Argentiniens Präsident Javier Milei hat seine Rede bei der Generaldebatte der 81. UN-Vollversammlung in eine Anklage verwandelt: Vor den Delegierten nannte er die Vereinten Nationen eine „nutzlose Organisation, die nur dazu dient, eine Kaste fatal arroganter Parasiten zu ernähren, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen“.
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Es war die dritte Rede Mileis vor der UN-Vollversammlung – und die bisher schärfste: „Heute, bedauerlicherweise, ist der Moment gekommen, anzuerkennen, dass dieser heilige Bund in der Praxis gebrochen ist“, sagte Javier Milei. Dann folgte der Satz, der tatsächlich im Saal für Aufmerksamkeit sorgte: Die Vereinten Nationen seien „eine nutzlose Organisation geworden, die nur dazu dient, eine Kaste fatal arroganter Parasiten zu ernähren, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen“.
Milei, libertärer Ökonom und einer der engsten Verbündeten Donald Trumps in Lateinamerika, hatte seine Rede in drei Abschnitte unterteilt: was die UNO hätte tun sollen und nicht tat; was sie nicht hätte tun dürfen und trotzdem tat; und wie sie sich zur künstlichen Intelligenz stellen solle. Er begann fast feierlich.
Was kollektive Sicherheit und Menschenrechte hätte gewährleisten sollen, so Milei, sei gescheitert. Stattdessen habe man „Chaos, Gewalt und internationalen Terrorismus“ zugelassen. „Die angeblichen Verteidiger der Menschenrechte haben blutrünstige Diktaturen und Regime gedeckt, die Frauen auf der Straße steinigen. Sie haben systematisch gegen Israel gestimmt, während sie zum islamistischen Terror und zu Völkermorden an Christen in Afrika schwiegen.“ Jedes Scheitern, warf er der Organisation vor, habe nicht zur Korrektur geführt, sondern zur Bestätigung des Kurses.
Der zweite Anklagepunkt von Milei: die Pandemie. Einrichtungen unter dem Dach der UNO hätten wissenschaftliche Evidenz und nationale Souveränität beiseitegeschoben und weltweite Zwangssperren durchgesetzt, die Jobs zerstört, die Bildung einer ganzen Kindergeneration ruiniert und Millionen Menschen ein einsames Sterben ohne elementare Versorgung beschert.
Milei nennt Corona-Zwangsmaßnahmen „Völkermord“
Milei wörtlich: „Wo manche einen gesundheitspolitischen Fehler behaupten, sehen wir ein globales Experiment sozialer Kontrolle, getarnt als Wissenschaft.“ Und weiter, in der schärfsten Formulierung des Nachmittags: „Wenn ein Staat, geblendet von Gesundheitspolitik, seiner Bevölkerung das Recht auf Arbeit, auf Bildung und auf den Abschied von den Toten nimmt – und das zu Millionen vermeidbarer Tote führt –, gibt es dafür ein Wort: Völkermord.“ Fox News zitierte die Passage fast ungekürzt.
Milei entwarf in seiner Rede auch das Gegenbild zur UNO, die er als „bürokratischen Leviathan“ beschrieb: ohnmächtig gegenüber Diktaturen und Terroristen, orwellsch agierend gegenüber liberalen Demokratien. Agenda 2030, Geschlechterpolitik, Umwelt-Extremismus, unkontrollierte Migration – all das seien Übergriffe, aber nicht Auftrag.
Dann folgte der Schlusssatz Mileis vor der Weltorganisation: „Wir glauben, dass Argentinien noch eine große Geschichte vor sich hat. Und wir haben beschlossen, sie zu holen. Gott segne alle Völker der Welt. Gott segne die Argentinische Republik. Mögen uns die Kräfte des Himmels begleiten – und es lebe die Freiheit. Verdammt!“




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Es ist gut, dass er diese Punkte anspricht. Aber wird sich die UN nun ändern?
Bravo!
Diese Rede könnte man auch vor dem EU Parlament halten.
Gott beschütze Milei, denn das Kartell duldet keine Feinde.
Tja,in Bezug auf die „grossen Experimente“ Corona und Migration verhaltensauffälliger, kulturfremder/kulturfeindlicher Menschen hat der Mann vollkommen recht.
Was den Dauerstreit um die Falklands angeht,übertreibt er,denn dort haben nie Argentinier gelebt
Die Rede des Königs von Jordanien war übrigens auch auf den Punkt und sehr wichtig
Hat die UNO keine eigene Schutztruppe die sie vor Kritik schützt und solche Leute gegebenfalls abräumt ?
Herzl hat sich einst gegen Argentinien entschieden, doch vielleicht möchte Milei diesen Fehler korrigieren? Dann sind Siedler und Araber durch Tausende Kilometer und den Atlantik getrennt.
Die israelischen Siedler kamen legal ins Land. Die polnisch-russischen nicht. Die Malvinen sind so britisch wie Königsberg russisch ist und es eine polnische Ostseeküste gibt.
Religiöse sind da leider eher nicht pragmatisch. Man schaue sich allein das Tauziehen um Jerusalem an. Gefangen in der eigenen Historie, die leider auch zum Gefängnis werden kann. Lieber schlägt man sich über Jahrhunderte die Köpfe ein…
„Die Organisation (UN) habe sich verpflichtet, das Völkerrecht zu achten, die Souveränität der Nationen zu verteidigen… “
Wer den Inhalt des „Global pact on Migration“ ansatzweise kennt, weiß, daß diese Organisation die Ausrottung an allen europäischen Völkern maßgeblich voran treibt.
„„nutzlose Organisation, die nur dazu dient, eine Kaste fatal arroganter Parasiten zu ernähren, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen““
UN, EU wo ist der Unterschied?
Es gibt keinen. Beides sind kriminelle und vollkommen undemokratische Organisationen.