Die Selbstaufgabe des Rechtsstaats schreitet voran - Deutschland verhält sich so verantwortungslos wie die kritisierten Balkanstaaten.
Die Gewalt gegen Frauen in Köln, Stuttgart und Hamburg ist kein einfaches Medienversagen: Hier mischen sich ein idealisiertes Flüchtlingsbild, eine gescheiterte Politik mit Frauenhass und völliger Unfähigkeit zur Selbstkritik.
So könnte man den Versuch der neuen polnischen Regierung zusammenfassen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Linie zu bringen. Sie verteidigt ihr Recht auf Behaglichkeit in einer komplexen Welt. Mit dieser Mentalität steht sie nicht alleine - sie infiziert zusehens Politik und Medien.
Die Kölner Polizei spricht von einer "völlig neuen Dimension" der Gewalt gegen Frauen durch Nordafrikaner. Bedrückende Analogien drängen sich auf.
Meinungsführer-Medien verschweigen den Gewalt-Skandal nordafrikanischer Banden am Kölner Hauptbahnhof. Polizisten beklagen die Untätigkeit der Justiz.
Russland hat trotz seiner generellen wirtschaftlichen Schwäche in den vergangenen Jahren kräftige Gewinne eingefahren. Der 2014 einsetzende Rückgang der russischen Einnahmen kommt zum geringsten Teil aus westlichen Sanktionen.
Der Spiegel ist diese Woche keine Wundertüte, allenfalls ein Sammelsurium an Beiträgen. Die Kolumnen lesen sich lustlos und routiniert, das gesamte Heft bleibt seltsam farblos und uninspiriert und verliert, gemessen an der Welt Am Sonntag.
Bei Hitlers „Rassismus“ finden sich mörderische Parallelen. Nur der Arier hat Kultur. Die jüdische Kultur nannte Hitler die jüdisch-bolschewistisch-demokratische Weltvergiftung und meinte damit dasselbe wie heute die Mullahs, wenn sie von „Westvergiftung“ sprechen.
„Urban Gardening“, Obst, Blumen und Gemüse in der Stadt macht unsere Betonwelt grün. Vermutlich braucht man das Gefühl, den Nahbereich zu beherrschen, wenn die große Welt schon unkontrollierbar und bedrohlich wirkt und Politik abdankt.
Die Analytiker der Forschungsgemeinschaft Ethik und Politik haben einen Blick auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und zu erwartende Entwicklung Russlands geworfen. Alle verwendeten Daten sind öffentlich zugänglich, wurden aber im Zusammenhang der verstreuten Quellen ausgewertet. Die Studie, die Mitte Januar veröffentlicht werden soll, kommt zu wenig schmeichelhaften Ergebnissen: Russland ist ein wirtschaftlicher Scheinriese, der um so größer wirkt, je weiter man sich von ihm entfernt. „Tichys Einblick“ konnte vorab einen Blick auf die vorläufigen Ergebnisse der Studie werfen, um sie in mehreren Teilen vorzustellen.
Entweder, die deutsche Presselandschaft sieht Lutz Bachmann als ernstzunehmendere Bedrohung an als den drohenden Terror oder man traut sich an die Themen, die wirklich von Belang sind, nicht heran.
Der Redeentwurf des neuen Redenschreibers der Kanzlerin aus Syrien soll auf Arbeitsebene kontrovers diskutiert worden sein und ist spurlos verschwunden. Mit Hilfe eines Whistleblowers kann Tichys Einblick den Text exklusiv dokumentieren.
Seit einem guten Jahr ist "Einblick" in der heutigen Form im Netz - und hat sehr viel mehr Leser gefunden als erwartet. Dafür danken wir Ihnen und fragen: Welche Geschichte hat Ihnen am besten gefallen?
In diesem Jahr müssen Leute und Kräfte zusammenfinden, die jenseits der festgefahrenen Strukturen der Verbände, Lobbys und Parteien in einen Wettbewerb der Ideen und Vorschläge eintreten und für ihre Verwirklichung öffentlich werben. Damit es 2020 hinterm Horizont weitergehen kann.
Deutschland ist ein märchenhaftes Land, dem alles gelingt. Jedenfalls, wenn man der Regierung glaubt. Ist es Selbsttäuschung oder Wirklichkeitsverleugnung?
Wir allen haben so eine Art grünen Politiker in uns, der uns ständig Vorschriften macht und moralisch schikaniert. Wie wir ihn überlisten und uns bessern - ein Rezept für gelingende gute Vorsätze vom Spieltheoretiker und Mathematiker.
Trotz allem: Optimistisch durchs Leben gehen. Das halb gefüllte Glas ist weder halb voll noch halb leer - es ist voller Möglichkeiten.
Die widerstandslose Toleranz der Deutschen gegenüber dem Fremden entspricht einem uneingestandenen Bedürfnis nach Selbstaufgabe. Unser Kontinent war immer schon ein Nährboden der Extreme – und extrem ist heute der Zweifel an der eigenen Lebensform.
Zum Jahreswechsel übernimmt Stefan Aust die Chefredaktion der Welt-Gruppe. Seine Ankündigung die Fakten und die Realität wieder zur Basis des Journalismus machen zu wollen, kommt in diesen Zeiten einer kleinen Revolution gleich.
Die Herrschaft des Rechts ist Teil der Kulturtradition Europas. Eine Rückbesinnung auf diese Tradition ist gleichzeitig die Überlebenschance für die gemeinsame Währung und die EU – ihre einzige.































