Ein Silicon Valley hierzulande erzwingen zu wollen, scheint weniger erfolgsversprechend, als die Potentiale zu fördern, die wir schon haben. Sollte das Mutterland des fahrenden nicht auch anstreben, das des fliegenden Automobils zu werden?
Chinas gesteuerte Marktwirtschaft kommt mit der zunehmenden Autonomie von Unternehmen und Bürgern an ihre Grenzen. Droht ein Währungskrieg?
Ob noch nicht bezahlte, in Russland investierte Gelder und Leistungen überhaupt jemals in die Kassen der Investoren zurückfließen werden, hängt seit Dezember letztlich davon ab, ob der Präsident den Daumen hebt oder senkt. Der Kapitalabfluss aus Russland dürfte damit in diesem Jahr 2016 neue Dimensionen annehmen.
Die SPIEGEL-Redaktion versucht , das politisch korrekte Fahrwasser zu keiner Zeit zu verlassen, was in hohem Maße angestrengt wirkt. Aber die politischen und gesellschaftlichen Interessen der Menschen in Deutschland – partei- und milieuübergreifend - haben sich weit davon entfernt und damit auch die SPIEGEL-Leser.
Eine Ausgabe der WELT AM SONNTAG, die Lesespaß macht und Appetit auf die nächste Ausgabe.
Finanzwelt: Die neue Normalität hoher Volatilität ist politisch verursacht und nicht marktwirtschaftlich. Von Norbert F. Tofall
Nachrichten-Magazine haben 2015 erheblich an Zitate-Anteilen verloren, aber auch eine Reihe anderer prominenter Printtitel wie ZEIT, FAZ und Süddeutsche.
Zur populistischen Bewegung fehlt der AfD und der Linkspartei das Salz in der Suppe: die charismatische Figur an der Spitze. Deutschland bleibt Merkel-Land.
Frau Lassma erklärt, was die Silvester-Mädchen in Köln falsch gemacht haben, wie wir in Deutschland unsere Willkommenskultur verbessern können und warum man nicht von „Tätern“ sprechen sollte. Die bisher schwärzeste Satire auf Tichys Einblick.
Nicht nur Merkel hat viele „politisch heimatlos“ gemacht, indem sie die CDU immer weiter nach links gerückt hat, auch die Wächter der political correctness haben ihren Anteil an der politischen Heimatlosigkeit vieler Menschen.
Natürlich sind die Erziehungsideale des Islam dafür verantwortlich, wenn betrunkene muslimische Männer in Köln ihren Hass und ihren Neid auf westliche Lebensart und ihr gestörtes Verhältnis zum anderen Geschlecht ausleben. Nur darüber reden darf man nicht.
Erstaunlich, was Journalisten über die massenhaften Übergriffe auf Frauen so schreiben - und warum sie nicht schreiben, was ist.
Die gutmenschelnde Schere im Kopf der Redakteure ist das Problem. Es geht darum, gerade in den Redaktionen der Öffentlich-Rechtlichen (aber nicht nur dort), dem linken Mainstream nicht nur nicht widerstehen zu können, sondern um seinen Job fürchten zu müssen, sollte man sich als Andersdenkender in diese Kreise verirrt haben - oder sie verlassen wollen.
In ihren Berichten über das Tief Eckard und den Nordpol griffen viele Medien tief in die Klimakatastrophenkiste und im Dutzend daneben. Aus 50 Grad Fahrenheit (10 Grad Celsius) machten sie 50 Grad Celsius. Das Tief drehte sich plötzlich im Uhrzeigersinn, obwohl das auf der Nordhalbkugel nach wie vor anders herum ist.
Auf die sexuellen Übergriffe in Köln folgt jetzt die Verharmlosung durch manche Medien, viele Journalisten und PR-Leute und am schlimmsten: durch feministische Autorinnen.
2016 kann der Einzug der AfD in fünf weitere Landesparlamente wirklich machen, was die Union zu Zeiten von Franz Josef Strauß und Helmut Kohl immer zu verhindern wusste: die Etablierung einer neuen Partei rechts von ihr.
Einer der ersten Leserkommentare zu den Beiträgen über die Kölner Gewalt-Übergriffe lautet: „Nach einer kurzen Phase der Betroffenheit dürfen wir vermutlich mit relativierenden und verharmlosenden Erklärungsversuchen für das Geschehene rechnen.“
Wie wichtig ein schnelles Handeln unter Mithilfe der Berichterstattung der Presse gewesen wäre, zeigt sich nun an der Ohnmacht von Justiz und Polizei.
CDU/CSU trieben mit ihrem fatalen Linkskurs “bodenständige Konservative” und “nicht extreme Wähler” in die Arme der AfD, kritisierte Thomas Oppermann kürzlich in einem Interview. Jetzt muss sich die SPD am Riemen reißen und selber Verantwortung übernehmen und die Wähler der Mitte ansprechen.
Die Selbstaufgabe des Rechtsstaats schreitet voran - Deutschland verhält sich so verantwortungslos wie die kritisierten Balkanstaaten.


































