Justiz-Skandal: Täter wirft Kind in Krokodil-Gehege – und wird sofort wieder enthaftet

Ein dreijähriger Junge wurde von einem Mann in das Krokodilgehege des privaten Zoos „Johnson’s of Old Hurst“ bei Huntingdon geworfen, das Kind erlitt schwerste Verletzungen. Die Polizei hat den gefassten Täter binnen Stunden wieder enthaftet, da er nicht vernehmungsfähig gewesen sei. 

picture alliance / PA Images | Joe Giddens
„Johnson's of Old Hurst“ in Huntingdonshire, 19.06.2026

Die Attacke auf das Kind ereignete sich vor dem Wochenende: Mitarbeiter des privaten Zoos bei Huntingdon (126 Kilometer nördlich von London) retteten den von den Krokodilen attackierten Buben aus dem Gehege. Auch Tracey Johnson (55), die Ehefrau des Betreibers des Tierparks, sprang in die Krokodil-Anlage, um das Kind in Sicherheit zu bringen. Der dreijährige Junge erlitt schwere Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt, er befindet sich weiterhin im Addenbrooke’s Hospital in Cambridge in kritischem Zustand. Der Junge wurde nach Polizeiangaben von mindestens einem Krokodil angegriffen.

Noch am selben Tag nahmen Beamte der Cambridgeshire Police einen 30-jährigen Mann aus Norfolk fest, ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Die Ermittler sagten bisher, dass der Tatverdächtige den Jungen und dessen Familie nicht kannte, er befand sich offenbar auf einem Ausflug mit Betreuern.

Bereits am Freitag – also nur wenige Stunden nach der Tat – wurde dann der tatverdächtige Adanawa B. jedoch wieder auf Kaution freigelassen. Die Polizei erklärte, er sei „nicht vernehmungsfähig“ („not fit for interview“) gewesen. Die Einschätzung der Justiz habe ergeben, dass eine Befragung derzeit nicht möglich sei. Der Mann muss sich erst am 18. September erneut vor Gericht melden. Die Ermittlungen laufen jedoch weiter, Zeugen werden befragt. Speziell geschulte Beamte müssen aktuell die Familie des verletzten Kindes betreuen.

Viel Kritik auf X

Auch in Deutschland sorgt die rasche Enthaftung des Mordverdächtigen bereits für emotional geführte Debatten auf Social-Media-Plattformen wie X. So schrieb auch der bekannte Unternehmer und Buchautor Markus Krall auf X: „Eine D …. der Gattung ,Einmann‘ wirft ein Kind im Zoo in ein Krokodilgehege und wird trotz dieses Mordversuchs kurz danach freigelassen, weil er ,nicht fit für eine Vernehmung‘ ist. Was stimmt mit diesen Richtern nicht? Es geht anscheinend nicht ohne Tribunale, oder was?“

Kralls Posting sorgte für zahlreiche Reaktionen. So meinte etwa ein User dazu: „Solche Richter sollten nicht nur ihren Status verlieren, sondern ebenfalls ins Gefängnis wandern, denn durch die Freilassung von Straftätern provozieren sie die Begehung weiterer Verbrechen.“

Die britische Polizei veröffentlichte zu dem erschütternden Fall bisher nur die Information, dass der Tatverdächtige „eine Lernbehinderung“ hätte und mit zwei Betreuern im privaten Zoo unterwegs gewesen sein soll.

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Kommentare ( 9 )

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Kraichgau
24 Minuten her

wenigstens haben die Briten noch eine aggressive Presse,die auch die unbequemen Details veröffentlicht,die bei DPA etc in Deutschland immer verborgen werden.
Der junge Mann sieht nicht lernbehindert,sondern lernverweigernd aus….
seine „Betreuer“ wären wohl verantwortlich,aber wie auch in D wird ihnen sicher nichts drohen.
Aber wenn dann ein Brite durchdreht ob der Ungerechtigkeiten,hat die britische Politik ihr Futter für anti-weissen Hass aka „rechtsextremismus“

fatherted
26 Minuten her

Der britischen Regierung muss doch so langsam klar sein, dass jeder weitere Vorfall der so behandelt wird….die Bevölkerung noch weiter gegen dieses Justizsystem in UK aufbringt….auf der anderen Seite….bei uns ist es ja auch nicht anders und keinen kümmert es.

Paprikakartoffel
29 Minuten her

Also mir sind schon viele Lernbehinderte begegnet. Kein einziger wäre willens und fähig gewesen, einen Dreijährigen in ein Krokodilgehege zu werfen. Das muß wohl eine besondere Lernbehinderung sein, bei der ein Eingeborenenhaß mitgeliefert wird. Und wenn jemand zwei! Betreuer mitgegeben bekommt, wird diese kranke Gewaltneigung nicht unbekannt gewesen sein.

St.Elmo
29 Minuten her

Hätte ein weißer Briter einen Migranten in ein Wildtiergehege geworfen, würde er in U-Haft sitzen und alle würden von Rassismus und Hassverbrechen reden. Aber was sonst als Rassismus und Hassverbrechen kann die Tat eines Muslim erklären, der ein 3-Jähriges Kind(!) Krokodilen zum Fraß vorwirft?
Aber am Schluß ist der Täter natürlich schuldunfähig weil Geisteskrank und nichts hat mit nichts zu tun.

Bedenkentante
37 Minuten her

Nachtrag: Wenn jeder mit einer Lernbehinderung zwei Betreuer hätte, wären mehr Betreuer als Schüler in einer durchschnittlichen Grundschulklasse. Sagenhaft was da alles unreflektiert nachgebetet wird.

Sonny
37 Minuten her

Eine Lernbehinderung verschafft also faktisch die Umgehung von Strafen nach schwersten Straftaten?
Solch eine Justiz und Polizei ist keinen Cent mehr wert.
Hej, ich bin (wenn ich will) Legastheniker. Darf ich den Richter jetzt auch straffrei in ein Krokodilgehege werfen?

Last edited 35 Minuten her by Sonny
Or
41 Minuten her

Kleine Korrektur.

Der X-Post ist von Dr. Markus Krall, nicht Max Krall.

Bedenkentante
44 Minuten her

Mir ist es ein komplettes Rätsel wie man einen solchen Mangel an Urteilsvermögen an den Tag legen kann und solche Entscheidungen fällen? So degeneriert kann niemand sein, würde man meinen. Der, der das Kind reingeworfen hat, ist offenbar komplett durch den Wind. Aber mindestens so schlimm sind die in Justiz und Polizei, die derartige Entscheidungen treffen. Ihnen sollte man nämlich per se Zurechnungsfähigkeit unterstellen können.

H. Hoffmeister
47 Minuten her

In den woken britischen Medien wird versucht, von Attacke und Täter abzulenken, indem unangebrachte Kommentare zu dem Verbrechen skandalisiert werden. Absurd.