Die Merkelfloskel, man müssen nur immer weiter miteinander reden, offenbart sich als läppischer Kaffeeklatsch mit einer Dame, die zur elementaren Gefahr der Sicherheit und des friedlichen Zusammenlebens in Europa geworden ist.
Da sich die Regierungs- und Staatschefs auf Nichts einigen konnten, einigten sie sich auf Alles: Jeder macht, was er will, und wenn er was soll, dann nur freiwillig.
Weil niemand in der Runde so richtig Feuer unterm Stuhl entfachen wollten, musste die Leiterin Agitation und Propaganda, Maybrit Illner, das eben selber machen.
Während die Aufrechten im Bewusstsein der verlorenen Deutungshoheit immer aggressiver um sich schlagen, arbeiten die Geschmeidigeren, die Weitblickenderen bereits auf die mögliche und sehr wahrscheinlich kommende Wende hin.
Demonstrationen genehmigt in Zukunft die Antifa und Hausbesetzungen das Hausbesetzer-Kollektiv? Räterepublik informell?
Claus Strunz zieht bemerkenswerte Parallelen zwischen Merkel und Löw, Fußball und Politik. Stefan Aust rundet kongenial ab.
Niemandem muss hier erzählt werden, dass in diesem Deutschland von 2014 nicht nur fußballerisch alles ganz anders war. Aber eines ist jetzt schon klarer als gestern: Dieser Fußball ist zweifellos für viele ein Rettungsanker gewesen.
Die EU hat begonnen, auf neue Füße gestellt zu werden. Was dagegen alles noch mehr gesagt als getan werden wird, sollte Weitsichtigen den Blick nicht trüben.
Zur finanzpolitischen Mentalität dieser kleinsten Großen Koalition aller Zeiten passt, das just am Tag dieser Steuerreform-Mogelpackung die teure Baukindergeld-Wohltat von Volker Kauder und Andrea Nahles im Frühstücksfernsehen verkündet wurde.
Maischberger will mit Seehofer im Stile der Adelsberichterstattung diskutieren, was sie, Maischberger, mehr interessiert, als das, was die Bürger wissen wollen.
Warum der Aufschwung in Europa so jämmerlich ist, hat mit vielen Faktoren zu tun, im Saldo aber mit den Strukturproblemen und Lebenslügen des Brüsseler EU-Europas und des Euros.
Gedanken zur verdienten Niederlage und dem gleichfalls verdienten Ausscheiden aus der WM.
Boris Palmer wird auf einer Demonstration gegen Seehofer und für die Seenotrettung im Mittelmeer übel beschimpft. Für den Tübinger Bürgermeister das Ergebnis einer deutschen Hypermoral, einer angeblich human begründeten moralischen Überlegenheit als Immunisierung gegen Argumente.
In diesen Tagen gibt es wieder fast 500.000 Abiturzeugnisse. Je mehr es gibt, desto weniger sind sie wert.
Illegale Migranten kommen und gehen, wie sie wollen. Im El Dorado Deutschland für Zuwanderer.
Merkel könnte so lange auf dem Kanzlersessel sitzen bleiben, so lange sie die Verluste der CDU und der SPD nach den Grünen mit der FDP und - wenn es nicht anders geht - der Linkspartei zur Merkelkoalition auffüllen kann.
Angela Merkels Fall ist auch ein Fall von Anstand und Benimm. Sie selbst hat allerdings durch falsches Verhalten dafür gesorgt.
Auch deutsche NGO wie die Dresdner „Lifeline“ schaffen mit Schiffen vor der libyschen Küste erst die Voraussetzung dafür, dass Schlepper Migranten in maroden Schlauchbooten mit Außenbordmotoren in Seenot bringen und ihnen so zuführen.
In Wirklichkeit kämpfen moderne Feministinnen nur für ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen, um Autorität, und darum, diese kompromisslos durchzusetzen – Freiheitsvernichtung nach Diktatorinnen-Art. Dabei gehen sie so clever vor, dass es kaum einer merkt.
Was auch immer Merkel aus Brüssel (nicht) mitbringen wird, es kann nichts sein, was die CSU und Seehofer vor eine andere Situation stellt als vor ihrem Eingehen auf die 14-Tages-Frist.


























