Lediglich 500 der 2700 versprochenen Luftabwehrraketen sind bisher in der Ukraine angekommen. Während selbst die Pfadfinder mehr Hilfsgüter liefern, werden in Deutschland lieber Mülleimer in den ukrainischen Farben angemalt.
Emilia Fester ist die jüngste Abgeordnete des Deutschen Bundestages – eine Rolle, die sie sehr ernst nimmt. Sie wolle für junge Menschen sprechen, bekundet sie auf ihren sozialen Medien. Doch mit ihrer ersten Rede hat sie ihrer Generation keinen Gefallen getan.
Es ist ein Grundphänomen der Macht, das Demokraten und Diktatoren teilen: Das meiste, was sie tun und lassen, lassen und tun sie aus Angst vor Machtverlust. Die Mächtigen sind getrieben von Ängsten.
Heute erscheinen auf TE bis auf die allsamstäglichen Kolumnen nur Texte, Kommentare, Nachrichten, Analysen und frohe Botschaften von Autoren unter 30 Jahren.
Als Umweltministerin von Rheinland-Pfalz sorgte sich die heutige Bundespolitikerin um korrektes Gendern und ihr Image. Sie verkörpert einen neuen, antipatriarchalischen Typus. Wer wissen will, warum Amtsträger wie sie trotzdem Erfolg haben, muss die moderne Stammeskultur studieren.
Lauterbach wiederholt sein Mantra: An allem sind die Ungeimpften schuld. Die Union kündigt den Corona-Konsens auf, buckelt aber auf Länderebene. Grüne und Linke sind enttäuscht über die wenigen Drangsalierungen – und die AfD bringt den Gesundheitsminister so richtig in Wallung.
Wer Bernd Zellers neuen Cartoon-Band durchliest, wird schnell zu der Ansicht gelangen, dass der Stift eines Zeichners mindestens genauso bissig sein kann wie die Zähne eines Hais.
Im Westen bewundert man den Abwehrkampf der Ukrainer. Dabei müsste deren nationaler Stolz den politisch-medialen Haltungseliten hierzulande eigentlich zuwider sein.
Die kapitalgedeckte „zweite Säule“ der Alterssicherung zählt zu den zentralen Projekten der FDP. Jetzt taucht die sogenannte Aktienrente im Bundeshaushalt nicht mehr auf.
Das Credo der weichgespülten Diplomatie, wonach jeder Konflikt durch Gespräche friedlich zu lösen sei, wurde von Putin ebenso beerdigt wie die Vision eines ewig währenden Friedens zumindest in Europa. Darauf zu setzen, dass China Putin zur Vernunft und zum Einlenken bringt, dürfte unbegründeter Optimismus sein.
Aus Putins Überfall ist ein festgefahrener Krieg geworden. Die Russen leiden unter Organisationsschwächen, weil sie Wehrdienstleistende nicht einsetzen wollen oder können. Der 1. April dürfte ein entscheidendes Datum werden.
Putins Krieg beschleunigt, was schon vorher stattfand: den Niedergang der westlichen Welt, allen voran Europas. Vor unseren Augen zerreißen die Netze der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und zerplatzen die Illusionen über unseren Wohlstand.
Am 1. Mai feiert Italien seinen „Freedom Day“. Damit ist Deutschland der letzte Geisterfahrer in Europa.
Schon lange träumt man in Brüssel davon, die Ukraine über die Energiegemeinschaft an die EU zu koppeln. Damit könnten die Öko-Lobbies, die am „Green Deal“ hängen, ihr Geschäft nach Osten erweitern. Doch die Gefahr eines Stromausfalls in Europa wächst – besonders in Kriegszeiten.
Zumindest Schröder und sein Personal dürften sich in Zeiten von Inflationskrise, Energiekrise und vielleicht baldiger Lebensmittelkrise keine großen Sorgen um die Zukunft machen. Eine AfD-Anfrage fördert die Kosten zutage, die der Altkanzler im Bundeshaushalt verursacht. Die Summen gehen in die Millionen.
Bei einer Verschärfung des Handelsembargos, einem Stopp der russischen Energielieferungen oder einem lange andauernden Krieg wäre in Deutschland die Autoindustrie ökonomisch Hauptleidtragender. Ausgerechnet dem Motor der deutschen Wirtschaft droht dann der Kollaps.
Die beschlossenen Hilfen für Studenten, Geringverdiener und Senioren mit kleinen Renten sollen sozial erscheinen. Doch die Masse der arbeitenden Bevölkerung mit kleinen und mittleren Einkommen wird durch explodierende Energie- und Verbraucherpreise geschröpft.
Ein Beamter hat vor den Folgen der Corona-Politik gewarnt und damit Recht behalten. Jetzt wird er dafür wirtschaftlich ruiniert. Er hat vorausgesagt, was nicht sein darf. Protokoll einer Politik, die Recht behalten will, auch wenn sie im Unrecht ist.
Krieg vor der europäischen Haustüre, Aufweichung des Petrodollars, eine mögliche Ernährungskrise: Indes die Welt politisch in Flammen steht, sind Genderfragen und „Klimakrise“ die höchsten Prioritäten des Außenministeriums.
Die Illner-Sendung am Donnerstag beschäftigt sich mit der Rede von Ukraine-Präsident Selenskyj und vor allem mit der Nicht-Antwort von Bundestag und Bundesregierung. Jetzt erfahren wir, was die Ampel-Politiker stattdessen gesagt hätten.


























