Trotz des nach langen Querelen genehmigten Privattunnels verkauft Wolfgang Porsche (83) das historische „Paschinger Schlössl“ in Salzburg. Die andauernde Kritik an ihm und an seinem Reichtum sei für den Wegzug verantwortlich – die Porsche-Dynastie besitzt ein Vermögen von etwa 35 Milliarden Euro.
picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
Es ist eine der prominentesten Immobilien der Mozartstadt: Das „Paschinger Schlössl“ auf dem Salzburger Kapuzinerberg, einst Wohnsitz des berühmten Schriftstellers Stefan Zweig. Nun steht das denkmalgeschützte Anwesen zum Verkauf: Der neue Eigentümer Wolfgang Porsche, will sich offenbar von seiner Salzburger Residenz trennen. Über den französischen Luxusmakler Le Figaro Properties wird das renovierte Schlössl derzeit für 12,7 Millionen Euro angeboten, berichtet aktuell die BILD.
Das bekannte Anwesen hat 616 Quadratmeter Wohnfläche mit zwölf Zimmern sowie einen großzügigen Park. Es liegt idyllisch auf dem bewaldeten Kapuzinerberg und bietet einen beeindruckenden Blick über die Salzburger Altstadt. Für viele Debatten sorgte in den vergangenen Jahren vor allem ein Bauprojekt: ein 500 Meter langer Privattunnel, der von der Parkgarage in der Linzergasse direkt unterirdisch zur Villa und einer neuen Tiefgarage für bis zu zwölf Fahrzeuge führen sollte. Die Baukosten für den Tunnel hatte Porsche selbst mit zehn Millionen Euro veranschlagt.
Die Stadt Salzburg erteilte die notwendigen Genehmigungen schrittweise: Bereits 2024 gab es eine erste Vereinbarung zur Nutzung städtischen Grunds (3.044 Quadratmeter im Landschaftsschutzgebiet Kapuzinerberg) gegen eine einmalige Zahlung von etwa 48.000 Euro. Im September 2025 folgte die raumordnungsrechtliche Ausnahmegenehmigung durch den Bauausschuss der Stadt, das Land Salzburg nahm die Genehmigung später positiv zur Kenntnis.
Kommunisten und Grüne wollten Porsches Tunnel verhindern
Das Projekt sorgte rasch für Kritik: Umweltaktivisten, die Grünen, die Kommunisten und die Bürgerliste kritisierten die „Sonderbehandlung für Superreiche“ und warnten vor Eingriffen in den sensiblen Landschaftsschutzraum. Die Initiatoren einer Online-Petition gegen den Tunnel sammelten mehr als 19.000 Unterschriften.
Trotz der noch immer geltenden Genehmigungen wird der Tunnel nun wohl nicht realisiert. Laut BILD habe das Umfeld von Wolfgang Porsche ein anhaltendes „Reichen-Bashing“ in Salzburg als Grund für den Verkauf genannt. Die stete öffentliche Kritik an dem Tunnelprojekt und der damit verbundene politische und mediale Druck sollen den 83-jährigen Milliardär dazu bewogen haben, sich von dem Anwesen zu trennen. Ein Sprecher der Porsche SE wollte sich nicht zu dem Immobilienverkauf äußern.

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Ich verstehe ihn und würde auch gehen. Wenn die Österreicher keinen Kanzler Kickl wollen, sondern linksgrüne Woke, dann sollen sie halt mit den Deutschen untergehen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Multimilliardär und einem Normalbürger? Der Milliardär kann es sich auch mit 83 noch leisten, sich jederzeit entspannt umziehen zu lassen.
– Bemerkenswert, dass Linksgrüne aller Herren Länder ‚Landschaftsschutzräume‘ partout überall dort entdecken, wo ihresgleichen monetär nichts abgreifen können. Bei planwirtschaftlich hochsubventionierten Windradprojekten bspw. sieht das folgerichtig diametral anders aus.
Wenn die Stadt zuschlägt, könnte man hier ggf. die zukünftige SPÖ unterbringen: Scharia-Polizei-Österreich.
Was zeichnet die grüne, sozialistische Szene ganz besonders aus?
Na?
Neid.
Und dann folgt Neid.
Die überwiegend vom universitären Umfeld hochgezüchtete, linksradikale, i.d.R. nichts Sinnvolles zur Gesellschaft (schon gar nicht finanziell) beitragende gesellschaftliche Randgruppe sollte durch drastischen Mittelentzug zur Ausübung einer sinnvollen beruflichen Tätigkeit gezwungen werden. Dann kämen solche wirren Aktionen nicht mehr auf. Dann wären sie mit realen Problemen beschäftigt.
Deren reales Problem – dessen Lösung sie beharrlich verweigern – heißt schlicht das „Erbringen von Leistung“ … statt Krawall, Neid und schwachsinnigen und mindestens seit Jahrzehnten widerlegten groteken Lösungsversuchen. –
Dazu müßte man Einzelheiten wissen, wie eine private Tunnelzufahrt, wenn ich es richtig verstanden habe, auch ordentlich zu begründen wäre, denn nicht alles ist erlaubt und umsetzbar und gilt für Vermögende ebenso, wie für alle anderen, die sich dem bestehenden Baurecht unterordnen müssen. Wenn nun Erben eines Vermögens die Beleidigten spielen, weil das Vorhaben nicht so verläuft wie sie sich es vorgestellt haben, bleibt es ihnen überlassen, das Eigentum hinter sich zu lassen um was anderes zu suchen, denn in solchen Fällen dürfte es ein leichtes sein, eine adequate Alternative zu finden. Das Problem dabei ist die Tatsache, daß die… Mehr
Herr Porsche hat bekommen was er wollte: Die Baugenehmigung für seinen Privattunnel. Und das obwohl er vor dem Kauf wusste, wie die Zufahrt ist.
Wenn er das Gefühl hat, man müsse ihm für seine bloße Anwesenheit huldigen, irrt er. Oder anders gesagt: Heul leiser, Chantal.
„Landschaftsschutzraum“? Wohl eher ein Beispiel für gelebten Klassenkampf. Was würde wohl die „post-koloniale Theorie“ dazu sagen, einem Mitglied der PorscheDynastie zuzusetzen? Denen wird es angesichts des Verkaufs ganz warm ums Herz werden.
Wäre keine Überraschung wenn die Stadt die Immobilie kaufen würde um sie für Unterbringungen zu verwenden. Des Symbolcharakters wegen. In der TAZ und der Roten Flora würden sie vor Begeisterung die Fahnen raushängen.
Man muss wissen, dass Salzburg eine „gefestigte“ links Szene hat.
Erinnert an die Güter samt Herrenhäusern, die unter anderem in der ehemaligen DDR gerne als Kinderheime etc. genutzt wurden, dem Verfall preis gegeben. Und doch überdauerten diese Bauten aus dem 18. Jahrhundert auch dieses brutale Regime. Inzwischen kann man diese Objekte recht günstig erwerben und entweder in mühsamer Kleinarbeit selbst renovieren oder wie Herr Porsche etwas kurzfristiger realisieren. Oder die Variante, man gebe 19.000 „Menschis“ ca. 20 Millionen Euro in bar? Am Ende der Geschichte habe ich über Tunnelbau eine sehr spezielle Meinung. Es soll ja Leute geben, die graben Tunnel über mehr als 500m unter Krankenhäusern als Schutzschild, nix… Mehr
Lang, lang ist’s her, da erzählte mein Vater mir folgende Story: Eines Tages kommt der Redakteur einer kommunistischen Zeitung zu einem der Rothschilds und bittet um ein Interview. – Genehmigt. – Als die Zwei vor dem Kamin sitzen meint der Redakteur: „Baron, sie sind so unglaublich reich. Wenn man ihr Vermögen unter den Franzosen verteilen würde bekäme jeder 5000 (vermutlich alte) Francs. Er könnte seinen Kindern neue Schuhe kaufen und ihnen jeden zweiten Tag Fleisch zu essen geben.“ Der Baron greift in seine Brieftasche, legt 5000 Francs auf den Tisch und sagt: „Hier sind ihre 5000 Francs, und nun gehn… Mehr
Recht hat er. Ein Tunnel, den er noch s e l b s t bezahlt, ist ein unauffälliger Zugangsweg, der die Natur der Erdoberfläche in der Regel schützt.
Schätze, das Schloß erwirbt jetzt ein Ukrainer….👍🏼. Von unserem Geld….und der läßt sich eine dreispurige STRASSE zu seinem Schlössel bauen, die selbstverständlich gleich genehmigt wird, damit jeder seine Serie italienischer Edel-Karossen bewundern kann.