Nach 100 Jahren muss ein weiterer Traditionsbetrieb Insolvenz anmelden: Die Eliog Industrieofenbau GmbH aus Römhild in Thüringen kann ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen. Jetzt wird ein Investor gesucht.
IMAGO / HMB-Media
Kunden reduzieren oder verschieben ihre Aufträge. Deshalb hat das zuständige Amtsgericht in Meiningen dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung stattgegeben und einen vorläufigen Sachwalter bestellt.
Die Löhne und Gehälter der 74 Mitarbeiter sind bis einschließlich Juni durch die Zahlung von Insolvenzgeld gesichert. Was danach passiert, ist völlig unklar. Derzeit läuft der Geschäftsbetrieb des Maschinenbauers noch weiter. Ziel ist die Sanierung mithilfe eines Investors.
Aber ob das gelingt, steht in den Sternen.
Seit 1924 fertigt Eliog elektrische Industrieöfen. In Düsseldorf gegründet und im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, zog der Betrieb 1943/44 nach Römhild im heutigen Thüringen. In der ehemaligen DDR hieß die Firma „VEB Elektro-Industrieofen- und Gerätebau“. Die familiengeführte Rupprecht-Gruppe übernahm das Unternehmen im Jahr 2011. Zuletzt kam man auf einen durchschnittlichen Jahresumsatz in Höhe von etwa acht Millionen Euro.
Stellenabbau überall
In der Schlüsselbranche der deutschen Industrie setzt sich damit der Stellenabbau fort. Ende 2025 haben im Maschinen- und Anlagenbau noch etwa eine Million Menschen gearbeitet – das sind 22.000 weniger als 2024, was einem Rückgang von 2,2 Prozent in nur einem Jahr entspricht.
Nach Angaben des Branchenverbands VDMA geht der Abschwung ungebremst weiter. Es gibt immer mehr Insolvenzen. Das trifft auch andere Branchen: Die Unternehmensberatung EY hat errechnet, dass Deutschlands Industrieunternehmen im Laufe des Jahres 2025 mindestens 124.100 Jobs gestrichen haben, das sind 2,3 Prozent aller Stellen. In 2024 waren schon bereits 56.000 Stellen weggefallen.
Am schlimmsten trifft es die Automobilindustrie. Dort sind allein im vergangenen Jahr fast 50.000 Jobs verlorengegangen. Das sind erschütternde 6,5 Prozent.




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Keine Partei wird mehr etwas an der Katastrophe, die auf uns zukommt, ändern können. Liebe Leute, ihr hättet spätestens nach Schröder anders wählen müssen.
Hauptsache das Land bleibt Weltmarktführer im woken Gendern und der CO2 Besteuerung…ist doch auch was.
Blöd halt, dass man mit solchem Können bald keine Bananen mehr importieren wird können. Anderes auch nicht.
Naja, die Hauptabnehmerbranche waren wohl Automobil- und Kunststoffindustrie. Dass die in Deutschland keine Zukunft haben (sollen), war eigentlich schon vor etlichen Jahren klar und dass Deutschland bzw. die EU einen Kampf gegen den deutschen Mittelstand führt, weiß man seit Einführung der CO2-Steuer. Die Firma hätte rechtzeitig in ein Industrieland abwandern müssen.
@Der Person:
Abwanderung ist ein Spagat: schnell genug, um nicht an den linksgrünen Verhältnissen pleitezugehen, langsam genug, um nicht an der Wegzugsbesteuerung pleitezugehen.
Geliefert wie bestellt, seit Schröder/Trittin wählen die Deutschen die „Energiewende“. Die bekommen sie jetzt…
Aus „Sie macht Industrieöfen sexy“:
Des Todes. Eindeutig. Die linke Brut hat sich seit Merkel viel zu erfolgreich in alle wichtigen Ämter gefressen. Änderung nur noch durch radikalste Maßnahmen möglich. Und die gibt es in Deutschland nicht. Dafür ist der Michel viel zu lahmarschig wohlstandsverseucht.
Nicht erst seit Merkel. Das hat an Gymnasien und Universitäten in den 70gern begonnen.
II. Vatikanisches Konzil und die StudentenUnruhen – nicht nur während des Schahbesuchs.
Kommt sicher noch raus, wer alles da die Finger im Spiel hatte.
Wenns ganz billig ist und tatsächlich weltmarktführendes know-how zu haben ist, dann findet sich jemand. Im Zweifel kauft es ein Ami oder Chinese aus der Portokasse und schließt es dann.
Inzwischen sind wir hier „der Osten“.
Wessen auch immer.
„Smarte Power Girls“
… am Arsch.
Hier wollte sie 09/2025 noch wachsen und heult wegen des neuen Firmeneingangs noch über die Bürokratie https://www.youtube.com/watch?v=C1IpEkwytxo
Wie aber kam solche in diese Position?
Das scheint so ähnlich wie wenn man die Regierungen seit Merkel betrachtet, die ja auch nur deshalb ausgewählt wurden, uns in den Orkus zu transferieren.
Vielleicht hilft das – sie hieß vordem wohl „Gründobler“. https://www.northdata.de/Gr%C3%BCndobler,%20Karlotta,%20Seligenstadt/i7a
Alles aber ohne wiki und beruflichem Werdegang. Was heißt, welche Kompetenzen liegen da zugrunde?
Weltmarktführer mit 74 Angestellten und 8 Mio. Umsatz find ich toll.
Da ist der Weltmarkt aber eher eine ganz kleine Nische und es haben wieder alle die buzzwords voneinander abgeschrieben.
Schön für Sie, daß Sie das so erheitert. Ist alles ja nicht so schlimm, gell?
Das war ein weiterer Puzzlestein der deutschen „Hidden Champions“ die in ihrer Gesamtheit den dt. Standort einzig artig machen.
Auch ist es ein Stück deutscher Geschichte.
Weise sind Sie wahrlich nicht. Eher nur „gealtert“.
Um zu wissen, welch Schindluder mt dem Begriff der Weltmarktführer getrieben wird, haben Sie wohl zu wenig gesehen von der Welt.
Merkel & Merz, unter wohlwollender Anleitung von den linksgrünen Marxisten wirkt zuverlässig wie Arsen.