Mit dem Memorandum, das eine 60-tägige Verhandlungsperiode vorsieht, droht Donald Trump erstmals ein dramatisches Scheitern in der Außenpolitik – nicht nur für den Westen ein Desaster.
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Die Feinde der westlichen Welt dürfen zunächst einmal jubeln. Der Irankrieg der Amerikaner und Israelis droht mit einem Triumph der menschenverachtenden Diktatur der islamistischen Gotteskrieger zu enden. Das zumindest signalisiert das jetzt unterzeichnete, 60 Tage gültige Memorandum zwischen Teheran und Washington. „Mit diesem Waffenstillstand hat Trump vor dem Iran kapituliert“, schreibt nüchtern der US-Politologe Francis Fukuyama. Das „Wall Street Journal“ bewertet es etwas freundlicher als einen „strategischen Rückzug“ der USA.
Natürlich freuen sich derzeit auch alle Politiker in Europa, denen historische Perspektiven relativ gleichgültig sind, solange nur mit der Öffnung der Straße von Hormus der Schiffsverkehr und damit die heimische Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen kann. Dafür spricht nun tatsächlich viel.
Dabei geht es in dem Konflikt mit Iran durchaus auch um die Zukunft der freien Welt; denn das Mullah-Regime in Teheran strebt schließlich erklärtermaßen keineswegs nur für sein 92-Millionen-Volk einen Gottesstaat an, wobei das globale Nahziel die Auslöschung des jüdischen Staates sein soll. Das ist auch der Hintergrund, warum sich die USA und Israel zu dem riskanten Waffengang entschlossen hatten. Nun aber sieht es nicht gut aus für die ehrenwerten Ziele von US-Präsident Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu.
Jubel in Teheran
Zwar sollen jetzt nach der Unterzeichnung des Memorandums bilaterale Verhandlungen zwischen den USA und Iran über die eigentlichen Konfliktthemen folgen. Aber zunächst einmal muss Teheran keine Angriffe mehr fürchten, sollen zudem insgesamt sagenhafte 300 Milliarden US-Dollar – in vielfältiger Form und aus verschiedenen Quellen – über kurz oder lang an das Mullah-Regime fließen; die iranischen Verbündeten an den Grenzen des verhassten Israel, die Hisbollah im Südlibanon und die Hamas im Gaza-Streifen können erleichtert feststellen, dass die Vereinbarung zwischen den USA und Iran auch Israels Handlungsspielraum deutlich einschränken könnte.
Die Verantwortung für das sich abzeichnende Desaster aus westlicher Sicht muss wohl vor allem Donald Trump übernehmen, der erstmals außenpolitisch vor einer dramatischen Pleite stehen könnte. Nachdem er durchaus erfolgreich US-Interessen gegenüber Europa (Verteidigung und Wirtschaft) und China (Handel) durchsetzen konnte, beim Thema Israel/Gaza/Libanon einen Teilerfolg verbuchte, in Venezuela und Kuba politisch und ökonomisch die Weichen neu gestellt hat, scheint die Entwicklung gegenüber Teheran aus dem Ruder zu laufen.
Spott und Hohn für Israel und die USA
Zwar versucht der US-Präsident, die Vereinbarungen mit Teheran als großen Erfolg darzustellen. Der Spott und der Hohn von Kommentatoren in Politik und Medien, der sich angesichts der dürftigen Ergebnisse des Iran-Kriegs über die USA und Israel ergießt, ebenso wie manch triumphale Töne vom Regime in Teheran sprechen eine ganz andere Sprache. Die spanische Zeitung „El País“, bekanntermaßen wie die Mehrheit in Spanien sehr israelfeindlich gesinnt, jubilierte über das „schwerste strategische Scheitern in der Geschichte Israels seit Jahrzehnten“.
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger (80), warnte jetzt sogar vor Schadenfreude gegenüber Trump. Dabei gilt Ischinger keineswegs als Sympathisant des gleichaltrigen Republikaners. Den deutschen Spitzendiplomaten treibt sichtlich die Sorge, dass es Trump den Deutschen und Europäern sehr verübeln würde, wenn sie jetzt über Amerikas Schwächen feixen und lästern würden. Aber auch Ischinger ist skeptisch, ob das Rahmenabkommen Stabilität und Frieden für die Region sowie eine Einhegung des Iran bringen werde.
Kaum etwas spricht nun für einen Erfolg der Bemühungen, die iranischen Islamisten in ihrem wahnhaften Kampf gegen den dekadenten, „gottlosen“ Westen, gegen den großen und kleinen Satan (USA und Israel) in die Schranken zu weisen. Vor allem ist es höchst zweifelhaft, dass bei den nun anstehenden Verhandlungen Teheran tatsächlich verbindlich und langfristig Abschied von seinem nuklearen Waffenprogramm nimmt.
Trump spielt den Sieger – und vergisst eigene Einsichten
Der eitle US-Präsident, der sich selbst – angeblich selbstironisch – beim G7-Gipfel mit „Ich bin der Boss“ einführt, verspricht, wie gewohnt großspurig, dass er ohne ein befriedigendes Ergebnis der Iran-Gespräche den Krieg einfach fortsetzen werde. „Wenn es nicht in 60 Tagen erledigt ist, ist das in Ordnung. Wir kehren zum Bombardieren zurück.“ Daran gibt es berechtigte Zweifel.
Vor allem aber ignoriert Trump, dass er eben kein König oder Diktator ist, er keineswegs unbegrenzt im Weißen Haus sitzen wird, wo in gut zweieinhalb Jahren ein Nachfolger einzieht, der möglicherweise nicht so kriegsbereit ist wie er, der die Interessen des freien Westens und seines Frontstaates Israel nicht so ernst nimmt wie der milliardenschwere Republikaner.
Zum anderen übergeht Trump scheinbar ungerührt und wenig interessiert die Tatsache, dass allein schon die Gespräche und Verhandlungen die Herrschaft der Ayatollahs und der islamistischen Revolutionsgarden über das leidgeprüfte iranische Volk weiter stabilisieren. Ein Regimewechsel, sowohl von Trump als auch insbesondere Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu immer wieder als beste Lösung ins Spiel gebracht, scheint nun weiter weg denn je. Völlig vergessen hat Trump seine eigene Aussage aus dem Jahr 2020: „Iran hat noch nie einen Krieg gewonnen, aber noch nie eine Verhandlung verloren!“.
Israelis konsterniert
Die Israelis stehen ebenso wie große Teile des iranischen Volkes erschrocken vor dem politischen Scherbenhaufen, der sich aufgrund der jüngsten Entwicklung abzeichnet. So begründet und nachvollziehbar der Krieg gegen das hochgerüstete, terroristische Islamisten-Regime begonnen hatte, so klar muss man nun angesichts der vorliegenden Vereinbarung konstatieren, dass von einem Erreichen der Kriegsziele oder auch nur von einer Annäherung an diese nicht die Rede sein kann.
Parallelen zu den Pleiten der amerikanischen Kriege in Korea (1950-1953), in Vietnam (1965-1973), Afghanistan (2001-2021) und Irak (2003-2011) drängen sich auf, auch wenn dieser kurze Waffengang der USA und Israels gegen Iran seit dem 28. Februar ohne den Einsatz amerikanischer oder israelischer Bodentruppen auskam. Aber allen genannten US-Kriegen ist gemein, dass Washington die Kriegsziele gravierend verfehlte.
Nirgendwo gelang es, die Länder aus der Diktatur zu befreien – lediglich in Korea konnte der Süden als Demokratie und westlicher Verbündeter etabliert werden. Im Iran sieht derzeit wahrlich nichts nach der Beseitigung eines Regimes aus, das nicht nur mit einer willkürlichen, mörderischen Diktatur über die Iraner herrscht, sondern sich auch dem gnadenlosen Kampf gegen die westliche Welt und der weltweiten Islamisierung verschrieben hat.
Es zeichnen sich fünf unerfreuliche Folgen der Vereinbarung ab:
1. Das iranische Volk ist der größte Verlierer
Wie verhasst das Mullah-Regime im Land ist, zeigten wieder einmal die Proteste im Januar, als Millionen auf die Straße gingen. Die Sicherheitskräfte und Revolutionsgarden töteten nach Schätzungen mehr als 30.000 Menschen; seither werden fast täglich Oppositionelle als angebliche Spione und Verbrecher hingerichtet. Nun scheinen die islamistischen Machthaber fester im Sattel zu sitzen denn je.
Die Bevölkerung leidet zutiefst an den täglichen Versorgungsnöten einer schwer angeschlagenen Wirtschaft, an der Militarisierung des Alltags und muss zudem ständig fürchten, bei den Hetzjagden auf angebliche „Feinde“ des Systems und „Agenten der Zionisten“ verdächtigt zu werden.
2. Die islamistische Diktatur scheint gestärkt und stabil
Obwohl Dutzende aus der Führungsspitze des Regimes bei Angriffen getötet werden konnten, sieht es so aus, als ob das System stabil bleibt. Nun kommen noch möglicherweise 300 Milliarden Dollar an „Aufbauhilfe“ hinzu, von den Mullahs als „Reparationszahlungen“ für die Kriegsschäden deklariert. Das wirtschaftlich schwer angeschlagene Regime, dem die amerikanische Seeblockade ihrer Häfen enorm zugesetzt hat, kann aufatmen und sogar etwas dafür tun, die enorme Not der allermeisten ihrer Bürger etwas zu mildern. Wobei bekanntermaßen seit Jahrzehnten das meiste Geld in die Taschen der islamistischen Elite, der Militärs und der Revolutionsgarden fließt.
Ohnehin scheinen die Revolutionsgarden mit ihren etwa 200.000 aktiven Soldaten gestärkt zu sein. Den fanatischen Islamisten sind weder die Sorgen der darbenden Bevölkerung aufgrund der wirtschaftlichen Nöte noch der Tod vieler Iraner im Kriegsfall entscheidende Aspekte für die Beendigung des Konflikts, warnten die beiden Iran-Experten Kasra Aarabi und Saeid Golkar im US-Magazin „Persuasion“.
Das Regime handele nicht rational nach westlichem Verständnis, suche keineswegs Deeskalation und Kompromisse. Die Revolutionsgarde versteht sich als Verteidiger und weltweiten Verbreiter der „Islamischen Revolution“, die auch die Vernichtung Israels und die Konfrontation mit den USA zentral beinhaltet. Solange die Revolutionsgarden nicht massiv geschwächt sind, werden sie „ihren endlosen Krieg“ fortsetzen und damit die regionale Stabilität, die Weltwirtschaft und die Sicherheit der USA bedrohen“, analysierten Aarabi und Golkar.
3. Ausgangslage der Verhandlungen nur für Teheran positiv
Bei den Gesprächen wollen die Amerikaner das Mullah-Regime überzeugen, die Bestände an angereichertem Uran herauszugeben und eine weitere Urananreicherung sofort einzustellen. Zudem soll Teheran die Unterstützung verbündeter Gruppen wie der Hamas, der Huthis oder der Hisbollah aufgeben. Diese „Punkte berühren den Kern der Identität des Regimes“, warnte Fukuyama. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass es da Zugeständnisse geben könne. In 60 Tagen befindet sich Trump etwa zwei Monate vor den US-Zwischenwahlen. Wie wahrscheinlich ist es, dass er dann mit einem erneuten Kriegsbeginn die absehbare Verteuerung der Benzinpreise, einen Absturz der Aktienmärkte und heftige innenpolitische Differenzen – auch innerhalb seiner Partei – riskiert.
4. Israel steht zurückgesetzt und ratlos da
Israel hat von dem Irankrieg gravierend profitiert. Der Tod von mehr als 100 hochrangigen Kommandeuren der Revolutionsgarden sowie des Obersten Führers Irans, Ayatollah Ali Khamenei, war zunächst ein schmerzhafter Schlag für das Regime. Irans Schlagkraft wurde durch die Zerstörung großer Teile der Luftwaffe, der Marine sowie zahlreicher anderer militärischer Einrichtungen sowie von Raketen-Abschussrampen, Raketenbeständen und Waffenfabriken erheblich eingeschränkt.
Allerdings scheint Iran weiterhin über große Reserven an Waffen und Raketen zu verfügen. Vor allem aber ist es weiterhin im Besitz des hochangereicherten Urans, mit dem der Weg zu Atombomben nicht mehr weit wäre.
Besonders gravierend sind die amerikanisch-iranischen Vereinbarungen, denen zufolge die Kämpfe in Libanon gegen die Hisbollah beendet werden sollen. Schon im Gaza-Streifen müssen die Israelis aufgrund des von Trump durchgesetzten Waffenstillstandsabkommens mehr oder minder tatenlos zusehen, wie sich die Hamas wieder stabilisiert und aufrüstet. Ähnliches wird die Hisbollah im Libanon anstreben.
Trump sagte, er habe im Gespräch mit Netanjahu gemeint, die Israelis könnten doch begeistert von dem Abkommen mit Teheran sein, denn das bedeute dass „sie nicht mit Atomwaffen angegriffen werden“: „Ich habe Bibi gesagt: ‚Das größte Risiko bestand darin, dass sie eine Atomwaffe mitten in Israel abwerfen‘“, so Trump am Rande des G7-Gipfels. Die Israelis sehen es ganz sicher nicht als Erfolg an, wenn nun lediglich eine Atempause bei der nuklearen Aufrüstung Irans erzielt worden wäre.
Netanjahu distanziert sich seit Wochen von den amerikanischen Anstrengungen, mit Teheran eine Einigung zu erzielen. Israels Regierung betont, nicht Teil des Abkommens zu sein, und seine Sicherheitsinteressen weiterhin wahrzunehmen – eine Position, die ein enormes Konfliktpotenzial mit Washington birgt.
Trump sprach auf dem G7-Gipfel nicht sehr respektvoll von Netanjahu („Bibi Netanjahu ist eigentlich ein guter Mensch, er regt sich nur manchmal ein bisschen auf.“) Zudem gäbe es ohne Amerika Israel vermutlich gar nicht mehr, so der US-Präsident. Eine sehr kühne Behauptung.
Israels Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir betonte: „Trumps Abkommen bindet uns nicht…“. Israel müsse weiterhin auf die „vollständige Zerschlagung der Hisbollah“ zielen. Finanzminister Bezalel Smotrich nannte das Abkommen „schlecht für Israel und die gesamte freie Welt“. In Israel scheint es parteiübergreifend die Ansicht zu geben, dass Trump einen gravierenden Fehler begehe, indem er dem islamistischen Regime, das sich in höchster Not befinde, einen Rettungsring offeriere.
5. Das Vertrauen in die USA weltweit ist gefährdet
Israel ist erkennbar unglücklich über die aktuelle Entwicklung, die allerdings belegt, dass Trump seinen Wahlslogan „America first“ zutiefst ernst nimmt. In erster Linie geht es dem Republikaner um die Interessen Amerikas, aber auch seine eigenen: im November stehen die Zwischenwahlen zum Kongress an, die der Präsident einigermaßen unbeschadet überstehen muss, um nicht als „lahme Ente“, die politisch nichts mehr durchs Parlament bringen kann, in seine letzten beiden Amtsjahre zu gehen.
Die Iraner haben bei den Protesten Anfang des Jahres erfahren müssen, wie wenig das Versprechen Trumps „Hilfe ist auf dem Weg“, in Wirklichkeit zählt. Im gesamten Nahen Osten, aber auch in Taiwan, Japan, Südkorea und anderen westlich orientierten Staaten in der Welt wird man sensibel registrieren, dass Trumps Priorität für amerikanische Interessen durchaus für Verbündete sehr folgenreich und schmerzhaft sein kann.
Kriegsziele nicht erreicht – aber Trump demonstriert Optimismus
Kriegsziel war, die atomaren Kapazitäten Teherans entscheidend und langfristig zu verringern. Derzeit spricht nichts dafür, dass das Regime seine Urananreicherung aufgeben und bereits angereichertes Material vernichten würde. Wenn das Ergebnis der Verhandlungen nicht weiter geht als das alte, von Trump verständlicherweise aufgekündigte Abkommen mit Iran aus der Zeit von US-Präsident Barack Obama, wird die Enttäuschung – vor allem natürlich in Jerusalem – enorm sein.
Denn das alte Abkommen bedeutete lediglich eine Verlangsamung der iranischen Bemühungen, Atomwaffen zu produzieren. Dabei hat Teheran nach israelischen Angaben sogar gegen diese Vorgaben gravierend verstoßen. Nachweislich habe das Mullah-Regime in Fragen der nuklearen Aufrüstung die Welt jahrzehntelang immer wieder belogen, betonten Sicherheitsexperten in Jerusalem.
Es gibt für den US-Präsidenten nicht viel Grund für Optimismus. Allerdings könnte die Kritik an Trump im eigenen Land – auch unter seinen Anhängern – aufgrund neuer Hoffnungen auf eine friedliche Lösung etwas leiser werden. Zudem freuten sich die europäischen Verbündeten, dass Trump umgänglicher und versöhnlicher denn je erscheint. Der US-Republikaner verhielt sich in diesen Tagen wie jemand, der weiß, dass er in einer Situation der Schwäche mehr Verbündete und Freunde als sonst braucht. Das erklärt vielleicht seine Freundlichkeiten auf dem jüngsten G7-Gipfel.

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Nene, primäres Kriegsziel war, die iranische Ölproduktion und vor allem deren Export zum Versiegen zu bringen und das war für den Geschäftsmann Trump ein voller Erfolg. Die USA sind, erstmals seit 50 Jahren wieder, die Nummer 1 in Sachen Öl und Gas. Sekundäres Kriegsziel war, die Kommandostruktur der Hamas und Hisbollah zu enthaupten, was weitgehend auch funktioniert hat. Dass man die Kilometer langen Tunnels mit den Atomanlagen nicht mit Bomben geknackt bekommt, war den Militärs sofort klar. Eine religiös-fanatische Diktatur von außen zu beenden, ist nahezu unmöglich. Das schafft man nur mit innerer Zersetzung und die 300 Milliarden Wiederaufbaufonds werden… Mehr
Wäre es nicht viel spannender zu analysieren, welche nicht-veröffentlichten (Teil-)Ziele erreicht wurden statt jeden neuen Zwischenstand eines langandauernden Konliktes herauf oder herunter zu werten?
Welche mittel- und langfristigen Folgen die genannten Ergebnisse -„Tod von mehr als 100 hochrangigen Kommandeuren der Revolutionsgarden sowie …Ayatollah Khamenei, …Zerstörung großer Teile der Luftwaffe, der Marine sowie zahlreicher anderer militärischer Einrichtungen sowie von Raketen-Abschussrampen, Raketenbeständen und Waffenfabriken“ – haben werden… man wird sehen!
Man stelle sich vor, Deutschland/EU, Japan und Korea würden sich den BRICS-Staaten anschliessen im Sinne ihrer Eigeninteressen – wie stünden die USA gegen die BRICS da? Die Realität: Die USA haben seit den 2010er Jahren 52mrd$ in die LNG-Produktion in Alaska investiert. Diese Investition dient dazu, Ostasien und da vor allem Japan und Südkorea mit Gas aus den USA zu versorgen. Es ist eine direkte Konkurrenz zum Gas aus dem mittlerem Osten. Ohne den Irankrieg und die Schliessung der Strasse von Hormuz wäre diese Investition eine vorprogrammierte Pleite, da viel teurer als das Gas der Araber – so wie LNG… Mehr
Israel bleibt nach Trumps Einknicken vor den Mullahs nur noch die nukleare Option.
Ist Ihnen nicht wohl ?
Alle Kernwaffen in der ganzen Region gezielt zu „entsorgen“, wäre eine Win-Win Situation für die restliche Welt.
Das ganze muß man von verschiedenen Seiten betrachten
Öl und Gaskäufe in den USA bzw. exporte aus den USA sind bnereits gestiegen uind steigen weiter.
Als weiteres muß man die Entscheidung des Congresses beachten
Genau! Im Irak ging es um chemische Massenvernichtungswaffen, in Afghanistan um Mädchenschulen, in Syrien um Demokratie, in Libyen um freie Wahlen, in Grönland um Abwehr russischer Angriffe, in Venezuela um Drogen und im Iran um Atomwaffen. Das sagen wir uns immer wieder. Wir sind gute Schafe! Määääääh…
Der Iran möchte Demokratie … mit einem … Monarchen an der Spitze.
Wenn man Schulen bombardiert (Trump hat es öffentlich eingeräumt), fördert das die Opposition im Lande.
Und das letzte was man wollte ist ein Regime Change, aber wir haben ihn natürlich trotzdem erreicht. Ganz großes Ehrenwort.
Vor allem ein Desaster für die Golfanrainer, denn wenn ihr schlimmster Feind, der Islam als Mullah-Daesh zurückkehrt, dann isses aus mit dem schönen Glanz des Westens. Die können das ja testen … . Einer zumindest weiß was: Egyptian TV Host Youssef Al-Husseini Following London Mosque Attack: The Muslims Have Contributed Nothing but Terror, So Why Do You Expect Them to Love… | By The Middle East Media Research Institute (MEMRI) | Facebook, Zitat: The Middle East Media Research Institute (MEMRI) 21. Juni 2017 Egyptian TV Host Youssef Al-Husseini Following London Mosque Attack: The Muslims Have Contributed Nothing but Terror, So Why… Mehr
Ich weiß, es ist sehr riskant meine Überlegung zu den Vorgängen offen darzulegen. Da ich in einem Alter bin, wo man mehrere Dekaden von politischen Entwicklungen überschauen kann, frage ich mich ernsthaft, ob der Autor die Gewichte gleichmäßig verteilt hat, oder hier eine Bewertung stattfindet, die man so nicht stehen lassen kann. Die Animositäten zwischen Iran und dem anglo- amerikanischen Kapital ist sehr alt, und reicht in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Ich setze hier Geschichtskenntnisse voraus, die nötig sind um die Entwicklung um Iran zu verstehen. Es geht hier nicht um die kleinlich Frage Schuld, oder Unschuld.… Mehr
Ihre Folgerung? Weil der Westen nicht zuließ, dass BP 1953 (vor 73 Jahren) nicht verstaatlicht wurde, soll der Iran jetzt die Atombombe haben und Israel auslöschen dürfen? Oder hoffen Sie, dass der Iran und die syrischen Islamisten „zur Einsicht kommen“, dass Krieg nicht so gut ist, obwohl Allah die Vernichtung Andersgläubiger (selbst wenn es ebenfalls Muslime sind!) von ihnen verlangt?
Ich habe nichts gegen umfassende Analysen. Wichtig aber wäre, dieses Wissen konstruktiv werden zu lassen. Das fehlt mir hier.
Da ist sie wieder, Schrödingers Atombombe. Stets drei Wochen vor dem Abwurf auf Israel, seit 1979.
Leider fake news, Herr Milton Friedman. Klar, Sie können das natürlich gern glauben und behaupten; niemand kann Sie in einem freien Land hindern.
Richtig ist: Es ist die Bombe der Mullahs. Das Regime gibt zu, 60% angereichertes Uran zu besitzen. Das braucht für friedliche Nutzung der Atomkraft NIEMAND.
Mit welcher Gewißheit Sie „Wahrheit“ von Fake News unterscheiden können, das ist e r s t a u n l i c h !
Können Sie uns den Trick verraten ? Gibt es eine bestimmte Droge…? …oder ist es göttliche Intuition ?
Wo steht denn geschrieben, daß der Iran eine Atombombe baut, um Israel zu zerstören ? Kennen Sie die Sure ?
Was wollen eigentlich Nordkorea, Israel und Pakistan mit ihren Atombomben zerstören ? Wissen Sie das auch so genau ?
„… als der demokratisch gewählte Präsident Mossadegh die Ölfelder im Iran von BP ( british petroleum) 1953 verstaatlichen wollte.“ Klingt, als ob es okay wäre, wenn die Räuber von privatem Kapital „demokratisch gewählt“ waren. Immer das gleiche Sch…-Spiel von Linksideologen und Terroristen: Erst wird ausländisches Privatkapital inkl. Know-How ins Land gelockt, dann ist eitel Sonnenschein bis alles perfekt läuft, dann wird das mit Lizenzen und Verträgen geförderte Öl auf enmal als geraubt bezeichnet und schließlich rauben die behauptet Ausgeraubten das ins Land gelockte Privatkapital über den euphemistischen Begriff „Verstaatlichung“. (Im Falle von BP wurden sicherlich mehr als eine Millionen Aktionäre… Mehr
Sie meinen also, wenn z.B. eine eingesetzte Marrionette das ganze Land an private ausländische „Investoren“ verscherbelt, haben sich die Einwohner dieses Landes ihren Schicksal zu fügen und dürfen auf absehbare Zeit, ggf. auch bis zum Sank Nimmerleinstag, nicht das Geringste dagegen tun?
Verdrehen Sie mir doch nicht die Worte, Herr Palusch! Ich habe doch deutlich genug gesagt, was diesen Ländern an Möglichkeiten bleibt. Vor allem natürlich, dass diese sich dieser von Ihnen als „Marionette“ bezeichneten Regierung entledigen.
Das geht nicht? Mag sein, aber glauben Sie mir, jedes Volk, jede Nation hat, auf Dauer betrachtet, die Regierung, die es verdient. Dies gilt nicht nur für die Deutschen während der Nazi-Diktatur. Das gilt auch für andere.
Welche Möglichkeiten bleiben denn bei Verträgen mit garantierter Laufzeit von >50Jahren oder, so wie in der Ukraine mit den Schwarzerdeböden, wenn das Tafelsilber gleich komplett an ausländische „Investoren“ verhökert wurde?
Netanjahu und Trump haben in der ölreichsten und empfindlichsten Region der Welt gezündelt ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Außerdem stört mich der Begriff „Mullahregime“, weil der Präsident des Iran genauso alle paar Jahre gewählt wird wie bei uns. Allerdings ist der Präsident dem obersten Religionsführer untergeordnet; das kommt dann auf den Fall an. Der Iran hat, im Gegensatz zum Irak, noch keinen Angriffskrieg geführt. Trump hatte, das ist eine Tatsache, mitten in den Verhandlungen mir der Regierung des Iran das Land plötzlich bombardieren lassen. Die ganze Aktion war unserer westlichen Welt schädlich, denn Russland, China, Indien, ganz Afrika,… Mehr
Der Iran führt dauern Angriffskriege, nämlich durch die Hisbollah, Hamas und die Huthis. Wie einem dies entgehen kann, ist mir schleierhaft.
Genau, sozusagen über die NGOs.
Die Hisbollah wurde auch von Israel finanziert. Teile und herrsche ist auch beim israelischen Geheimdienst durchaus ein Mittel zum Zweck, und es klappte doch. Wenn zwei palästinensische Organisationen streiten, freut sich Israel….
Der Mossad tötete iranische Atomwissenschaftler und zufällig starb auch gerade ein Richter bei einem Unfall mit Fahrerflucht, der mit Bibis zahlreichen Anklagepunkten beschäftigt war. Wie einem dies entgehen kann, ist mir schleierhaft.
Der Kommentar ist linkes Geschwafel und sonst nichts. Lauter wenn und aber, weil natürlich auch der Kommentator selbst nichts weis, aber Hauptsache, die USA sind der Verlierer, dann ist alles im Grünen Bereich. Im Gegensatz zu Israel handelt die USA-Regierung durchaus zweckmäßig und vernünftig. Im Iran gibt es keine Opposition, die man an die Macht bringen kann und Venezuela hat bewiesen, daß Verbrecherregime sehr wohl implodieren können. Das versucht man jetzt mit dem Iran. Ein viel geschickterer Schachzug, als mit Bodentruppen jede Menge Amerikaner zu opfern und am Ende – siehe Irak – auch bloß nichts zu erreichen. Die Iraner… Mehr