Der Transsexuelle trat mit dem ZDF-Entertainer Jan Böhmermann auf der Bühne auf, moderierte das Steuergeld-geförderte „Queens & Flowers Festival“ und warb im Familienministerium für Queer-Rechte - jetzt wurde "Jurassica Parka" (46) verurteilt.
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Die Strafe für Mario O. alias „Jurassica Parka“ wurde zur Bewährung ausgesetzt, die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Der Angeklagte hat vor Gericht alles gestanden – die Staatsanwaltschaft hatte elf Monate auf Bewährung gefordert, berichtet dazu der Tagesspiegel. Das Urteil blieb darunter, die Richterin begründete das mit einer „positiven Prognose“. Allerdings hätte der Angeklagte „eine Industrie unterstützt, die unsägliches Leid für Kinder verursacht“, hieß es in der Urteilsbegründung.
Bereits vor einem Jahr durchsuchte die Polizei die Wohnung des Transsexuellen in Schöneberg nach einer Meldung des amerikanischen National Center for Missing & Exploited Children zu einer IP-Adresse. Sichergestellt wurden unter anderem ein iPhone, dazu Laptops und Festplatten. Darauf fanden Ermittler 131 Videodateien mit kinderpornografischem Material von insgesamt mehr als fünf Stunden Länge sowie 28 Bilder, außerdem 17 Videos und fünf Bilder mit jugendpornografischem Inhalt.
Vor der Richterin sagte Mario O.: „Die Vorwürfe hören sich furchtbar an und führen mir vor Augen, was ich getan habe.“ Er sei bestürzt und schäme sich. Seit Jahren sei er abhängig von Alkohol und Kokain, eine pädosexuelle Neigung habe er verdrängt und nie behandeln lassen. Vor der Hausdurchsuchung sei es so schlimm gewesen wie nie: „Ich war konstant nicht klar und habe den ganzen Tag getrunken. Ich habe komplett die Kontrolle verloren.“ Das Ausmaß nannte er „im Nachhinein recht monströs“. Seit mehr als zehn Monaten sei er abstinent, gehe in Selbsthilfegruppen und wolle eine Therapie.
Es war nicht das erste Strafverfahren gegen die „Dragqueen“: Im Oktober 2023 verhängte dasselbe Gericht wegen Verbreitens entsprechender Inhalte eine rechtskräftige Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu je 70 Euro. Damals ging es um Material aus dem Jahr 2021, das auf der Plattform X veröffentlicht worden war. Die Vorstrafe wertete das Gericht jetzt strafschärfend.
Zwei Jahrzehnte war „Jurassica Parka“ eine Größe der Berliner Queer-Szene: CSD-Moderation, Kieztouren, Auftritte mit Jan Böhmermann in „Böhmi brutzelt“, dazu Werbung für Queer-Rechte auch im Umfeld des Familienministeriums und ein Engagement beim Queens-&-Flowers-Festival. Nach Bekanntwerden der Ermittlungen im Herbst 2025 verlor Mario O. Auftraggeber, das ZDF nahm die Kochfolge mit Böhmermann aus der Mediathek.
Noch im Vorjahr hatten die Dragqueens „Jurassica Parka“ und „Jacky-Oh Weinhaus“ eine Show in der Berliner Kabarattanstalt. Am 14. Mai 2025 hatten sie Heidi Reichinnek, die Parteichef der Fraktion Die Linke, bei sich auf der Bühne. Diese Folge ist bis heute bei YouTube abrufbar – und dabei ist zu hören: Reichinnek sagt zu dem Transsexuellen, dass sie „übergriffige Transvestiten“ mehr mag als „übergriffige Männer“.

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