Großbritannien plant YouTube-Bonus für BBC & Co. – in Deutschland wächst derselbe Ruf

Großbritannien will BBC & Co. in YouTube-Feeds nach oben bringen. YouTube warnt vor staatlich sortierter Reichweite. In Deutschland klingen längst ähnliche Forderungen offen an. Warum das den Verfall der bisherigen Parteien nicht aufhalten wird:

IMAGO - Collage: TE

Die britische Regierung will den digitalen Nachrichtenmarkt politisch vorsortieren. YouTube hat britische Content-Ersteller gewarnt, dass neue Regeln die Plattform zwingen könnten, bestimmte Kanäle über andere zu stellen. Gemeint sind staatlich finanzierte und öffentlich-rechtlich privilegierte Anbieter wie BBC, ITV und Channel 4.

Der Anlass ist das Grünbuch „Watch this space: a new strategic direction for UK media“. Das Papier des Kultur- und Medienministeriums wurde am 23. Juni 2026 veröffentlicht. Die Konsultation läuft bis zum 31. August 2026. Auf dem Papier geht es um „vertrauenswürdige Nachrichten“. In der Praxis geht es um Reichweite.

Die Regierung, die in Umfragen wie auch in Wahlen komplett erodiert, prüft ein sogenanntes Prominenzregime. Nachrichten und Inhalte bestimmter Public-Service-Media-Anbieter sollen auf digitalen Plattformen leichter auffindbar werden. Betroffen wären soziale Netzwerke und Videoportale, also auch YouTube. Die sechs benannten Anbieter sind BBC, ITV, STV, Channel 4, S4C und Channel 5.

Die Begründung lautet wie immer: Algorithmen bevorzugten Engagement, erzeugten Filterblasen und verstärkten Falschinformationen. Der Staat soll nun helfen, die richtigen Anbieter in die sichtbaren Bereiche der Plattformen zu schieben. Die Regierung spricht von „sachlichen, korrekten und vertrauenswürdigen Nachrichten“. Der Nutzer soll also weiterhin klicken dürfen. Vorher sortiert der Staat aber das Regal.

Ofcom-Zahlen liefern den politischen Vorwand. Mehr als die Hälfte der britischen Erwachsenen nutzt soziale Medien für Nachrichten. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es rund drei Viertel. YouTube ist bei Kindern im Alter von 4 bis 15 Jahren der meistgesehene Dienst. Für die alten Sender ist das ein ungeheurer Machtverlust, den sie nur noch über harte Eingriffe wie Regulierung aufzuhalten versuchen. Die britische Regierung bevorzugt nach eigener Darstellung freiwillige Vereinbarungen zwischen Plattformen und öffentlich-rechtlichen Anbietern. Falls diese nicht reichen, sollen gesetzliche Maßnahmen kommen. Das ist die freundliche Version eines Zwangs.

YouTube reagiert mit der Kampagne #KeepYouTubeYours. In einer Mitteilung an Creator warnt das Unternehmen, neue Regeln könnten YouTube verpflichten, „einige Kanäle über andere“ zu stellen. Das könne unabhängige Journalisten, Pädagogen und Digital-First-Unternehmen in den Feeds wesentlich nach unten drücken. Maßstab wäre dann nicht mehr, was die Zuschauer sehen wollen. Maßstab wäre die politische Definition von Vertrauenswürdigkeit. Für Deutschland würde das bedeuten, dass der unbeliebteste windige Kanzler mit seinem windigen Staatsminister ARD, ZDF und Spiegel durchdrückt, damit kritische neue Medien, die die Weimer-Skandale aufgedeckt haben, kaum noch stattfinden. Wie praktisch, nicht wahr?

Nigel Farage nennt die Pläne das, was sie sind: „entsetzliche staatliche Zensur“. Der Reform-UK-Chef wirft Labour vor, die Kontrolle über den YouTube-Algorithmus an sich reißen zu wollen. BBC und Channel 4 würden künstlich hochgeschoben, unabhängige Stimmen benachteiligt. Farage kündigt an, eine Reform-UK-Regierung werde solche Maßnahmen wieder abschaffen. Na schauen wir mal. Noch immer waren Zensurinstrumente, einmal geschaffen, süßer, als ohne sie. Aber der Spieß könnte hier natürlich umgedreht werden und nach einem Machtwechsel mit solch einem Instrumentarium bisher kleine Anbieter klar bevorzugen und die sogenannten großen etablierten „Lügenmedien“ in der Sichtbarkeit reduzieren. Dass sich das alles einmal umdrehen lässt, daran denken Linke auf ihrem Weg nach unten nie. Sehr bedenklich.

Der Vorwurf trifft einen wunden Punkt. Viele Nutzer sind zu YouTube, X, Podcasts und anderen Formaten gegangen, weil sie den etablierten Sendern nicht mehr trauen. Die BBC hat seit vielen Jahren eine immer linkere Schlagseite. Reform UK und Farage klagen über negative Berichterstattung. Kritiker werfen der BBC eine wohlwollende Darstellung offener Grenzen und eine Verharmlosung migrationsbezogener Themen vor. Im Israel-Gaza-Konflikt kamen weitere Vorwürfe hinzu. Die BBC wurde kritisiert, weil sie die Hamas zunächst nicht als Terroristen bezeichnete. Hinzu kamen umstrittene Opferzahlen des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums in Gaza. Auch die Jimmy-Savile-Affäre hängt dem Sender bis heute nach.

Auch ein internes Whistleblower-Memo des früheren BBC-Beraters Michael Prescott dokumentiert „ernste und systemische Probleme“ im Sender. Besonders brisant: Das BBC-Format „Panorama“ schnitt Trumps Rede vom 6. Januar 2021 so zusammen, dass fast eine Stunde auseinanderliegende Passagen wie ein Aufruf zum Sturm auf das Kapitol wirkten. Der öffentlich-rechtliche Sender, dem nun staatlich bevorzugte Sichtbarkeit verschafft werden soll, steht damit selbst für jene Manipulationspraxis, vor der angeblich geschützt werden muss.

Ausgerechnet dieses System also soll nun durch staatliche Prominenzregeln gestützt werden. Das Reuters Institute beziffert das allgemeine Vertrauen in Nachrichten im Vereinigten Königreich auf 30 Prozent. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Die Regierung beantwortet diesen Vertrauensverlust mit mehr Sichtbarkeit für Anbieter, denen ein wachsender Teil des Publikums ausweicht.

Der aktuelle Vorstoß baut auf dem Mediengesetz von 2024 auf. Dieses Gesetz schafft bereits Prominenzpflichten für Apps öffentlich-rechtlicher Anbieter auf vernetzten TV-Plattformen. Ofcom überwacht die Ausweisung und einen Verhaltenskodex. Nun soll dieses Prinzip aus dem Smart-TV-Menü in die Feeds der großen Plattformen wandern. Politisch kommt der Plan in einer besonderen Lage. Keir Starmer kündigte am 22. Juni 2026 seinen Rücktritt als Labour-Vorsitzender an und bleibt nur bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Einen Tag später veröffentlichte seine Regierung das Medien-Grünbuch. Die alte Regierung will noch digitale Reichweitenordnung hinterlassen. What could go wrong.

Diese Debatte ist allerdings kein britischer Sonderfall. Auch in Deutschland ertönen dieselben Rufe. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer betrachtet YouTube als „neues Fernsehen“ und leitet daraus neue Regeln ab. Er will Plattformen stärker regulieren, Google kartellrechtlich härter angehen und sprach bereits davon, der Konzern solle am besten zerschlagen werden. Zugleich fordert er, öffentlich-rechtliche Inhalte stärker über private Plattformen zu verbreiten. Er nennt das Embeddings. Zusätzliche Reichweite für ein System, das ohnehin Milliarden aus Beiträgen erhält.

Weimers Denke passt exakt in den britischen Baukasten. Erst wird YouTube zum Fernsehen erklärt, dann soll die alte Rundfunklogik auf die Plattformen übertragen werden. Danach kommen die Landesmedienanstalten, Vielfaltswächter, Regulierungsregime und die Frage, welche Inhalte der Staat für sich als besonders wertvoll markiert. Die öffentlich-rechtlichen Anbieter erhalten damit nicht weniger Konkurrenzdruck. Sie erhalten politische Schützenhilfe. Aber auch das wird den Verfall nicht aufhalten können.

Jüngst kam Ricarda Lang mit ähnlicher Stoßrichtung hinzu. In einem FAZ-Gastbeitrag fordert sie „entschlossenes ordnungspolitisches Handeln“ für den digitalen Raum. Verlangt wird (ebenso wie von Weimer) eine Plattformabgabe, eine Digitalsteuer zur Förderung des Journalismus, konsequente DSA-Durchsetzung, Transparenz bei Online-Algorithmen, Begrenzung „schädlicher“ Algorithmen, verlässliche Identifikation gegen Bots und eine Modernisierung des digitalen Medienstaatsvertrags.

Der entscheidende Satz lautet: Der digitale Raum dürfe nicht länger eine privat kontrollierte Infrastruktur öffentlicher Abhängigkeit bleiben. So formuliert man den Machtanspruch über Plattformen, ohne ihn Machtanspruch zu nennen. Aus Reichweite wird ein ordnungspolitisches Problem. Und aus freiem Wettbewerb um Aufmerksamkeit wird ein Fall für politische Korrektur.

Lang sagte in einem anderen Gespräch offen, Politiker sollten nicht vom Tisch aufstehen, wenn Elon Musk das Spiel dominiere. Man müsse die Spielregeln ändern, mit Digitalsteuer, Offenlegung von Algorithmen und Plattformregulierung. Genau darin liegt der Kern dieser Debatte. Die Politik verliert Kontrolle über öffentliche Aufmerksamkeit. Also will sie die Spielregeln ändern. Auch die Landesmedienanstalten stehen längst bereit. Sie sprechen von Public Value, Plattformverantwortung und algorithmischer Sichtbarkeit. Die Begriffe wechseln. Der Zugriff bleibt derselbe. Inhalte sollen nicht mehr nur veröffentlicht werden. Sie sollen in ihrer Sichtbarkeit politisch bewertet werden. In einigen Bundesländern wird gleich direkt mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet. Wie praktisch sich das die absteigenden Parteien doch denken.

Die Regierung nennt das Schutz der Demokratie, so, wie sie zuletzt alles Schutz der Demokratie nennt. Auch, wenn ihre Schergen dafür unabhängige Journalisten auf der Straße zusammenlatzen. Dann ist das ein „Fest der Demokratie“. Während Hammerbanden-Transpersonen zu einer besonders gefährdeten Spezies ernannt werden, die man aus unmenschlicher Haft aus Ungarn retten muss. Vielleicht noch ein Bundesverdienstkreuz hinterher werfen? Solche Inhalte sollten unbedingt stärker verbreitet werden. Ganz viele Menschen bekommen diese unsäglichen Umtriebe der Parteien nämlich noch nicht in vollem Umfang mit. Wenn sie das würden, würden sich tatsächlich viel mehr Menschen aufmachen und den Parteizentralen direkt auf die Fußmatte speien.

Da sollte sich kein Weimer und keine Ricarda Lang irgendetwas vormachen: Ihren Niedergang wird das nicht aufhalten. Warum? Weil die Resultate ihrer Politik in den Geldbörsen der Menschen im Land angekommen ist. Aufhalten können und wollen sie das nicht. Regulieren lässt sich das auch nicht mehr.

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Kommentare ( 20 )

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Helfen.heilen.80
10 Tage her

Wie schon gesagt, da bin ich zuversichtlich, denn die US-Administration hat bereits angekündigt, Maßnahmen zur Wahrung der Meinungsfreiheit in der EU zu ergreifen. Die kennen ihre Pappenheimer schon langsam, dass tief im Genom der Deutschen eine scheinbar zivilisatorisch veranlagter Hang besteht, dass in gewissen Abständen ein kollektivistisches Massenfieber und gewisse „Führungsmuster“ ausbrechen. Dann kommen wir zum Vorteil des Internets als digitale Parallelwelt zur analogen Welt: man muss ein Land nicht mehr zwingend mit Truppen erobern, um dort die eigenen Vorstellungen durchzusetzen. Das geht inzwischen auch per Internet. Freilich wäre es der logische Schlußstein der aktuellen Tendenzen, dass sich der EU-Digitalraum… Mehr

Last edited 10 Tage her by Helfen.heilen.80
Haba Orwell
9 Tage her
Antworten an  Helfen.heilen.80

> Wie schon gesagt, da bin ich zuversichtlich, denn die US-Administration hat bereits angekündigt, Maßnahmen zur Wahrung der Meinungsfreiheit in der EU zu ergreifen.

Mehr als eine Ankündigung kam aber bisher nicht? Trump scheint den gleichen Oligarchen zu dienen wie Popanze in Westeuropa.

Manfred_Hbg
10 Tage her

Jau, für Deutschland läßt sich sagen; DDR2.0 is coming! In der damaligen DDR1.0 hat die wohlwollende Polit-Elite die altmodische Telefonkommunikation überwacht, mitgehört und bei Bedarf die Verbindungsstöpsel gezogen. – Und heute, in der modernen DDR2.0, da will die in Berlin und EU-Brüssel herrschende wohlwollende „Polit-Elite“ nicht nur unsere Internetkommunikation überwachen und zensieren, Nein, sie wollen uns nun sogar über unsere Handys bis ins Wohn- und Schlafzimmer hinein überwachen und zuhören. UND die großen Unternehmen wie z.Bsp Zuckerbergs Facebook oder wue Google/Meta sind trotz aller erst gemachten Beteuerungen sich von staatlichen Überwachungs- und Zensurmaßnahmen abzuwenden, nun erneut wieder kräftig mit den… Mehr

Bernd Bueter
10 Tage her

..ein pfiffiges add on und, wie beim Grunen Schwachsinn Cookies Wegklicken, sind BBC und ÖRR Youtube-Schwachsinn automatisch weggeschaltet.
.und der ÖRR ist bis dahin sowieso Zwangsbeitragsfrei und damit weg vom Fenster.

Laurenz
10 Tage her

Die Lutscher von Google/YouTube sollen bei Shorts erstmal wieder den Dislike-Knopf installieren. Wenn schon Junta-Exkremente zwangs-eingespielt werden, muß man die wenigstens disliken können.

alter weisser Mann
10 Tage her
Antworten an  Laurenz

Dazu bitte noch eine zuverlässige channel-Abwahl.
Ich will mich für Sachen, die ich nicht sehen will, nichtmal mit disliken abgeben.

Last edited 10 Tage her by alter weisser Mann
P.Schoeffel
10 Tage her

Wo leben die denn?
Der „Algorithmus“ kann mir oben hinstellen, was er will. Ich sehe, was ICH mir aussuche.
Außerden: Warum schmeißen die Streaming-Dienste die ÖRR-Links nicht einfach raus? Das Zeug kann man bei denen schließlich auch direkt sehen, so man will.

Last edited 10 Tage her by P.Schoeffel
yeager
10 Tage her

Ich filtere die Propaganda-Kanäle ohnehin aus. Sollte YouTube den Müll trotzdem anzeigen wird es wohl bald Browser-Erweiterungen geben.
Mich erinnert das an Dystopien in denen alle gezwungen sind das staatliche Programm auf Dauersendung über ihre Monitore flimmern zu lassen.
Die benutzen Orwells „1984“ wirklich als Handbuch.

Koepenicker
10 Tage her

Die Nachricht des Tages aus der UK ist wohl eher das Nigel Farage als MP wegen erneuten Korruptionsvorwürfen zurückgetreten ist und sich einer außerordentlichen Nachwahl (By-election) in seinem Wahlbezirk stellen will.

hoho
9 Tage her
Antworten an  Koepenicker

Das ist so wie hier. Weil der Kampf so hart, gnadenlos und ohne Hinsicht auf Recht und Vernunft geführt wird, kann man gar nicht wissen, ob die Vorwürfe stimmen oder fabriziert wurden. Am Ende zählt so oder so nur Charisma und Unterstützung die man kriegt – entweder intern von einem Teil des Establishments oder von draußen (USA oder EU). Wie hier übrigens – wenn hier mal AfD an die Macht kommt, wird sich zeigen, dass sie unter Kontrolle mindestens von USA sind. Da wird als erstes den Krieg gegen Russland weiter gehen. Ich will das zwar nicht und ich wähle… Mehr

Last edited 9 Tage her by hoho
Koepenicker
9 Tage her
Antworten an  hoho

Das ist alles schwer zu sagen oder zu beurteilen. Soweit ich das in englischen Medien verfolgt habe ,ist Farage mittlerweile eher unbeliebt bei den sogenannten „neuen Rechten“ in der UK aber auch in den USA. Er verkörpert für die Engländer genau diese verhasste aristokratische „Britichness“ ,die absolut gar nicht mit dem realen Leben der allermeisten Britten zu tun hat. Ähnlich wie Rees-Moog. Abgehobenes britisches Establishment oder auch Eliten. Deshalb hat sich unter anderem die britische Rechte geteilt. Insofern weiß man gar nicht woher die Anschuldigungen überhaupt kommen. Ähnlich wie bei LePen ,gehe ich aber davon aus ,das da wo Rauch… Mehr

Antaam
10 Tage her

Pff, ich habe bei YT meine Abos. Da könnten die mir den ÖR oder andere der Regierung genehmen Videos vor die Nase setzen und ich würde die trotzdem nicht schauen. Hass und Hetze plus Propaganda will ich nicht. Sollen die Schöpfer dessen, selbst anschauen.

Haba Orwell
10 Tage her

> YouTube warnt vor staatlich sortierter Reichweite.

Dem US-Laden steht frei, sich bei Trump zu beschweren, dem wiederum frei steht, was gegen die staatliche Medienkontrolle in Westeuropa zu unternehmen – falls er noch andere Prioritäten als weltweite Kriege hat. Die letzten Tage gab es Warnungen vor neuen Kämpfen am Golf und laut dem Bösen Medium warnt Brasilien gerade, dass die USA das Land überfallen könnten – ein beklopptes Projekt, da Brasilien fast so viel Bevölkerung wie die USA hat. Die gesamte US Army (zzgl. US Marines) hätten nicht gereicht.

AmpelFluechtling
10 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Brasilien hat 214 Millionen Einwohner vs. USA 349 Millionen. Das brasilianische Militär ist ein Witz gegen die USA. Die einzige globale Militärmacht.

Haba Orwell
10 Tage her
Antworten an  AmpelFluechtling

> Das brasilianische Militär ist ein Witz gegen die USA.

Dasselbe erzählte Trump über Iran (90 Millionen) und fiel auf die Schnauze. Im brasilianischen Dschungel lässt sich prima Guerillakrieg machen – wie ist das noch mal in Vietnam ausgegangen?

Wie auch immer Manche Trumpsche Kriegslust rechtfertigen möchten – soll ich verstehen, dass der Herr keine Zeit hat, sich um US-Konzerne zu kümmern, die von auswärtigen Satrapien zum Zensieren gezwungen werden? (Sofern die es nicht eh selber wollen.)

Deutscher
9 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Man muß schon recht einfach gestrickt sein, um zu glauben, dass Strategien, Kriegsziele und Motive sich seit Vietnam nicht verändert haben, kurz: Zielgruppe von Böses Medium.

hoho
9 Tage her
Antworten an  Deutscher

Die Methoden haben sich weiter entwickelt in der Tat. Damals haben manche Medien noch das mit Napalm verbranntes Mädchen gezeigt gezeigt – heute passiert so was gar nicht. Alles ist in die Nebenkanäle gezwungen, wo man gar nicht mehr sicher ist, ob das Fake oder nicht ist. Was aber die Kriegsziele und Motive angeht – die gibt es immer gleiche – Rache, Gier, Korruption geholfen durch die Kriegslust und Dummheit. Dass man in hier bei Tichy über bestimmte Themen gar nicht sprechen will, bedeutet nicht, dass es dass sie nicht existieren. Das gilt für Israel bzw kleinen Satan und für… Mehr

AmpelFluechtling
10 Tage her

Interessanterweise ist das hier in Kanada auch schon mehr oder minder implementiert. Alle Streaming Dienste müssen ebenfalls eine Gebühr zur Finanzierung des Staatsfunks bezahlen, was völlig geisteskrank ist. Das wird dann als Erhöhung an die Verbraucher weitergegeben. Auch muss Google für jeden Link der zum Staatsfunk führt eine Gebühr zahlen. Das ist einfach nur absurd. Australien wollte oder hat das gleiche eingeführt. Kanadische YouTuber sind fast gar nicht mehr existent. Deren Kanäle werden unterdrückt und der staatliche Rundfunk muss dem Nutzer immer als erstes angezeigt werden im Internet. Die größten Youtuber wie Lauren Chen und Viva Frei und wohnen alle… Mehr