Wie ist die Corona-Situation in Europa? Heute Nordeuropa. Die anderen Teile des Kontinents folgen.
Die NYT verfuhr nach dem in Deutschland längst üblichen Motto, einem ungeliebten Politiker durch verkürzende Scheinzitate ein negatives Image anheften zu wollen. Der vorgeblich freiwillige Rücktritt des Ressortchefs war angemessen, weil er durch seine Überschrift eine sachgerechte Auseinandersetzung mit Text und Autor unmöglich machte.
Sprache, Denken und Kultur werden in einem erschreckenden Ausmaß überwacht, schreibt der Soziologe Frank Furedi.
Wie ändert sich das Meinungsklima in der Corona-Krise? Ihre wirtschaftlichen Folgen, meint Medienwissenschaftler Norbert Bolz, könnten die Gewichte zwischen Utopisten und Realisten neu justieren. Unternehmer und Naturwissenschaftler sollten mehr Platz in der öffentlichen Debatte fordern.
Die Bundesregierung glaubt, mit der Mehrwertsteuersenkung Kunden wie Geschäftstreibende mobilisieren zu können. Doch Aufwand und Nutzen heben sich bei verringerten Umsätzen fast auf. Neue Kassensysteme zur Steuerkontrolle, Bon-Zwang und zweimalige Kassenumstellungen verursachen nur Kosten, die zeitweise reduzierten Steuern kommen beim Kunden kaum an.
Mitten in den Bürgerprotesten und Rassenunruhen nach Minneapolis fordern radikale Linke im ganzen Land nicht mehr die Reform, sondern die Demontage der Polizei. Es ist eine Äußerung der Ungeduld, aber auch der Verzweiflung. Doch den radikalen Forderungen wird nachgegeben, wo es eben gerade geht.
Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt hält das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz für unnötig und den Regelungsbedarf für "ausgedacht". Der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken wirft er eine Nähe zur kriminellen Antifa vor.
Mittlerweile ist die erste Corona-Welle in Europa vorbei, die meisten Regierungen feiern sich selbst, man diskutiert nur noch über die zweite Welle und einzelne Infektionen und mögliche Rücknahmen der Lockerung. Stammleser Martin Engelhardt wagt eine erste Zusammenfassung und einen Rückblick.
Die türkischen Waffen- und Kämpferlieferungen nach Libyen wurden von westlichen Staaten geduldet. So machen sie sich mitschuldig daran, dass in Libyen Menschen durch einen von der Türkei eskalierten Krieg leiden und ums Leben kommen.
Matthias Matussek erzählt von seinen journalistischen Begegnungen mit dem Plündern und mit der Polizei in Amerika, Deutschland und Großbritannien.
Die USA haben angekündigt, den größten Teil ihres aus Deutschland abgezogenen Militär-Kontingents nach Polen und in andere östliche Bündnisländer zu verlagern. Von einer Gefährdung der Stabilität des Bündnisses kann also keine Rede sein. Nur von der Schwächung Deutschlands.
Covid-19 gefährdet nicht alle. Niemand weiß das offenbar besser als der Bundestourismusminister, wie ein Blick auf seine Twitter-Verlautbarungen zeigt.
Wie ist eigentlich die Corona-Situation in anderen Ländern Europas? Ein Überblick. Heute Westeuropa. Die anderen Teile des Kontinents folgen.
VW-Chef Herbert Diess ist in der Konzern-und Produktstrategie der Kernmarke lange und konzerngefährdend in die falsche Richtung gelaufen: Elektromobilität um jeden Preis. Jetzt ist er deswegen entmachtet worden. Doch das hat quälend lange gedauert.
Amerika zerlegt sich nun seit zwei Wochen in Folge. Die Medien streiten, doch nicht über den Kurs der Demonstranten, sondern über den des Präsidenten. Das ist an sich gut so, aber nicht Ideologie und Faktenblindheit. Ein republikanischer Senator hat die Toleranz der New York Times strapaziert und etwas über sie herausgefunden.
Alles mal wieder „easy“? Es scheint längst alles vergessen, was vdL von gelöschten Handys bis hin zu staatsanwaltschaftlich widerlegten falschen Beschuldigungen auf dem Kerbholz hat.
Die Aktienpreise laufen der Realwirtschaft davon. Es wird also teurer, Miteigentümer von Produktivvermögen zu werden. Keine gute Entwicklung für Freunde der sozialen Marktwirtschaft, denn eine breite Streuung von Eigentum ist die Basis einer Gesellschaft freier Bürger.
Tausende von Demonstranten haben uns befreit von einer Geisel, die uns tags zuvor noch fest im Griff hatte. Quälende Fragen sind gelöst: Sollen wir Urlaub machen und wo? Sollen wir Geburtstage feiern und Oma besuchen und wie verhalten wir uns bei Beerdigungen?
Nicht hart, sondern grob, nicht fair, sondern benotend und unterbrechend, nicht journalistisch, sondern parteiisch.
Correctiv gibt sich gern als Faktenchecker aus, gemeinnützig, edel, und gut. Doch unter dem Deckmantel verbirgt sich Deutschlands seltsamster Konzern, der es mit Transparenzvorschriften nicht so genau nimmt, ermittelt Stefan Homburg die Fakten.


























