu viel Bosetti geguckt.

Haba Orwell
8 Tage her
Antworten an  Deutscher

Trotz des Nicht-Fütterung-Gebots: Selbstredend konnte es nie michelige Fußballfankrawallen geben, da der Michel ja strikt nach dem Buchstaben des Gesetzes lebe (wie meine kürzlich verstorbene Tante gerne Absurdes erzählte). Ich habe zwar selber erlebt, wie die Typen Regionalzüge versauen, aber was nicht sein darf, kann nicht sein. Sicherlich waren alles Marokkaner mit künstlich aufgehellter Haut nach intensiven Sprachkursen, die zur Tarnung gesoffen haben.

Last edited 8 Tage her by Haba Orwell
Manfred_Hbg
9 Tage her

Zitat: „Und die Leute haben die Schnauze einfach voll. Deutsche wie auch Türken oder Marokkaner“ > Wenn ich mich recht erinnere, dann hatten sich schon vor sech/sieben Jahren hier lebende und gut integrierte Marokkaner und Türken über ihre jeweiligen „Goldstücke“ beklagt und gesagt das sie eine Schande beschämend und eine Schande wären. Doch unsere wohlwollende „Polit-Elite“ hatte auch deren Beschwerden nicht interessiert. Und was die Abschieberegeln nach Marokko betrifft, die sind, oder waren zumindest, auch sehr merkwürdig und eng gefaßt. Ich weiß nicht ob es immer noch so ist, aber soweit ich mich erinnere, durften nach Marokko nur zwei oder… Mehr

joly
8 Tage her
Antworten an  Manfred_Hbg

Trotz all dieser Aussagen ihrer so genannten super Integrierten sieht und hört man nichts, wenn mal wieder ein Nafri oder Bruder im Glauben uns weiße Deutsche abmessert, mit Bomben, Kalaschnikows oder LKWs verkrüppelt oder zerquetscht. Wo sind denn die Kommentare dieser Migranten?

fluffy_bird
9 Tage her

Im Beitrag wird das Fatale angesprochen, was mit der Nichtbenennung der Schuldigen und vor allem jeglicher fehlender Konsequenzen einhergeht. Schuld für den Abbruch haben Marokkaner. Nein, nicht alle Marokkaner, überhaupt nicht. Wie der Artikel vollkommen zurecht feststellt, gibt es genügend Marokkaner die vollkommen friedlich in Deutschland leben und in vielen Fällen wahrscheinlich auch bestens integriert sind. Und den meisten von denen dürfte das alles sehr sauer aufstoßen. Aber indem man die eigentlich Schuldigen, nämlich die Marokkaner, die Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum gefährden, nicht beim Namen nennt und zusätzlich es ja keinerlei Konsequenzen gibt (man schaue sich die Zahlen… Mehr

Biskaborn
9 Tage her

Mit der Rassismuskeule wird mittlerweile alles erschlagen! Nicht nur die Linken sind dabei ganz vor in Aktion, nein auch die CDU, CSU ziehen hier voll mit und zerstören so das Land!

Dieter Rose
9 Tage her

Und die CDU ist dabei, obwohl sie rechts ist, beim „Aufstehen gegen rechts“. Auch in Schulen gibt es „Kunst gegen rechts“. Spinnen die oder spinne ich?

Robert Tiel
9 Tage her

Dann geht umsonst nicht mehr.
Drinnen gibt es dann eine Schweinsbratwurst für das Geld.

Contra Merkl
9 Tage her

Der Staat versagt doch dabei schon seit 4 Jahrzehnten. Deswegen können sich hier auch sämtliche kriminellen Clans breitmachen, ohne das da was nennenswertes passiert. In den USA fährt man dort jetzt eine andere Schiene, zwei mal beim Ladendiebstahl erwischt und dann kommt ICE und es geht für die ganze Sippe in den Flieger ab damit. Sowas brächte man auch hier, zwei mal negativ aufgefallen und dann bekommen die ihr Bündelung gepackt und es geht in die Heimat zurück. Ganz einfach. Hier hat die Politik schon lange die Kontrolle verloren. Man will einfach gar nichts tun. Deswegen mUSS das Altparteien Syndikat… Mehr