Nach sexuellen Übergriffen in Köln: Medienversagen gefährdet den sozialen Frieden

Meinungsführer-Medien verschweigen den Gewalt-Skandal nordafrikanischer Banden am Kölner Hauptbahnhof. Polizisten beklagen die Untätigkeit der Justiz.

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Es ist schon fast bemerkenswert, dass eigentlich keine Betrachtung eines bestimmten Teilaspektes in der Flüchtlingsfrage ohne saftige Medienkritik auskommt. Stets steht auf der einen Seite die Auseinandersetzung mit dem spezifischen Aspekt selbst und auf der anderen die Kritik an der medialen Berichterstattung zum jeweiligen Thema. Die Flüchtlingskrise – das ist mir schon früh bewusst geworden – muss mehr als die meisten anderen Themen stets aus diesen beiden Perspektiven betrachtet und analysiert werden.

Kritik an der Politik geht hierbei immer auch einher mit Kritik an der hiesigen Medienlandschaft. Ich muss wohl nicht extra betonen, dass das für mich als Menschen, der ebenfalls journalistisch tätig ist, besonders ärgerlich erscheint und das nicht zuletzt auch und vor allem aus dem Grund, dass, wann immer man denkt, es könne eigentlich nicht schlimmer, stümperhafter oder gefühlt mutwillig desinformierender berichtet werden, die deutsche Presselandschaft immer noch einen draufsetzt.

Nichts hören und sehen wollen?

Ein solcher Fall des Desinformierens oder eben im Falle der etablierten überregionalen Medien gar nicht Informierens stellen für mich die Vorkommnisse rund um den Kölner Hauptbahnhof in der Nacht zum ersten Januar dar. 40-50 Männer sollen dort in der Silvesternacht zahlreiche Frauen massiv sexuell belästigt haben. Der Tathergang sowie die Gründe bleiben auch jetzt noch weitgehend unklar. Inzwischen weiß man jedoch wohl, dass die Polizei in der besagten Nacht zunächst eine Meldung erhielt, nach der sich am Kölner Hauptbahnhof 400 Ausländer eine Schlägerei lieferten. Als die Beamten den Einsatzort erreichten, trafen sie jedoch auf knapp 2.000 Personen, die sich gegenseitig mit verbotenen Böllern und Raketen beworfen haben sollen. Die Domtreppe Richtung Norden sollte daraufhin geräumt werden. Im Zuge dieses Einsatzes meldeten sich dann kurz nach Mitternacht die ersten Frauen bei den Polizeibeamten. Allesamt vollkommen aufgelöst, berichteten sie von massiven sexuellen Übergriffen. So wurde u.a. einer 20-jährigen Stuttgarterin der Slip vom Körper gerissen. Zudem sei sie am Unterkörper unsittlich berührt worden. Man mag und kann sich diese Szenen kaum vorstellen.

Die ersten Berichterstattungen kurz nach der Silvesternacht waren indes – und das ist nach der Kürze der Zeit durchaus verständlich – in Sachen Informationsgehalt deutlich spärlicher bestückt. Schnell kursierten jedoch bereits die ersten „Augenzeugenberichte“ im Internet, nach denen die Täter allesamt arabisch ausgesehen und arabisch gesprochen haben sollen. Schnell wurde im Zuge dessen der Verdacht laut, es handele sich um Flüchtlinge bzw. Asylbewerber. Natürlich sollte man mit solchen Informationen zunächst vorsichtig umgehen, dennoch erhärtete sich der Verdacht zunehmend.

Den Medien indes waren zunächst keinerlei Informationen zu den Tätern zu entnehmen, was vor allem aufgrund der Tatsache merkwürdig erschien, als die Polizei Köln fast zeitgleich Sonderermittlungen einleitete, im Zuge derer sie via Internet dringend um die Mithilfe der Bürger bei der Aufklärung dieses Falles bat. Natürlich richtete man sich da vor allem an Augenzeugen, die sich sicherlich auch ohne mediale Hilfe an das ein oder andere erinnern konnten, aber eine Fahndung ohne Täterbeschreibung und Informationen der Medien über die Täter erschien mir doch vollkommen neu und sehr seltsam. Auch könnte man sich fragen, weshalb es gerade an Plätzen wie Bahnhöfen eine massive Kameraüberwachung gibt, wenn sie dann offensichtlich nicht zur näheren Täterbeschreibung genutzt werden kann, aber das ist ein anderes Thema.

Der Kölner Domplatz in Bandenhand?

Gestern dann, gut drei Tage nach den Geschehnissen in Köln berichtete der Express erstmals darüber, dass es sich bei den Tätern um eine Großgruppe nordafrikanischer Asylbewerber handelt, die den Bereich rund um den Kölner Hauptbahnhof schon seit geraumer Zeit fest im Griff haben solle. So erzählte mir ein guter Freund aus Köln, der sich als Eventveranstalter in der Kölner Szene und im Kölner Nachtleben gut auskennt: „Es ist bekannt, dass die Afrikaner auf dem Domplatz den kompletten Drogenmarkt in der Hand haben.“ Aus den Asylbewerberheimen würde man ständig neue Männer für das Geschäft am Domplatz rekrutieren.

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Berichten des Express zufolge würden viele der Männer morgens Autoaufbrüche begehen, mittags Drogen verkaufen und Abends als Taschendiebe durch die Altstadt ziehen. Meist seien sie mit Messern bewaffnet und würden keinerlei Skrupel zeigen. Bei den Asylbewerbern handele es sich ferner weder um Kriegsflüchtlinge noch politisch Verfolgte, weshalb die Polizei nicht verstehe, warum man in diesen Fällen nicht konsequent abschieben würde. Viele von ihnen kämen auch nicht direkt aus ihren Heimatländern, sondern seien über Spanien und Frankreich, wo sie ebenfalls eine Zeit lang gelebt hätten, eingereist. Dazu ein Zivil-Ermittler: „Sie wissen genau, dass ihnen in Köln nichts passiert. Die Justiz ist lasch und ihre Asylverfahren ziehen sie mit juristischen Tricks in die Länge.“ Der Kölner Barszene in den angrenzenden Gebieten sind die Täter, die auch hier immer wieder unangenehm auffallen ebenfalls seit Längerem bekannt (dazu mehr im kommenden zweiten Teil dieser Serie).

Da die jungen Frauen nicht nur sexuell belästigt, sondern auch zum Teil ihrer Wertsachen beraubt wurden, ist bis dato nicht festzustellen, inwiefern die sexuellen Übergriffe lediglich als Ablenkungsmanöver gedacht waren bzw. inwiefern Rückschlüsse auf jeweilige kulturelle Einflüsse erlaubt sind. Zweifelsohne würde ich mich auch ohne kriminelle nordafrikanische Asylbewerber als Frau nachts nicht alleine an einem Bahnhof aufhalten. Und dennoch erinnert dieser Vorfall in seiner Intensität, Ungeniertheit und maßlosen Respektlosigkeit gegenüber Frauen, die wirklich nicht anders behandelt wurden als Freiwild, an Zustände, wie man sie sonst nur aus Ländern wie Tunesien und Libyen während des arabischen Frühlings oder Indien kennt, wo die sogenannte „Rape Culture“ weit verbreitet ist. Dass solche Szenarien auch hier mittlerweile möglich erscheinen, bestätigt mich als Frau nur einmal mehr in der Auffassung, dass die massive Zuwanderung durch Flüchtlinge aus patriarchalisch geprägten, muslimischen Ländern vor allem zu Lasten der hier lebenden Frauen gehen wird. Für mich als feministisch denkende, selbstbewusste junge Frau, die ihre Freiheit über alle Maßen schätzt, ein Horrorszenario.

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